Hot oder Schrott: Kuchen Backen Erfahrungen im Produkttest
„Hot oder Schrott - Die Allestester“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum mit abwechslungsreichen, kulinarischen Produkttests und neuen Paarungen der Tester. Besonders im Fokus steht diesmal das Kuchenbacken - Erfahrungen und Tests verschiedener Backmethoden und Geräte liefern spannende Ergebnisse. Die Sendung bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen objektiven Vergleich zwischen neuen und altbewährten Backformen und -techniken.
Produkttests rund ums Backen: Der Rotating Pizza Oven
Diese Woche steht bei unserem „Hot oder Schrott“-Team Detlef Steves und Nicole der „Rotating Pizza Oven” auf dem Programm. Er soll Fertigspeisen schnell und einfach zubereiten und dabei auch noch Energie sparen. Zügig wird der Pizzaofen ausgepackt und angeschlossen. Leider ist die Bedienungsanleitung nur auf Englisch, doch diese Herausforderung meistern unsere beiden „Hot oder Schrott“-Tester schnell.
Allerdings läuft der Ofen nicht wirklich rund und gibt merkwürdige Geräusche von sich. Denn zur Bedienung des Produkts benötigt man einen speziellen Transformator - und der fehlt! Detlef greift panisch zum Handy und ruft „Herrn VOX“ persönlich an. Nachdem der fehlende Transformator für den Pizzaofen bei ihnen angekommen ist, starten Detlef und Nicole nun einen zweiten Versuch.
Nun bläst der Pizzaofen nur kalte Luft. Nicole dreht den Temperaturregler von „low“ auf „high“. Doch Detlef hat keine Lust mehr, solange zu warten und flippt aus. Muss er etwa den Föhn benutzen, um die Pizza fertig zu backen? Die Problemlösungen und die Geduld der Tester werden auf die Probe gestellt - am Ende bleibt die Frage, ob dieses Gerät wirklich hot oder schrott ist.
Cakepops: Gebacken oder Gerollt - Zwei Backarten im Direktvergleich
Unter dem Begriff „Cakepops“ verstehen viele Menschen grundlegend anderes. Bis vor kurzem dachte ich immer Cakepops sind aus Kuchenresten gerollte Kugeln, die mit Marmelade, Ganache, geschmolzener Schokolade oder Buttercreme formbar gemacht werden. An einem Stick nennt man das Ganze Cakepops, ohne Stick „Kuchenpralinen“ oder neudeutsch „Cakeballs“.
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Bei der Hochzeit einer Freundin, denn dort hatte die Tischnachbarin „Cakepops“ für das Kuchenbuffet gebacken und beim ersten Biss war ich doch etwas überrascht, dass in der Kugel flaumiger Teig steckt statt einer cremigen Masse.
Zutaten & Formen
- Für die gebackenen Cakepops braucht man eigentlich alles, was man für einen „normalen“ Schokokuchen braucht, nur in etwas geringerer Menge. Bei mir hat die Hälfte meines regulären Rezepts gereicht.
- Für die gerollten Cakepops braucht es zum einen die Zutaten für einen Schokokuchen, zusätzlich aber noch die Zutaten für eine Ganache (wie ich sie zum Beispiel hier verwende).
- Bei beiden kommt schließlich noch Glasur oder Kuvertüre plus Streusel oder ähnliches zur Verzierung dazu.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Der erste Schritt ist bei beiden Cakepop-Arten gleich: Einen Teig vorbereiten. Während dieser bei den gebackenen Cakepops direkt in die untere Hälfte der Form gegeben wird, muss der Kuchen bei den gerollten Cakepops in einer normalen Form gebacken werden.
- Nach dem Auskühlen sind die gebackenen Cakepops direkt bereit zum Verzieren.
- Bei den gerollten Cakepops nehme ich oft Kuchen- und Ganachereste, die von anderen Projekten wie einer Motivtorte übrig sind.
- In der Silikonform kleben mir die Cakepops ein kleines bisschen, sodass die Oberfläche vor dem Glasieren nicht ganz glatt ist. Die Glasur gleich das und auch die „Nahtstelle“, die zwischen den beiden Hälften der Form entsteht, aus.
- Bei der klebrigen Masse aus Kuchenteig und Ganache kriege ich dagegen perfekt runde Kugeln hin.
Geschmack und Konsistenz
Ich bin klar belastet, weil ich den üppigen, fast trüffelartigen Geschmack der Cakepops aus Kuchenresten echt liebe. Und mir ist es auch egal, dass diese deutlich kalorienreicher sind als ihr gebackenes Pendant. Also habe ich zwei Chargen gebacken und testen lassen. Da meine Kollegen und die meisten Freunde schon „süchtig“ nach den Cakepops aus Kuchenresten sind, habe ich die Kegel-Gruppe meiner Mama die Cakepops testen lassen - genügend Neutralität ist also gewährleistet 😉 Nach einer halben Stunde waren beide Sorten weggefuttert: Einig, welche Sorte besser ist, war man sich allerdings nicht.
Beide Cakepop-Arten haben etwas für sich: Die gebackenen sind kalorienärmer, schneller zu machen (vorausgesetzt man hat keine Reste zur Hand) und schmecken nicht zu „schwer“; wer es dagegen fast pralinenartig mag wie ich, ist mit den aus Kuchenresten gerollten Cakepops bestens bedient.
| Eigenschaft | Gebackene Cakepops | Gerollte Cakepops |
|---|---|---|
| Kaloriengehalt | Weniger | Deutlich höher |
| Zubereitungszeit | Schnell | Je nach Kuchenrest |
| Geschmack | Flaumig, leicht | Trüffelartig, üppig |
| Form & Oberfläche | Leicht unregelmäßig | Perfekte Kugel |
Rezepte: Zwei Varianten der Cakepops
Gebackene Cakepops
- Schokolade und Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen.
- Eier, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz leicht schaumig schlagen.
- Schoko-Mischung zu der Eiermischung geben und kurz verrühren.
- Bei 175° Ober-Unterhitze (Ofen vorgeheizt) ca. 15 18 Minuten backen und in der Form auskühlen lassen.
- Die Glasur oder die Kuvertüre schmelzen.
- Pro Cakepop einen Stil an einem Ende in die Glasur tauchen und in den Cakepop stecken.
Gerollte Cakepops
- Kuchen backen und erkalten lassen oder Kuchenreste verwenden.
- Für die Ganache Schokolade klein hacken, Sahne aufkochen, von der Platte ziehen, darin Schokolade auflösen und erkalten lassen.
- Kuchen zerbröseln und mit der Ganache verrühren, bis eine gut formbare Masse entsteht.
- Glasur oder Kuvertüre schmelzen.
- Pro Cakepop einen Stil an einem Ende in die Glasur tauchen und in den Cakepop stecken.
Weitere Backprodukte und Gadgets im „Hot oder Schrott“-Test
In der Jubiläumsfolge werden neben Kitchengadgets wie dem Rotating Pizza Oven auch zahlreiche weitere Produkte getestet, darunter eine Eiscreme-Maschine, Teakwondo Kick Pads, Reflexzonensocken und Klein-Gadgets wie der „Me-Mover Fit 2.2“ Stepper auf Rädern oder der „Sbelt Neck Slimmer“ für sanfte Lifting-Methode am Hals und Kinn. Auch das „drySUP Paddleboard“ für Indoor-Sport, das „PureSpa Octagon“ für Entspannung sowie das „Nähblitz Nähpulver“ für kinderleichtes Nähen werden bewertet.
Die Tester setzen sich teils mit kulinarischen Überraschungen, teils mit humorvollen und durchaus skurrilen Produkten auseinander. Im Backbereich bleibt die zentrale Frage: Sind innovative Geräte und Formen wirklich eine Hilfe beim Kuchen- oder Cakepop-Backen oder letztlich nur Schrott?
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Fazit zum Produkttest: Hot oder Schrott?
Die verschiedenen Backprodukte und Cakepop-Varianten zeigen: Kreativität, Geschmack und Technik sind entscheidend. Während die einen lieber praktikable und schnelle Produkte nutzen, sehen andere im selbstgemachten Genuss und der individuellen Gestaltung den klaren Vorteil. Im „Hot oder Schrott“-Produkttest wurden zahlreiche Geräte und Backmethoden umfangreich geprüft - die Ergebnisse sind so unterschiedlich wie die Vorlieben der Tester.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken - Hot oder Schrott? Probiert es selbst aus!
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