Honig Eigenmarken Aldi: Sortiment, Sorten und Herkunft

Honig begeistert durch seine Vielfalt und den unvergleichlichen Geschmack, der von der Sorte und Herkunft abhängt. Honig ist ein echtes Naturprodukt und gehört in vielen Haushalten zum festen Bestandteil.

Sorten im Überblick

Jede Sorte hat ihre einzigartigen Eigenschaften und Aromen. Blütenhonig ist der Klassiker unter den Honigsorten. Er entsteht aus dem Nektar verschiedenster Blüten und überzeugt durch seinen milden, leicht süßlichen Geschmack. Er eignet sich perfekt zum Süßen von Tees, auf dem Frühstücksbrot oder auch als Zutat in Backwaren. Seine cremige Konsistenz macht ihn besonders streichfähig. Blütenhonig ist aufgrund seiner guten Verfügbarkeit und seines angenehmen Geschmacks sehr beliebt.

Waldhonig ist eine besonders aromatische Sorte, die aus dem Honigtau von Nadel- und Laubbäumen gewonnen wird. Sein Geschmack ist kräftig und kann leicht herb und malzig sein. Diese Sorte besticht durch ihre dunkle Farbe, die von einem tiefen Bernstein bis hin zu einem fast schwarzen Ton reicht. Waldhonig kannst du hervorragend in herzhaften Rezepten oder als besonderen Akzent in Marinaden und Dressings verwenden. Waldhonig ist flüssiger und dunkler als Blütenhonig.

Akazienhonig wird aus dem Nektar der Robinie, auch „Falsche Akazie“ genannt, gewonnen. Er ist besonders mild und leicht süß im Geschmack, was ihn zu einer idealen Wahl für Feinschmecker macht. Akazienhonig ist besonders beliebt, weil er sich durch seine zarte Note vielseitig einsetzen lässt. Er bleibt lange flüssig und eignet sich daher hervorragend zum Süßen von Getränken oder zum Verfeinern von Desserts. Was macht Akazienhonig besonders? Akazienhonig hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen.

Lindenhonig wird aus dem Nektar und dem Honigtau der Lindenblüte gewonnen. Er hat einen kräftigen, aber süßlichen Geschmack, der an Minze und Menthol erinnert. Seine Farbe variiert von hellgelb bis zu einem grünlich-gelben Ton. Dieser Honig hat eine dickflüssige Konsistenz und einen intensiven Geschmack, der besonders gut zu Tees und herzhaften Gerichten passt.

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Tannenhonig ist eine spezielle Honigsorte, die aus dem Honigtau von Tannen gewonnen wird. Der herbe und würzige Geschmack ist einzigartig. Honig hat eine dunkelbraune bis fast schwarze Färbung und eine zähe Konsistenz. Tannenhonig ist perfekt für Liebhaber kräftiger Aromen: Süße damit deine dunklen Soßen oder verleihe deinem rustikalen Brot eine besondere Note.

Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und wird aus dem Nektar der Manuka-Bäume gewonnen. Manuka-Honig ist sehr kostspielig und gilt als besonders gesund. Manuka-Honig erfreut sich seit Längerem steigender Nachfrage und zählt zu den teuersten Honigsorten weltweit. Er wird als Wunderhonig bezeichnet und besitzt angeblich zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften, unter anderem bei der Wundheilung.

Sorten im Discounter: Aldi Sortiment und Eigenmarken

Bei ALDI SÜD findest du Honig im Glas oder im Spender. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Honig im Glas ist die klassische Variante: Hier kannst du deinen Lieblingshonig direkt mit dem Löffel entnehmen. Allerdings kann das Glas beim Ausgießen manchmal kleckern. Honig im Spender hingegen ist perfekt für eine praktische und saubere Dosierung, besonders für Kinder. Hier bleibt der Honig meist länger frisch.

ALDI SÜD bietet mit den Eigenmarken GOLDLAND und BIO ein vielseitiges Sortiment an hochwertigen Produkten. GOLDLAND überzeugt mit einem breiten Sortenangebot von Blütenhonig über Waldhonig bis hin zu seltenen Sorten. Bei ALDI, je nach Standort und Aktionswoche, lassen sich die unterschiedlichsten Honigsorten und Hersteller finden. Neben Produkten wie dem EGMONT HONEY und dem MAJOY Honig lassen sich bei Aldi, je nach Standort und Aktionswoche, die unterschiedlichsten Honigsorten und Hersteller finden.

ALDI GOLDLAND Honig Sortiment

Den Honig im Dauersortiment zu finden, stellt sich oft als schwierig dar, da Discounter für ihre wöchentlich wechselnden Aktionen bekannt sind. Die Honigsorten sind also nur in Aktionswochen erhältlich und ansonsten nicht im Discounter zu finden. Das ist insbesondere dann unpraktisch, wenn Du langfristig von den positiven Vorteilen profitieren willst.

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Manuka im Discounter

Hast Du schon einmal den Manuka Honig von Aldi und Lidl im Regal entdeckt? Immer mehr Discounter beginnen damit, den neuseeländischen Honig in ihr Sortiment aufzunehmen. Beim Kauf in einem Discounter gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Ein wichtiger Faktor ist die Kenntnis des Klassifizierungssystems für Manuka Honig. Er wird in der Regel nach Systemen wie MGO (Methylglyoxal), UMF (Unique Manuka Factor) oder NPA (Non-Peroxide Activity) eingestuft. Diese Klassifizierungssysteme geben Aufschluss über die antibakteriellen Eigenschaften und die Qualität des Honigs.

Die MGO-Anteile im Manuka Honig von Aldi und Lidl lassen zu wünschen übrig. In der Regel liegen sie bei rund 100+ MGO, was im Vergleich zu einem Manuka Honig MGO 800+ im Glas erschreckend wenig ist. Obendrein sind die Verpackungen nicht mit allen wichtigen Angaben versehen! Der sogenannte UMF-Wert fehlt auf ihnen gänzlich. UMF ist ein Garant, dass der Honig nicht gefälscht wurde und gibt an, von welcher Qualität er ist. Je höher der UMF-Wert, desto wertvoller und potenziell wirkungsvoller der Honig.

Zusätzlich sind fast alle verfügbaren Manuka Honig Sorten von Aldi multifloral. Das bedeutet, sie wurden mit Honigsorten von anderen Pflanzen gemischt und bestehen nicht zu 100 % aus der Manuka Pflanze. Auch beim Manuka Honig von Lidl lassen sich nur schwer einzelne Produkte ausmachen, die tatsächlich dauerhaft im Discounter verfügbar sind. Die wenigen Produkte, die einmal verfügbar waren, sind jedoch den Artikeln aus anderen Discountern sehr ähnlich.

Herkunft und Authentizität: Probleme und Tests

Laut Fachleuten stammen etwa 80 Prozent der industriell hergestellten Honige nicht vollständig oder nur teilweise aus Deutschland. Diese Produkte tragen oft den Hinweis „Mischung aus Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“. Dabei handelt es sich üblicherweise um verschiedene Honigsorten, die unter Wärmeeinwirkung zusammengerührt werden. Der Vorteil dabei ist die geschmeidige Textur, wodurch sich der Honig einfach auf dem Frühstücksbrötchen verteilen lässt.

Heimische Imker können die hohe Nachfrage nach dem süßen Nahrungsmittel bei Weitem nicht decken. So wird nach immer neuen Herstellungsverfahren und Lieferwegen gesucht. Supermärkte widersprechen Vorwürfen von Verfälschung und betonen qualitätssichernde Maßnahmen. Die Händler weisen den Vorwurf, ihr Honig sei nicht echt, strikt zurück. Rewe, zu deren Supermarkt-Kette auch "Penny" gehört, betont: "Gemeinsam mit unseren Lieferanten befassen wir uns kontinuierlich mit der Authentizität unserer Honige und haben ein breites Spektrum an qualitätssichernden Maßnahmen etabliert, die die Reinheit des Blütenhonigs gewährleisten." Edeka schreibt an frontal: "Für die einzelnen eingesetzten Rohwarenchargen wurden anerkannte Authentizitätsuntersuchungen durchgeführt. (…) Bisher konnten keine Abweichungen festgestellt werden, die auf mögliche Verfälschungen schließen lassen."

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Dennoch zeigen unabhängige Untersuchungen, dass es Hinweise auf gepanschten Honig geben kann. Hinweise darauf, dass Honig oft mit billigem Zuckersirup gestreckt wird, gibt es zwar schon länger. ZDF frontal wollte es nun aber genau wissen: Ist der Honig aus dem Supermarkt-Regal nun gepanscht oder nicht?

DNA-Analyse von Honigproben - Erklärvideo

Dazu schickte die Redaktion die Honig-Eigenmarken von Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Penny und Netto sowie den Honig von Marktführer Langnese in zwei unterschiedliche Labore nach Estland und Österreich zum DNA-Test. Die Test-Methode ist neu und noch nicht offiziell akkreditiert. Experten halten es so aber für möglich, Fälschungen aufzuspüren, bei denen herkömmliche Tests nicht anschlagen. Authentischer Honig besitzt ein DNA-Profil, das sich zweifelsfrei von verändertem oder gestrecktem Honig unterscheidet.

Zunächst wird die DNA der eingereichten Honigprobe isoliert. Diese enthält eine Mischung an DNA von verschiedenen Lebewesen. Die im Honig gefundenen Codes der DNA werden gelesen und mit weltweit verfügbaren, riesigen DNA-Sequenzdatenbanken verglichen. Dort findet sich die Information welcher Code zu welcher Art gehört. So wird bestimmt , von welchen Pflanzen und Tieren, Bakterien, Pilzen, Viren und dergleichen DNA-Spuren im Honig enthalten sind. Daraus entsteht ein DNA-Profil, das eindeutig für echten Honig spricht - oder mehr oder weniger stark davon abweicht.

Die Analyseergebnisse zeigen leider, dass der Großteil dieser Honigproben nicht als Honige einzustufen ist, so Michael Traugott, Zoologe an der Uni Innsbruck und Leiter des Labors Sinsoma. Die Ergebnisse in der Übersicht: Goldland Blütenhonig von Aldi: nicht authentisch*, Maribel flüssiger Bienenhonig von Lidl: nicht authentisch, Blütenhonig von Penny: nicht authentisch, Ja! Blütenhonig von Rewe: nicht authentisch, Gut & Günstig Blütenhonig von Edeka: nicht authentisch, Vom Land Blütenhonig von Netto: nicht authentisch, Die Flotte Biene von Langnese: nicht authentisch. *Das Labor bewertet das DNA-Profil des untersuchten Honigs nach den Kategorien authentisch/nicht authentisch.

Die österreichische Sendung „konkret“ hatte am 16.12. bei eigenen Recherchen ähnliche Ergebnisse veröffentlicht. Die Politik nimmt die Ergebnisse der DNA-Untersuchung ernst. Das Bundeslandwirtschaftsministerium erklärt gegenüber frontal, es stehe in direktem Kontakt mit dem Labor in Estland. Und die Regierung in Estland betont, das Akkreditierungsverfahren für die neue Testmethode sei angelaufen. Der rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretär Erwin Manz sagt im frontal-Interview: "Wir nehmen den Bericht sehr ernst. Importhonig wird oft mit Zuckersirup gepanscht."

Allerdings gibt es auch Kritik an der Methode: Dr. Kirsten Traynor von der Landesanstalt für Bienenkunden Hohenheim befürchtet, dass die DNA-Methode des estnischen Labors Celvia noch nicht ausgereift ist: "Aufgrund der unvollständigen Datenbank könnten Honige aus anderen Ländern derzeit als ‚gefälscht‘ bezeichnet werden, nur weil sie einen anderen Umweltfingerabdruck haben (…). Aktuelle Analyseergebnisse sind daher mit entsprechender Vorsicht zu interpretieren." Professor Florian Leese hingegen sieht die Übereinstimmung der Labore als überzeugend: "Für mich ist besonders überzeugend, wenn zwei Labore zu dem gleichen Ergebnis kommen. Zwei Labore, die viel Erfahrung haben. Dann würde ich dem Ergebnis tatsächlich sehr stark trauen."

Qualität: Teuer ≠ besser

Ist teurer Honig ein Synonym für Qualität? Das meinen viele Verbraucher. Eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt jedoch, dass auch Billighonig von Lidl & Co. gut abschneiden kann. Ein hoher Preis ist also kein sicheres Indiz für besonders guten Honig. Auch günstigere Produkte aus Discountern können hinsichtlich Geschmack und Qualität überzeugen. Verbraucher sollten sich nicht nur vom Preis leiten lassen, sondern auch auf die Herkunft und die Angaben zur Verarbeitung des Honigs achten.

Im Test von 24 Blütenhonigen schnitten über die Hälfte der getesteten Produkte mit der Note "gut" ab. Und das Erstaunliche daran: Einige der besten Honige waren nicht etwa aus teuren Manufakturen, sondern stammten von Discountern und waren deutlich günstiger. Besonders hervorzuheben ist der Honig "Frühlingssummen" von Breitsamer, der mit der Note 1,8 ("gut") ausgezeichnet wurde und knapp 13 Euro pro Kilogramm kostet. Doch auch bei den Discountern wurden Honige mit der Note "gut" ausgezeichnet. Die günstigeren Produkte "Aldi Gut Bio Honig cremig", "Lidl Maribel Cremiger Blütenhonig streichzart" und "Netto MarkenDiscount Vom Land Blüten-Honig cremig" erzielten allesamt eine Bewertung von 1,9.

Testmagazine wie ÖKO-TEST, Konsument und natürlich die Stiftung Warentest überprüfen regelmäßig Brotaufstriche wie Nuss-Nougat-Creme, Marmelade sowie auch Honig. Die Produkte erzielen dabei meist gute Bewertungen. In Tests wird überwiegend Honig aus dem Supermarkt begutachtet, der industriell produziert wird. Gesundheitsexperten raten jedoch vor allem zu naturbelassenem Honig von regionalen Imkern.

Worauf Verbraucher achten sollten

  • Achte auf klare Angaben zur Herkunft: „Mischung aus Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ gibt Hinweise auf industrielles Mischen.
  • Bei Manuka-Honig: auf MGO- und UMF-Angaben sowie Zertifikate achten; UMF ist die zuverlässigste Zertifizierung.
  • Wer sich ganz sicher sein möchte, sollte regionalen, naturbelassenen Honig vom Imker kaufen.
  • Für Bio-Honig geht man am besten zum lokalen Imker.
  • Beachte: Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.
Imker und Regionaler Honigglas

Ist Honig gesund?

Honig enthält Saccharose, einen Zuckerstoff, der sich auch in herkömmlichem Zucker findet. Deshalb wirkt sich übermäßiger Honigkonsum negativ auf Zähne und Gewicht aus. Zudem können in industriell hergestelltem Honig immer wieder unerwünschte Stoffe auftauchen, wie Rückstände von genmanipulierten Pflanzen oder Pestizide, die von den Bienen über behandelte Pflanzen aufgenommen werden und dadurch die Qualität mindern können.

Insbesondere naturbelassener Honig vereint eine hohe Qualität und besitzt tatsächlich heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen. Neben Vitamin B und Vitamin C enthält Honig auch schnell verfügbare Energie in Form von Traubenzucker. Mineralien wie Kalium und Magnesium fördern den Stoffwechsel. Unbehandelter Honig kann auch Pollen enthalten, die nicht nur den Geschmack bereichern, sondern auch die Verdauung unterstützen. Honig kann sogar bei der Wundheilung helfen - beispielsweise auf kleineren, oberflächlichen Wunden oder Hautirritationen aufgetragen. Für Säuglinge ist eine Honiggabe jedoch nicht empfehlenswert. Da Honig ein Naturprodukt ist, variiert die Zusammensetzung je nach Glas und Honigsorte.

Qualitätssiegel und Rückverfolgbarkeit

Seit 1925 vergibt der Deutsche Imkerbund die Qualitätsmarke „Echter Deutscher Honig“ (EDH). Solchen Honig erhalten Sie mitunter auch im Supermarkt oder im Online-Handel. Wer beim Honig auf das Label Echter Deutscher Honig achtet, kann sich auf regionalen, naturbelassenen Bio-Honig verlassen. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass der Honig nicht aus verschiedenen Honigsorten zusammengemischt wurde und alle natürlichen, wohltuenden Inhaltsstoffe noch enthalten sind, achten Sie auf das Siegel Echter Deutscher Honig auf dem Glas. Nur hundertprozentig in Deutschland erzeugter und naturbelassener Honig darf dieses Zeichen für erstklassige Qualität tragen.

Aspekt Worauf achten
Herkunft Angaben auf dem Glas: EU / Nicht-EU, „Echter Deutscher Honig“
Manuka MGO-, UMF-Angaben und Zertifikate
Verpackung Glas vs. Spender - Dosierung und Haltbarkeit
Authentizität Untersuchungen, Labortests (z. B. DNA-Analysen) beachten

Wer sich ganz sicher sein möchte, dass es sich um 100% Bio-Honig handelt, sollte direkt nach Imkereien in der Nähe Ausschau halten. Naturbelassener Honig vom regionalen Imker kann sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken und ist 100% biologisch.

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