Heiße Schokolade in der Gastronomie: Zubereitung, Varianten und Profi-Tipps

Wenn die Tage kürzer werden und es draußen richtig ungemütlich ist, gibt es doch kaum etwas Besseres als eine richtig gute heiße Schokolade. Dieses Getränk ist einfach pure Gemütlichkeit in der Tasse. Egal ob mit echter Schokolade oder Kakaopulver - hier sind ein paar Tipps, damit deine nächste heiße Schokolade ein voller Erfolg wird.

Es ist eigentlich gar nicht so schwer, man muss nur auf ein paar Kleinigkeiten achten. Für eine tolle heiße Schokolade brauchst du gute Zutaten. Ob du echte Schokolade oder Kakaopulver nimmst, ist fast egal, Hauptsache, die Qualität stimmt.

Infografik: Zutaten und Basis für professionelle heiße Schokolade

Key Takeaways für die Gastronomie

  • Dunkle Schokolade mit mindestens 70% Kakao ist oft eine gute Wahl.
  • Milch ist die Basis, aber du kannst auch Pflanzenmilch wie Hafer- oder Mandelmilch nehmen. Das macht die heiße Schokolade anders, aber genauso lecker.
  • Zucker brauchst du nur, wenn deine Schokolade nicht süß genug ist. Probier es erst mal ohne, und füge dann nach Geschmack etwas hinzu. Honig oder Sirup gehen auch.
  • Mit Gewürzen wie Zimt, Chili oder Vanille kannst du deiner heißen Schokolade einen besonderen Touch geben. Das macht sie noch gemütlicher.
  • Zum Schluss kommt noch das i-Tüpfelchen: Schlagsahne und Schokostreusel machen die heiße Schokolade erst richtig perfekt. Aber auch Marshmallows sind eine tolle Idee.

1. Die Wahl der Schokolade

Wenn es um die perfekte heiße Schokolade geht, ist die Wahl der richtigen Schokolade das A und O. Es gibt nicht die eine "beste" Schokolade, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für eine richtig gute heiße Schokolade greifst du am besten zu echter Schokolade, nicht zu Instantpulver.

Dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil, sagen wir ab 70%, ist eine tolle Basis. Sie sorgt für ein intensives Schokoladenaroma, das nicht zu süß ist. Wenn du es etwas milder magst, ist Vollmilchschokolade eine gute Wahl. Weiße Schokolade: Keine echte Schokolade im klassischen Sinne, da sie keine Kakaomasse enthält, nur Kakaobutter. Sehr süß und cremig.

Es gibt auch spezielle Trinkschokoladen, die oft in Form von Spänen oder Stücken kommen. Diese sind extra dafür gemacht, sich schnell und cremig in Milch aufzulösen. Marken wie Valrhona oder Zotter bieten hier tolle Optionen, von sortenreinen Kakaos bis hin zu ausgefallenen Mischungen. Die Venezuela 43% Trinkschokolade von Valrhona ist zum Beispiel eine Option, die man sich mal anschauen kann.

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Schokoladentyp Charakter
Dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao) Intensiv, leicht herb, weniger süß
Vollmilchschokolade Cremiger, süßer, milderes Aroma
Weiße Schokolade Sehr süß, cremig, ohne Kakaomasse
Spezielle Trinkschokoladen Lösen sich gut auf, besondere Aromen

Die Qualität der Kakaobohnen und die Verarbeitung spielen eine große Rolle für den Endgeschmack. Achte auf Herkunftsbezeichnungen, wenn du das volle Aroma erleben möchtest. Letztendlich ist es aber auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Probier dich einfach durch verschiedene Sorten und finde heraus, was dir am besten schmeckt!

Barista-Workflow: Heiße Schokolade in der Gastronomie effizient zubereiten

2. Kakaopulver als Alternative

Wenn du es lieber etwas weniger süß magst oder die Süße selbst bestimmen willst, ist Kakaopulver eine tolle Wahl. Oma’s Kakao, also die Variante mit reinem Kakaopulver, ist da eine gesündere Alternative. Du weißt genau, was drin ist, und kannst die Zuckermenge nach deinem Geschmack anpassen.

Viele Fertiggetränkepulver enthalten einen hohen Anteil an Zucker, oft sind es über 70%. Tatsache ist, das das Getränkepulver einen Zuckergehalt von ca. 78g Zucker auf 100g. Kakaopulver, das man heute meist zum Backen oder für Dessert's hernimmt, und mit Zucker angesetzt. No-Name-Produkte aus den Discountern enthalten hingegen wenigstens noch 20% an entöltem Kakaopulver. Marktführer mit dem dynamischen Häschen auf der Verpackung aktuell gerade mal 19% ausmacht.

Der Schlüssel liegt in der Qualität des Kakaopulvers. Achte auf ein gutes Backkakao-Pulver, das nicht stark entölt ist. Je höher der Fettgehalt, desto cremiger wird die heiße Schokolade. Pulver von renommierten Herstellern, wie zum Beispiel von Emilys Chocolaterie, bieten oft eine intensivere Kakao-Note.

Hier ist eine einfache Anleitung, wie du deinen eigenen Kakao zubereitest: Erhitze 250 ml Milch in einem Topf. Nicht kochen lassen, nur gut erwärmen. Gib einen Esslöffel hochwertiges Kakaopulver und Zucker nach Belieben hinzu. Beginne mit wenig Zucker und schmecke ab. Rühre alles gut um, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Kurz aufkochen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

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3. Milch und Pflanzenmilch

Wenn es um die Basis für deine heiße Schokolade geht, ist Milch natürlich der Klassiker. Sie sorgt für eine wunderbar cremige Konsistenz und einen vollmundigen Geschmack. Hafermilch zum Beispiel ist momentan total beliebt, weil sie von Natur aus eine leichte Süße mitbringt und die heiße Schokolade schön sämig macht.

Mandelmilch ist eine weitere gute Option, sie hat einen etwas feineren Geschmack. Wer es richtig reichhaltig mag, kann auch mal Kokosmilch (die aus dem Tetra Pak, nicht die dicke aus der Dose) probieren - das gibt eine ganz besondere Note. Sojamilch funktioniert auch prima, sie ist geschmacksneutral und macht die Schokolade schön cremig.

Basis Geschmack & Textur
Kuhmilch Cremig, vollmundig, leicht süßlich
Hafermilch Leicht süßlich, sehr cremig, guter Allrounder
Mandelmilch Fein, nussig, etwas weniger cremig
Kokosmilch (Trinkfertig) Exotische Note, sehr cremig
Sojamilch Neutral, gute Cremigkeit

Manche Leute ersetzen Milch sogar durch Wasser, um Kalorien zu sparen. Tipp: Die Milch kann man auch durch Wasser ersetzen, wenn man mag. Das kann man machen um Kalorien zu sparen oder wenn man die Laktose in der Milch nicht verträgt. Kann man natürlich auch jedes andere vegane Milchgetränk als Ersatz zur Milch nehmen.

Schaubild: Milch- und Pflanzenmilch-Vergleich für Trinkschokolade

4. Süßungsmittel nach Belieben

Wenn die Basis deiner heißen Schokolade steht, kommt der Moment, wo du sie nach deinem Geschmack süßen kannst. Haushaltszucker: Der Klassiker. Einfach nach Gefühl dazugeben und umrühren, bis er sich aufgelöst hat. Fang lieber mit wenig an und probiere zwischendurch.

Brauner Zucker oder Rohrzucker: Diese geben eine leicht karamellige Note, die super zu Schokolade passt. Honig oder Ahornsirup: Für eine etwas andere Süße. Dattelsirup: Eine natürliche Süße mit einem Hauch von Karamell. Die richtige Menge zu finden, ist oft reine Geschmackssache.

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Manchmal reicht schon die Süße aus der Schokolade selbst, besonders wenn man eine Vollmilchvariante wählt. Denk daran, dass die Art der Schokolade, die du verwendest, einen großen Einfluss auf die benötigte Süße hat. Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil braucht oft mehr Süße als eine zartschmelzende Vollmilchschokolade.

5. Gewürze für das gewisse Etwas

Manchmal braucht die beste heiße Schokolade einfach noch einen kleinen Kick, oder? Denk mal an Zimt - der passt fast immer und gibt so eine wohlige Wärme. Oder wie wär’s mit einer Prise Chili? Das gibt einen leichten Schärfekick, der total spannend ist, besonders wenn man dunkle Schokolade nimmt.

  • Zimt: Der Klassiker, der immer geht.
  • Chili: Für die Mutigen, gibt eine angenehme Schärfe.
  • Kardamom: Exotisch und leicht blumig.
  • Vanille: Macht alles noch cremiger und süßer.
  • Muskatnuss: Nur eine winzige Prise, sonst wird es zu dominant.
  • Ingwer: Frisch gerieben oder als Pulver, gibt eine schöne Schärfe.

Manche Leute schwören ja auf eine Mischung aus Zimt und einer winzigen Menge Cayennepfeffer. Das ist echt mal was anderes und schmeckt super, wenn man die Schokolade gerade erst schmilzt. Das Geheimnis ist, nicht zu viel zu nehmen, sondern die Gewürze wirklich nur als Akzent zu sehen.

Gewürz-Varianten für Trinkschokolade: Bar-Setup und Dosierung

6. Die Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird’s ernst, denn wir kommen zur Zubereitung unserer perfekten heißen Schokolade. Zuerst einmal brauchst du deine Schokolade. Wenn du Tafelschokolade verwendest, hack sie am besten grob. Das hilft ihr, schneller und gleichmäßiger zu schmelzen.

  1. Nimm einen Topf und erhitzt die Milch. Vorsicht, sie sollte nicht kochen, nur gut warm werden.
  2. Sobald die Milch heiß ist, kommt die gehackte Schokolade rein. Rühre die Schokolade langsam unter, bis sie sich komplett aufgelöst hat und eine cremige Masse entsteht.
  3. Wenn du Kakaopulver benutzt, mischst du das jetzt mit der Schokolade und der Milch. Ein Löffel Zucker oder mehr, je nachdem wie süß du es magst, kommt jetzt auch dazu.
  4. Eine winzige Prise Salz hebt den Schokoladengeschmack nochmal richtig hervor. Die richtige Temperatur ist entscheidend.
  5. Nachdem alles gut vermischt ist, füllst du die heiße Schokolade in deine Lieblingstasse. Schlage die Sahne steif, bis sie schöne Spitzen zieht. Ein bisschen Kakaopulver oder ein paar Schokoraspel obendrauf, und fertig ist dein Meisterwerk.

So einfach kann Genuss sein. Wenn du mal etwas Neues ausprobieren möchtest, schau dir die Vielfalt bei Emilys Chocolaterie an, die haben oft tolle Ideen.

Schema: Schritt-für-Schritt-Prozess für die Zubereitung in der Gastro-Küche

7. Heiße weiße Schokolade

Weiße Schokolade ist ja schon für sich genommen ein Genuss, aber als heißes Getränk? Ein Traum! Anders als ihre dunklen Verwandten basiert weiße Schokolade auf Kakaobutter, was ihr diese zarte Farbe und den milden, cremigen Geschmack verleiht. Schokolade keine Kakaomasse bzw. Kakaopulver. Weiße Schokolade wird aus Kakaobutter hergestellt.

Für eine richtig gute heiße weiße Schokolade brauchst du nicht viel. Achte auf gute Qualität, das macht wirklich einen Unterschied. Dann noch Milch, und fertig ist die Basis. Denk mal an einen Hauch Orangenschale oder einen Schuss Orangenlikör. Auch eine Prise Zimt oder etwas Muskat kann nicht schaden, wenn du es etwas würziger magst.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Schokolade klein hacken, damit sie sich besser auflöst. Dann die Milch erwärmen, aber nicht kochen lassen. Die gehackte Schokolade langsam unter Rühren in der warmen Milch schmelzen lassen, bis alles schön cremig ist. Nicht zu heiß werden lassen, sonst kann die Schokolade gerinnen. Zum Schluss kommt noch das Sahnehäubchen drauf - im wahrsten Sinne des Wortes.

Rezept-Demo: Heiße weiße Schokolade mit Orangenzeste und Zimt

8. Heiße Schokolade mit Schuss

Manchmal braucht die heiße Schokolade einfach noch das gewisse Extra, oder? Rum: Ein Klassiker, der immer geht. Whisky oder Bourbon: Wer es etwas kräftiger mag, greift hier zu. Liköre: Hier wird es richtig spannend. Brandy oder Cognac: Für die Feinschmecker, die den vollmundigen Geschmack schätzen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Mach deine heiße Schokolade wie gewohnt und gib dann am Ende einen kleinen Schuss deines gewählten Alkohols hinzu. Achte darauf, den Alkohol erst ganz am Schluss hinzuzufügen, wenn die Schokolade schon fertig zubereitet ist. Heiße Schokolade mit Schuss lässt sich im Handumdrehen selber machen.

Servieridee: Heiße Schokolade mit Schuss und Garnitur an der Bar

9. Sirups, Toppings und kreative Einlagen

Wenn du deiner heißen Schokolade mal eine andere Note geben möchtest, ohne gleich zu Alkohol zu greifen, dann sind Sirups eine tolle Sache. Geschmacksrichtungen wie Haselnuss, Karamell, Kokos und viele weitere passen hervorragend. Pfefferminz: Erfrischend, besonders im Winter. Vanille: Geht immer und macht alles noch...

Zum Schluss kommt noch das i-Tüpfelchen: Schlagsahne und Schokostreusel machen die heiße Schokolade erst richtig perfekt. Aber auch Marshmallows sind eine tolle Idee. Einlage. die sich nicht vollsaugen oder flocken, ganz nach dem Motto: Mit Speck fängt man Mäuse.

10. Gesundheitsaspekte und Qualität

Reiner Kakao und Kakaobutter können sehr gesund sein. Besonders gesundheitsfördernd sind die in Kakao enthaltenen Flavanole. Die Effekte von Schokolade auf Herz und Kreislauf liessen sogar die Forscher erstaunen. Blutgefäße elastisch und wirken leicht Blutdruck senkend.

Ab ca. 60% Kakaoanteil wird die Schokolade als Bitterschokolade definiert. Zartbitterschokolade, ab ca. 60% Kakaoanteil wird die Schokolade als Bitterschokolade definiert. Schokolade hat gesamt weniger Zucker aber ungefähr genauso viele, wenn nicht noch mehr, Kalorien bzw. als Vollmilchschokolade. Können positive Auswirkungen auf den Blutdruck haben.

Zurück zu Oma's Kakao. Das Gute an Oma's Kakao ist: Du weißt was drin ist. Du bist der Boss über den Zuckergehalt! Hast Du Backkakao zu Hause? Der Backkakao bzw. entölte Kakaopulver im Fertiggetränk. müssen es denn gleich 78% Zucker sein, die sich im Kakao verstecken?

Erklärung: Kakao, Flavanole und was Qualität für den Geschmack bedeutet

11. Historische Inspiration

Bereits bei den Inkas, Mayas und Azteken war Trinkschokolade bekannt. sie Xocolatl. Weder bei der Oma noch bei den Inkas war ein zu hoher Anteil an Zucker Thema. Heiße Schokolade macht glücklich. Zufriedenheit. und Dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

12. Gastronomischer Geschäftserfolg: Zielgruppen, Sortiment, Margen

Heiße Schokolade mögen Erwachsene und Kinder gleichermaßen, sie hat eine gute Gewinnmarge, lässt sich kreativ und saisonal interpretieren - und neue Produkte gibt’s dazu auch noch. Trotzdem wird sie gastronomisch oft vernachlässigt. Kakao und heiße Schokolade sind sehr beliebt, unabhängig von der Altersgruppeoder einer bestimmten Jahreszeit.

„Eine entsprechende Auswahl rundet daher jedes Heißgetränke-Angebot ab und sollte für alle Zielgruppen im Sortiment vorhanden sein“, erklärt Karina Marques, Trade Marketing-Managerin bei J.J. Darboven. Ein großer Vorteil sei zudem die unkomplizierte Handhabung durch automatenfähige Produkte. Die Zubereitung bindet kaum Personalkapazitäten und erfordert keine besonderen Kenntnisse - das ist ein weiterer Pluspunkt.

„Wir erleben eine positive Entwicklung für hochwertige Trinkschokoladen“, bestätigt Gunnar Willipinski, Brand-Manager Azuco, Head of Marketing Azul Kaffee. Die bewusste Entscheidung für Kakao-Genuss, pur als Trinkschokolade oder als Basis für Rezepte liegt im Trend. „Jedoch sind dabei nachhaltige Lösungen wie Fairtrade- und /oder Bio-Anbau und recyclingfähige Verpackungen die Bedingung für Erfolg in der Gastronomie und treiben das Segment“, erklärt er weiter.

„Besonders in der Winterzeit beobachten wir ein steigendes Interesse an heißer Schokolade, sowie natürlich auch ganzjährig bei jüngeren Gästen“, heißt es vom Unternehmen Julius Meinl. „Wie bei Kaffee und Tee auch, geht es bei heißer Schokolade um besten Geschmack und höchste Qualität.“ Qualitativ hochwertige Produkte und guter Geschmack sind wichtige Aspekte, allein reichen sie heute aber nicht mehr aus. Die Gastronomie und Verbraucher erwarten zeitgemäße Marken, die nachhaltig handeln und soziale Verantwortung übernehmen.

Doch wer ist die Zielgruppe? Kinder, oder doch auch Erwachsene? „Wir sprechen mit Azuco alle an, die sich bewusst Kakao-Genuss gönnen und das flüssige Naschen lieben“, erklärt Gunnar Willipinski. Kinder lieben Kakao und sind daherauch eine wichtige Zielgruppe. „Doch wir raten davon ab, mit dem Kakao- und Schokoladensortiment ausschließlich diese anzusprechen“, sagt Karina Marques von J.J. Darboven.

Mit der Cocaya-Produktrange spricht das Unternehmenalle Altersgruppen an. Zwar unterscheidet sich der Geschmack der jüngeren Generation in den meisten Fällen deutlich von dem der Erwachsenen, aber mit einer entsprechenden Sortenauswahl kann man vielen Ansprüchen gerecht werden. Ein großes Kriterium ist dabei die Varianz des Kakaoanteils: Kinder schätzen eher Sorten mit niedrigem Anteil, die lieblicher schmecken; Erwachsene greifen dagegen zu Produkten mit intensiverem Geschmack.

„Unsere Cocaya-Produkte kennzeichnen wir daher deutlich mit den jeweiligen Eigenschaften - etwa Geschmack, Intensität oder Möglichkeiten der Zubereitung. Neben der umfassenden Beratung durch unseren Vertrieb bieten wir außerdem Kakao-Schulungen an.“ Darin gibt es Tipps für die richtige Zubereitung von Kakao und Trinkschokolade und es wird Wissenswertes z. B. über Geschichte, Anbau, Ernte und Herstellung vermittelt. „Denn Gäste erwarten immer häufiger, dass Mitarbeiter in der Gastronomie detailliert Auskunft zu den angebotenen Produkten bzw.

„Generell versprechen Heißgetränke gute Gewinnmargen, da bilden auch Kakao- und Schokoladenspezialitäten keine Ausnahme“, weiß Karina Marques von J.J. Darboven. Neue Impulse für unterschiedliche Zielgruppen lassen sich durchein wechselndes Rezeptangebot setzen. Dabei darf es ruhig auch kreativ zugehen. Auf diese Weise entstehen mit außergewöhnlichen oder saisonalen Zutaten begehrenswerte Kompositionen zum bestehenden Angebot - beispielsweise mit Kürbis im Herbst, Gewürzen wie Chili oder Zimt im Winter oder auch alkoholischen Varianten.

Infografik: Zielgruppen, Margen und saisonale Aktionen für heiße Schokolade

13. Sortiment, Marken und Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Gastronomie

Die Trinkschokoladenmarke Azuco hat sich neu erfunden und präsentiert sich im neuen Look. Das moderne, farbenfrohe Verpackungsdesign und die sieben Sorten von samtig-sanft bis kräftig-intensiv bringen Abwechslung in die Getränkekarte und passen in jedes Gastronomie-Konzept. Nachhaltige Veränderungen im Sortiment sind die Umstellung der dunklen Trinkschokolade auf den neuen Namen Azuco Cacao intenso und mit Fairtrade-Siegel sowie die neu eingeführte Trinkschokolade Cacao con Leche, die ebenfalls das Fairtrade-Label trägt.

Darüber hinaus wird das gesamte Sortiment sukzessive auf ressourcenschonende und recyclingfähige Verpackungen umgestellt. Nach mehreren Jahren Entwicklungsarbeit ist es gelungen, eine Folie zu entwickeln, die den hohen Ansprüchen an die Qualität und den Aromaschutz standhält und sich optisch wie haptisch kaum von den herkömmlichen Standard-Verpackungen unterscheidet.

Cocaya, die Kakaomarke aus dem Hause J. J. Darboven, präsentiert sich seit Herbst 2022 ebenfalls in einem neuen Verpackungsdesign für die Außer-Haus-Gastronomie, das eine deutlichere Sortendifferenzierung erlaubt. Die Range gliedert sich nun in vier Produktbereiche: Premium und Classic sowie die nachhaltigen Sparten Premium Green und Classic Green, darunter auch ein Rainforest Alliance-Produkt.

Schon auf der Vorderseite der Verpackung werden die charakteristischen Eigenschaften jeder einzelnen Spezialität hervorgehoben. Neben der Auslobung des Kakaoanteils sorgen eine neue Intensitätsskala sowie die Beschreibung des Aromas - auf Deutsch und auf Englisch - für eine schnelle Orientierung. Bei den Verpackungsmaterialien setzt Cocaya ebenfalls auf das Thema Nachhaltigkeit: Für die matten Folien der Kilo-Verpackungen wird ein metallisiertes PET verwendet.

Ab November ergänzt Seeberger Professional sein Sortiment aus sechs Schoko-Drinks um zwei neue, aromatische Trinkschokoladen-Sorten für die Gastronomie. Für die neue Sorte Schoko-Dunkel wird besonders hochwertiger und aromatischer Single Origin Edel-Kakao verwendet. Zudem ist die neue Schoko-Dunkel Trinkschokolade laktosefrei. Das Ulmer Familienunternehmen bezieht den Kakao für die Sorte Schoko-Dunkel von Rainforest Alliance-zertifizierten Farmen.

14. Praxis: Rezepte, Abläufe und schnelle Varianten für die Bar

Gerührt: 0,2l - 0,3l Milch erhitzen und aufschäumen. 1-2 Minuten in der Milch baden, anschließend verquirlen. Erneut verquirlen. Kurz aufkochen. Für die optimale Aromenentfaltung. Geben oder mit einem Stabmixer vermixen. Eiswürfel anrichten.

Heiße Schokolade mit richtiger Schokolade macht glücklich. Nur aus Schokolade, Milch, Sahne und etwas geraspelter Schokolade zum Dekorieren. Schokoladenquellen: Zartbitter-Schokolade, Vollmilch-Schokolade und Kakaopulver. Außergewöhnlichen, facettenreichen Gaumengenuss.

Heiße Schokolade mit Schuss lässt sich im Handumdrehen selber machen. Ein Rum, Whisky oder Brandy in der heißen Schokolade ein. Gewürzen die Alternative. Ausgezeichnet.

Trinkschokolade mit 100% Kakaogehalt, die nur aus Kakao und Kakaobutter besteht. Bonnat gehören zu den besten Chocolatiers der Welt. Der österreicher Chocolatier äußerst erfinderisch. Der Zotter Trinkschokolade! Bringt und immer wieder mit neuen Innovationen brilliert ist jedoch unnachahmbar.

Barista-Setup: Automatisierte und manuelle Zubereitung am Tresen

15. Vergleich: Echte heiße Schokolade vs. kakaohaltige Getränkepulver

Echte heiße Schokolade vs. Kakaohaltigen Getränkepulvern. Echte heiße Schokolade bzw. heißen Schokolade bzw. Trinkschokolade ist der Kakao nach Oma's Art. Was bleibt nach dem Entzug der Kakaobutter übrig? Kakaopulver bzw. der fettarme Kakao gibt dem fertigen Getränk noch eine Note von Kakao.

Rohstoff ist teuer und so entzieht man ihm das wertvolle Kakaoöl bzw. Kakaobutter, welches dann anderweitig genutzt wird. Zugesetzte Vitamine machen die gesamte Bilanz auch nicht wirklich besser. Reiner Kakao und Kakaobutter können sehr gesund sein. Für unsre Kinder aber auch für die erwachsenen Kakaoliebhaber unter uns.

Grafik: Vergleich echte Trinkschokolade vs. Instantpulver (Zucker-, Kakao-, Fettgehalt)

16. Serviceideen und Saisonalität

Neue Impulse für unterschiedliche Zielgruppen lassen sich durchein wechselndes Rezeptangebot setzen. Dabei darf es ruhig auch kreativ zugehen. Auf diese Weise entstehen mit außergewöhnlichen oder saisonalen Zutaten begehrenswerte Kompositionen zum bestehenden Angebot - beispielsweise mit Kürbis im Herbst, Gewürzen wie Chili oder Zimt im Winter oder auch alkoholischen Varianten.

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