Ist Zucker im Bier enthalten? Eine umfassende Analyse

Der Zuckergehalt in verschiedenen Getränken variiert stark und hat einen direkten Einfluss auf unsere tägliche Zuckeraufnahme. Sowohl Softdrinks als auch Bier gehören zu den beliebtesten Getränken, sowohl auf Partys als auch im Alltag. Dieser Artikel untersucht den Zuckergehalt in Bier, seine Auswirkungen auf die Gesundheit und vergleicht ihn mit anderen Getränken.

Zucker im Bier: Eine Übersicht

Ja, in Bier kann Zucker enthalten sein. Jedoch ist der Anteil in Gerstensaft mit Alkohol vergleichsweise niedrig. Das erklärt sich am Brauprozess. Beim Bierbrauen wird ein Großteil des Zuckers nämlich zu Alkohol vergoren. Dabei handelt es sich in der Regel jedoch nicht um zugesetzten, also um industriell hergestellten, Zucker. Das liegt am Reinheitsgebot, das die Zutaten für unser bayerisches Bier festlegt.

Natürlicher Zucker im Bier

Bier enthält natürlichen Zucker aus Getreide, insbesondere Glukose und Maltose. Dieser Zucker entsteht beim Abbau von Stärke während des Brauprozesses.

Zuckergehalt verschiedener Biersorten

Der durchschnittliche Zuckergehalt in Bier beträgt bis zu 4 g pro 100 ml. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Menge je nach Biersorte variieren kann.

Der glykämische Index von Bier

Bier hat einen moderaten glykämischen Index (GI ≈ 110 für helles Bier), was zu einem langsameren Blutzuckeranstieg im Vergleich zu Softdrinks führt. Allerdings enthält Bier Alkohol, der die Leberfunktion beeinträchtigen und die Blutzuckerregulation stören kann.

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Bier im Vergleich zu Softdrinks

Softdrinks enthalten bis zu 10 g Zucker pro 100 ml, meist zugesetzt als Saccharose oder Glukose-Fruktose-Sirup. Der Kaloriengehalt von Bier und Softdrinks ist dabei ähnlich: Eine 355-ml-Dose Bier liefert etwa 153 Kalorien, während ein Glas Limonade zwischen 125 und 180 Kalorien enthalten kann.

Gesundheitliche Auswirkungen von übermäßigem Konsum

Ein übermäßiger Konsum von Bier oder Softdrinks kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben, vor allem durch die Kombination aus Zucker, Kalorien und in manchen Fällen Alkohol.

Gewichtszunahme

Softdrinks enthalten bis zu 10 g Zucker pro 100 ml, was bei regelmäßigem Konsum schnell mehrere hundert Gramm Zucker pro Tag ergibt. Dies führt zu einem hohen Kalorienüberschuss, der in Fettdepots gespeichert wird.

Bier enthält zwar weniger Zucker (4 g/100 ml), liefert aber dennoch leere Kalorien. Ein 0,5-Liter-Glas Bier hat etwa 200-250 kcal. Regelmäßiger Konsum kann so ebenfalls zu einer gewichtigen Zunahme führen, vor allem im Bauchbereich ("Bierbauch").

Studien zeigen, dass Personen, die täglich zuckerhaltige Getränke konsumieren, ein deutlich höheres Risiko für Adipositas haben.

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Lebergesundheit

Übermäßiger Konsum von Zucker (besonders Fruktose) kann zur nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD) führen. Alkohol im Bier belastet zusätzlich die Leber, da die Leber für den Abbau von Ethanol verantwortlich ist.

Alkoholfreies Bier: Eine Alternative?

Bier ohne Alkohol ist sehr beliebt und genießt den guten Ruf als idealen Durstlöscher. Alkoholfreies Bier ist so beliebt wie noch nie. Die Produktion von alkoholfreiem Bier hat sich seit 2007 fast verdoppelt: 2022 wurden etwa 670 Liter gebraut. "Deutschland ist heute weltweit führend bei der Produktion alkoholfreier Biere. Alkoholfreie Biere haben dementsprechend eine immer größere Bedeutung für die 1500 deutschen Brauereien", erklärt Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bunds, Holger Eichele, gegenüber der Tagesschau.

Isotonische Eigenschaften

Oft hört man, dass alkoholfreies Bier isotonisch sein soll. Laut der AOK-Krankenkasse kann man Getränke danach unterscheiden, ob sie isotonisch, hypertonisch oder hypotonisch sind. Isotonisch bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Getränk in etwa die gleiche Konzentration an Elektrolyten aufweist wie unser Blut. Solche Teilchen können beispielsweise Mineralstoffe, Vitamine oder Zuckermoleküle sein. Hat ein Getränk weniger gelöste Teilchen als das Blut, nennt man es hypotonisch. Hat es mehr, ist es hypertonisch. Tatsächlich ist alkoholfreies Bier isotonisch.

Flüssigkeitsbedarf und Kaloriengehalt

Laut der Verbraucherzentrale ist Bier ohne Alkohol für Erwachsene durchaus geeignet, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Außerdem sollte man auch den Kaloriengehalt von alkoholfreien Bieren beachten. Neben Wasser, Hopfen, Malz, Hefe und Vitaminen enthalten alkoholfreie Biere nämlich auch eine ordentliche Menge Zucker. Eine 0,33-Liter-Flasche hat der Verbraucherzentrale zufolge rund 80 Kalorien und damit zwar weniger als normales Bier, aber dennoch enthält es etwa zehn Gramm mehr Zucker als alkoholhaltige Biere. Laut einer Studie wirken sich viele alkoholfreie Biere auch negativ auf den Blutzuckerspiegel aus.

Alternativen und Einschränkungen

Wenn man aber nicht auf die Erfrischung nach einer sportlichen Anstrengung verzichten will, kann man sich isotonische Getränke auch selbst mischen und so ein paar Kalorien sparen. Laut der AOK und der Verbraucherzentrale sind nämlich auch selbst gemischte und stark verdünnte Saftschorlen mit einer Prise Salz isotonisch. Bei der alkoholfreien Alternative sollte man außerdem beachten, dass alkoholfrei nicht automatisch bedeutet, dass wirklich gar kein Alkohol enthalten ist. Ein Hinweis auf Alkohol muss nämlich erst ab einem Alkoholgehalt von 1,2 Prozent auf den Flaschen stehen. "Wer Wert auf ein wirklich alkoholfreies Getränk legt, sollte beim Kauf darauf achten, dass '0,0 Volumenprozent' draufsteht. Für trockene Alkoholiker, Kinder, Schwangere und Stillende ist daher in den meisten Fällen auch alkoholfreies Bier nicht geeignet. Schwangere und Stillende sollten genau darauf achten, dass die Biere wirklich null Prozent Alkohol enthalten.

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Bier und sein Ruf als Dickmacher

Bier hat seinen schlechten Ruf als Dickmacher nicht verdient: Weißbier, Pils und Co. enthalten teilweise sogar weniger Kalorien als die gleiche Menge Apfelsaft oder fettarme Milch. Auch in Sachen Mineralstoffe kann Bier überzeugen. Allerdings darf dabei der Alkoholgehalt nicht außer Acht gelassen werden.

Das Reinheitsgebot

Seit 500 Jahren wird Bier nach dem Reinheitsgebot gebraut. Es besagt, dass deutsches Bier nur mithilfe von Wasser, Hopfen, Malz (aus Gerste und eventuell Weizen) sowie Hefe gebraut werden darf. Künstliche Aromen und Enzyme, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe, aber auch zugesetzter Zucker haben im deutschen Bier nichts zu suchen. Das wirkt sich auf die Herstellungszeit aus: Die natürliche Gärung von Bier dauert insgesamt etwa vier Wochen. Der Deutschen zweitliebstes Getränk nach Kaffee ist also durchaus etwas für Genießer. Aber ist Bier auch gesund? Wann ist Bier abgelaufen? Rezepte mit Bier: Bierteig & Co.

Nährwerte und Kaloriengehalt

Bier gilt gemeinhin als Kalorienfalle, ist aber besser als sein Ruf - immerhin besteht es zu über 90 Prozent aus Wasser. Maßgeblich für den Kaloriengehalt ist der Alkoholanteil des Biers. So sind Starkbiere (auch als Bockbiere bekannt) besonders kalorienreich, ein Weißbier (38 kcal pro 100 ml) hat dagegen weniger Kalorien als fettarme Milch (48 kcal) und deutlich weniger als Rotwein (84 kcal). Die Kalorienbilanz von Bier fällt auf den ersten Blick also gar nicht so schlecht aus. Allerdings: Den Löwenanteil der Kalorien verdankt das Bier seinem Alkoholgehalt. Diese "leeren Kalorien" liefern Energie, die in Fett umgewandelt werden kann - aber keine Nährstoffe. Außerdem wird Bier in Mengen getrunken, mit denen Milch oder Wein meist nicht mithalten können - die Kalorien summieren sich dann. Trotzdem wurde Bier vor allem während der Fastenzeit als Nahrungsmittel genutzt und das kommt nicht von ungefähr.

Bierstile und ihre Unterschiede

Biere teilt man in obergärige und untergärige Sorten ein. Bei der Herstellung obergäriger Biere werden Hefen verwendet, die während des Gärvorgangs an die Oberfläche steigen und dort eine weiße Haube aus Hefezellen entstehen lassen (zum Beispiel Weißbier, Kölsch). Untergärige Hefen setzen sich bei der Herstellung dagegen am Boden ab (zum Beispiel im Pils und Hellen). Obergärige Hefen brauchen 15 bis 20 Grad Celsius. Untergärige Hefen brauchen 4 bis 9 Grad Celsius.

Malz und Stammwürze

Malz wird aus Getreide hergestellt. Für Bier wird dafür Gerste (und für Weißbier auch Weizen) zur Keimung gebracht und dann durch Hitze getrocknet (darren). Je höher die Temperatur, desto dunkler die Färbung des Bieres. Den Anteil der aus dem Malz und Hopfen gelösten Stoffe vor der Vergärung nennt man Stammwürze. Hauptsächlich besteht sie aus Malzzucker, in geringerem Maß aus Eiweiß, Aromastoffen, Vitaminen und Mineralien. Der Gehalt der Stammwürze beeinflusst den Geschmack, aber auch den späteren Alkoholgehalt maßgeblich, da der Malzzucker bei der Vergärung durch Hefe in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Der Alkoholgehalt beträgt in der Regel etwa ein Drittel des Stammwürzegehalts. Vollbiere, zu denen die gängigen Biersorten gehören, enthalten 11 bis 15,9 Prozent Stammwürze.

Beliebte Biersorten im Überblick

  • Weißbier: Weißbier wird häufig als Weizenbier bezeichnet, weil neben Gerstenmalz auch Weizenmalz verwendet wird. Beim Weißbier handelt sich um ein obergäriges, kohlensäurereiches Bier mit einem Stammwürzegehalt von 11 bis 14 Prozent. Im Vergleich zu anderen Sorten wie Pils ist es aufgrund des geringeren Hopfenanteils weniger bitter. Das Kristallweizen ist im Gegensatz zum Hefeweizen filtriert und daher frei von Hefetrübung und Schwebstoffen. Der Alkoholgehalt des Weizenbiers liegt etwa bei 5 bis 6 Prozent.
  • Helles Lagerbier: Das helle Lagerbier ist ein untergäriges Bier, das aus Gerstenmalz mit 10 bis 14 Prozent Stammwürze hergestellt wird. Es enthält zwischen 4,6 und 5,6 Prozent Alkohol. Im Vergleich zum Pils ist das Helle weniger stark gehopft und hat einen leicht süßen Geschmack. Das dunkle Lagerbier wird entsprechend aus dunklem Malz gebraut. Das "helle Helle" wie auch das "dunkle Helle" gibt es zudem als Exportbier, das traditionell stärker gebraut wird (über 5 Prozent Alkohol). Wie der Name verrät, war es ursprünglich für den Export gedacht und wurde am Bestimmungsort mit Wasser verdünnt, um Transportkosten zu sparen.
  • Pils: Das Pils wurde im böhmischen Pilsen erfunden und ist mit Abstand das beliebteste Bier der Deutschen: Mehr als 55 Prozent des gesamten Bierausstoßes entfallen auf das Pils. Das untergärige Vollbier unterscheidet sich von anderen Sorten durch einen höheren Hopfenanteil, der für einen herben, bitteren Geschmack sorgt. Es enthält etwa 4,8 Prozent Alkohol.
  • Kölsch: Im Gegensatz zum Hellen und Pils ist Kölsch ein obergäriges Bier, das aufgrund seiner geschützten Herkunftsangabe nur in Brauereien in Köln und direkter Umgebung hergestellt werden darf. Anders als andere Biersorten wird das hellgelbe Kölsch in einem schlanken 0,2-Liter-Glas serviert. Der Alkoholgehalt beläuft sich auf 4,8 Prozent, der Geschmack ist hopfenbetont.
  • Starkbier: Starkbiere können ober- oder untergärig sein. Sie enthalten mindestens 16 Prozent Stammwürze und haben daher einen höheren Alkoholgehalt (6 bis 10 Prozent) als Vollbiere (4,5 bis 5 Prozent). Zu den Starkbieren zählt in Deutschland vor allem das Bockbier (über 6 Prozent Alkohol), das es unter anderem als Doppelbock (über 7 Prozent Alkohol) und als Eisbock (über 10 Prozent Alkohol) gibt.
  • Malzbier: Das Malzbier zählt zwar zu den Vollbieren - enthält aber praktisch keinen Alkohol. Das liegt daran, dass die Hefe bei 0 Grad zugegeben wird. Für die Vergärung des Malzzuckers zu Alkohol ist diese Temperatur zu gering. Weil wenig Hopfen enthalten ist, schmeckt Malzbier süßer. Häufig werden Malzbieren für Aroma und Farbe Zucker und Zuckerkulör zugesetzt. Weil das nicht konform mit dem Reinheitsgebot ist, dürfen solche Produkte nicht als Bier bezeichnet werden und werden stattdessen als Malztrunk gehandelt. Aufgrund des recht hohen Zuckeranteils hat der Malztrunk einen höheren Kaloriengehalt als herkömmliche Biere. Es gibt aber auch kalorienreduzierte Varianten. Wie andere alkoholfreie Biere werden sie gerne von Sportlern als Energie- und Mineralstofflieferanten genutzt. Für Kinder ist der Malztrunk laut Ernährungsexperten nicht empfehlenswert: Neben seinem hohen Zuckergehalt und damit verbundener Kariesgefahr gewöhnt Malzbier die Kleinen an das Trinken von Bier und enthält zudem keine Nährstoffe, die nicht auch über verdünnte Fruchtsäfte zugeführt werden könnten.
  • Alkoholfreies Bier: Alkoholfreies Bier ohne Alkoholgehalt ist aufgrund der Mineralstoffe und Vitamine ein gesunder Flüssigkeitslieferant. Sportler schätzen alkoholfreies Bier als isotonisches Getränk: Die Konzentration von Nährstoffen im Bier entspricht etwa der des menschlichen Bluts, was eine besonders schnelle Aufnahme fördert. Die Kohlensäure im Bier erfrischt zusätzlich. Für Kinder, trockene Alkoholiker und Schwangere ist alkoholfreies Bier jedoch nicht geeignet: Es darf bis zu 0,5 Prozent Restalkohol enthalten, obwohl dies nicht auf dem Etikett angegeben werden muss. Allerdings gibt es inzwischen einige Sorten alkoholfreies Bier, die explizit mit 0,0 Promille ausgezeichnet sind.

Pestizide im Bier?

Das Reinheitsgebot besagt, dass nur vier natürliche Ausgangsstoffe für Bier verwendet werden dürfen: Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Das schützt jedoch nicht davor, dass auch schädliche Substanzen ins Bier gelangen: In einigen deutschen Biermarken wurde das umstrittene, weil potentiell krebserregende Pflanzenschutzmittel Glyphosphat nachgewiesen. Zwar fanden die Tester*innen nur geringe Mengen, allerdings gibt es für Bier keinen Grenzwert. Bei Trinkwasser liegt der erlaubte Grenzwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter. Das Pestizid wird vermutlich beim Anbau von Hopfen und Malzgetreide verwendet und gelangt so in den Gerstensaft. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt aber Entwarnung: Eine Gefahr für Verbraucher bestehe nicht. Ein Erwachsener müsste täglich 1.000 Liter Bier trinken, um gesundheitsschädliche Mengen Glyphosphat aufzunehmen. Wer trotzdem auf Pestizide im Bier verzichten will: Es gibt Bio-Biere, deren Ausgangsstoffe Hopfen, Gerste und Weizen ökologisch angebaut werden. Pestizide sind darin verboten.

Haltbarkeit von Bier

Wann ist Bier abgelaufen? Bier ist ein verderbliches Lebensmittel und nicht ewig haltbar. Flaschenbier trägt ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), das nach 2 bis 12 Monaten abläuft. Ein höherer Alkohol- und Hopfengehalt, aber auch Pasteurisierung verhelfen Bier zur längeren Haltbarkeit. Auch wenn das MHD abgelaufen ist, kann Bier noch getrunken werden. Der Hopfen hemmt zudem das Wachstum vor Krankheitserregern. Allerdings raten Experten dazu, Bier so frisch wie möglich zu trinken. Im Laufe der Zeit verändert sich der Geschmack.

Fazit: Wie gesund ist Bier?

Trotz Pestiziden und Alkohol ist Bier ein durchaus wertvolles Nahrungsmittel, das verhältnismäßig wenig Kalorien, dafür aber viele Mineralstoffe enthält und auch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums getrunken werden kann. Wer Weizen, Pils und andere Biersorten als Genussmittel in Maßen konsumiert und zusätzlich für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch alkohol- und kalorienfreie Getränke sorgt, schadet seinem Körper damit nicht. Wirklich gesund ist aber nur alkoholfreies Bier.

Rezepte mit Bier

Bierteig eignet sich zum Ausbacken von Gemüse, Fisch, aber auch Süßspeisen. Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Den Bierteig vor der weiteren Verarbeitung 30 Minuten ruhen lassen. Milch, Dunkelbier, Sahne und ausgekratzte Vanilleschote aufkochen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, zur Dunkelbier-Masse geben und auf 90 Grad erhitzen. Passieren und im Tiefkühler zu Eis gefrieren lassen. Alle Zutaten gut verrühren.

Alkoholfreie Alternativen: Nicht immer gesünder

Alkoholfreie Alternativen zu Bier, Wein, Sekt oder Spirituosen werden immer beliebter. Doch wie gesund sind diese Getränke wirklich? Andererseits ist Alkohol eine Droge und ein Nervengift. Regelmäßiger Konsum kann zu Alkoholsucht führen und selbst geringe Mengen sind schädlich für die Gesundheit. Aus diesem Grund gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) seit 2024 keine Höchstmenge für den täglichen Alkoholkonsum mehr an, die als gesundheitlich unbedenklich gelten kann. Stattdessen empfiehlt die DGE, ganz auf alkoholische Getränke zu verzichten. Aus rein gesundheitlicher Sicht ist das nur konsequent. Es existiert schließlich auch kein gesundheitlich unbedenklicher Grenzwert für das Rauchen.

Gründe für Alkoholverzicht

Es gibt also gute Gründe, auf Alkohol zu verzichten. Einige Menschen wollen gar nicht erst damit anfangen, andere wollen ihren Konsum begrenzen und Menschen mit Alkoholsucht müssen komplett auf Alkohol verzichten. Doch nicht alle möchten deshalb nur noch Wasser, Schorlen oder Softdrinks trinken, sondern auch ohne Alkohol den typischen Geschmack alkoholischer Getränke genießen. Entsprechend wächst das Angebot an alkoholfreiem Bier, Wein, Sekt und Spirituosenimitaten. Mit letzteren lassen sich alkoholfreie Cocktails, sogenannte Mocktails, mixen, die ihren alkoholischen Vorbildern geschmacklich sehr nahekommen.

"Alkoholfrei" vs. "Ohne Alkohol"

„Alkoholfrei“ bedeutet nicht 0,0 Prozent. Alkoholfreies Bier darf noch bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten. Biere, die mit den Formulierungen „ohne Alkohol“ oder „0,0 % vol Alkohol“ beworben werden, dürfen hingegen überhaupt keinen Alkohol enthalten.

Das gilt für Wein und Sekt genauso: Solange der Alkoholgehalt nicht über 0,5 Volumenprozent liegt, dürfen sie sich „alkoholfrei“ nennen. Spirituosenersatz gilt rechtlich als „nicht-kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk“ und darf ohne Kennzeichnung bis zu 0,25 Volumenprozent Alkohol enthalten. Die Angabe „ohne Alkohol“ ist auch in diesen Fällen nur zulässig, wenn der Alkoholgehalt tatsächlich 0,0 Volumenprozent beträgt.

Übrigens: Selbst Fruchtsäfte gären leicht und enthalten deshalb Alkohol. Zum Zeitpunkt der Abfüllung dürfen sie bis zu 0,38 Volumenprozent enthalten. In der Flasche können die Säfte weiter gären, wodurch der tatsächliche Alkoholgehalt ansteigen kann.

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