Marillenkuchen mit Öl und Streuseln Rezept
Omas Wachauer Marillenkuchen vom Blech - ein super saftiger flaumiger Marillenkuchen danke Eierlikör Rührteig mit Öl nach einem Rezept aus Österreich. Wer kommt mit zu einem kulinarischen Ausflug in die malerische Wachau? Das good old Wachau Valley ist nicht nur für ihre atemberaubende Landschaft bekannt ist, sondern auch für einen ganz besonden Kuchen! Omas Wachauer Marillenkuchen vom Blech ist ein wahrer Klassiker aus der österreichischen Küche.
Warum dieses Rezept
Mit seinem saftigen Rührteig mit Eierlikör und den fruchtigen Wachauer Marillen ist der flaumige Marillenkuchen einfach unschlagbar lecker. Flaumiger Marillenkuchen ist neben Marillenknödeln ein echtes Highlight unter den österreichischen Süßspeisen. Saftig: Sowohl die fruchtigen Marillen, als auch der feine und flaumige Rührteig sind saftig - ideal für einen Blechkuchen.
Wesentliche Zutaten und ihre Rolle
- Eier: Die Eier sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Kuchens. Die Eiklar werden zu einem steifen Schnee geschlagen und sorgen für eine luftige und fluffige Konsistenz des Teigs.
- Staubzucker (Puderzucker): Der Staubzucker süßt den Kuchen und hilft, eine feine Textur zu erzielen.
- Eierlikör: Eierlikör - das gewisse Etwas. Der Likör bringt extra Feuchtigkeit in den Teig, was den Kuchen saftig macht. Man kann aber auch Milch verwenden.
- Öl: Das Öl ist eine wichtige Fettquelle und trägt ebenfalls zur Saftigkeit des Kuchens bei.
- Zucker: Neben dem Staubzucker wird zusätzlicher Zucker verwendet, um den Teig zu süßen.
- Mehl & Backpulver: Das Mehl ist die Grundlage des Teigs und sorgt für die Struktur des Kuchens. Das Backpulver ist ein Triebmittel und verleiht dem Kuchen Volumen.
- Wachauer Marillen (Aprikosen): Die frischen Wachauer Marillen sind das Herzstück des Kuchens. Sie sorgen für die fruchtige Füllung und verleihen dem Kuchen seinen charakteristischen Geschmack.
Zutaten für ein Blech (Varianten aus dem Material)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Marillen (Aprikosen) | ca. 1 kg (kleinere bevorzugt) |
| Butter (weich) | 200-250 g (je nach Rezeptvariante) |
| Staubzucker / Zucker | 100-220 g (je nach Rezept) |
| Vanillezucker / Vanilleextrakt | 1 Päckchen / 1 TL |
| Eier | 4-6 Stück (Eiweiß/Schnee getrennt) |
| Sauerrahm / Topfen / Joghurt | 120 g (optional für mehr Saftigkeit) |
| Milch oder Eierlikör | zum Einschäumen (nach Rezept) |
| Mehl | 250-300 g |
| Backpulver | 0.5 Pkg. bzw. 1/2 Pck. |
| Öl | nach Rezept (ersetzt Teil der Butter) |
| Streusel: Butter, Mehl, Zucker, Zimt | 75-100 g Butter, 90-110 g Zucker, 110 g Mehl, 1 Prise Zimt |
Vorbereitung und wichtige Tipps
Die Eier sollten auf Zimmertemperatur sein damit ihr sie gut mit dem Staubzucker schaumig schlagen könnt. Wer vergessen hat Butter und Eier aus dem Kühlschrank zu nehmen, kann die Eier kurz in lauwarmes Wasser legen. Die Butter in feine Scheiben schneiden und gleichmäßig in der Rührschüssel verteilen. Sie wird im Sommer nach kurzer Zeit weich.
Die Marillen waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Marillen waschen, trocken tupfen, halbieren und entkernen. Für ein dicht mit Marillen belegtes großes Backblech benötigt man ca. 1 kg kleine Marillen. Die Marillen auf den Bildern wogen 30-45 g.
Schritt-für-Schritt Zubereitung (zusammengestellte Abfolge aus den Textbausteinen)
- Das Backrohr auf 170-180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine rechteckige Backform (z. B. 23x33 cm) oder ein Backblech buttern oder mit Backpapier auslegen. (Mein Blech ist 36×31 cm.)
- Die Eier trennen. Die Eiklar mit einer Prise Salz und 80-100 g Zucker zu einem steifen Schnee schlagen und in den Kühlschrank stellen.
- In einer anderen Schüssel weiche Butter mit Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eidotter unterrühren. Die lauwarme Milch und das Öl langsam einfließen lassen und weiterrühren bis eine schöne cremige Masse entstanden ist. Statt der Milch kannst Du auch Eierlikör verwenden.
- Mehl mit Backpulver und ggf. Salz und Zitronenschale mischen und abwechselnd mit Milch in die Dottermasse einrühren. Das mit Backpulver vermischte Mehl vorsichtig unterheben.
- Den Eischnee in zwei Portionen unterheben: zuerst die Hälfte, sodass die Masse lockerer wird, dann den restlichen Schnee vorsichtig unterheben. Vorsichtig beim Vermengen des Teiges vorgehen.
- Die Kuchenmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auftragen und gleichmäßig verstreichen. Der Teig war relativ weich und ließ sich gut verstreichen.
- Auf den Teig nun die halbierten Marillen auflegen. Die Marillen sollen wirklich mehr aufgelegt als hineingepresst sein, da der Teig beim Backen ohnehin aufgeht und die Marillen versinken. Die Schnittfläche soll nach oben schauen. Mein ganz persönlicher Tipp: Beim Belegen der Masse mit den Marillen darauf achten, dass die Schnittflächen gerade liegen.
- Für die Streusel die kalte bzw. weiche Butter in Stücke schneiden. Diese mit den Fingern mit Mehl, Zucker und Zimt vermengen und dabei zerkrümmeln bis schöne Streuseln entstehen. Diese über den Marillen verteilen. Die Streusel blieben nach dem Backen heller als der Teig.
- Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175-180 °C Ober-/Unterhitze backen, bis die Streusel schön knusprig und der Teig goldbraun ist. Backzeit: ca. 30-45 Minuten je nach Form und Ofen-bei einer 23x33 cm Form rund 45 Minuten, bei einem großen Backblech etwas kürzer. Den Kuchen gegen Ende der Backzeit im Auge behalten und Stäbchenprobe machen.
- Den Kuchen etwas abkühlen lassen. Wer möchte, kann ihn noch mit Staubzucker bestreuen und genießen.
Varianten und weitere Hinweise
- Man kann den Kuchen das ganze Jahr über genießen, indem man saisonales Obst verwendet. Neben Marillen eignen sich auch Zwetschken oder Kirschen hervorragend für diese Kreation.
- Ich gebe übrigens immer etwas Sauerrahm (saure Sahne) in die Kuchenmasse. Zum Nachmittagskaffee schmeckt der Marillenkuchen mit Topfen besonders gut.
- Als Form habe ich die Brownie-Form von Ikea genommen; für eine quadratische Springform die Hälfte der Rezeptzutaten verwenden und etwas mehr Aprikosen als die 250 Gramm.
- Die Marillen versinken leicht in der Masse, sinken aber nicht zu Boden. Die Marillen sollen wirklich mehr aufgelegt als hineingepresst sein, da der Teig beim Backen ohnehin aufgeht und die Marillen versinken. Die Schnittfläche soll möglichst gerade liegen, dann läuft der Fruchtsaft beim Backen nicht in den Teig, sondern sammelt sich in den Früchten und diese bleiben schön saftig.
- Statt frischer Marillen können bei Bedarf auch Dosenaprikosen verwendet werden (diese sind in der Regel süßer), aber der Geschmack steht und fällt natürlich mit den Aprikosen.
Gelinggarantie und persönliche Anmerkungen
Gelingsicher: Dieser Marillenkuchen ist einfach zu machen und ist mir bisher noch jedes Mal gelungen. Der Rührteig ist luftig und hoch und die Marillen sind fruchtig, süß und saftig. Bei diesem saftigen Marillen-Blechkuchen versinken die Marillen (Aprikosen) leicht beim Backen. Der Teig ist hoch (ca. 5 cm) und super luftig. Die Masse reicht auch für ein großes Backblech in Ofengröße (33x40 cm). Darin wird der Teig etwas niedriger und die Backzeit verkürzt sich etwas.
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Mit einem frischem Marillenkuchen mit Streusel können sie ihre Lieben begeistern. Marillenzeit ist bei uns Marillenkuchenzeit!
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