Honig auf Qualität und Reinheit prüfen lassen: Umfassende Analytik und Transparenz durch Tentamus Group
Die Tenatamus Group ist auf die Honiganalyse und die Untersuchung von Bienenprodukten spezialisiert.
Sie kann Ihren Honig von uns auf Authentizität und Rückstände von Pestiziden, Antibiotika oder Bienenarzneimittel untersuchen lassen.
In einer Honiganalyse können wir die Authentizität, die hohe Qualität und die Verkehrsfähigkeit Ihres Produkts sicherstellen.
Mit ihren akkreditierten Laboren verfügt die Tentamus Group über jahrzehntelanges Know-how in der Untersuchung von Honig.
Sie untersuchen Honigproben auf Authentizität, Rückstände von Pestiziden, Antibiotika oder Bienenarzneimitteln.
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Die Honigverordnung (HonigV) bzw. die EU-Richtlinie 2001/110/EG garantieren, dass Honig nicht verfremdet wird und keine Fremdstoffe hinzugefügt oder honigeigene Stoffe entzogen werden.
Honig ist ein reines und unbehandeltes Naturprodukt.
Der Honig darf während des Herstellungsprozesses nur durch Sieben gereinigt, gerührt, gemischt und in Transportbehälter abgefüllt werden.
Dies gilt auch für Importhonige, die in Deutschland in Verkehr gebracht werden.
Die Beschaffenheit des natursüßen Rohstoffs hängt von Herkunft, Umweltbedingungen sowie Verarbeitungs-, Lager- und Transportbedingungen ab.
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Nur anhand äußerlicher Merkmale wie Konsistenz oder Farbe lässt sich nicht zuverlässig Authentizität oder Qualität feststellen.
Dazu sind sensorische, chemisch-physikalische sowie mikroskopische Untersuchungen notwendig, die Tentamus in Honiganalysen spezialisierten Laboren durchführt.
Sie können Ihren Honig von uns auf Authentizität und Rückstände untersuchen lassen, und die Verkehrsfähigkeit Ihres Produkts sicherstellen.
Neben der Vollanalyse von Honig umfasst unser Analyseangebot auch die Untersuchung weiterer Bienenprodukte wie Gelee Royale, Bienenpollen, Propolis sowie Bienenwachs.
Sortenbestimmung bei Honig erfolgt durch die Trachtquellen, die den Bienen während der Honigproduktion zur Verfügung standen.
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Als Tracht wird das Gesamtangebot an Pollen, Nektar sowie Honigtau bezeichnet, welches die Bienen in die Waben eintragen.
Je nach Herkunftsland, Gewinnungsart oder Zweckbestimmung unterscheidet die HonigV neun verschiedene Honigsorten, die verifiziert werden können.
Reine Sortenhonige müssen gemäß HonigV vollständig oder überwiegend (mindestens 60%) dem auf dem Etikett genannten Blüten- oder Pflanzenentstammen und entsprechende organoleptische, physikalisch-chemische sowie mikroskopische Merkmale aufweisen.
Zur Bestimmung des Pollengehalts wird die Pollenanalyse (Melissopalynologie) eingesetzt, welche Rückschlüsse auf die Pollenkarten der Trachtpflanzen ermöglicht.
Elektrische Leitfähigkeit und sensorische Merkmale sind essentielle Parameter zur Charakterisierung von Sortenhonigen.
Die Herkunftsbestimmung bei Honig erfolgt auch über die Etikettierung, die Ursprungsland ausweisen muss und bei Mischungen zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern differenziert.
Bei der Qualitätsermittlung gelten die Parameter der Honigverordnung, sodass regelmäßig Honiganalysen durchgeführt werden müssen.
In der Honiganalyse werden Zuckergehalt, Wassergehalt, Gehalt an wasserunlöslichen Stoffen, elektrische Leitfähigkeit, Säuregrad, HMF, Diastase-, sowie Invertaseaktivität untersucht.
Ein niedriger HMF-Gehalt weist auf Frische und Naturbelassenheit des Produktes hin, ein hoher Wert kann auf Wärme- oder Transportschäden hindeuten.
Für Honige aus Europa gilt ein HMF-Grenzwert von 40 mg/kg, der nicht überschritten werden darf.
Diastase und Invertase sind honigeigene Enzyme, deren Aktivität Rückschlüsse auf Reife und schonende Verarbeitung zulassen.
Die Invertaseaktivität muss temperaturabhängig stabil bleiben, da Invertase wärmeempfindlich ist und ab 40°C abgebaut werden kann.
GVO in Honig werden durch Pollensignale bewertet, wodurch bei EU-zugelassenen GVO keine Kennzeichnungspflicht besteht, aber nicht zugelassene GVO den Handel verhindern.
Zur GVO-Belastung folgt Tentamus einem speziellen Schema, um Relevanz der Analysen und Verkehrsfähigkeit sicherzustellen.
Chemische Kontaminationen entstehen durch Varroamilbe-Kontrollsubstanzen, Antibiotika, Pestizide oder Schwermetalle und können den Handel gefährden.
Bei Bienenarzneimitteln werden Amitraz, Chlorfenvinphos, Thymovar und weitere Substanzen getestet, da Milbenbekämpfung und Arzneimittelrückstände die Honigqualität beeinflussen.
Eine sichere Imkerei und gute Praxis sind essenziell, um die Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut zu verhindern.
Importhonig sollte auf Antibiotikarückstände wie Tetracycline, Chinlone, Chloramphenicol, Aminoglykoside oder Nitrofurane untersucht werden.
Pestizide, Neonikotinoide und Glyphosat können Spuren im Honig hinterlassen und die Honigqualität beeinträchtigen.
Auch Pyrrolizidinalkaloide (PA) können in Honig vorkommen und eine gesundheitliche Bewertung erfordern.
Schwermetalle wie Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber können in Spuren vorhanden sein und den Geschmack beeinflussen.
Die Tentamus Group bietet die Vollanalyse von Honigproben in akkreditierten Laboren weltweit an.
Die mikrobielle Kontamination wird gemäß Verordnung (EG) Nr. 2073 geprüft, um pathogene Keime nachzuweisen.
Häufige Betrugsmöglichkeiten betreffen Streckungen mit Fremdzucker, besonders bei Importhonigen, und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Authentizitätsprüfung.
LC-HRMS ist eine der neuesten Methoden zur Honiganalytik und dient dem Nachweis von Fremdzucker-Verfälschungen mittels Multi-Marker-Profilen in Sirup-Datenbanken.
Eine ergänzende Methode ist das 1H NMR-Profiling, das wichtige Parameter screenen und Herkunft verifizieren kann, jedoch keine unbekannte Herkunft identifiziert.
Eurofins bietet ISO-17025-akkreditierte LC-HRMS-Analysen und 1H-NMR-Profiling an, um Verfälschungen effektiv zu erkennen.
Zusätzliche Methoden wie Pollenmikroskopie und Sensorik helfen bei der geografischen und botanischen Herkunft, während das Honigsediment Hinweise zur Authentizität liefert.
Eine neue Bottom-up Proteomics Methode analysiert Proteine im Honig, um Unregelmäßigkeiten durch Zuckerzusatz aufzudecken.
Diese Methode misst MRJP1 sowie α-Glucosidase und α-Amylase der Honigbiene, um Anomalien zu identifizieren.
Es besteht die Möglichkeit, Erfahrungen online zu verfolgen, da ein Portal zur Beauftragung der Honiganalyse entwickelt wurde, das Fortschritt von Ankunft bis Befund abbildet.
Der Zugang ist freiwillig und richtet sich an Imker, die Honige deutscher Herkunft einsenden.
Die Qualitätsrichtlinien von Tentamus gehen oft über gesetzliche Vorgaben hinaus, beispielsweise hinsichtlich Wassergehalt, Invertaseaktivität und HMF-Werten.
Jedes Glas Echter Deutscher Honig besitzt eine Kontrollnummer zur Rückverfolgbarkeit von Herkunft, Gewinnung und Vermarktung.
Der Honig muss ausschließlich in Deutschland erzeugt worden sein und ist ein Naturprodukt.
Die Invertaseaktivität muss mindestens 64 U pro kg Honig betragen, und der HMF-Gehalt darf 15 mg/kg nicht überschreiten.
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