Rezept für Kekse mit Rosenblüten backen
Rosen sind nicht nur wunderschön anzusehen und ein Symbol der Liebe, sondern sie verströmen auch ein bezauberndes Aroma, das sich hervorragend in der Küche einsetzen lässt. Besonders zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Muttertag, Valentinstag oder dem persischen Neujahresfest Nowrooz sind Rosenplätzchen eine wunderschöne und leckere Geschenkidee. Dieses Rezept zeigt dir, wie du aus einem einzigen Teig drei köstliche Varianten von Rosen-Keksen zaubern kannst, die lieblich duften und knusprig schmecken.
Grundteig für Rosen-Kekse
Der Teig ist schnell zubereitet und benötigt nur 5 Minuten Knetzeit, jedoch sollte er mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen, damit er sich später gut ausrollen lässt. Für den Teig benötigst du folgende Zutaten:
- 225 g Mehl oder Dinkelmehl
- 225 g doppeltgriffiges Mehl (z.B. Wiener Griessler)
- 225 g Butter oder Margarine
- 100 g Puderzucker
- 3 Eigelb
- 1 Prise Salz
Das Mehl wird auf die Arbeitsfläche gesiebt, eine Mulde hineingedrückt, in die Zucker und Eigelb gegeben werden. Die Butter verteilt man in kleinen Flöckchen darüber. Mit bemehlten Händen verarbeitest du alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig. Anschließend wickelst du ihn in Frischhaltefolie und lässt ihn für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
Drei Plätzchen aus einem Teig - kreative Varianten
Nachdem der Teig vorbereitet ist, teilst du ihn in drei Portionen. Eine Portion bleibt pur und ergibt die klassischen Rosenplätzchen. Die anderen beiden Portionen werden mit ungesalzenen, ganzen Pistazien vermengt. Diese Pistazienteige werden anschließend halbiert: eine Hälfte verfeinerst du mit Zitronenabrieb, die andere mit Kardamom.
Alle drei Teige sollten danach wieder mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
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Pistazien-Rosen-Plätzchen mit Zitronenabrieb
Diese Kekse stechst du mit einem Paisley-Ausstecher oder einer anderen Form aus. Für die Glasur vermischst du Puderzucker mit frisch gepresstem Zitronensaft und Kirsch- oder Erdbeerpulver. Ergänzt wird die Glasur durch gemahlene Rosenblütenblätter, die du vorher in einem Blitzhacker fein zermahlen hast. Nach dem Backen bestreichst du die Plätzchen mit der Zitronen-Kirsch-Glasur und verzierst sie mit Rosenblütenblättern.
Der Geschmack ist wunderbar zitronig-buttrig mit einem zarten Crunch durch die Pistazien - ein echter Genuss.
Pistazien-Rosen-Plätzchen mit Kardamom und Schokoladenglasur
Ausgerollt auf einer bemehlten Arbeitsfläche, stichst du diese Kekse mit einem einfachen runden Ausstecher aus. Während die Kekse im Ofen backen, zerkleinerst du grob die Pistazien und schmilzt Zartbitterschokolade über Wasserdampf. Die geschmolzene Schokolade verfeinerst du mit Zimt und Koriander. Die ausgekühlten Kekse tauchst du zur Hälfte in die Schokoladenglasur und bestreust sie mit den gehackten Pistazien.
Die klassischen Rosen-Plätzchen
Die pure Teigportion wird ohne Zusätze wie Pistazien oder Gewürzen verarbeitet. Du kannst sie mit einem runden oder blütenförmigen Ausstecher ausstechen und nach dem Backen mit einer Rosenwasser-Glasur überziehen.
Verwendung und Verarbeitung der Rosenblüten
Für die Plätzchen verwendest du am besten getrocknete Duftrosen, da diese ein intensiveres Aroma bieten. Du kannst sie selbst schonend im Ofen bei 70 °C Umluft trocknen, dabei immer die Ofentür leicht offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die getrockneten Blüten werden anschließend fein zerbröselt und zusammen mit dem Rosenzucker für die Glasur verwendet.
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Alternativ kannst du auch frische Rosenblätter verwenden, die du fein hackst und dem Teig beimischt. Zudem können die Rosenblüten in der Glasur vermahlen werden, um das zarte Rosenaroma besonders hervorzuheben.
Glasur - süße Veredelung der Kekse
Die Glasur kannst du sehr einfach selbst herstellen. Rühre Puderzucker nach und nach mit Rosenwasser oder Zitronensaft zu einer glatten Masse, die gerne etwas dicker sein darf, damit sie streichfest ist. Zum Einfärben oder Aromatisieren kannst du gefriergetrocknetes Himbeerpulver, Kirschpulver oder Erdbeerpulver hinzugeben.
Die Kekse tauchst du halb in die Glasur und legst sie auf ein Backpapier. Solange die Glasur noch feucht ist, streust du die Mischung aus zerbröselten Rosenblättern und Rosenzucker darüber. Nach dem Trocknen haben die Kekse nicht nur einen ansprechenden Look mit einem zarten Blütengeschmack, sondern auch einen angenehm süßen Geschmack.
Besondere Tipps für perfekte Rosenplätzchen
- Nutze Ausrollhilfen, um den Teig gleichmäßig dünn auszurollen.
- Achte auf gleich große Ausstecher, damit alle Kekse gleichmäßig backen.
- Backe bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 10-12 Minuten, bis die Plätzchen leicht goldbraun sind.
- Für eine präzise Glasur verwende eine Spritztüte mit feiner Tülle und ziehe Konturen um die Kekse.
- Für die Schokoladenglasur empfiehlt sich Zartbitterschokolade mit einer Prise Zimt und Koriander.
Weitere Anwendungsideen für Rosen in der Küche
Rosenblüten können auch für viele andere leckere Köstlichkeiten verwendet werden, wie z.B. Rosenblütenzucker, Rosa Cremefüllungen mit weißer Schokolade und Frischkäse, oder als aromatische Zugabe in Kuchenteige und Desserts. Für farbenfrohe Rosen-Cremes bieten sich natürliche Farbstoffe wie Kurkuma, Matcha, Heidelbeer- oder Himbeersaft an.
Gesundheitliche Aspekte von Rosenblüten
Rosenblätter enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe, Saponine und Geraniol, die nicht nur angenehm duften, sondern auch gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Rosenblütentee wird im Volksmund gegen Heuschnupfen, Kopf- und Halsschmerzen sowie zur Blutreinigung genutzt. Die Rosen sollten allerdings immer ungespritzt sein, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
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Fazit
Die Rosenplätzchen sind ein zart duftender und optisch ansprechender Genuss, der sich für unterschiedliche Anlässe eignet. Die Variantenvielfalt - von klassisch pur, über zitronig-nussig bis hin zu schokoladig-würzig - macht dieses Rezept besonders attraktiv. Durch die Kombination aus Pistazien, Rosenaroma und frischer Glasur entstehen unvergleichliche Kekse, die garantiert für Begeisterung sorgen.
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