Einfaches Limetten Kekse Rezept
Diese Limetten Cookies sind der Hit bei jedem Sommerfest. Schön süß, jedoch mit einer erfrischenden Zitrusnote. Und hübsch sind sie obendrein. Für Weihnachten habe ich mir diese Orangenkekse mit Schokolade überlegt. Statt Limette habe ich eine Orange verwendet , ein wenig Zimt in den Teig gemischt und mit Schokolade überzogen. Ich glaube mein Irrglaube betreffend die Limette stammt aus meinen Kindheitstagen.
Über Limette und Limone
Und da bin ich zum ersten Mal ins Stutzen geraten: Heißt es nun Limette oder Limone? Was ist eigentlich der Unterschied? Im deutschen Sprachgebrauch wird das, anscheinend nicht nur von mir, oft synonym verwendet. Wer denkt, Limonen seien die grünen Vertreter der Zitruspflanze, liegt falsch. Die grünen, runden Früchte, die deutlich kleiner als die Zitrone, beziehungsweise Limone sind, werden Limetten genannt. Limone ist schlicht und ergreifend ein alter Name für die Zitrone. In manchen Ländern, zum Beispiel in Italien, wird die Zitrone noch heute so bezeichnet. Wieder was dazugelernt. Heute heißt das Calippo übrigens Lime. Also war das Eis wohl immer mit der Geschmacksrichtung „Limette“ gedacht.
Warum dieses Rezept gut funktioniert
Die erste Reaktion der Testkoster war meistens eine Verwunderung darüber, wie schön weich sie sind - und die erfrischende Note. Mir schmecken die Cookies am allerbesten, wenn sie noch warm sind. Aber das gilt fast für jeden Cookie. Durch die Zugabe des Limettensaftes ist der Teig recht flüssig. Der Teig ist insbesondere wegen der Zugabe des Limettensaftes recht flüssig. Das Einkühlen ist auch deshalb erforderlich, damit man überhaupt Kugeln daraus formen kann.
Zutaten (für ca. 32 Cookies)
- Mehl: Ich verwende meistens das Mehl, das ich gerade zu Hause habe. Also Universalmehl oder glattes Mehl.
- Natron: Als Backtriebmittel verwende ich hier ein wenig Natron.
- Zucker: Ich nehme meist Feinkristallzucker.
- Geschmolzene Butter: Bitte beim Schmelzen der Butter vorsichtig sein, und aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird.
- Limettenschale: Bei der Limette achte ich darauf, dass ich eine Bio-Frucht kaufe.
- Limettensaft: Bevor man ans Pressen der Limette geht, sollte sie bereits abgerieben worden sein.
- Eier: Ich verwende meist Eier der Größenklasse M oder L.
- Staubzucker: Mein Staubzucker ist meistens ein wenig bröckelig, also muss ich ihn sieben, bevor ich ihn verwende.
Ausrüstung
- Mikrowelle oder kleiner Topf zum Butter schmelzen
- Große und zweite Schüssel
- Schneebesen, Gummispachtel
- Backblech mit Backpapier
- Kleine Schüssel oder Suppenteller für Staubzucker
Schritt-für-Schritt Zubereitung
- Für diese Limetten Cookies kann der Mixer im Schrank bleiben. Ich beginne dieses Rezept immer damit meine Butter zu schmelzen. Meistens mache ich das in 20-Sekunden-Intervallen mit der Mikrowelle.
- Die Limette mit einer Zitrusreibe komplett abreiben. Bevor man ans Pressen der Limette geht, sollte sie bereits abgerieben worden sein.
- In einer großen Schüssel werden der Zucker, Vanillezucker und die Limettenschale vermengt. Dabei mit den Fingern die Limettenschale in den Zucker einmassieren.
- Nun die geschmolzene und abgekühlte Butter, die Eier und den Limettensaft zur Zuckermischung geben und mit einem Schneebesen kräftig verrühren.
- In einer zweiten Schüssel das Mehl mit Natron und Salz vermengen. Das mache ich auch mit dem Schneebesen.
- Anschließend die Mehlmischung vorsichtig mit einer Gummispachtel in die Zucker-/Eiermischung einrühren. Dabei bitte eher behutsam arbeiten. Der Teig ist zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich flüssig und sieht so aus wie ein Kuchenteig.
- Wichtig: Den Teig abdecken und für mindestens 4 Stunden (bis zu 12 Stunden) im Kühlschrank einkühlen. Der Teig ist insbesondere wegen der Zugabe des Limettensaftes recht flüssig. Das Einkühlen ist auch deshalb erforderlich, damit man überhaupt Kugeln daraus formen kann.
- Nach dem Ablauf der 4 Stunden kann der Ofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
- Den Staubzucker in eine kleine Schüssel oder Suppenteller geben. Aus der Hälfte des Teiges 16 Kugeln zu etwa 22 g formen und im Staubzucker rollen, bis die Kugeln großzügig mit dem Zucker bedeckt sind. Die fertigen Kugeln anschließend auf das Backblech setzen. Dabei recht zügig arbeiten, damit der Teig so kühl wie möglich bleibt. Er ist immer noch recht klebrig.
- Für 11 Minuten bei 175° Ober- und Unterhitze backen. Wenn man die Keks etwas kleiner macht, sollte man auch die Backzeit etwas verkürzen.
- Schon nach wenigen Minuten Abkühlungsphase kann man die Cookies kosten. Super fluffige Limetten Cookies.
Tipps & Varianten
- Dadurch, dass die Kekse doch für einige Zeit gekühlt werden müssen, bietet es sich an, den Teig am Abend zuvor vorzubereiten. Am nächsten Tag müssen die Cookies nur noch geformt und in Staubzucker gerollt werden.
- Wenn sie noch kalt sind: Eier in eine Schale mit warmem Wasser legen und so auf Raumtemperatur bringen.
- Den Teig könnt ihr auch einfrieren und wenn spontaner Besuch kommt, einfach auftauen, in Stücke schneiden und dann fertig backen.
- Mir schmecken die Cookies am allerbesten, wenn sie noch warm sind. Aber das gilt fast für jeden Cookie.
- Für eine andere Variante: Die Limettenschale und die Hälfte des Safts mit Mehl, Puderzucker, Backpulver, Butter und Eigelb verkneten und den Teig 2 Stunden kühl stellen. Anschließend ausrollen und Ausstecher verwenden.
- Oder: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker - und eine Spur Rosmarin oder Thymian für eine herzhafte Note.
Alternative Rezeptidee (kurz)
125 g zimmerwarme Butter, 100 g Zucker und 1 Prise Salz mit den Knethaken glatt rühren. 190 g Mehl, 30 g Speisestärke und 1 TL Weinsteinbackpulver mischen, mit 2 EL Milch unter die Buttermasse kneten. 2 TL fein abgeriebene Bio-Limettenschale und 8 EL feine Kokosraspel unter den Teig kneten. Zu Rollen formen, mindestens 2 Stunden kalt stellen. In Scheiben schneiden und bei 190 °C (Umluft 170 °C) 13-15 Min. backen.
Häufige Fragen
- Warum Natron? Natron benötigt weitere, saure Zutaten damit die Cookies aufgehen. Also bitte den Limettensaft nicht weglassen.
- Welche Limetten? Bei der Limette achte ich darauf, dass ich eine Bio-Frucht kaufe, da ich mir nicht sicher bin, ob ich beim Waschen die ganze Wachsschicht runterbekomme.
- Warum kühlen? Der Teig ist zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich flüssig und sieht so aus wie ein Kuchenteig. Das Einkühlen ist notwendig, damit man überhaupt Kugeln daraus formen kann.
Serviervorschlag
Die Cookies passen das ganze Jahr, weil sie so lecker frisch und fruchtig schmecken. Mir schmecken die Cookies am allerbesten, wenn sie noch warm sind.
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