Rezept: Kaki‑Marmelade mit Ingwer
Kakis sind nicht nur als frische Rohkost zu genießen, sie können aus den Früchten auch verschiedene Marmeladen als leckeren Brotaufstrich herstellen. Kakis - auch als chinesische Pflaume bezeichnet - haben wie auch andere orangefarbene Früchte sehr viel Vitamin A, außerdem Vitamin C und sie sind reich an Ballaststoffen und daher gut für die Verdauung.
Zutaten (für ca. 4 Gläser à 300 ml / 1 kg Basis)
- 1000 g geschälte Kakis (insgesamt etwa 4-5 sehr reife Früchte)
- 250-500 g Gelierzucker (je nach Rezept 2:1 empfohlen; typische Rezeptvarianten nutzen 250 g bis 500 g)
- 10-25 g frischer Ingwer, geschält und gerieben oder fein gehackt (je nach gewünschter Schärfe)
- 2 EL Zitronensaft und ggf. etwas Zitronenschale (feine Zesten)
- Optional: 250 g Dattel‑Süße oder 300 g Reissirup und 1 TL Agar‑Agar bei zuckerreduzierten Varianten
- 100 ml Wasser (bei manchen Rezepten für das Einkochen empfohlen)
Vorbereitungen und Küchenutensilien
Du benötigst: Sparschäler, Messer, Zitruspresse, Topf, Kochlöffel, Stabmixer, Schöpfkelle, vier Marmeladengläser (à 300 ml). Gläser und Schraubdeckel (Twist-off) auskochen bzw. mit ganz heißem Wasser ausspülen.
Basisverfahren: Kakis vorbereiten
Kakis waschen und trocken tupfen. Den holzigen Strunk abziehen oder herausschneiden. Früchte mit einem Sparschäler schälen und das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden. Die Kakis quer durchschneiden, das Fruchtfleisch auslöffeln und in den Topf geben. Das Fruchtfleisch pürieren oder durch ein Haarsieb streichen.
Variante A - Klassische Marmelade mit Gelierzucker (2:1)
- Gib die Kaki‑Stücke zusammen mit dem Gelierzucker sowie 100 ml Wasser in einen großen Topf. (Kaki ist reich an Pektin, welches im Gelierzucker enthalten ist und die Marmelade bindet. Deshalb benötigt es hier weniger Gelierzucker als auf der Packungsangabe empfohlen.)
- Alles mit einem Kochlöffel gründlich vermischen, dann zum Kochen bringen.
- Ingwerstücke oder geriebenen Ingwer zusammen mit den Kaki‑Stücken in den Kochtopf geben, wenn du einen zusätzlichen Schärfekick möchtest.
- Die Zutaten 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen und dabei gelegentlich umrühren; mind. 3 Minuten sprudelnd kochen bei manchen Rezepten.
- Mit einem Pürierstab grob oder fein pürieren, je nach gewünschter Konsistenz.
- Heiße Konfitüre mit einer Schöpfkelle randvoll in vorbereitete Gläser oder Bügelgläser (à 300 ml) füllen und fest verschließen.
- Über Nacht fest werden lassen; die Marmelade hält sich kühl und trocken gelagert rund 6 Monate.
Variante B - Zuckerreduziert mit Agaven- oder Reissirup und Agar‑Agar
- Das Kaki‑Fruchtfleisch mit dem geriebenen Ingwer und 2 EL Zitronensaft vermischen und pürieren und einige Stunden (oder über Nacht) durchziehen lassen.
- Am nächsten Tag den Agavensirup einrühren und ev. noch ein bisschen Zitronensaft hinzufügen (am besten kosten und je nach persönlichem Geschmack entscheiden).
- In einen großen Topf einfüllen und erwärmen (nicht erhitzen), so vermischt sich der Agavensirup besser mit dem Obst und klebt später nicht am Boden.
- Jetzt nochmals mit dem Stabmixer durchmixen. Agar‑Agar in wenig kaltem Wasser auflösen und unter ständigem Rühren in die Mischung geben.
- Die Marmelade aufkochen und ca. 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
- In saubere (zuvor mit heißem Wasser ausgespülte) Gläser füllen, schließen und für 10-15 Minuten auf den Kopf stellen.
Kaki‑Orangen‑Konfitüre mit Ingwer (Fruchtmischung)
Für etwa 7 Gläser je 200 ml: 400 g Kakis (vorbereitet gewogen), 400 g Orangenfilets, 200 g Kiwis, 10 g frischer Ingwer, 1 Pck. Gelierzucker 2:1.
- Kakis schälen, Stielansatz entfernen, in sehr kleine Würfel schneiden und 400 g abwiegen. Orangen schälen, weiße Haut dabei mit entfernen, Fruchtfilets herausschneiden und 400 g Fruchtfilets abwiegen. Kiwis schälen, in kleine Würfel schneiden und 200 g abwiegen. Ingwer schälen und sehr fein schneiden oder hacken.
- Kakis, Orangenfilets, Kiwis und Ingwer mit Gelierzucker in einem großen Kochtopf gut verrühren. Alles unter Rühren zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
- Gelierprobe durchführen: 1-2 TL der heißen Masse auf einen Teller geben. Falls sie nicht fest wird, 1 Minute weiterkochen oder bei süßen Früchten 1 Pck. Zitronensäure unterrühren.
- Kaki‑Orangen‑Konfitüre bei Bedarf abschäumen und sofort randvoll in Gläser füllen.
Gelierprobe, Konsistenz und häufige Fehler
Eine Gelierprobe machen, d. h. ein TL der heißen Marmelade auf einen kalten Teller geben und prüfen, ob die Masse geliert. Beim ersten Versuch kann die Marmelade zu flüssig sein (zu wenig Geliermittel verwendet), beim zweiten Mal zu fest (zu viel) und beim dritten Mal kann karamellisiertes Süßungsmittel die Marmelade bräunen und verbrannt schmecken. Man sollte die Zutaten mit dem Zuckerersatz (z. B. Agavensirup) vorher gut mit der Frucht vermischen (am besten mixen), bevor man sie aufkocht.
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Praktische Tipps und Geschmack
- Je nach Geschmack 15-25 g frisch geriebenen Ingwer zufügen und die Masse zum Kochen bringen.
- Die Schale der Zitrone in feinen Zesten abschälen und zusammen mit dem Saft der Zitrone zufügen.
- Mit ein bis zwei Scheiben Ingwer bekommt die Marmelade noch einen zusätzlichen Schärfekick.
- Die Marmelade schmeckt besonders gut zu frischen Sonntagsbrötchen.
- Kakis schmecken wie eine Mischung aus Mango, Marille und Pfirsich und passen geschmacklich hervorragend mit Ingwer zusammen.
Lagerung und Haltbarkeit
In saubere Gläser füllen, verschließen und über Nacht fest werden lassen; die Marmelade hält sich kühl und trocken gelagert rund 6 Monate. In saubere (zuvor mit heißem Wasser ausgespülte) Gläser füllen, schließen und für 10-15 Minuten auf den Kopf stellen.
| Zutat | Menge (Basis) |
|---|---|
| Kakis | 1000 g |
| Gelierzucker (2:1) | 250-500 g |
| Ingwer | 10-25 g |
| Zitrone (Saft) | 2 EL |
| Wasser (optional) | 100 ml |
Viel Freude beim Einkochen - Kaki und Ingwer ergeben zusammen eine köstliche, ungewöhnliche Marmelade, die sowohl pur als auch in Kombination mit anderen Früchten wie Orange und Kiwi hervorragend schmeckt.
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