Marillenkuchen mit Pudding Rezept

Dieser Marillenkuchen verbindet saftigen Rührteig mit fruchtigen Marillen und einer zarten Pudding-Schicht - ideal zum Nachmittagskaffee oder als süße Überraschung bei einem sommerlichen Picknick.

Zutaten (Basisrezept)

  • 150 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 500 g frische Marillen, halbiert und entsteint
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Eine Prise Salz

Zubereitung (einfaches Rezept)

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
  3. In einer separaten Schüssel Butter und Zucker cremig rühren.
  4. Eier einzeln hinzufügen und gut unterrühren.
  5. Die Mehlmischung nach und nach unter die Buttermischung heben, bis ein glatter Teig entsteht.
  6. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und glatt streichen.
  7. Die Marillenhälften mit der Schnittseite nach oben gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  8. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 40-45 Minuten backen, bis er goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  9. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  10. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Dieser Marillenkuchen ist einfach zuzubereiten und überzeugt durch seinen intensiven Fruchtgeschmack.

Marillen aufgeschnitten und Springform mit Teig

Tipps für saftigere und luftigere Ergebnisse

  • Die Marillen waschen, halbieren und entkernen.
  • Beim Belegen der Masse mit den Marillen darauf achten, dass die Schnittflächen gerade liegen.
  • Die Marillen sollen wirklich mehr aufgelegt als hineingepresst sein, da der Teig beim Backen ohnehin aufgeht und die Marillen versinken.
  • Die Schnittfläche soll möglichst gerade liegen, dann läuft der Fruchtsaft beim Backen nicht in den Teig, sondern sammelt sich in den Früchten und diese bleiben schön saftig.
  • Die Marillen versinken leicht in der Masse, sinken aber nicht zu Boden.
  • Wer vergessen hat Butter und Eier aus dem Kühlschrank zu nehmen, kann die Eier kurz in lauwarmes Wasser legen. Die Butter in feine Scheiben schneiden und gleichmäßig in der Rührschüssel verteilen.

Varianten mit Pudding (cremige Schicht)

Für eine Variante mit Vanillepudding eignet sich folgendes Vorgehen:

  1. Für den Vanillepudding das Puddingpulver mit etwas Milch und dem Zucker verrühren.
  2. Die restliche Milch aufkochen lassen, das angerührte Puddingpulver einrühren und noch einmal kurz aufkochen lassen.
  3. Danach den Pudding abkühlen lassen, zwischendurch immer wieder etwas umrühren.
  4. Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) geben und glatt streichen.
  5. Den ausgekühlten Pudding in einen Spritzsack mit mittlerer Tülle geben.
  6. Die Marillen je nach Größe halbieren oder vierteln und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  7. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen, bis der Teig durch ist.

Für den Pudding: 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver, 375 ml Milch und 2 EL Zucker ergeben eine cremige Schicht, die dem Kuchen zusätzliche Feuchtigkeit und Geschmack verleiht.

Spritzsack mit Vanillepudding und halbierte Marillen

Rezept für saftigen Marillen-Blechkuchen (größere Portion)

Für ein dicht mit Marillen belegtes großes Backblech benötigt man ca. 1 kg kleine Marillen.

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  • 4 Eier (M)
  • 200 g weiche Butter
  • 180 g feiner Kristallzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt (ersatzweise Vanillezucker)
  • 120 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 300 g glattes Mehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  1. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Beiseite stellen.
  2. In einer eigenen Schüssel weiche Butter, Zucker und Eigelbe rund 5-10 Minuten mixen, bis eine dicke, helle und cremige Masse entsteht.
  3. Sauerrahm und Vanilleextrakt zur Masse geben. Die Zitronenschale in die Masse reiben. Mixen, bis alles gut vermengt ist.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und in die Masse einrühren - nur kurz bis die Bestandteile vermengt sind.
  5. Die Hälfte des Eischnees unterheben, damit die Masse lockerer wird. Dann den restlichen Schnee unterheben.
  6. Die Masse in der vorbereiteten Form gleichmäßig verstreichen.
  7. Den Teig dicht mit den halbierten Marillen mit der Schnittfläche nach oben belegen.
  8. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze backen, bis der Teig golden ist, rund 45 Minuten bei einer 23x33 cm Form oder etwas kürzer bei einem großen Backblech.
  9. Ein mittig hineingestochenes Holzstäbchen soll sauber bzw. mit ein paar Bröseln wieder herauskommen.
  10. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und genießen. Wer möchte, kann ihn noch mit Staubzucker bestreuen.

Weitere Varianten und Ideen

  • Marillen-Topfen-Kuchen mit Streusel: Auf Mürbteig eine Topfencreme geben und Marillen darauf setzen, mit Marillenmarmelade bestreichen.
  • Hefeteig mit Pudding und Streuseln: Hefeteig mit Vanillepudding bestreichen, Marillen fächerförmig darauf legen und mit Streuseln bedecken.
  • Wachauer Marillenkuchen: Rührteig mit Eierlikör oder Öl für besonders saftige Textur verwenden.
  • Schnelle Variante: Sandmasse mit Puddingpulver ins Mehl geben, Masse auf Blech streichen und mit Marillen belegen.
Verschiedene Marillenkuchen-Varianten: Blech, Springform, Streusel

Praktische Hinweise und Backzeiten

  • Die Backzeit variiert je nach Formgröße: In einer 23x33 cm Form wird der Teig ziemlich hoch (ca. 5 cm) und braucht rund 45 Minuten. In einem großen Backblech wird der Teig niedriger und die Backzeit verkürzt sich etwas.
  • Ein mittig hineingestochenes Holzstäbchen soll sauber bzw. mit ein paar Bröseln wieder herauskommen.
  • Die Marillen auf den Bildern wogen 30-45 g; für ein dicht belegtes Blech ca. 1 kg Marillen einplanen.
  • Die Eier sollten auf Zimmertemperatur sein damit ihr sie gut mit dem Staubzucker schaumig schlagen könnt.

Serviervorschläge

  • Den Kuchen etwas abkühlen lassen und genießen.
  • Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
  • Ein Klecks Schlagobers (Schlagsahne) oder eine Kugel Vanilleeis passt hervorragend dazu.
Demonstration: Marillenkuchen mit Pudding backen - Schritt für Schritt

Häufige Fragen

  • Kann man gefrorene Marillen verwenden? Ja, aufgetaut und gut abgetropft funktionieren sie, beachten Sie jedoch erhöhte Feuchtigkeit.
  • Wie verhindere ich, dass die Marillen zu sehr Saft verlieren? Schnittfläche gerade legen und die Marillen mehr auflegen als hineindrücken.
  • Ist Pudding zwingend nötig? Nein, der Kuchen schmeckt auch ohne Pudding, mit Pudding wird er jedoch cremiger.

Kurze Nährwerthinweise

Die Nährwerte variieren je nach Zutaten und Portionsgröße; mit frischen Marillen bleibt der Kuchen vergleichsweise fruchtig und saftig, der Energiegehalt ergibt sich maßgeblich aus Butter, Zucker und Mehl.

Portion Kalorien (ca.) Besonderheit
1 Stück (bei 12 Stücken) ca. 250-350 kcal Saftig durch Marillen, variiert mit Puddinganteil

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