Kekse im Kühlschrank lagern: Vor- und Nachteile, Tipps und Tricks
Wenn Sie von Ihren Keksen möglichst lange essen wollen, sollten Sie diese richtig aufbewahren. Mürbeteigplätzchen, Vanillekipferl und andere trockene Kekssorten können Sie am besten in einer verschlossenen Keksdose lagern. Auch Plastikdosen mit Deckel oder verschließbare Glasbehälter sind geeignet. Schokoladenkekse verpacken Sie ebenfalls in einer Box oder Dose und stellen diese an einen kühlen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. In den Kühlschrank sollten die Kekse aber nicht, da die Schokolade sonst grau wird. Kekse mit Cremefüllung sollten in einer Box oder Dose im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten ist es, wenn Sie jeweils nur eine Kekssorte in einer Dose lagern. Legen Sie also beispielsweise den Boden der Dose mit Mürbeteigplätzchen aus.
Tipp: Alle Plätzchen - bis auf die mit Schokoladenglasur - können ohne Probleme auch eingefroren werden. Wochenanzahl überschritten - sind die Plätzchen noch gut? Man erkennt, dass Plätzchen schlecht geworden sind, indem man verschiedene Sinne einsetzt. Zunächst sollte man den Geruch überprüfen. Ein weiteres Merkmal ist die Veränderung der Farbe. Zudem sollte man auf die Konsistenz achten. Wenn du leckere Kekse gebacken hast, ist es natürlich schön, wenn du sie eine Weile aufbewahren kannst. Oft backt man nämlich eine größere Menge auf einmal, die man wahrscheinlich nicht alle am selben Tag isst. Die meisten Kekse sind direkt nach dem Backen herrlich knusprig. Jedoch verlieren sie ihre Knusprigkeit, wenn du sie nicht richtig lagerst.
Deshalb erklären wir dir in diesem Artikel, wie du Kekse aufbewahren kannst und wie lange kann man Kekse aufbewahren. Egal welche Sorte du gebacken hast, du solltest sie immer erst vollständig abkühlen lassen, bevor du sie aufbewahrst. Am besten lässt du jede Art von Keks direkt nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen. Während des Abkühlens entsteht nämlich Kondenswasser und das soll möglichst gut entweichen können. Das gelingt auf einem Gitter am besten. Lässt du die Kekse hingegen auf einem Brett, Teller oder Backpapier abkühlen, kann die Feuchtigkeit nicht entweichen und zieht in die Kekse ein.
Es gibt weiche Kekse, die ruhig etwas chewy bleiben dürfen, und knusprige Kekse, die möglichst bissfest bleiben sollen. Jede Sorte benötigt ihre eigene Art der Lagerung. Eine wichtige Grundregel beim Kekse aufbewahren lautet, nur eine Sorte pro Dose zu lagern. Wenn du verschiedene Sorten miteinander mischst, können sie gegenseitige Aromen aufnehmen. Dadurch schmeckt jeder einzelne Keks weniger gut. Außerdem enthält die eine Sorte vielleicht mehr Feuchtigkeit als die andere, was dazu führen kann, dass die knusprigen Kekse weich werden. Wenn du dich fragst, wie bleiben Kekse knusprig, kommt hier die passende Lösung. Knusprige Kekse lagerst du am besten in einer Metallkeksdose. In solchen Dosen gibt es kleine Luftschlitze, durch die Feuchtigkeit entweichen kann. So bleiben die Kekse angenehm knusprig. Du kannst zusätzlich ein kleines Schälchen Reis in die Dose stellen. Denn der Reis nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf. Manche Kekse sollen innen weich bleiben. Diese Kekse solltest du in einer luftdichten Dose oder einem Beutel aufbewahren, am besten mit einer Scheibe Weißbrot. Dadurch bleiben sie ebenfalls 4 bis 6 Wochen gut. Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Kekse einfrieren, geht das? Ja, Kekse lassen sich sehr gut einfrieren. Verpacke sie luftdicht und lege sie in den Gefrierschrank. Sind deine knusprigen Kekse doch weich geworden, obwohl du sie richtig aufbewahren wolltest? Dann hast du sie vermutlich luftdicht gelagert, statt in einer Metallkeksdose. So konnte die Feuchtigkeit nicht entweichen. Um sie nun wieder knusprig zu machen, gib ein kleines Schälchen Reis oder ein Stück Weißbrot zu den Keksen in die Dose.
Wenn du Keksteig übrig hast oder bewusst mehr vorbereiten möchtest, kannst du Keksteig problemlos einige Zeit lagern. So kannst du Keksteig aufbewahren und ihn bis zu 3 Tage im Kühlschrank lagern. Das ist praktisch, wenn du nicht immer lange in der Küche stehen möchtest, aber trotzdem spontan Besuch mit frischen Keksen überraschen willst. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank, rolle ihn aus, stich die Kekse aus und backe sie. Du kannst Keksteig problemlos einfrieren. Am besten portionierst du ihn vorher oder stichst die Kekse bereits aus. Lasse die Kekse zunächst einzeln im Gefrierschrank hart werden, damit sie nicht zusammenkleben. Danach kannst du sie in einer Dose oder mit Folie verpackt weiter einfrieren. So bleiben sie bis zu 3 Monate frisch.
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Für die optimale Lagerung von selbstgebackenen Plätzchen ist es ratsam, dass Sie diese nach dem Backen vollständig auskühlen lassen. Trockene Sorten wie Mürbeteigplätzchen, Vanillekipferl oder Butterkekse lagern Sie am besten in verschlossenen Metall- oder Plastikdosen. In Blechdosen bleiben knusprige Sorten länger frisch. Schokoladenkekse bewahren Sie idealerweise kühl und lichtgeschützt in einer Dose auf, jedoch nicht im Kühlschrank. Dort kann die Schokolade grau anlaufen. Lagern Sie unterschiedliche Sorten möglichst getrennt, da sich Aromen schnell übertragen. Wenn das nicht möglich ist, trennen Sie die Schichten mit Küchen- oder Butterbrotpapier. Tipp: Fast alle Plätzchen lassen sich einfrieren. Nur Sorten mit Schokoglasur eignen sich nicht dafür. Frieren Sie Plätzchen möglichst frisch ein, verpackt in Gefrierbeuteln oder -dosen. Ein bewährter Trick bei hart gewordenen Keksen: Legen Sie ein Stück Apfel in die Dose. Die zusätzliche Feuchtigkeit macht das Gebäck wieder weich.
Die Haltbarkeit von Keksen und Gebäck hängt stark von der Sorte ab und reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Generell gilt: Füllungen aus Sahne, Marmelade oder Creme verkürzen die Haltbarkeit deutlich. Wann sind Kekse und Gebäck verdorben? In den meisten Fällen verlieren Plätzchen zunächst nur Aroma oder werden hart. Verdorben sind Kekse, wenn Schimmel oder feuchte Stellen sichtbar werden, sie muffig oder ranzig riechen oder sich ein fauliger, bitterer Geschmack entwickelt. Nutzen Sie am besten Ihre Sinne: Sehen, riechen und probieren Sie vorsichtig. Übrig gebliebene Kekse oder Plätzchen lassen sich in anderer Form noch sehr gut weiterverwenden. Plätzchen haben bekanntlich zur Weihnachtszeit Saison. Achten Sie beim Backen darauf, regionale Produkte zu verwenden, damit das Gebäck ein nachhaltiger Genuss wird. Bereits gebackene Kekse können dagegen das ganze Jahr im Lebensmittelgeschäft erworben werden. Lebensmittelwertschätzung beginnt nicht erst beim Kochen, sondern bereits bei der Einkaufsplanung.
< tagimg>Infografik: Richtige Lagerung von Keksen nach Sorte und HaltbarkeitWas beeinflusst die Lagerung von Weihnachtsplätzchen?
Vor dem Lagern des Gebäcks müssen die Plätzchen komplett ausgekühlt sein und die Verzierungen getrocknet. Am besten geeignet sind luftdicht verschlossene Keksdosen, zum Beispiel aus Blech, Plastik oder Glas. Weiche Plätzchensorten mögen am liebsten Plastik. Knusprige Sorten eher Blech oder Glas, da sie sonst weich werden. Wähle am besten für jede Plätzchensorte ein eigenes Gefäß oder packe ähnlich dominante Sorten zusammen, um das Aroma zu erhalten. Falls du mehrere Sorten in einer Dose lagern möchtest, lege dafür eine Lage Butterbrot- oder Backpapier zwischen die verschiedenen Plätzchen.
Lebkuchen aufbewahren: Zunächst offen lagern und erst danach luftdicht verschließen. Stollen, Früchtebrot und Honigkuchen bleiben bei kühlen Temperaturen oft am längsten frisch. Ein Stück Apfel in der Dose hilft, weiche Plätzchen länger feucht zu halten. Bei Frischhalte- oder Alufolie eingewickelt und Zeitung drumherum kommt der Christstollen besonders gut durch die Lagerzeit. Falls der Ofen später zu kalt ist, hilft oft die Kombination Kühlschrankfreundlichkeit mit Dekorationen.
Beim Einfrieren gilt: luft-, wasser-, und aromadicht verschließen. Am besten portionierst du Kekse in Gefrierbeuteln oder frostfesten Dosen. Achtung, keine Plätzchen mit Schokolade einfrieren, da die Schokolade die Kälte nicht gut aushält. Nach dem Auftauen müssen die Plätzchen einige Stunden bei Raumtemperatur ruhen, damit Struktur und Aroma wiederkommen.
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Tabellarische Übersicht: Typische Lagerzeiten nach Sorte
| Sorte | Lagerung | Haltbarkeit |
|---|---|---|
| Mürbeteigplätzchen, Butterkekse | kühl, trocken, luftdicht | bis zu 4-8 Wochen |
| Schokoladenkekse | kühl, lichtgeschützt, nicht Kühlschrank | 1-4 Wochen |
| Cremegefüllte Kekse | Box/Dose im Kühlschrank | bis zu 1 Woche |
| Lebkuchen, Zimtsterne | kühl, trocken, luftdicht | bis zu 3 Monate |
| Makronen, Biscotti | kühl, trocken, luftdicht | bis zu mehrere Wochen |
Fazit: Die richtige Lagerung hängt stark von der Sorte ab. Trockene Plätzchen bleiben länger knusprig, weiche Sorten brauchen luftdichte Behälter und ggf. etwas Feuchtigkeit (z. B. durch Apfelstücke) in der Dose, um die Textur zu bewahren. Plätzchen sollten stets sortenrein gelagert oder durch Zwischenlagen getrennt werden, um Aromaverluste zu vermeiden.
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