Low Carb Haferflocken-Kokos-Kekse Rezept
Cookies als kleiner Nachmittagssnack kommen bei uns immer gut an. Und diese kleinen, leckeren Kokos-Hafer Cookies sowieso. Für die schnellen Kekse brauchst du nur wenige Zutaten und sie sind im Nu zubereitet. Vielleicht hast du es schon bemerkt, ich versuche meine Rezepte immer so zu kreieren, dass die Zubereitung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.
Warum diese Kekse?
Die Kokos-Hafer Cookies sind eine willkommene Abwechslung zu den üblichen gekauften Naschereien wie z.B. Reiswaffeln oder Maisstangen. Und für unterwegs sind sie natürlich super praktisch und bei uns als gesunde Alternative nicht mehr wegzudenken. Heute hab ich wieder einmal eine frische Ladung Cookies, die ganz ohne Zucker und reguläres Mehl auskommen. Die Cookies kann man deshalb ruhig als low-carb bezeichnen - was wiederum prima in den Ernährungsplan für jemanden mit z.B. Diabetes Typ 2 passt.
Eigenschaften und Varianten
Die Cookies haben durch das Fehlen von Gluten eine andere Textur als „normale“ Cookies - das sollte man im Hinterkopf behalten. Sie brechen etwas leichter, weil der „Kleister“ Gluten fehlt, aber solange ihr die Cookies nicht durch die Gegend werfen wollt, sollte das in Ordnung sein… nur mal so am Rande erwähnt ;)
Die Cookies lassen sich im Übrigen wieder ganz einfach variieren. Du kannst z.B. noch gemahlene Nüsse dazugeben, etwas Zimt oder getrocknete Früchte, wie z.B. Datteln, Feigen, Aprikosen oder Rosinen. Ein paar Schokostückchen sind sicher auch lecker, dann gerät der gesunde Aspekt allerdings ein wenig in den Hintergrund. Ja, du kannst gehackte Nüsse oder Trockenfrüchte wie Rosinen oder Cranberries hinzufügen, um die Kekse zu variieren. Du kannst den Zucker durch alternative Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker ersetzen.
Zutaten (Basisrezept, ca. 8 Cookies)
- 80 g weiche Butter
- 50 g Xylit (Birkenzucker) - alternativ Honig oder anderes flüssiges Süßungsmittel
- 1 Ei (L)
- 65 g Kokosmehl
- 50 g Kokosraspel
- 40 g Haferflocken (glutenfrei, wenn nötig)
- 1/2 TL Backpulver
- Prise Salz
Alternative Varianten / Ersatzideen
- Für eine glutenfreie Variante einfach glutenfreie Haferflocken und/oder glutenfreies Mehl verwenden.
- Für extra Protein: Quark und Proteinpulver in den Teig geben (Low Carb Variante mit Quark und Proteinpulver).
- Für vegane Versionen Bananen als Bindemittel und Süße nutzen - dann sind die Kekse sogar vegan, glutenfrei und frei von raffiniertem Zucker.
Zubereitung (Schritt-für-Schritt)
- Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
- Kokosöl oder Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter mit dem Xylit in eine große Schüssel geben und hell und luftig aufschlagen. Das Ei dazugeben und gut unterrühren.
- Gib die Hälfte der Haferflocken in einen Mixer und zerkleinere sie darin. Ich hab sie nicht ganz zu Mehl gemahlen, sondern wirklich nur grob zerkleinert. Die eine Hälfte der Haferflocken in einem Mixer zerkleinern, die andere Hälfte so lassen.
- Kokosmehl, Kokosraspel, Haferflocken, Backpulver und Salz vermischen und dann zur Schüssel dazugeben und alles gut verrühren.
- Nun kannst du die trockenen und die feuchten Zutaten miteinander vermischen bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
- Mit einem Cookie Scoop (Eisportionierer) oder Esslöffeln acht Teigportionen auf das vorbereitete Blech setzen und flachdrücken. Kleine Portionen des Teiges mit feuchten Händen zu Kugeln (Haselnuss- bis Walnussgröße) formen, leicht platt drücken und mit einem Teelöffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, Zwischen den Kugeln etwas Platz lassen.
- Die Masse esslöffelweise auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 8-12 Minuten backen, bis die Cookies leicht Farbe bekommen haben. Für das andere Rezept wurden 10-12 Minuten angegeben, für manche Varianten 10-11 Minuten oder ca. 15 Minuten je nach Größe und Ofentemperatur.
- Aus dem Ofen holen und erst auf dem Blech etwas abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Nach dem Backen das Backpapier mit den Keksen vom Blech ziehen und die Kekse darauf auskühlen lassen.
Backtipps und Tricks
- Die Teigkugeln laufen auseinander und ihr erhaltet schöne runde Kekse. Wer es noch ein bisschen runder und perfekter mag, der schaut sich einfach die Notizen zum Rezept an.
- Nach ca. 8 Minuten mit der Rückseite eines Holzlöffels leicht auf die Kekse drücken, damit sie schöne Risse bekommen.
- Die Kekse brechen etwas leichter ohne Gluten - bewahre sie in einer Dose auf, die nicht zu 100% luftdicht abschließt, da die Kekse darin schön crunchy bleiben.
- Ja, die Kekse lassen sich gut einfrieren.
Nährwert und Anlass
Haferflocken sind wahre Kraftpakete: Sie enthalten Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind, sowie Eiweiß, das den Muskelaufbau unterstützt. Außerdem sind sie reich an Vitaminen wie K, B1 und B6 und liefern wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Zink, Phosphor, Magnesium, Calcium und Kalium. Diese Kokosnuss-Haferflocken-Kekse sind eine einfache und gesunde Option für Frühstück, Zwischenmahlzeit oder sogar als Nachtisch.
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Weitere Rezepte und Variationen
Mit meinen Tipps kannst du sie nach Belieben anpassen und sicherstellen, dass sie perfekt zu deinen Bedürfnissen, Vorlieben und Gästen passen. Die schnelle Zubereitung und die kurze Backzeit haben damit auch die Nicht-Keksbäcker wie mich überzeugen können. Haferflocken Kokos Kekse sind nicht nur zur Weihnachtszeit ein Hit. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einem idealen Begleiter das ganze Jahr über.
Kurze Rezeptübersicht (druckfreundlich)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Butter | 80 g |
| Xylit (oder Süße) | 50 g |
| Ei | 1 Stück |
| Kokosmehl | 65 g |
| Kokosraspel | 50 g |
| Haferflocken | 40 g |
| Backpulver | 1/2 TL |
| Salz | Prise |
Du willst noch mehr? Schreibt mir, wenn Ihr Fragen habt. Probiere dieses leckere Rezept unbedingt aus und teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!
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