Lakritz-Schokolade bei REWE: Sortiment, Herstellung und Qualität
Schokolade gehört zu den liebsten Naschereien zahlreicher Haushalte. Etwa 9,2 Kilogramm werden im Jahr pro Person vernascht. Ob Pralinen, Schokobonbons, gefüllte Tafeln oder schöne Schokoladenfiguren - eines haben alle gemeinsam: Sie bestehen zu einem großen Teil aus Kakaobohnen und werden in einem mehrstufigen Prozess zu den leckeren Naschereien verarbeitet.
Zugegeben, Lakritz ist nicht jedermanns Sache. Doch wer die schwarze Süßigkeit mag, schätzt sie vor allem für ihren intensiv-herben Geschmack. Beim Anblick der Schokolade im Supermarktregal läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Doch muss es immer das teure Markenprodukt sein oder sind günstige Varianten genauso gut?
Was ist Lakritz und wie passt es zu Schokolade?
Lakritz schmeckt süß, herb und meist etwas bitter. Hergestellt wird es aus Süßholzwurzelextrakt. In Deutschland muss Lakritz zu mindestens 3 Prozent aus Süßholzsaft bestehen. Damit Lakritz entsteht, wird der sirupartige Saft je nach Rezept mit Stärke, Gelatine, Zucker und Salz gekocht. Danach wird er weiterverarbeitet und in Formen gegossen.
Lakritz kann bissfest bis weich sein. Beliebt ist es besonders in Norddeutschland, den Niederlanden und Skandinavien. In Skandinavien ist salziges Lakritz weit verbreitet, das mit Salmiak, einem besonderen Salz, hergestellt wird. Im Süden Europas bevorzugt man süßes Lakritz.
Lakritz-Schokolade: Varianten und Besonderheiten
Es gibt Lakritz-Schokolade in verschiedenen Formen: Schokolade mit Lakritzstückchen, überzogene Lakritzbonbons oder Tafeln mit lakritzhaltiger Füllung. Lakritz-Schokolade verbindet das herbe Aroma des Süßholzes mit der schmelzenden Textur von Schokolade und kann in dunklen wie in hellen Varianten angeboten werden.
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Es gibt außerdem einige Marmeladenrezepte, bei denen würziges Lakritz zum Beispiel mit Pflaumen kombiniert wird. Lakritz-Sorten wie Hartlakritz, Weichlakritz oder Lakritzschnecken bieten unterschiedliche Texturen, die sich unterschiedlich gut mit Schokolade kombinieren lassen. Für die Herstellung von Lakritzkonfekt werden spezielle Drüsen verwendet. Diese drücken und schichten Lakritz zusammen mit Massen anderer Geschmacksrichtungen wie etwa Kokos-, Schokoladen- oder Fruchtgeschmack in eine Form.
Woraus besteht Schokolade?
Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden. Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse - zum Beispiel, wenn man aus dieser Masse Kakaopulver herstellen möchte.
Die Masse wird dann mithilfe sogenannter Fettpressen in zwei Bestandteile getrennt: Fett (Kakaobutter) und Pressrückstände (Kakaopresskuchen). Letzteres wird für die Herstellung von Kakaopulver benötigt. Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.
Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lecithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden.
Wie erkennt man hochwertige Schokolade?
Hochwertige Schokolade erkennst du in der Regel direkt am Äußeren - besitzt die Tafel einen seidigen Glanz, kannst du dich auf eine gute Qualität freuen. Beim Abbrechen eines Stückchens sollte die Bruchkante nicht bröckeln, sondern sauber zurückbleiben. Lässt du die Schokolade auf der Zunge zergehen, sollte diese weich schmelzen, nicht am Gaumen kleben oder sich sandig anfühlen. Treffen die genannten Punkte zu, handelt es sich um eine hochwertige Schokolade.
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Wie gut die Qualität einer Schokolade letztendlich ist, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einer dieser Faktoren ist die Auswahl der genutzten Kakaobohnen, die für die weitere Herstellung verwendet werden. Man unterscheidet dabei zwischen Edel- und Konsumkakao. Während Edelkakao zusätzlich zum charakteristischen Kakaogeschmack feine Aromanoten besitzt, beschränkt sich der Geschmack von Konsumkakao nahezu ausschließlich auf das Kakaoaroma. Ein hoher Anteil an Edelkakao spricht deshalb für eine Schokolade mit hoher Qualität.
Qualitäten und Schokoladentypen - relevant für Lakritz-Schokolade
Im Handel sind verschiedene Qualitäten von Schokolade verfügbar, die anhand ihrer Zusammensetzungen klassifiziert werden. Milchschokolade enthält einen hohen Anteil an Milcherzeugnissen wie Sahne, Milch, Trocken- oder Kondensmilch. Um als Milchschokolade klassifiziert zu werden, benötigt die Tafel einen Gesamtfettanteil von 25 %, wovon 2,5 % aus fettfreier Kakaotrockenmasse bestehen müssen. Der Anteil von Milchfett liegt bei mindestens 4,5 %, der von der Milchtrockenmasse bei 14 %.
Beträgt der Anteil an Gesamtkakaotrockenmasse mindestens 35 %, handelt es sich um Schokolade - vorausgesetzt diese 35 % setzen sich aus mindestens 18 % Kakaobutter und 14 % entölter Kakaotrockenmasse zusammen. Magermilchschokolade beinhaltet Zusätze von Magermilchpulver und ist oft in günstigen Konsumschokoladen zu finden.
Die typischen Schokoladensorten wie Vollmilch-, Zart-, Halbbitter- oder Bitterschokolade unterscheiden sich durch den Kakaoanteil. Weiße Schokolade enthält im Gegensatz zu den anderen Sorten keinen Kakao, sondern mindestens 20 % helle Kakaobutter.
Tabelle: Relevante Kennzahlen für Schokoladentypen
| Schokoladentyp | Mindest-Kakaoanteil / Trockenmasse | Merkmal |
|---|---|---|
| Milchschokolade | Gesamtfett 25 %, Milchtrockenmasse 14 % | cremig, milchig |
| Schokolade (dunkel) | Gesamtkakaotrockenmasse ≥35 % | höherer Kakaoanteil, intensiver |
| Bitterschokolade | Kakaoanteil ≥60 % | bitterer Geschmack |
| Weiße Schokolade | Kakaobutter ≥20 % | kein Kakao, süß |
Herstellung von Schokolade und von Lakritz-Schokolade
Wie funktioniert die Herstellung von Schokolade? Die Basis bildet Kakaomasse, die durch Rösten, Brechen und Mahlen der Bohnen entsteht. In einem mehrstufigen Prozess werden Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver oder Süßungsmittel vermischt, conchiert und temperiert, um die bekannte schmelzende Textur zu erzielen. Bei Kuvertüre sorgt ein hoher Kakaobuttergehalt dafür, dass die Masse leicht schmilzt und gleichmäßig fließt.
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Für Lakritz-Schokolade werden bei der Rezeptur zusätzlich Süßholzwurzelextrakt oder lakritztypische Aromen mit der Schokoladenmasse kombiniert. Die Herstellungsprozesse für Lakritz und Schokolade werden so aufeinander abgestimmt, dass die Lakritzmasse stabil in Füllungen oder Stücken bleibt und die Schokolade beim Temperieren nicht beeinträchtigt wird.
Um Lakritz herzustellen, wird der Süßholzsirup zuerst gekocht und in großen Formen ausgetrocknet. Diese großen Rohlakritzblöcke werden anschließend in heißem Wasser wieder verflüssigt und mit Zutaten wie Stärke, Gelatine, Zucker, Salz und gegebenenfalls Farbstoffen vermischt. Danach wird die süße Masse mithilfe der Mogultechnik extrudiert. Die Stärke sorgt dafür, dass die Masse quillt. Nach der Trocknung werden die Produkte oftmals mit Bienenwachs oder anderen Stoffen behandelt, damit sie eine gleichmäßig glatte Oberfläche erhalten.
Sortiment bei REWE: Eigenmarken und Hersteller
Bei REWE gibt es mittlerweile verschiedene vegane Schokoladen-Sorten im Sortiment. Dabei handelt es sich entweder um dunkle Sorten wie Zartbitter oder um Sorten, die pflanzliche Alternativen zur Milch enthalten. Du kannst Schokolade auch ganz bequem beim REWE Lieferservice bestellen.
Wie bei Aldi und Penny, stammen auch bei Rewe zahlreiche Eigenmarkenprodukte in Sachen Schokolade von der Stollwerck GmbH. Produkte der Rewe-Eigenmarke „Ja!“ wie beispielsweise „Ja! Alpen-Vollmilch Schokolade“ oder „Ja! Brownie Edel-Vollmilch Schokolade 190 Gramm“ stammen aus der Herstellung der Firma. Doch auch der Schweizer Konzern Halba liefert Rewe zahlreiche Schokoladenprodukte. Vor allem Artikel aus der Eigenmarkenreihe „Rewe Beste Wahl“, wie etwa die Bourbon Vanille Schokolade oder Edel Bitter stammen aus dieser Herstellung.
Auf dem Markt gibt es zahlreiche günstigere Alternativen, die mindestens genauso gut schmecken. Häufig stecken nämlich dieselben Hersteller hinter Markenprodukten und Eigenmarken. Um herauszufinden, welche Hersteller hinter welchen Produkten stecken, gibt es ein paar Tricks: Adressen auf der Packung, Nährwertangaben und Zutatenlisten sowie etliche Online-Datenbanken.
Qualitätshinweise, Inhaltsstoffe und Verbraucherinformationen
Auf einigen Verpackungen von Schokoladentafeln findet man Bezeichnungen wie „Feine Milchschokolade“ oder „Edelschokolade“. Das sind spezielle Qualitätshinweise, die Hersteller nur nutzen dürfen, wenn ihre gefertigte Schokolade die Voraussetzungen erfüllt. Eine Schokolade oder Milchschokolade ist „fein“, wenn diese insgesamt 43 % Gesamttrockenmasse besitzt, die wiederum mindestens 26 % Kakaobutter enthält. Um die Bezeichnung „Edelschokolade“ an ihre Schokoladen vergeben zu dürfen, müssen Hersteller mindestens 40 % der Kakaomasse aus Edelkakaosorten gewinnen.
Alle Regelungen bezüglich Zusammensetzung, Herstellungsmerkmalen und der Verpackung von Schokolade sind innerhalb Deutschlands in der sogenannten „Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse“ festgehalten. Während es früher - ähnlich wie bei Bier - ein Reinheitsgebot für Schokolade gab, wurde dies 2001 gekippt. Das bedeutet, dass in Schokoladentafeln bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen - dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird zum Beispiel häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und somit Lebensraum von bedrohten Tierarten zerstört wird.
Bei der Herstellung vieler Lakritzsorten kommen tierische Produkte, wie etwa Gelatine oder Bienenwachs, zum Einsatz. Es gibt mittlerweile aber auch viele vegane Varianten der herb-würzigen Süßigkeit. Es ist also durchaus empfehlenswert, beim Kauf einer Schokoladentafel einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.
Haltbarkeit, Lagerung und Qualitätserscheinungen
Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf.
Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Viele gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für abgelaufen Haltbarkeit ist - viel eher ist es jedoch ein Zeichen dafür, dass die Schokolade falsch gelagert wurde. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.
Lakritz ist aufgrund des hohen Zuckergehalts recht lange haltbar. Ungeöffnet hält sich eine Packung 1 bis 2 Jahre, solange du sie an einem trockenen, kühlen Ort aufbewahrst. Nach dem Öffnen solltest du Lakritz gut verschlossen lagern, denn mit der Zeit wird es immer härter.
Ernährung, Kalorien und gesundheitliche Aspekte
Der Kaloriengehalt einer 100-Gramm-Tafel Schokolade liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend. Nährwerte pro 100 g Lakritz: Kalorien 375 kcal, Kohlenhydrate 86 g, Eiweiß 4 g, Fett 1 g, Ballaststoffe 2 g.
Zu viel Glycyrrhizin in Lakritz kann sich negativ auf den Wasser- und Mineralstoffhaushalt auswirken. Ab einer gewissen Dosis kann der Blutdruck steigen, es kann zu Wassereinlagerungen im Gewebe, Muskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen kommen. Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, sowie Schwangere sollten Lakritz daher lieber meiden.
Marken, Eigenmarken und Qualität - ein Blick auf REWE
Kaum steht Milka, kinder oder Rittersport auf der Schokoladenpackung, schon muss tiefer in die Tasche gegriffen werden als bei No-Name-Produkten. Dabei dürfen die schokoladigen Eigenmarken der Supermärkte und Discounter nicht unterschätzt werden. Oft stecken nämlich dieselben Hersteller hinter den Produkten. Erst vor kurzem veröffentlichte das Hamburger Marktforschungsinstitut „Splendid Research“ eine Studie, welche Schokoladenmarken im Jahr 2022 die bekanntesten in Deutschland waren. Auf Platz eins: Milka, dicht gefolgt von Ritter Sport, Merci und Lindt.
Stiftung Warentest untersuchte 2018 insgesamt 24 Tafeln Schokolade. Platz eins belegte nämliche eine Schokolade, die zu den eher unbekannteren Marken gehört: „Die gute Schokolade“. Die gibt es bei Rewe, Edeka und Co. sogar für einen fairen Preis. Wer die Schokoladenartikel für die Edeka-Eigenmarken sowie Netto-Eigenmarken herstellt, halten die Supermarktketten übrigens geheim.
Praktische Tipps beim Einkauf von Lakritz-Schokolade
- Inhaltsstoffe lesen: Achte auf Süßholzsaft-Anteil, Zuckerarten, pflanzliche statt tierischer Zusätze bei veganen Produkten.
- Qualitätskennzeichnungen prüfen: Hinweise wie „fein“ oder „Edelschokolade“ geben Auskunft über Mindestanforderungen.
- Preis-Leistung abwägen: Eigenmarken können gute Alternativen zu Markenprodukten sein, da oft dieselben Hersteller dahinterstecken.
- Lagerung beachten: Kühl, trocken und geruchsfrei aufbewahren; Fettreif ist unbedenklich.
Appetit bekommen? Natürlich kannst du Schokolade auch ganz bequem beim REWE Lieferservice bestellen.
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