Käsekuchen mit Sahne – Rezept (Brigitte-inspiriert)

Käsekuchen mit Sahne ist ein Klassiker: saftige, luftige Quarkfüllung auf Mürbeteig oder ganz ohne Boden. Im Folgenden findest du ausführliche Varianten, Tipps und Handgriffe, damit dein Käsekuchen locker, standfest und aromatisch gelingt.

Zutatenübersicht

Für die verschiedenen Versionen des Käsekuchens findest du hier die wichtigsten Zutaten in komprimierter Form.

Für den Mürbeteig (Springform Ø 26-28 cm) Für die Quark-/Sahne-Füllung
125 g Butter, 70 g Zucker, 250 g Mehl, 1 Ei, 1 Prise Salz 1000 g Quark (Magerquark oder normal), 200-400 g Sahne, 200 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Pck. Vanille-Puddingpulver, 5 Eier
Alternativ: Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, kalte Butter, Ei für Mürbeteig Optional: Zitronenschale/saft, 1-2 EL Weichweizengrieß oder Speisestärke, evtl. Öl

Vorbereitung: Mürbeteig und Quark

Mehl, Zucker, Fett in Flöckchen, Ei, Vanillezucker und Backpulver zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für den Mürbeteig alle Zutaten gut verkneten (Achtung der Teig ist anfangs etwas weich). Dann den Teig etwa 1 Stunde kühl stellen.

Alternativ: Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mischen. Kalte Butter in Stückchen und Eier zufügen und alles zunächst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig in Folie gewickelt etwa 30 Minuten kaltstellen.

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Den Quark in einem feinen Sieb mindestens 1 Stunde abtropfen lassen. Den Schichtkäse/Quark gut abtropfen lassen, damit die Masse nicht zu wässrig wird.

Mürbeteig ausrollen und in Springform legen

Quarkfüllung: Grundtechnik

Die Quarkmasse erhält bereits durch die Eier ihre Bindung. Damit dein Käsekuchen ohne Boden aber richtig standfest ist und sich gut schneiden lässt, braucht es noch etwas Stärke, die die Masse stabilisiert. Wir geben Weichweizengrieß in unsere Käsemasse, du kannst aber auch Mehl oder Stärke verwenden. In vielen Rezepten für Käsekuchen wird mit Puddingpulver gebacken.

Magerquark, Sahne, Öl, Eier, Zitronensaft, Zucker und Puddingpulver zu einer glatten Creme verrühren. Den abgetropften Quark mit Grieß, Zitronenschale und Zitronensaft unterrühren.

Eigelb, Zucker, Vanillezucker, saure Sahne, Quark und Puddingpulver verrühren.

Eiertrennung für extra Lockerheit

Wenn du besonders fluffige Käsemasse möchtest, dann die Eier trennen: Die 5 Eier erst trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelbe, Zucker, Vanillezucker mit einander verrühren. Zuerst die steife Sahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben. Nicht zu viel rühren, damit die Quarkmasse schön locker bleibt, es soll aber auch kein Eischnee mehr sichtbar sein.

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Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und beiseitestellen. Die süße Sahne steif schlagen. Zuerst die steife Sahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.

Luftig geschlagene Sahne und Eischnee

Varianten: Mit Boden, ohne Boden und vom Blech

Käsekuchen mit Mürbeteigboden (Springform Ø 26-28 cm)

  1. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in eine gefettete Springform (28 cm) geben. Den Teig am Rand etwas hochstehen lassen.
  2. Den Belag einfüllen: Eigelbe, Zucker, Vanillezucker, saure Sahne, Quark und Puddingpulver verrühren. Zuerst die steife Sahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
  3. Bei ca. 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 60 Min backen. Tipp: Nach 30-40 Minuten mit einem Bogen Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  4. Wichtig: für den Belag sollte die steife Sahne und der Eischnee wirklich erst zum Schluss vorsichtig untergehoben werden. So bleibt der Belag locker und luftig.
  5. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen; erst nach mindestens 4 Stunden vollständig abkühlen, dann herausnehmen und anschneiden.

Käsekuchen ohne Boden (fluffig und schnell)

Ein Käsekuchen braucht nicht viel: Für eine sehr einfache Variante besteht der Kuchen aus nur drei Zutaten: weißer Schokolade, Frischkäse und Eiern.

  1. Zerbröckele die Schokolade und schmelze sie im Wasserbad.
  2. Rühre den Frischkäse sorgfältig unter und vermische alles gut. Gib dann die drei Eigelbe dazu und verrühre nochmals alles gut miteinander.
  3. Schlage das Eiweiß so lange, bis es steif wird und hebe es vorsichtig unter die Masse.
  4. Fülle den Teig in eine gefettete 20er Springform und backe den Kuchen bei 170 Grad etwa 20 Minuten. Herd ausschalten und den Kuchen noch etwa 10 Minuten in der Restwärme lassen.

Das Ergebnis ist kein klassischer Käsekuchen, hat aber eine ähnliche Textur und schmeckt nach Schokolade.

Käsekuchen vom Blech

Den Mürbeteig auf einem gefetteten tiefen Backblech (ca. 32 x 39 cm) ausrollen. Magerquark, Sahne, Öl, Eier, Zitronensaft, Zucker und Puddingpulver zu einer glatten Creme verrühren. Die Creme gleichmäßig darauf verteilen und etwa 45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Käsekuchen vom Blech

Backzeiten, Temperatur und Abkühlen

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen. Für manche Rezepte werden auch 160 °C oder 200 °C genannt - immer die jeweilige Rezeptanweisung beachten.

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In die Backform geben und bei ca. 160° C im Backofen auf unterer Ebene, auf Unter- und Oberhitze ca. 1 1/4 Std. (evt. auch etwas länger) backen. Tipp: Für diese Menge von Teig am besten eine Käsekuchenbackform (Springform) in 28 cm Durchmesser nehmen.

Wird der Kuchen zu dunkel, nach 30-40 Minuten mit einem Bogen Backpapier abdecken. Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und den Kuchen weitere 15 Minuten darin ruhen lassen. Damit der Käsekuchen nicht zusammenfällt, solltest du ihn im ausgeschalteten Backofen lauwarm abkühlen lassen und ihn erst dann aus dem Ofen nehmen, sodass er vollständig auskühlen kann. Das dauert mindestens 4 Stunden. Das Warten lohnt sich, denn erst wenn der Käsekuchen komplett ausgekühlt ist, lässt er sich richtig gut schneiden und hat genügend Stand.

Feinschliff, Aromen und Serviervorschläge

Für eine intensivere Vanillenote kannst du Vanillezucker oder das Mark von einer Vanilleschote in die Creme rühren. Auch abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale verleiht dem Kuchen eine leckere Note.

Natürlich schmeckt zum cremigen Käsekuchen ohne Boden ein Klecks geschlagene Sahne, noch besser passen jedoch die Aromen von frischen Früchten oder Fruchtmark zur zarten Käsemasse. Früchte eignen sich wunderbar, um den Kuchen damit zu garnieren. Blaubeeren, Himbeeren oder klein geschnittene Erdbeeren schmecken zu dem schnellen Käsekuchen besonders gut. Wenn du magst, kannst du auch noch ein bisschen Schokolade über den Kuchen raspeln.

Käsekuchen mit frischen Beeren garniert

Tipps zur Stabilität und Optik

  • Nicht zu viel rühren, damit die Quarkmasse schön locker bleibt.
  • Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben, damit die Luftigkeit erhalten bleibt.
  • Um Risse zu vermeiden: Nach etwa 20 Minuten die aufgegangene Füllung am Rand leicht einschneiden, sodass die Spannung entweicht.
  • Beim Abkühlen einen Holzlöffel zwischen Backofentür und Ofen klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben oder einen Klecks Schlagsahne dazugeben.

Variationsideen

Den Kuchen kannst du mit Rosinen (z. B. eine Hälfte mit Rosinen, die andere pur), Mandarinen, Aprikosen, Pfirsichen oder Kirschen belegen. Auch Streusel sind möglich: Bereite anderthalbfache Menge Mürbeteig, verwende zwei Drittel als Boden und zerbrösele den Rest als Streusel.

Für Schoko-Fans: Versuche eine Variante mit Zartbitterschokolade oder den Russischen Zupfkuchen. Für besondere Anlässe ist ein New York Cheesecake eine tolle Alternative.

Demonstration: Käsekuchen mit Sahne Schritt für Schritt

Kurze Rezept-Checkliste (Springform Ø 28 cm)

  1. Mürbeteig: Zutaten verkneten, 30-60 min kühlen, ausrollen und Form auskleiden.
  2. Quarkfüllung: Quark abtropfen, Eigelbe mit Zucker cremig schlagen, Quark & Puddingpulver einrühren.
  3. Sahne und Eischnee steif schlagen, zuletzt vorsichtig unterheben.
  4. Backen: 160-180 °C, 60-75 Minuten; ggf. abdecken, dann im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen (mind. 4 Stunden).
  5. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben oder mit Früchten garnieren.

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