Maltesers Schoko Bons Herstellung und Inhaltsstoffe
Maltesers sind kleine, runde Schokokugeln mit einem knusprigen Innenkern aus luftigen Weizensnacks und einer zarten Schokoladenhülle. Im Folgenden wird detailliert beschrieben, woraus sie bestehen, wie sie charakterisiert werden und welche wichtigen Hinweise zu Allergenen, Nährwerten und Nachhaltigkeit relevant sind.
Produktbeschreibung und Charakteristik
Innen ein knuspriger, luftiger Weizensnack und außen zarte Schokolade, das sind die leckeren Maltesers. Die kleinen Kugeln mit der malzigen Note laden zum selber Vernaschen ein, können aber, dank des großen Beutels, auch geteilt werden, ohne das man selber zu kurz kommt. Maltesers Schokokugeln, Schokolade, 158g Beutel. Inhalt: 158 g Beutel.
Zutatenübersicht
Die Zutatenliste liefert die Grundlage für das Verständnis der Zusammensetzung:
- Zucker
- Magermilchpulver
- Kakaobutter
- Glukosesirup
- Gerstenmalzextrakt
- Kakaomasse
- Palmfett
- Molkepermeat (aus Milch)
- Butterreinfett (aus Milch)
- Emulgator (Sojalecithin, E492)
- Palmkernfett
- Weizenmehl
- Backtriebmittel (E341, E501, E500)
- Weizengluten
- Molkepulver (aus Milch)
- Salz
- Überzugsmittel (Pektine)
Funktion der wichtigsten Zutaten
- Magermilchpulver, Molkeprodukte, Butterreinfett: liefern Milchfett- und -eiweißanteile sowie Geschmack und Textur.
- Kakaobutter, Kakaomasse: sind für den schokoladigen Geschmack und die Schmelzeigenschaften verantwortlich.
- Glukosesirup und Zucker: liefern Süße und Textur.
- Gerstenmalzextrakt: trägt zur malzigen Note und Bräunung bei.
- Palmfett und Palmkernfett: sorgen für die gewünschte Konsistenz der Hülle und Stabilität bei Wärme.
- Emulgatoren (Sojalecithin, E492): ermöglichen die stabile Verbindung von Fett- und Wasserphasen.
- Weizenmehl und Weizengluten: bilden den knusprigen Weizeninnenkern.
- Pektine als Überzugsmittel: dienen als Stabilisatoren/Filmbildner.
Allergene und Ernährungshinweise
Dieses Produkt enthält Gluten. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dieses Produkt ist vegetarisch.
Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.
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Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.
Die Einschätzungen zu Vegetarismus und tierischen Bestandteilen beruhen auf Analyse der Verpackungsangaben; sind diese unvollständig oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Nährwertangaben und Portionsgrößen
Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
| Angabe | Hinweis |
|---|---|
| Portionsgröße | Schoko-Bon wiegt 6 Gramm (für Vergleichsprodukte) |
| Nährwertbasis | Angaben meist pro 100 g |
| Produktgewicht | 158 g Beutel |
Technologische Zusatzstoffe und ihre Wirkungen
Calciumphosphate sind Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden Phosphate in der Lebensmittelindustrie in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt. Pulvrige Calciumphosphate haften zudem sehr gut an Lebensmitteloberflächen und verhindern so das Verkleben, Anbacken und Festwerden. Viele Menschen nehmen bereits deutlich mehr Phosphate auf, als empfohlen wird. Eine dauerhaft hohe Phosphatzufuhr kann die Gesundheit von Nieren, Knochen und Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen. Besonders empfindlich sind Kinder, Jugendliche sowie Menschen mit Nierenerkrankungen. Zudem kann ein ungünstiges Verhältnis von viel Phosphat bei gleichzeitig geringer Calciumzufuhr das Risiko für Knochenschwäche (Osteoporose) erhöhen.
Zu den Kaliumcarbonaten gehören die Verbindungen Kaliumcarbonat (Pottasche) und Kaliumhydrogencarbonat. Kaliumcarbonate werden durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Dabei wird Kohlendioxid frei. Dadurch vergrößern zum Beispiel Teige ihr Volumen - sie gehen auf und werden locker. Zudem unterstützen die Verbindungen die Bräunung von Backwaren.
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Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.
Pektin (E 440) ist eine der wichtigen Gerüstsubstanzen in den Zellwänden aller Landpflanzen. Als Lebensmittelzusatzstoff wird es vor allem wegen seiner Fähigkeit, Flüssigkeiten gelartig fest zu machen, eingesetzt. Mit heißem Wasser wird Pektin aus den Schalen von Äpfeln oder Zitrusfrüchten sowie aus Zuckerrübenschnitzeln isoliert.
Herkunft der Rohstoffe und Nachhaltigkeitsaspekte
Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palmfett. Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Zudem fehlen bisher Kriterien, welche der Treibhausgasproblematik Rechnung tragen und seriöse und unabhängige Kontrollmechanismen zur Überprüfung der Kriterien.
Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China.
Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der ...
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Soziale Kritik und Vorwürfe bei ähnlichen Produkten
Im Rahmen einer 2015 durchgeführten Studie kritisierte Foodwatch mehrere Hersteller, die mit verniedlichten Werbemaskottchen und Mitmach-Aktionen Kinder zum Kauf ihrer Lebensmittel mit hohem Zucker- und/oder Fettanteil animieren würden. Unter diesen Produkten waren auch die Schoko-Bons mit einer Sammelaktion und ihrer Werbefigur „Mr. ...“ 2016 erschien im deutschen Greenpeace Magazin ein Artikel, der Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vorwarf. Die Nüsse, die neben weiteren Ferrero-Produkten unter anderem in Schoko-Bons enthalten sind, stammen laut dem italienischen Hersteller vor allem von türkischen Plantagen. Auf diesen stelle Kinderarbeit ein großes Problem dar. Dieselbe Situation gelte laut Greenpeace zudem für die Kakao-Ernte für Ferrero-Produkte in der Elfenbeinküste.
Diese Beispiele zeigen, dass neben ökologischen auch soziale Aspekte - wie Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit bei Lieferketten für Nüsse oder Kakao - für Verbraucher zunehmend relevant sind.
Verpackung, Entsorgung und Labelhinweise
Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf. Hersteller und Händler sind seit 1991 verpflichtet, ihre Verpackungen zurückzunehmen. Sie können sich von dieser Pflicht befreien, wenn sie einem Rücknahmesystem wie dem DSD angehören.
Qualitäts- und Sicherheitshinweise
Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind relevant. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Empfehlung für Verbraucher
- Lesen Sie stets die aktuelle Zutaten- und Allergenkennzeichnung auf der Verpackung.
- Beachten Sie Portionsgrößen und Nährwertangaben, besonders bei Zucker- und Fettgehalt.
- Hinterfragen Sie Herkunftsangaben für Palmöl, Kakao und Nüsse, wenn Ihnen ökologische oder soziale Aspekte wichtig sind.
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