Honigbonbons ohne Zucker: Herstellung und Inhaltsstoffe
Honig Bonbons selber machen ist nicht schwer. Lecker und gesund - warum sollte man also keine Honig Bonbons selber machen?!? Das Procedere ist denkbar einfach, und als Ergebnis erhält man wirklich gute, natürliche Schnökereien, die sogar gegen Erkältung helfen können.
Warum zuckerfreie oder honigbasierte Bonbons?
Süßigkeiten ohne Zuckerzusatz gewinnen zunehmend an Beliebtheit bei gesundheitsbewussten Verbrauchern und Menschen mit Diabetes. Diese Alternativen bieten die Möglichkeit, Naschereien zu genießen, ohne den Blutzuckerspiegel stark zu beeinflussen. Diabetiker Süßigkeiten werden speziell für Menschen mit Diabetes hergestellt und enthalten oft Zuckeralkohole oder andere Süßstoffe, die den Blutzuckerspiegel weniger beeinflussen.
Zuckerfreie Süßigkeiten sind eine ideale Option für Personen, die ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten, ohne auf den Genuss zu verzichten. Gesunde Bonbons enthalten oft natürliche Süßungsmittel wie Xylit oder Stevia und können zusätzliche Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralien bieten. Süßigkeiten mit Stevia nutzen die Süßkraft dieser natürlichen Pflanze und bieten eine kalorienarme Alternative zu zuckerhaltigen Produkten.
Honig als Süßungsmittel und seine Rolle
Honig ist ein natürliches Süßungsmittel, das nicht nur einen angenehmen Geschmack hat, sondern auch viele gesundheitliche Vorteile bietet. Im Gegensatz zu raffiniertem Zucker enthält Honig Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die dem Körper gut tun können. Honig ist eines der ältesten Naturheilmittel und wurde bereits in der Antike von den Ägyptern, Griechen und Römern als Heilmittel verwendet.
Bienenhonige wie Manuka-Honig, Thymianhonig, Eukalyptushonig oder Lindenhonig gelten als altes Hausmittel gegen Erkältungen. Studien zeigen, dass an ihrer bakteriziden und viruziden Wirkung tatsächlich etwas dran ist. Allerdings ist in einem Honigbonbon recht wenig davon enthalten. Will man mit der natürlichen Heilkraft des Honigs etwas gegen das Rumoren im Hals unternehmen, sollte man einfach mehrmals täglich eine kleine Menge Manuka-Honig im Mund zergehen lassen.
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Inhaltsstoffe von zuckerfreien bzw. honigbasierten Bonbons
Tatsächlich existieren Bonbons, die weder Zucker noch künstliche Süßstoffe enthalten. Diese gesunden Alternativen werden oft mit natürlichen Zuckerersatzstoffen wie Xylit oder Erythrit gesüßt, die aus Pflanzen gewonnen werden. Einige Hersteller setzen auch auf Fruchtextrakte oder Stevia, um eine natürliche Süße zu erzielen. Diese Bonbons können zahnfreundlich sein und bieten eine Option für Menschen, die auf künstliche Zusätze verzichten möchten.
Sie enthalten typischerweise eine Mischung aus Zuckeraustauschstoffen wie Maltit oder Isomalt, Gelatine oder pflanzliche Alternativen für vegane Varianten, natürliche Aromen und Farbstoffe. Einige Marken verwenden auch Ballaststoffe wie Inulin für ihre zuckerfreien Gummibärchen, um die Textur zu verbessern und einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen zu bieten.
Der Grund, Zuckeraustauschstoffe zu nutzen, ist der geringere Kaloriengehalt und der niedrigere glykämische Index, wodurch Sie eine geringere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben. Dies macht zuckerfreie Produkte interessant für kalorienbewusste Kunden und Diabetiker. Entgegen langläufiger Meinung sind Zuckeraustauschstoffe keine Intensivsüßstoffe. Doch zu beachten ist, welche Süßstoffe verwendet werden. Nicht alle sind gut verträglich und haben keinen Einfluss auf den Geschmack. Besonders vorteilhaft ist hier die Verwendung von Isomalt. Er wird aus Rübenzucker hergestellt und schmeckt fast wie Zucker.
Gesundheitliche Aspekte: Honig vs. Zucker & Erwärmung
Bei zuckerfreien Honigbonbons ist Skepsis angebracht: Honig besteht zu über achtzig Prozent aus Fruktose und Glukose. Entweder sind sie nicht wirklich zuckerfrei, oder sie enthalten nicht wirklich nennenswerte Mengen des Bienengoldes. Wer Honigbonbons selber machen will, findet im Internet viele Rezepte auf Grundlage von Haushaltszucker oder von reinem Honig. Letzteres sollte man aber besser vermeiden: Honig über 40°C zu erhitzen ist keine gute Idee, da dadurch die darin enthaltenen Enzyme und Vitamine kaputtgehen und zudem gesundheitsschädliches Hydroxymethylfurfural (HMF) entsteht.
Will man Honigbonbons selber herstellen, sollte man den Karamell mit Haushaltszucker kochen und den Honig erst unterrühren, wenn die Masse beim Abkühlen fest zu werden beginnt. Will man mit der natürlichen Heilkraft des Honigs etwas gegen Erkältungssymptome unternehmen, ist es oft besser, den Honig pur zu verwenden oder als Sirup zuzubereiten, statt ihn zu stark zu erhitzen.
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Rezepte: Honig-Bonbons ohne zusätzlichen Haushaltszucker und Varianten
Wenn Sie gerne Bonbons naschen möchten, aber den hohen Zuckergehalt der herkömmlichen Sorten vermeiden wollen, sind selbstgemachte Honig-Bonbons eine gute Alternative. Diese Leckerei besteht aus wenigen Zutaten und lässt sich leicht zubereiten. Für die Zubereitung von Honig-Bonbons benötigen Sie lediglich 4 Zutaten: Honig, Wasser, Zitronensaft und Butter. Geben Sie alle Zutaten in einen Topf und erhitzen Sie sie langsam unter ständigem Rühren, bis sich der Honig vollständig aufgelöst hat.
Danach lassen Sie den Sirup bei mittlerer Hitze köcheln, bis er eine goldene Farbe annimmt und eine Temperatur von etwa 150 Grad Celsius erreicht hat. Anschließend gießen Sie den Sirup in eine Silikonform oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lassen ihn abkühlen. Sobald der Sirup hart geworden ist, können Sie ihn in kleine Stücke schneiden oder nach Belieben formen.
Ein Tipp für die Zubereitung: Verwenden Sie am besten einen Kochthermometer, um die genaue Temperatur des Sirups zu überwachen und ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Wer einen geringeren Zuckergehalt bevorzugt, kann die Hälfte des Zuckers durch Erythrit ersetzen und die Bonbonmasse auf die gleiche Weise kochen.
Honig-Salbei-Bonbons (Rezept)
Salbei, auch bekannt als Salvia officinalis, ist eine aromatische Heilpflanze, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde und Volksmedizin verwendet wird. Er enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Salbei ist aber besonders für seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt.
Zutaten und Zubereitung des Salbei-Rezepts aus dem Material:
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- 3 Teebeutel Salbeitee
- 60 ml Wasser
- 1 Zitrone
- 150 g Zucker
- 3 EL Honig
- 60 ml Salbeitee
- 1 EL Ingwersaft
- Puderzucker zum Wälzen
Bereite den Salbeitee zu und lass die Teebeutel etwa 20 Minuten im Wasser ziehen. Presse den Saft der Zitrone aus und gib ihn zusammen mit dem Zucker, Honig, Salbeitee und Ingwersaft in einen Topf. Koche alles auf und lass es 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln. Rühre immer wieder um. Es sollte eine dickflüssige, aber nicht zu harte Masse entstehen. Gib die Masse anschließend löffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lasse die noch unfertigen Bonbons abkühlen. Du kannst auch eine spezielle Silikonbackform benutzen. Wälze die Honig-Salbei-Bonbons zum Schluss kurz in Puderzucker, damit sie nicht so aneinander kleben. Bewahre die fertigen Bonbons luftdicht auf.
Rezept-Varianten und Aromen
Hier sind einige fruchtige Variationen, die Sie ausprobieren können: Erdbeer-Bonbons, Zitronen-Bonbons und Himbeer-Bonbons. Jede Sorte hat ihren eigenen einzigartigen Geschmack und ist einfach zuzubereiten. Wenn Sie eher ein Fan von kräuterigen Aromen sind, dann sollten Sie unbedingt auch unsere Kräuter-Bonbons ausprobieren. Probieren Sie Pfefferminz-Bonbons für einen erfrischenden Geschmack oder Salbei-Bonbons für eine beruhigende Wirkung. Kamille-Bonbons können auch helfen, Schlafprobleme zu lösen.
Sehr gerne wird Ingwer den Honigbonbons zugefügt, da er heilende Eigenschaften hat. Besonders bei Erkältungsbeschwerden wie Husten und Halsschmerzen, aber auch gegen Übelkeit, kommt seine Heilwirkung zum Einsatz. Zudem stärkt er das Immunsystem, wodurch eine Heilung beschleunigt werden kann.
Je nach Honigsorte (zum Beispiel Lindenblütenhonig, Waldhonig, Tannenhonig, Kleehonig) schmecken die fertigen Bonbons ganz unterschiedlich. Als Geschmackszutat eignen sich Vanille, Zimt, Zitrone oder Anis. Gegen Erkältungsbeschwerden hilft die Beigabe von geriebenem Ingwer.
Herstellungsverfahren: Karamell, Ziehen, Formen
Es gibt unzählige Variationen, wie man Honig Bonbons selber machen kann. Eine sehr beliebte Variante vom Honig Bonbons selber Machen ist die sogenannte gezogene Form, bei der kein Zucker verwendet wird. Für „richtige“ Honigbonbons gießt man die Masse auf eine mit erwärmtem Bienenwachs bestrichene Unterlage und knetet sie mit einer Palette gründlich durch. Wird die Masse formbar, rollt man sie zu einer dünnen Wurst und schneidet diese in mundgerechte Stücke.
Wer Honigbonbons selber machen will, findet im Internet viele Rezepte auf Grundlage von Haushaltszucker oder von reinem Honig. Für die Zubereitung von Honig-Bonbons einfach 150 Gramm Zucker mit 50 Milliliter Wasser im Topf langsam auflösen. Dann die Temperatur erhöhen und kochen, bis der Zucker anfängt zu karamellisieren. Die Mischung vom Herd nehmen und 50 Milliliter Imkerhonig einrühren. Mit einem kleinen Löffel den Karamell auf ein Backpapier tropfen und abkühlen lassen.
Achtung: Die Bonbon-Masse ist sehr heiß. Es ist sinnvoll, beim Honig Bonbons selber Machen Handschuhe zu tragen. Wenn die Bonbons nach dem Auskühlen sehr stark kleben, kann man sie in Puderzucker wälzen. So verhindert man auch, dass die Bonbons bei der Aufbewahrung in einem Glas zusammenkleben.
Zuckerfreie Alternativen: Xylitol-Rezept und Hinweise
Im Rezept für zahnfreundliche Kräuterbonbons wird statt herkömmlichem Haushaltszucker Xylitol verwendet. Denn Xylitol (auch als Birkenzucker bekannt) schädigt im Gegensatz zu herkömmlichem Zucker die Zähne nicht. Im Gegenteil hemmt es sogar die kariesverursachenden Säuren im Mund. Zutaten: 100 g Xylitol und 2 EL frische oder 1 EL getrocknete Kräuter.
Das Xylitol bei mittlerer Hitze erwärmen, bis es zu einer transparenten Flüssigkeit wird. Den Topf vom Herd nehmen und die Kräuter einrühren. Die Masse in Bonbongröße auf ein Backpapier oder eine Dauerbackmatte tropfen oder in eine Silikonform für Bonbons füllen und für ca. eine Stunde erkalten lassen. Sobald sie erkaltet sind, die Kräuterbonbons vom Papier bzw. aus der Form lösen und in ein geschlossenes Gefäß geben.
Wichtig: Für Hunde ist Xylitol bereits in kleinen Mengen giftig und sollte deshalb unbedingt außerhalb ihrer Reichweite gelagert werden.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Um sicherzustellen, dass die selbstgemachten Honig-Bonbons ohne Zucker frisch und lecker bleiben, ist es wichtig, sie in einem luftdichten Behälter aufzubewahren. Am besten eignet sich hierfür ein Glas mit Schraubverschluss oder eine Tupperdose. Zudem sollten die Bonbons an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden, um Feuchtigkeit zu vermeiden. Die empfohlene Haltbarkeitsdauer für die selbstgemachten Honig-Bonbons ohne Zucker beträgt etwa vier Wochen. Ein Anzeichen für Verderb ist eine Veränderung der Farbe oder Konsistenz.
Um die Haltbarkeit der Bonbons zu verlängern, können ein paar Tricks angewandt werden. Zum Beispiel kann man den Bonbons etwas Mehl hinzufügen oder sie in Kokosraspeln wälzen. Auch das Einwickeln jedes einzelnen Bonbons in Backpapier kann dazu beitragen, dass sie länger haltbar sind. Luftdicht verpackt, lassen sich die selbst gemachten Honig-Salbei-Bonbons einige Wochen aufbewahren. Nutze kleine Glasbehälter oder Papiertüten, um den handgemachten Charme zu unterstreichen.
Tipps zur sicheren und qualitativen Herstellung
- Verwenden Sie am besten einen Kochthermometer, um die genaue Temperatur des Sirups zu überwachen und ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
- Honig über 40°C zu erhitzen ist problematisch: Enzyme und Vitamine gehen verloren und es kann HMF entstehen.
- Achten Sie darauf, dass tatsächlich Honig drin ist und nicht nur billiges Honigaroma.
- Beim Umgang mit heißen Zuckersirupen Vorsicht walten lassen: Die Bonbon-Masse ist sehr heiß, Handschuhe sind sinnvoll.
- Für zahnfreundliche Bonbons Xylitol nutzen, aber Haustiere schützen, da Xylitol giftig für Hunde ist.
Weitere Anwendungsbereiche und Geschenkideen
Selbst gemachte Bonbons sind gut gegen Erkältungen, dazu lecker und ein tolles Geschenk! Mit diesen drei leckeren Grundrezepten wecken Sie bei Familie und Freunden die Naschfreude. In Zellophan verpackt sind selbst gemachte Bonbons ein tolles Geschenk. Die individuelle Geschmacksrichtungen wie Zimt, Ingwer oder Vanille machen diese Süßigkeit zu einem kreativen Geschenk für Freunde und Familie.
| Bonbontyp | Typische Süßungsmittel | Eigenschaft |
|---|---|---|
| Honig-Bonbons | Honig (+ Zucker oder Erythrit) | natürlicher Geschmack, teilw. Heileffekte |
| Zuckerfreie Bonbons | Xylitol, Erythrit, Isomalt | zahnfreundlich, niedriger glykämischer Index |
| Kräuterbonbons | Xylitol oder Zucker | heilende Kräuter, gut bei Husten |
Honig-Bonbons sind eine beliebte Süßigkeit. In der kalten Jahreszeit haben viele ein paar Hustenbonbons in der Tasche - oft in Form von Honigbonbons und am besten mit Salbei oder anderen aromatischen Ölen. Kündigt ein leichtes Kratzen im Hals eine Erkältung an, sorgt das Lutschen eines süßen Honigdrops für schnelle Linderung. Dieser unstrittige Effekt hat mehr mit erhöhtem Speichelfluss zu tun als mit dem Honig. Die Süße signalisiert Nahrung, was die Speicheldrüsen in freudiger Erwartung mit verstärkter Aktivität quittieren.
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