Haselnuss Schmand Kuchen Rezept einfach: Saftiger Rührkuchen aus der Kastenform
Es ist wieder die Zeit für einen leckeren Kuchen. Dieser extrem geniale Rührkuchen ist ein Klassiker und mega köstlich. Magst du auch so gerne backen und bist verrückt nach saftigen Rührkuchen? Mein saftiger Nusskuchen ist ein einfacher Kuchen aus der Kastenform, der immer gelingt und köstlich schmeckt.
Warum dieser Haselnuss‑Schmand‑Kuchen so saftig wird
Nusskuchen sind besonders lecker, denn gemahlene Nüsse oder auch Mandeln machen den Rührkuchen besonders saftig. Tatsächlich entfaltet sich das volle Aroma aus Haselnüssen und Vanille sogar erst am zweiten Tag, wenn der Kastenkuchen gut durchziehen konnte. Den besonderen Geschmack bekommt der Kuchen aus der Kastenform durch seine Hauptzutat, die Haselnüsse. Gemahlen enthalten sie noch ihr natürliches Fett, weshalb der Teig mit vergleichsweise wenig zusätzlichem Fett auskommt.
Wenngleich der Rührteig auch mit Butter oder Margarine funktioniert, empfehle ich die Zubereitung mit Speiseöl. Neutrales Sonnenblumen- oder Rapsöl eignet sich besonders gut. Himmlisch luftig wiederum wird dein Teig, wenn du die Eier trennst und das Eiweiß als Eischnee unter die Masse hebst.
Zutaten (für eine Kastenform, ca. 25 cm)
- 180 g Sonnenblumenöl oder Rapsöl
- 130 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker oder Vanillepaste
- 4 Eier (Größe M)
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 220 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 125 ml Milch
- optional: Raspelschokolade sowie gehackte Haselnüsse zum Unterheben
- für den Guss: Puderzucker, Zimt und Zitronensaft (oder Wasser, Milch, O-Saft, Amaretto)
Vorbereitung und Backofen
Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) mit Butter einfetten und, falls gewünscht, mit Backpapier auslegen.
Schritt‑für‑Schritt Zubereitung
- Zucker, Vanillepaste und Butter (oder Öl je nach Variante) cremig schlagen. Öl, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und verquirlen.
- Die Eier nach und nach hinzugeben und schaumig schlagen. Eier trennen und das Eigelb nach und nach unter die Ölmischung rühren; Eiweiß in einer zweiten Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen.
- Mehl mit Backpulver und Zimtbrötchen Gewürz (optional) vermischen und kurz unterrühren. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver und gemahlene Haselnüsse mischen und unter die Ei‑Öl‑Mischung ziehen.
- Raspelschokolade und gemahlene sowie gehackte Nüsse unterheben. Milch unterrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben. Zuletzt den Joghurt (oder Schmand/Schmandvariante) unterrühren, falls im Rezept verwendet.
- Fülle den recht festen Teig in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform und streiche ihn glatt.
- Backe den Kuchen für 50-60 Minuten und führe gegen Ende die Stäbchenprobe durch. Stecke das Holzstäbchen in der Mitte in den Kuchen, dort wird er am ehesten noch „roh“ sein. Sobald kein nasser Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig und kann herausgenommen werden.
- Lasse den Kuchen abkühlen bevor du ihn aus der Form nimmst.
Guss: Zimt‑Zuckerguss (meine Lieblingsvariante)
Rühre nun den Zimtguss an. Dazu Puderzucker, Zimt und Zitronensaft miteinander verrühren und gleichmäßig über den Kuchen geben. Der Guss kann mit Zitronensaft (meine Wahl), Wasser, Milch, O-Saft oder Amaretto angerührt werden. Die genaue Menge finde ich immer etwas schwierig vorzugeben, denn Geschmäcker sind verschieden. So habe ich dieses Mal einen sehr festen Zimtguss zubereitet.
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Tipps für garantiert saftige Ergebnisse
- Zum einen ist es wichtig Butter, Eier und auch Zucker cremig oder schaumig aufzuschlagen.
- Der 2. Fehler ist die Backzeit. Der Kuchen sollte natürlich durchgebacken sein, der Teig fest und nicht mehr flüssig.
- Dazu empfehle ich immer wieder gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe durchzuführen. Denn selbst bei identischen Zutaten und Backformen, kann es zu unterschiedlichen Backergebnissen kommen. Das liegt in der Regel am Backofen. Meiner ist gefühlt immer etwas „langsamer“ und ich backe Kuchen eher ein paar Minuten länger.
- So bleibt der Kuchen saftig und hält sich auch mehrere Tage noch frisch.
- Du kannst die Nüsse auch selber mahlen, das klappt zum Beispiel im Thermomix super easy.
- Ich habe die Gelegenheit genutzt und beim Backen des Haselnusskuchens meine Reste aus der Weihnachtszeit verwertet. Ich hatte noch ein paar kleine Reste von Haselnussblättern und gehackten Nüssen übrig und habe diese einfach mit hinzugegeben.
Varianten und Dekorationsideen
Du kannst den Haselnusskuchen mit Zuckerguss oder Schokolade verzieren. Ich mag beides, aber bei meinem Haselnusskuchen mag ich einfach den Zimt‑Zuckerguss am liebsten. Mit der Zimtglasur bist du etwas flexibler, du kannst ihn auch im Sommer backen. Geschmacklich sind bei dem Guss für Nusskuchen keine Grenzen gesetzt. Du kannst das nussige Aroma aufnehmen und eine Haselnussglasur aus Nougat und Schokolade zubereiten oder dich für die klassische Schoko‑Version entscheiden - so mag ich den schnellen Nusskuchen am liebsten.
Gehackte Haselnüsse, Krokant, Karamellsplitter oder Orangenzesten setzen dem Ganzen die Krone auf. Zum Anschneiden: Kastenkuchen, wie auch meinen saftigen Marmorkuchen solltest erst einmal in der Mitte anschneiden.
Häufige Fragen & Fehlerquellen
- Mein Kuchen ist trocken: Achte auf genug Feuchtigkeit im Teig (Öl/Schmand/Joghurt/Milch) und nicht zu lange backen. Die Stäbchenprobe hilft.
- Der Kuchen löst sich schlecht aus der Form: Trotz einfetten und Backtrennspray passiert das. Backpapier in der Form verwenden oder den Kuchen etwas abkühlen lassen, bevor du ihn stürzt.
- Braucht das Rezept Backpulver? Ja, in den meisten Kastenkuchen‑Rezepten sorgt Backpulver für die Lockerheit des Teigs. Achte auf die Zutatenliste deines gewählten Rezeptes - einige traditionelle Rezepte kommen mit Eischnee statt Backtriebmittel aus.
- Wie lange hält sich der Kuchen? So bleibt der Kuchen saftig und hält sich auch mehrere Tage noch frisch; geschmacksoptimiert ist er am zweiten Tag.
Alternatives Rezept: Schmand‑Haselnuss‑Schokoladenkuchen (kurze Version)
- 175 g Butter, 100 g Zucker, 50 g brauner Zucker, 150 g Zartbitter‑Schokolade (gehackt & aufgeteilt), 3 Eier, 80 g Schmand, 3 EL Milch, 1 TL Vanilleextrakt, 160 g Mehl, 30 g Kakao, 50 g gemahlene Haselnüsse, 2 EL Haselnusskrokant, 1 TL Backpulver, 1/2 TL Natron, 1/4 TL Salz.
- Für das Topping: 50 g Zartbitter‑Schokolade, 50 g Schmand, 1 EL Zucker, 1 EL heißes Wasser, 1-2 EL Haselnusskrokant.
Die Zubereitung: Butter und Zucker mit Schokolade schmelzen, abkühlen, Eier mit Schmand, Milch und Vanille mischen, Schokoladenmischung einrühren. Mehl mit Kakao, Haselnüssen, Krokant und Backtriebmitteln mischen und kurz unterheben. Restliche Schokolade unterheben. 55-60 Minuten backen und Stäbchenprobe machen. Für das Topping Schokolade mit Schmand und Zucker erwärmen, Wasser einrühren und auf den abgekühlten Kuchen streichen.
Tabelle: Vergleich zweier Varianten
| Variante | Fettquelle | Triebmittel | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Klassischer Kasten‑Haselnuss | Sonnenblumenöl | Backpulver | Eischnee möglich für mehr Luftigkeit |
| Schmand‑Haselnuss‑Schoko | Butter + Schokolade | Backpulver + Natron | Schokoladentopping mit Schmand |
Dieses Rezept ist ein alter Familienklassiker, den schon meine Großmutter so gebacken hat. Seither zählt der saftige Nusskuchen aus der Kastenform zu meinen Lieblingskuchen. Besonders Kinder lieben ihn - wegen der süßen Glasur. Sie ist auch der Grund, weshalb das frische Gebäck nicht austrocknet und lange saftig bleibt.
Wer noch mehr Frucht mag: Einfach 250 g Mandarinen unter die Schmand‑Creme rühren. So wird der Kuchen noch saftiger. Und: Du kannst den Kuchen ganz ohne die Zugabe von Gewürzen backen.
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