Käsekuchen ohne Früchte Rezept einfach
Du suchst ein einfaches, cremiges Rezept für Käsekuchen ohne Boden und ohne Früchte? Dieser Quarkkuchen ohne Boden ist saftig, schnell zubereitet und überzeugt mit wenigen Zutaten. Er ist ideal, wenn du Käsekuchen am liebsten besonders cremig und ohne Boden magst.
Warum dieses Rezept besonders ist
Dieses Top-Rezept ist ideal, wenn du Käsekuchen am liebsten besonders cremig und ohne Boden magst. Wenige Zutaten, nur 10 Minuten Vorbereitung und der Quarkteil steht ganz im Mittelpunkt. Der wichtigste Kniff aus dem CHEFKOCH Check: Die Quarkmasse nur kurz verrühren und den Kuchen nach dem Backen im ausgeschalteten Ofen langsam abkühlen lassen. So wird er glatt, locker und zitronig-frisch, ohne unnötigen Aufwand.
Zutaten (für Springform Ø 26 cm)
- 1 kg Magerquark (alternativ Skyr)
- 5 zimmerwarme Eier (Größe M)
- 200 g Sahne
- 200 g Zucker
- 125 g Butter, zimmerwarm und sehr weich (plus etwas für die Form)
- 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
- 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- Prisen Salz
- etwas Butter für die Form und Mehl oder Grieß zum Ausstreuen
- 2-3 EL Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Alternative Zutaten und Varianten
Alles kann, nichts muss. Ich persönlich gebe gerne den Saft einer kleinen unbehandelten Zitrone hinzu. Das verleiht dem Käsekuchen ohne Boden eine frische Note. Außerdem hebt die Säure der Zitrone die Süße noch mehr hervor. Für den Quarkkuchen ohne Boden empfehle ich Magerquark, weil dieser trockener ist und so für eine festere Struktur sorgt.
Vorbereitung und wichtige Hinweise
- Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor.
- Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Alternativ Boden fetten und mit Mehl oder Grieß ausstreuen.
- Die einzelnen Zutaten lassen sich am besten verrühren, wenn sie Zimmertemperatur haben.
- Die Quarkmasse nur so lange verrühren, bis sich gerade alle Zutaten verbunden haben. So wird keine Luft in die Masse eingeschlagen, die nach dem Backen entweicht und den Kuchen zusammenfallen oder reißen lässt.
Zubereitung - Schritt für Schritt
- Die 125 g sehr weiche Butter und 200 g Zucker in einer großen Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine bei hoher Geschwindigkeit 2-3 Minuten hell und cremig schlagen.
- Die 5 Eier einzeln, nacheinander dazugeben und jeweils ca. 30 Sekunden unterrühren.
- 1 kg Magerquark, 200 g Sahne, 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver, 2 TL Zitronenschale und 2 Prisen Salz zur Butter-Zucker-Eier-Masse geben und so kurz wie nötig, maximal 1 Minute, unterrühren.
- Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und glattstreichen.
- Auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten backen. Sollte sich die Oberfläche zu dunkel färben, die Form locker mit Alufolie oder Backpapier abdecken.
- Den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen mit geöffneter Tür 30 Minuten ausdampfen lassen, dann aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen. Erst dann den Kuchen aus der Form lösen.
Backvarianten: schneller oder fluffiger
Du kannst die Eier auch im Ganzen verwenden; der Kuchen wird dann etwas weniger fluffig und erinnert eher an eine Käsekuchenschnitte. Bei einer Variante werden die Eier getrennt und das Eiweiß steif geschlagen, dann untergehoben: Das ergibt einen höheren, fluffigeren Kuchen, kann aber die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Kuchen leicht einreißt.
Tipps, damit nichts schiefgeht
- Das Abkühlen im Ofen entscheidet zwischen einem gelungenen Kuchen und einem, der reißt. Diesen Schritt bloß nicht unterschätzen!
- Beim Anschnitt sollte die Oberfläche hell und matt wirken; wenn die Mitte noch leicht wippt, ist das in Ordnung, solange der Rand goldgelb ist.
- Wenn der Kuchen gegen Ende der Backzeit dunkel wird, evtl. mit Backpapier oder Alufolie abdecken.
- Nach einer Nacht im Kühlschrank wirkt der Geschmack des Käsekuchens noch runder und harmonischer. Außerdem ist die Textur stabiler und cremiger.
- Im Sommer oder bei hohen Temperaturen nicht zu lange ungekühlt stehen lassen; im Kühlschrank abgedeckt 3-4 Tage haltbar.
Dekoration und Serviervorschläge
Risse tun dem Geschmack keinen Abbruch und sind nur eine optische Sache. Mit etwas Puderzucker oder Früchten dekoriert kannst du Risse außerdem gut verstecken, wenn sie dich stören. Neben fruchtigen Komponenten kannst du auch etwas Schokosoße über den samtigen Käsekuchen gießen. Mein Tipp zum Servieren: Nimm ihn etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder schön cremig wird.
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Schnelle Fakten
| Gesamtzeit | ca. 1 Std. 25 Min. (Vorbereitung 25 Min., Backen 60 Min.) |
|---|---|
| Schwierigkeit | Einfach |
| Ergibt | Springform Ø 26 cm, ca. 12 Stücke |
Was du sonst noch wissen solltest
Die Quarkmasse besteht v.a. aus Magerquark, Eiern, Butter und (Weichweizen-)Grieß; zum Stabilisieren wird der Käsekuchen ohne Boden oft mit Vanillepuddingpulver gemacht. Keine Sorge, wenn die Mitte nach dem Backen noch leicht wippt! Beim Anschnitt zeigt sich garantiert eine cremig-glatte Schnittfläche. Wenn du den Ehrgeiz entwickelst und gar keine Risse im Käsekuchen haben möchtest, musst du ihn bei niedrigerer Temperatur und um einiges länger backen sowie am besten komplett im Ofen auskühlen lassen.
Varianten zum Ausprobieren
- Mit Rosinen unter die Masse
- Mandarinen- oder Kirsch-Variante (fruchtig in der Masse oder als Topping)
- Low Carb: Zucker gegen Süßstoff austauschen und Fettquellen anpassen
- Backen in kleinen Gläschen für Portionen beim Picknick
Ob als Dessert oder Nachtisch serviert, der Käsekuchen ohne Boden macht einfach immer eine gute Figur. Er ist ein Meal-Prep-Kuchen, den du problemlos schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren kannst. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
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