Plätzchen Aufbewahren: Tipps für Frische und Geschmack
Die Adventszeit ist Plätzchenzeit! Damit die selbstgebackenen Köstlichkeiten lange frisch und aromatisch bleiben, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend. Hier sind die wichtigsten Tricks, was beim Backen wichtig ist und was Sie aus Resten zaubern können.
Warum die richtige Lagerung wichtig ist
Weihnachtsplätzchen sollen nicht nur am ersten Tag schmecken, sondern die gesamte Adventszeit versüßen. Wer früh mit dem Backen beginnt, möchte sicherstellen, dass Kipferl, Makronen und Co. lange frisch und knusprig bleiben. Die Vielfalt der Plätzchen erfordert besondere Sorgfalt beim Einlagern.
Tipps zur optimalen Plätzchenaufbewahrung
- Sorten separat aufbewahren: Jedes Plätzchen hat seinen eigenen Charakter. Um Konsistenz und Aroma zu bewahren, sollten Sie die Sorten getrennt in Dosen verpacken. So vermischen sich die Aromen nicht und die spezifische Konsistenz bleibt erhalten.
- Plätzchen auskühlen lassen: Bevor die Plätzchen in die Dosen wandern, müssen sie vollständig ausgekühlt sein. Warme Plätzchen erzeugen Feuchtigkeit, die sie aufweicht und sogar Schimmelbildung begünstigen kann. Das Abkühlen gelingt am besten auf einem Kuchengitter.
- Backpapier zwischenlagern: Bei Plätzchen mit Füllung oder empfindlicher Glasur empfiehlt es sich, Lagen von Backpapier zwischen die einzelnen Schichten zu legen. So bleiben die Plätzchen optisch ansprechend und das Papier kann eventuelle Feuchtigkeit aufnehmen.
- Luftdicht verschließen: Mürbeteigplätzchen bleiben in einer luftdicht verschlossenen Dose am längsten frisch. Zum Verschenken eignen sich gut verschlossene Plastiktüten. Neben Blechdosen sind auch Glasbehälter ideal, um die Sorten auf einen Blick zu erkennen. Vakuumieren von Aufbewahrungsbehältern oder Gläsern sorgt dafür, dass Plätzchen noch länger frisch halten.
- Apfel bringt Feuchtigkeit: Sind die Kekse zu trocken geworden, legen Sie einfach ein Stück Apfel mit in die Dose. Nach ein bis zwei Tagen sollte der Apfel ausgetauscht werden.
Der Backprozess: Wichtige Hinweise
Werden mehrere Bleche auf einmal gebacken, ist Umluft ideal. Bei Ober- und Unterhitze sollten die Bleche nacheinander in den Ofen. Da Öfen unterschiedlich heiß werden, ist ein Blick in den Ofen wichtig, besonders gegen Ende der Backzeit.
Was tun mit Plätzchenresten?
- Kuchenboden aus alten Keksen: Für Kühlschranktorten lassen sich Plätzchenreste wunderbar als Boden verwenden.
- Obst-Crumble mit Plätzchen: Zerkleinern Sie Obst, mischen Sie es mit Zucker und geben Sie zerbröselte Plätzchen darüber. Im Ofen backen, bis der Crumble goldbraun ist.
- Topping für Desserts: Geröstete Kekskrümel sind ein köstliches Topping für Joghurt, Mascarponecreme oder andere Desserts.
- Cake Pops aus Keksen: Vermengen Sie Kekskrümel mit Mascarpone oder Frischkäse, formen Sie Kugeln und überziehen Sie diese mit Schokolade.
- Plätzchen einfrieren: Mürbeteigkekse und Lebkuchen lassen sich gut einfrieren. Makronen und Baiser sind weniger geeignet.
Haltbarkeit verschiedener Plätzchensorten
- Mürbeteigplätzchen: 4-6 Wochen
- Plätzchen mit Marmelade: 2-4 Wochen
- Zimtsterne: bis zu 6 Wochen
- Makronen und Baiser: etwa 3 Wochen
- Plätzchen mit Cremefüllung: wenige Tage bis 1 Woche
- Lebkuchen, Stollen und Früchtebrot: bis zu 4 Monate
Weitere Tipps für die Plätzchenlagerung
- Vollständig auskühlen lassen: Vor der Lagerung müssen die Plätzchen vollständig ausgekühlt sein, besonders bei Füllungen.
- Luftdicht verschließen: Egal ob Blechdose, Glas- oder Kunststoffbehälter - die Kekse müssen luftdicht verschlossen sein.
- Getrennte Lagerung: Lagern Sie verschiedene Sorten getrennt, um Aromaübertragung und Konsistenzveränderungen zu vermeiden.
- Idealer Lagerort: Kühl, dunkel und trocken, z.B. im Keller oder in der Speisekammer.
- Nicht im Kühlschrank lagern: Trockene, schokoladenüberzogene Plätzchen können im Kühlschrank unschön grau werden.
- Plätzchen weich machen: Legen Sie ein Stück Apfel oder ein feuchtes Küchentuch in die Dose, um trockene Plätzchen wieder weich zu machen.
Woran erkennt man verdorbene Plätzchen?
- Veränderte Konsistenz: Weiche, bröckelige oder unangenehm harte Textur.
- Unangenehmer Geruch: Muffiger oder ranziger Geruch.
- Schimmel: Kleine Verfärbungen oder Schimmelstellen, besonders bei feuchten Sorten oder Füllungen.
Häufige Fehler bei der Plätzchenaufbewahrung
- Verpacken von warmen Plätzchen: Führt zu Feuchtigkeit und weichen Keksen.
- Lagerung im Kühlschrank: Macht das Gebäck weich oder zäh.
- Nicht getrocknete Schokoladenüberzüge: Verschmierte Schokolade und klebrige Plätzchen.
Was tun, wenn die Plätzchen nicht mehr frisch sind?
- Dessert-Dekoration: Zerkrümelte Plätzchen als Topping für Desserts.
- Kuchenboden: Zerstampfte Kekse mit Butter als Boden für Torten und Kuchen.
- Cake Pops: Zerkleinerte Lebkuchen mit Flüssigkeit und Marmelade oder Frischkäse vermengen und zu Cake Pops verarbeiten.
- Rumkugeln: Alte Plätzchen, Lebkuchen, Früchtebrot und Stollen für Rumkugeln verwenden.
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