Kekse auf Englisch: Definition und Ursprung

Der Begriff "Keks" ist tief in der deutschen Sprache verwurzelt, doch seine Ursprünge liegen im Englischen. Dieser Artikel beleuchtet die Definition von "Keks" im englischen Sprachraum, seine etymologische Entwicklung und die Geschichte seiner Integration in den deutschen Wortschatz.

Was ist ein "Cookie" im Englischen?

Im Englischen existieren verschiedene Begriffe, die dem deutschen "Keks" nahekommen. Die gängigsten sind "cookie" und "biscuit". Während "cookie" hauptsächlich im amerikanischen Englisch verwendet wird, ist "biscuit" im britischen Englisch üblich. Beide Begriffe bezeichnen im Wesentlichen ein kleines, gebackenes, oft süßes Gebäckstück. Ein Snickerdoodle ist beispielsweise ein in einer Zimt-Zucker-Mischung gerollter Keks.

Etymologische Reise: Von "Cake" zu "Keks"

Die Geschichte des Wortes "Keks" ist eine faszinierende Reise durch verschiedene Sprachen und Kulturen.Das englische Wort "cake" tauchte erstmals um 1230 im Mittelenglischen als "kake" auf. Es wird vermutet, dass es vom altnordischen "kaka" stammt, was "Kuchen" bedeutete. Diese Form und Bedeutung sind noch heute im Schwedischen und Isländischen zu finden. Es ist verwandt mit dem neuhochdeutschen "Kuchen" und dem niederländischen "koek" ("Kuchen") und geht auf den west- und nordgermanischen Stamm "*kokon-" zurück.

Im Laufe der Zeit erfuhr der Begriff "cake" eine Bedeutungserweiterung und umfasste verschiedene Arten von gebackenen Produkten. Im britischen Englisch wurde "biscuit" zunehmend für das verwendet, was wir heute als "Keks" verstehen. "Biscuit" stammt vom mittelfranzösischen "bescoit".

Die Verwandtschaft zwischen Kuchen und Keks findet sich auch im Niederländischen wieder, wo "koekje" ("kleiner Kuchen") vermutlich dem amerikanischen Englisch den "cookie" gab. Allerdings erklärt diese Etymologie nicht die Verwendung von "cookie" im schottischen Englisch für Keks. Eine Beziehung zwischen Brot und Kuchen zeigt sich in süddeutschen Dialekten: Dort heißt es für Keks oft "Brödl" oder "Breedle".

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Die Rolle von Hermann Bahlsen

Hermann Bahlsen (1859-1919) wird oft die Erfindung des Kekses und die Schöpfung des Wortes "Keks" zugeschrieben. Bahlsen lernte während eines Aufenthalts in Großbritannien in den 1880er Jahren die englischen Cakes kennen. 1889 übernahm er in Hannover das "Fabrikgeschäft engl. Cakes- und Biscuits". 1891 brachte Bahlsen die "Leibniz-Cakes" auf den Markt.

Ab September 1911 vertrieb Bahlsen seine "Cakes" als "Keks", 1912 änderte sich der Unternehmensname entsprechend in "H. Bahlsen Keksfabrik KG".

Legenden und Fakten rund um die Wortschöpfung

Um Hermann Bahlsen und die Einführung des Wortes "Keks" ranken sich einige Legenden. So wird er oft als "Wortschöpfer" von Keks bezeichnet, der es "wagte", Keks "einzudeutschen". Tatsächlich ist "Keks" jedoch keine Neuerfindung, sondern eine Entlehnung aus dem Englischen.

Die deutsche Schreibweise schwankte zwischen und . Die Schreibweise taucht erst in der 9. Duden-Auflage im Jahr 1915 auf.

Sprachwissenschaftliche Betrachtung

Die sprachwissenschaftliche Sichtweise zeigt, dass Bahlsen 1911 lediglich eine längst eingebürgerte "deutsche" Aussprache auch orthographisch umsetzte. Bereits vor der Einführung des Leibnizkeks 1891 war "cakes" phonetisch eingebürgert.

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Konrad Duden selbst favorisierte eine phonetische oder lautgetreue Orthographie. Er betrieb mit den Einträgen und der Variantentolerierung sowie der schrittweisen Anpassung an die Schreibung eine sogenannte "gezielte Variantenführung".

Kekse in der Kultur und im Alltag

Kekse sind nicht nur einfache Gebäcke, sondern auch kulturelle Symbole. Sie begleiten uns durch den Alltag, von hausgemachten Kuchen, Gebäck und Plätzchen, die zum Frühstück in einer Gemeinschaftslounge serviert werden, bis hin zu kleinen Schachteln mit Keksen in Adventskalendern.

In der Weihnachtszeit sind Kekse ein fester Bestandteil der Tradition. Guetzli aus Vollkornmehl weisen einen höheren Nährstoffgehalt auf und machen somit schneller satt, so dass man automatisch etwas weniger oft zugreift.

Kekse spielen auch in zwischenmenschlichen Beziehungen eine Rolle. So tauscht Sara Wong Chi-hang in ihren Projekten Kekse gegen Zeichnungen, Objekte oder Notizen.

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