Goufrais Schokolade Konfekt Herstellung und Zutaten

Das Goufrais Kakaokonfekt wird seit über zwanzig Jahren nach einer speziellen Rezeptur gefertigt und erfreut sich mittlerweile weltweiter Beliebtheit. Seine unverwechselbare Form, ein kleiner Gugelhupf, ist bewusst gewählt und macht es zu einem einzigartigen Gaumenschmaus.

Die Ursprünge des Goufrais im Elsass

Der Begriff „Gugelhupf“ ist vor allem in Österreich, Süddeutschland und im Elsass, der Geburtsregion des Goufrais, verbreitet. Die Entstehung des Gugelhupfs ist jedoch umstritten, da sowohl die Franzosen als auch die Österreicher die Herkunft für sich beanspruchen. Laut französischer Überlieferung durchquerten die Heiligen Drei Könige auf dem Rückweg von Bethlehem das Elsass, und die charakteristische Form des Gugelhupfs soll an die Form ihres Turbans erinnern. Nach österreichischer Sage entspricht die Gugelhupf-Form einer Anhöhe im Wolfgangsee, während die Kaiserin Maria Theresia einst ihrem Hof-Pâtissier einen Kuchen in dieser Form in Auftrag gegeben haben soll.

Herstellung und Zutaten des Goufrais Kakaokonfekts

Heutzutage wird Goufrais im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz in Weil am Rhein am Rande des südlichen Schwarzwaldes hergestellt. Das Kakaokonfekt ist von 100%-igem Kakao-Puder umhüllt und zeichnet sich durch einen einzigartigen Geschmack aus. Besonders vorteilhaft ist, dass es alkoholfrei, nussfrei und glutenfrei ist - ideal für viele Genießer sowie Personen mit bestimmten Unverträglichkeiten.

Die Herstellung beginnt mit dem sorgfältigen Hacken der Kuvertüre. 50 Gramm werden zur Seite gelegt, während der Rest zusammen mit Kokosfett in einer Metallschüssel über einem heißen, nicht kochenden Wasserbad geschmolzen wird. Anschließend wird eine Mischung aus Puderzucker, Kakao, Vanillezucker und Orangenabrieb unter die Schokolade gerührt.

Diese Masse wird in kleine Gugelhupfformen gefüllt und zunächst etwa 30 Minuten abgekühlt. Danach wandern die Formen für rund zwei Stunden in den Kühlschrank, bis das Konfekt fest geworden ist.

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Währenddessen wird die ausstehende Kuvertüre erneut im Wasserbad geschmolzen und etwas abgekühlt. Kleine Stücke von kandierten Orangenschalen werden vorbereitet, die später auf die Gugelhupfpralinen gesetzt werden.

Nach dem Herauslösen der Pralinen aus den Förmchen erhält jede eine kleine Portion der restlichen Kuvertüre, darauf wird dann ein Stück der Orangenschale gelegt. Diese werden nochmals für circa eine Stunde im Kühlschrank fest werden gelassen.

Gugelhupf-förmige Goufrais Kakaokonfekt Pralinen

Besondere Eigenschaften und Geschmackserlebnis

Goufrais entfaltet seinen vollen Geschmack am besten, wenn es gekühlt genossen wird: Zunächst fest, schmilzt das Konfekt dann langsam auf der Zunge und verströmt sein kräftiges, feines Kakaoaroma, das lange im Gedächtnis bleibt. Die von 100%-igem Kakao-Puder umhüllten kleinen Gugelhupfe laden zu einem genussvollen Innehalten ein.

Goufrais ist perfekt als Begleitung zu einer Tasse Kaffee und bietet ein unvergessliches Geschmackserlebnis, das besonders Liebhaber von Bitterschokolade begeistert. Die zartschmelzenden Pralinen werden in verschiedenen Verpackungsvarianten angeboten - von der großen Genussbox mit 150 Stück bis hin zur „Le Petit“-Reihe mit 25 bis 100 fein portionierten Spezialitäten, die hygienisch einzeln verpackt sind und sofort genussbereit.

Verpackungen von Goufrais Kakaokonfekt - Genussbox und Le Petit

Qualität und verarbeitete Zutaten

Für die Herstellung von Goufrais werden ausschließlich hochwertige Zutaten verwendet, die zunächst fest sind und sich dann langsam zartschmelzend im Mund entfalten. Die Rezepte verzichten bewusst auf Alkohol, Nüsse und glutenhaltige Bestandteile, sodass Goufrais auch für Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten geeignet ist.

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Das Produkt enthält Laktose als Milchzuckerbestandteil, welcher aus Milchprodukten stammt. Deshalb ist zu beachten, dass es nicht für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet sein kann. Zudem enthält Goufrais Bestandteile tierischen Ursprungs, ist also nicht vegan. Vegetarisch ist das Konfekt jedoch, da es keine Produkte wie Fleisch oder Fisch enthält.

Nachhaltigkeitsaspekte bei Zutaten - Fokus Palmöl

In der Zutatenliste findet sich auch Palmkern, ein Bestandteil der Ölpalme. Die Gewinnung von Palmöl ist global umstritten, da große Flächen von Regenwald und Torfgebieten für die Plantagen gerodet werden. Dies führt nicht nur zu massiver Zerstörung von Lebensräumen, wie zum Beispiel für den stark bedrohten Orang-Utan in Indonesien, sondern auch zur Freisetzung großer Mengen Kohlendioxid, wodurch Indonesien zu einem der größten Treibhausgasemittenten weltweit zählt.

Auswirkungen von Ölpalmanbau auf Regenwald und Orang-Utans

Die Zerstörung der Torfböden für Ölpalmen-Anbau führt zusätzlich zu Emissionen von Methangas und Kohlendioxid, und Brandrodungen verschlimmern die Situation weiter. Deshalb ist ein Moratorium zum Schutz von Regenwäldern und Torfgebieten dringend notwendig.

Neben den ökologischen Problemen gibt es oft soziale Konflikte: Die lokale Bevölkerung verliert ihre Lebensgrundlagen an die Palmölindustrie, welche häufig ihre Kompensationsversprechen nicht einhält.

In Deutschland werden jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl verbraucht, etwa 40% davon in Lebensmitteln wie Margarine, Pizzas und Süßwaren. Seit 2016 müssen Lebensmittel mit Palmöl gekennzeichnet sein, für Kosmetika besteht allerdings noch keine Kennzeichnungspflicht. Viele Begriffe wie „Sodium palmate“ verbergen Inhaltsstoffe aus der Ölpalme.

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Nachhaltiges Palmöl ist noch selten auf dem Markt. Selbst Zertifikate wie der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) werden häufig kaum überprüft und teilweise als „grünes Feigenblatt“ missbraucht. Bio-Suisse zertifiziert Palmöl, welches Ur- und Primärwälder schützt, ausgenommen sind dort aber Flächen vor 1994.

Konsumenten sind aufgerufen, Hersteller aktiv zu bitten, kein Palmöl aus Regenwald- und Torfgebietszerstörung zu verwenden, um so umweltfreundlichere Produktionsweisen zu unterstützen.

Die Rolle von Lecithin im Goufrais Konfekt

Lecithin ist ein natürlicher, fettähnlicher Stoff, der als Emulgator in Lebensmitteln eine wichtige Rolle spielt, weil er die Verbindung von Fett- und Wasserphasen ermöglicht. In Goufrais sorgt Lecithin dafür, dass sich die Textur der Schokolade verbessert, die Knet- und Formeigenschaften des Teiges optimiert werden und das Produkt seine Frische länger behält.

Lecithin wird hauptsächlich aus Sojabohnen gewonnen, kann aber auch aus Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais oder Eigelb stammen. Chemisch modifizierte Lecithine verbessern die technologische Anwendung weiter, etwa durch erhöhte Hitzestabilität oder verbesserte Emulgatoreigenschaften.

Illustration der Emulgatorwirkung von Lecithin in Schokolade

Aufbewahrungshinweise für Goufrais

Damit das Goufrais Kakaokonfekt seinen vollen Geschmack und die zartschmelzende Konsistenz behält, sollten die Pralinen am besten luftdicht verpackt und gekühlt aufbewahrt werden. Dies verhindert das Austrocknen und bewahrt die Frische sowie den charakteristischen Kühleffekt des Konfekts.

Herstellung und Genuss von Goufrais Kakaokonfekt
Kriterium Details
Geschmack Kräftiges, feines Kakaoaroma, zartschmelzend, kühlend
Form Kleiner Gugelhupf
Inhaltsstoffe 100%-iger Kakao-Puder, Kuvertüre, Kokosfett, Zucker, Vanille, Orangenabrieb, Lecithin, Palmkern
Frei von Alkohol, Nüsse, Gluten
Enthält Laktose, Bestandteile tierischen Ursprungs
Herkunft Weil am Rhein, Südlicher Schwarzwald
Verpackungen Blister (3 Stück), Le Petit in Boxen mit 25 bis 150 Stück

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