Gin Tonic Schokolade: Herstellung und Geschmacksprofil

Gin hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Spirituosen weltweit entwickelt. Egal ob pur, als Gin Tonic oder in kreativen Cocktails - die Gin-Szene boomt. Doch was macht Gin so besonders? Vor allem seine Vielfalt!

Was ist Gin und welche Sorten gibt es?

Gin ist eine Spirituose, deren Hauptgeschmack von Wacholderbeeren stammt. Traditionelle Gin-Sorten wie der London Dry Gin setzen auf minimalistische Rezepturen mit klaren Wacholdernoten. Der London Dry Gin ist der Klassiker schlechthin und der Inbegriff traditioneller Gins. Diese Sorte zeichnet sich durch klare Wacholdernoten und eine trockene Textur aus. Die Herstellung ist streng reguliert: Zusätze wie Zucker oder künstliche Aromen sind verboten. Eine weitere klassische Sorte ist der Plymouth Gin. Er unterscheidet sich durch seinen weicheren und etwas erdigen Geschmack. Für Fans von süßeren Gins ist der Old Tom Gin eine Entdeckung. Diese traditionelle Sorte war im 18. Jahrhundert besonders beliebt und erlebt heute eine Renaissance.

In den letzten Jahren haben Gin-Hersteller begonnen, mutiger zu werden. Die Zeiten, in denen Gin nur aus Wacholder und ein paar wenigen Botanicals bestand, sind vorbei. Von Kardamom über Rosenblüten bis hin zu Kaffee - moderne Gins experimentieren mit Zutaten, die man nie in einer Spirituose erwarten würde. Viele Hersteller setzen auf regionale Botanicals, um ihren Gins eine besondere Identität zu verleihen. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine wachsende Rolle in der Gin-Produktion. Die Gin-Welt ist heute unglaublich divers. Deutschland hat sich in den letzten Jahren als ein Hotspot für Gin etabliert. Auch in Asien boomt der Gin-Markt. Von den Klassikern wie London Dry Gin bis hin zu innovativen modernen Sorten - Gin ist und bleibt eine der facettenreichsten Spirituosen.

Gin Cacao: Ein spezieller Fall

Im letzten und 3. Teil meines Reviews über die Brüder Florian und Philipp Sochatzy, Gründer der Destillat-Manufaktur in Eichstädt, stelle ich dir heute den “Cacao Gin” vor. Den Gin Cacao haben So & So ihren Gin mit ‘Cacao Fino de Aroma’ aus Kolumbien veredelt, so wie es durchaus in der gehobenen Küche bei Wildgerichten üblich ist, die mit Zartbitterschokolade abgerundet werden. Nach dem Öffnen dringen Wacholdertöne an die Nase, die sich mit dem herben Geruch der gerösteten Kakao-Bohnen mischen. Leichte Zitrusaromen runden den herben, aber dennoch frischen Geruch ab. Beim probieren sticht neben Wacholder tatsächlich der herbe Kakao-Geschmack hervor.

Der Gin Cacao ist ein Gin mit herbem und ungewöhnlichem Aroma. Als Gin Tonic ist der Gin Cacao dabei zunächst gewöhnungsbedürftig, da ungewöhnlich. Ich habe mich auf Grund des recht dominanten Kakao-Aroma für den „Allrounder“ Thomas Henry Tonic Water entschieden. Mit einer Zimtstange oder wenigen hauchdünnen Zartbitterraspeln wird der Gin&Tonic tatsächlich einzigartig. Ich bin selber nicht der Zartbitter-Fan, aber wer diese Schoko-Sorte mag, macht mit diesem Gin einen guten Fang. Kein umfangreiches, aber dafür ein ungewöhnliches Aroma.

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Gin in der Schokolade: Coppeneur und Praliné-Ideen

Coppeneur Gin Tonic Praliné Schokolade - Ein Genuss mit Eleganz. Die Coppeneur Praliné Chocolate Gin Tonic vereint die spritzige Frische eines Gin Tonics mit der sanften Cremigkeit von Vollmilchschokolade. Die feine alkoholhaltige Schokolade besticht durch ihre ausgewogene Balance von frischen Zitrusnoten des Gins und der zarten Süße der Schokolade. Hergestellt mit handwerklicher Präzision in der renommierten Confiserie Coppeneur et Compagnon, spiegelt diese Schokolade die Leidenschaft für hochwertige, raffinierte Kreationen wider. Seit der Gründung im Jahr 1993 steht Coppeneur für exzellente Schokoladenkunst und zählt zu den angesehensten Chocolatiers.

Geschmacksprofil: Erfrischende Gin- & Tonic-Noten mit feiner Zitronennuance. Cremige Vollmilchschokolade für eine sanfte, vollmundige Textur. Harmonische Balance zwischen Frische, Süße & aromatischer Tiefe. Ein edler Genuss für besondere Momente. Diese exquisite Pralinenschokolade eignet sich perfekt als raffiniertes Dessert, als Begleitung zu einem genussvollen Abend oder als besonderes Geschenk für Liebhaber feiner Schokoladen mit einem Hauch von Eleganz.

Pralinen mit Gin Tonic Glas

Rezept: Gin-Tonic-Trüffel (Grundvariante)

Zutaten und Grundprinzip: Die Zartbitterschokolade fein hacken, in einen kleinen Topf geben und in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Sahne, Gin, Tonic Water, Butter und Saft einer halben Limette unter die geschmolzene Schokolade rühren. Die Masse über Nacht in den Kühlschrank stellen. Aus der gekühlten Masse walnussgroße Kugeln formen und auf ein Pralinengitter legen. In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Kuvertüre (in der Mikrowelle oder im Wasserbad). Die Trüffel aus dem Gefrierfach nehmen und mit weißer Schokolade überziehen. Überzogene Trüffel mit etwas Limettenabrieb verzieren und auf dem Pralinengitter trocknen lassen. Pralinen halten im Kühlschrank etwa eine Woche - theoretisch.

Alternative Zubereitungsschritte: Zartbitterschokolade zusammen mit der Sahne über einem Wasserbad schmelzen. Gin, Tonic-Water und Limettensaft zur Schokolade geben und sorgfältig verrühren. Die Schokoladenmischung für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Mit einem Teelöffel etwas Masse abstechen und mit den Händen zu Kugeln formen oder mit einem zweiten Teelöffel Nocken formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. So lange wiederholen bis die gesamte Masse verarbeitet ist. Die Kugeln für 30 Minuten in die Gefriertruhe stellen. Die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Kugeln in die Schokolade tauchen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech ablegen. Die Trüffel mit der restlichen Schokolade besprenkeln und mit Limettenabrieb bestreuen. Anschließend nochmals 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Gut gekühlt sind die Trüffel ca. 10-14 Tage haltbar.

Tipps zur Lagerung und Servierempfehlungen

  • Eure Pralinen solltet ihr auf jeden Fall im Kühlschrank und in einer geschlossenen Plastikbox aufbewahren.
  • Pralinen halten im Kühlschrank etwa eine Woche - theoretisch. Praktisch sind die Trüffel schon nach wenigen Tagen aufgegessen, bei uns zumindest.
  • Mit einer Zimtstange oder wenigen hauchdünnen Zartbitterraspeln wird der Gin&Tonic tatsächlich einzigartig.
  • Die Coppeneur-Pralinen eignen sich perfekt als besonderes Geschenk für Liebhaber feiner Schokoladen mit einem Hauch von Eleganz.
Herstellung von Ganache Schritt für Schritt

Professionelle Pralinenherstellung (Ganache und Hohlkörper)

Schritt 2: Dunkle Kuvertüre nach Herstellervorgabe temperieren (45-50/28/31-32) und unter Zuhilfenahme eines Spritzbeutels füllen. Mit dem Schokoladenspachtel gegen die Form klopfen, damit die Luftbläschen an die Oberfläche steigen können. Danach die Form umdrehen, damit die Kuvertüre aus der Form laufen kann. Dabei mit dem Schokoladenspachtel wieder gegen die Form klopfen, damit dünne Hohlkörper entstehen können. Zum Schluß die Form mit dem Schokoladenspachtel einmal abziehen, um saubere und glatte Ränder an den Hohlkörpern zu erhalten.

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Schritt 3: Sahne mit Glukosesirup und Zucker einmal aufkochen lassen und in 2-3 Portionen über die zerkleinerte Kuvertüre gießen. Dabei gut rühren (ohne Luft einzuarbeiten) bis eine glänzende Ganache/Emulsion entstanden ist. Den Gin unterrühren bis sich alles gut verbunden hat. Schritt 4: Für 15 Minuten kühl stellen und die Pralinen mit temperierter Kuvertüre verschließen. Schritt 5: Die Pralinenform für 10 Minuten bei ca. 16 °C stehen lassen, bis die Kuvertüre nicht mehr an den Fingern klebt.

Experimentelle Varianten und Aromenkombinationen

Viele Hersteller setzen auf regionale Botanicals, um ihren Gins eine besondere Identität zu verleihen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie mit Gurke z.B. auch echt toll schmecken und es wäre mal was ganz anderes. Vielleicht kann man ja den Limettenabrieb durch getrocknete Gurken ersetzen. Ich habe mich als Geschmack meiner ersten Trüffel für Gin Tonic entschieden. Meine Rezepte haben ja alle ein wenig Alkohol und die Variation für einen Gin Tonic als Trüffel finde ich sehr gelungen.

Mystisch wie der Schwarzwald sind auch diese Gin-Pralinen. Dunkel und grün wie ein märchenhafter Wald, aber auch kupferglänzend wie die Schätze, welche es dort zu entdecken gibt. Herausgekommen sind tief-schokoladige Pralinen mit intensiven Aromen nach Fichtennadeln, Gewürzen und Gin. Apropos Gewürze, neben Wacholderbeeren und von Hand gepflückten Fichtennadeln aus dem Schwarzwald, enthält dieser Gin auch noch Lavendel, Ingwer, sonnengereifte Zitronen und Orangen, aber auch Piment und Zimt. Bestimmt sind diese Gin-Pralinen nichts für die ganz Süßen unter euch, aber für die Liebhaber von intensiven, aromatischen und kräftigen Pralinen, sind sie bestimmt eine Versuchung und passen wunderbar in die Weihnachtszeit - auch als süßes Geschenk aus der eigenen Küche.

Gin botanicals Übersicht

Praxis: Welche Kombinationen passen?

Als Gin Tonic ist der Gin Cacao dabei zunächst gewöhnungsbedürftig, da ungewöhnlich. Ich habe mich auf Grund des recht dominanten Kakao-Aroma für den „Allrounder“ Thomas Henry Tonic Water entschieden. Mit einer Zimtstange oder wenigen hauchdünnen Zartbitterraspeln wird der Gin&Tonic tatsächlich einzigartig. Für eine süß-fruchtige Note sorgt der Pink Gin. Egal, ob Sie traditionelle Wacholdernoten oder exotische Botanicals bevorzugen - die Gin-Welt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wer Zartbitter mag, macht mit dem Gin Cacao einen guten Fang.

Hinweis zu Kennzeichnung und Transparenz

Ich bin seit Inkrafttreten des Telemediengesetz §6 übrigens dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Den genannten Gin aus dem Test habe ich als PR Produkt Sample vom Hersteller kostenlos zum Testen erhalten. Etwaige Bewertungen werden aber von der kostenlosen Bereitstellung nicht beeinflusst und erfolgen mitunter nach eigenem Ermessen. Die Einnahmen aus Affiliate-Links benutze ich übrigens für diesen Blog.

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Herstellung von Gin-Tonic-Pralinen im Zeitraffer

Kurzanleitung: Schnelle Trüffel für Einsteiger

  1. Zartbitterschokolade fein hacken und schmelzen.
  2. Sahne, Gin, Tonic Water, Limettensaft und Butter zur Schokolade geben und verrühren.
  3. Masse kühlen (mind. 3 Stunden oder über Nacht), Kugeln formen und einfrieren.
  4. Kugeln in geschmolzene Schokolade tauchen, mit Limettenabrieb verzieren und kühlen.
Fertige Gin-Tonic-Trüffel auf Pralinengitter
Zutat Menge (typisch) Funktion
Zartbitterschokolade 200-300 g Basis und Kakaostärke
Sahne 50-100 ml Bindet und macht Ganache cremig
Gin 1-2 EL Aroma (Wacholder, Botanicals)
Tonic Water 1-2 EL Spritzigkeit, leichte Bitterkeit
Butter 10-20 g Glanz und Textur
Limette (Saft/Abrieb) ½ Limette Frische, Säure

Vieles an Gin-Schokolade ist Experiment: die Balance zwischen Wacholder, Kakaobitterkeit, Zitrusfrische und der spritzigen Note des Tonics entscheidet, ob das Ergebnis gefällt. Wer intensivere, kräftige Pralinen mag, findet in Kombinationen mit Fichtennadeln, Gewürzen oder dunkler Schokolade spannende Varianten. Für Liebhaber von milderen, cremigen Genüssen sind Vollmilch-Gin-Pralinés wie die Coppeneur Gin Tonic Praliné eine elegante Wahl.

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