Rezept: Käsekuchen-Muffins mit Obst
Der Sommer wäre natürlich nicht der Sommer wenn er die kleinen Käsekuchen-Törtchen nicht noch mit leckeren Sommerfrüchten toppen würde. Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren… Von Beeren kann ich ja absolut nicht genug bekommen. Und dieses Jahr hab ich mir ganz fest vorgenommen die kleinen Beeren frisch vom Feld zu pflücken.
Auch wenn ich liebevoll gebackene und dekorierte Torten absolut gerne mache und ich mich damit auch Stunden beschäftigen könnte, ist es immer super praktisch schnelle und einfache Rezepte zur Hand zu haben. Das Cheesecake-Muffins Rezept ist absolut kein Hexenwerk und so easy peasy zacki zacki fertig, dass ihr sie auch backen könnt, während ihr das Mittagessen kocht.
Warum Käsekuchen-Muffins?
Klassiker im Miniformat: Diese Käsekuchen-Muffins schmecken so gut wie ihr großer Verwandter, haben aber noch ein paar Zusatz-Vorteile. Fantastisch auch als Kuchenhäppchen, wenn man Cheesecake-Hunger verspürt, jedoch nicht genug Kuchenliebhaber am Esstisch versammelt weiß, die einen großen Kuchen verputzen würde. Toll ist: Sie halten sich (theoretisch) auch ganz sicher 2-3 Tage im Kühlschrank, lassen sich prima in der Brotdose mit zur Arbeit nehmen oder an den Badesee.
Zutaten (Basis Streusel-Boden & Quarkcreme)
- 150 g Weizenmehl, Typ 405 (für Streusel)
- 60 g Zucker (für Streusel)
- 75 g kalte Butter, gewürfelt (für Streusel)
- 1 Prise Salz (für Streusel)
- 100 g Butter (für Quarkmasse)
- 80 g Zucker (für Quarkmasse)
- 2 Eier (Größe S)
- 400 g Magerquark oder alternativ 20% Fett Quark
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver oder 1 EL Mehl
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- Zitronenabrieb (ca. 1 TL) optional
- Obst nach Wahl: Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren oder Mandarinen
Ausrüstung
- Muffinblech (12 Mulden) und Muffinförmchen aus Papier oder Silikon
- Rührschüssel, Handrührgerät
- Esslöffel, Löffelstiel oder Holzstäbchen zum Verswirlen (bei Raspberry Swirl)
Vorbereitung
Backofen auf 175-180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinförmchen aus Papier oder Silikon am besten zusätzlich auf ein Muffinblech stellen. Für die Streusel in einer Schüssel Mehl mit Zucker und Salz mischen. Die kalte Butter in Würfeln zufügen und zu Streusel verkneten.
Das Ei sowie die kalte Butter in feinen Stückchen zugeben und alles möglichst zügig zu einem Streuselteig verkneten; ggf. mit den Händen kurz nacharbeiten. Aus etwa zwei Dritteln des Teigs wird der Boden der Muffins; den Rest für die Streusel kurz kühlstellen.
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Streusel-Boden formen
Für den Boden kleine Teigkugeln formen, diese in die Förmchen legen und mit den Fingern flach drücken. Wer mag, kann auch einen kleinen Rand hochziehen. Ein Teil kommt mit den Finger angedrückt als Boden in die Förmchen (optional hochgezogen an die Ränder). Silikonförmchen eignen sich besonders gut. Aus ihnen lassen sich die Käse-Streusel-Muffins am besten lösen.
Quark-Käsekuchencreme
Den raumtemperierten (wichtig!) Frischkäse oder Quark nur ganz kurz mitsamt Mehl, Zucker und Bourbon-Vanillezucker mit den Quirlen des Handmixers cremig mischen. Sodann Ei, Eigelb und Schmand oder die weiteren Eier dazu geben und auch dieses mal nur ganz kurz mixen, bis alles schön homogen ist. Die Butter schmelzen. Zucker und Ei verquirlen. Zusammen mit der flüssigen Butter, Quark, Puddingpulver und ggf. Zitronenschale kurz und kräftig glatt rühren.
Die Creme ist vergleichsweise fest, da ich keine Milch zugebe. So werden die Käsekuchenmuffins am Ende stabiler. Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags.
Schichten und Varianten
Die Creme mit einem Esslöffel auf die Muffinförmchen verteilen. Auf Boden und Creme folgen die leicht gekühlten Streusel. Die Streusel fürs Topping stelle ich kurz kühl, damit sie später weniger zerlaufen. Die richtige Füllmenge hängt von Höhe und Durchmesser eurer Förmchen ab. Meine Käsekuchen-Muffins bestanden aus ca. 40g Teig und 40g Creme, wobei ca. 25g Streusel auf den Boden entfallen, 15g aufs Topping. Die Förmchen sollten voll, aber nicht übervoll sein, damit beim Backen nichts überquillt.
Tolle Varianten möglich: Die puristische Streusel-Variante ist toll, aber mit Obst oder verfeinert mit Kakao im Zupfkuchen-Style schmeckt´s ebenfalls super. Zupfkuchen-Muffins sehen durch die Hell-Dunkel-Optik besonders schön aus. Zudem haben sich die Schoko-Käsekuchen-Muffins quasi von selbst angeboten, da ich mir vom klassischen Russischen Zupfkuchen vom Blech die Creme abgeschaut habe 😉 .
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Für Käsekuchenmuffins mit Mandarinen den kompletten Teig für Boden und hochgezogene Ränder verwenden; die Variante kommt ohne Streusel aus. Zusätzlich eine (halbe) kleine Dose abgetropfte Mandarinen vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Raspberry Swirl Cheesecake Muffins - also kleine Käsekuchen mit Himbeeren obenauf gab es hier gestern.
Backen
Ca. Die Cheesecake-Masse ebenfalls in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad, Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Muffins ca. 27-32 Minuten goldgelb backen, dabei ggf. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel werden sollte. Die Käsekuchen-Muffins sollen goldgelb sein, sollen bzw. dürfen am Schluss aber noch etwas „wackeln“.
Die Muffins auf mittlerer Einschubleiste 18-20 Minuten lang backen (je nach Rezept und Temperatur). Die Ofentür ganz öffnen und die Muffins eine halbe Stunde lang leicht abkühlen lassen. Erst dann für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Die Muffins erst kurz bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann nochmal mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Tipp zum Obst und Servieren
Als Topping passen Himbeeren, Blaubeeren oder Erdbeeren wunderbar. Himbeeren mit Zucker pürieren und durch ein Sieb streichen, kurz beiseite stellen. Jeweils ein paar Kleckse Himbeerpüree darauf geben und mit einem Holzstäbchen, Messer oder Löffelstiel verswirlen. Tipp: Die Himbeeren nicht auftauen lassen, sondern tiefgefroren in den Teig drücken (sonst werden die Muffins matschig).
Auch gefrorene Beeren eignen sich super zum Mitbacken, ganz ohne Auftau-Aufwand. Nach Belieben mit einigen Beeren belegen und im Backofen ca. 25 Minuten backen. Küchlein aus der Form lösen. Nach Belieben mit Beeren garnieren und kurz vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.
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Lagerung und Haltbarkeit
Die Käsekuchen-Muffins lassen sich in einer Keksdose lagern und schmecken auch am nächsten Tag noch gut. Toll ist: Sie halten sich (theoretisch) auch ganz sicher 2-3 Tage im Kühlschrank, lassen sich prima in der Brotdose mit zur Arbeit nehmen oder an den Badesee.
Rezepte in Kürze: Zwei Basisvarianten (Tabelle)
| Variante | Boden | Füllung | Topping |
|---|---|---|---|
| Streusel-Käsekuchen | Streuselteig (Mehl, Zucker, Butter, Ei) | Quark, Ei, Zucker, Vanillepuddingpulver, Butter | Streusel |
| Raspberry Swirl (Himbeere) | Keksboden oder Streusel (Löffelbiskuits optional) | Frischkäse/Quark, Eier, Zucker, Schmand | Himbeerpüree swirl |
| Mandarine (ohne Streusel) | voller Teig als Boden mit Rand | Quarkmasse mit abgetropften Mandarinen | Mandarinenstücke |
Praktische Hinweise
- Die Streusel fürs Topping kurz kühlen, damit sie später weniger zerlaufen.
- Die richtige Füllmenge hängt von Höhe und Durchmesser eurer Förmchen ab. Die Förmchen sollten voll, aber nicht übervoll sein.
- Bei Verwendung von Keksboden kann die benötigte Buttermenge je nach Keks variieren.
- Die Käsekuchencreme nicht überrühren, die Masse sollte vergleichsweise fest bleiben.
Ich hoffe, euch gefällt das Käsekuchenmuffins-Rezept so gut wie uns (und den vielen anderen begeisterten Lesern 🙂 ). Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Dazu klickst du einfach auf die Sternchen in der Rezeptkarte. Damit hilfst du mir und auch allen anderen Lesern.
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