Gedeckter Apfelkuchen vom Blech: Ein traditionelles Rezept
Der gedeckte Apfelkuchen ist ein Klassiker, der Generationen begeistert. Dieses Rezept, das oft von Oma überliefert wird, ist mehr als nur ein Kuchen - es ist ein Stück Kindheit, Tradition und Genuss. Der Duft, der beim Backen durch das Haus zieht, weckt wunderbare Erinnerungen und bringt ein Stück Nostalgie in den Alltag.
Ursprung und Geschichte
Der gedeckte Apfelkuchen hat seine Wurzeln vermutlich in England, wo der Apfelkuchen erfunden worden sein soll. Bereits im 19. Jahrhundert war er im deutschsprachigen Raum bekannt und wurde in der DDR-Zeit in vielen Haushalten und Konditoreien übernommen und den jeweils verfügbaren Zutaten angepasst. Im Unterschied zu anderen Apfelkuchenarten, die mit Streuseln oder offener Fruchtschicht gearbeitet wurden, war der gedeckte Apfelkuchen vollständig von Teig umschlossen.
Warum dieses Rezept besonders ist
Dieses Rezept ist unkompliziert und gelingt immer. Es zeichnet sich durch seine Saftigkeit und Aromatik aus. Der gedeckte Apfelkuchen vom Blech ist die perfekte Kombination aus saftigen Äpfeln, zartem Mürbeteig und einer Prise Zimt. Die Teighaube, die die Apfelfüllung umschließt, macht diesen Kuchen besonders.
Zutaten für den Teig
- 250 g Mehl
- 0.5 Päckchen Backpulver
- 125 g Margarine oder Butter (weich)
- 125 g Zucker
- 3 Eier
- Eine Prise Salz
Zutaten für die Füllung
- 1.5 kg Äpfel (geschält, entkernt und in Stücke geschnitten)
- Zucker nach Geschmack
- Zimt nach Geschmack
- Vanille nach Geschmack
- Etwas Apfelsaft (ca. 430ml)
- Speisestärke oder Puddingpulver zum Andicken
- Optional: VERPOORTEN ORIGINAL Eierlikör
Zutaten für den Guss (optional)
- Puderzucker
- Zitronensaft oder Wasser
Zubereitung
Teig zubereiten
- Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel miteinander verkneten. Wichtig ist, den Teig nicht zu stark zu kneten, da er sonst fest werden kann.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Apfelfüllung zubereiten
- Die Äpfel schälen, entkernen und in kleinere Stücke schneiden.
- Die Apfelstücke mit Zucker, Zimt, Vanille und Apfelsaft in einen Topf geben und für 2-3 Minuten leicht köcheln lassen.
- Speisestärke oder Puddingpulver mit etwas Wasser anrühren und in den Topf geben. Kurz aufkochen lassen und dann zur Seite stellen.
Kuchen schichten und backen
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen. Das erste Stück auf einer bemehlten Fläche in der Größe des Backblechs ausrollen und auf das Blech legen. Überstände abschneiden.
- Den Teigboden mit etwas Puddingpulver bestreuen.
- Die Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
- Das zweite Teigstück ebenfalls ausrollen und als Decke über die Füllung legen. Überstände abschneiden.
- Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Guss zubereiten (optional)
- Puderzucker sieben und mit Zitronensaft oder Wasser zu einem glatten Guss verrühren.
- Den Guss auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und fest werden lassen.
Tipps und Variationen
- Apfelsorte: Am besten eignen sich leicht säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar.
- Teig: Wer mag, kann dem Teig gemahlene Mandeln hinzufügen.
- Füllung: Für eine besondere Note kann man die Apfelfüllung mit Rosinen oder gehackten Nüssen verfeinern. Einige Tropfen Zitronensaft in der Füllung verhindern, dass die Äpfel braun werden.
- Guss: Anstelle eines Zuckergusses kann der Kuchen auch mit Puderzucker bestäubt oder mit Aprikosenmarmelade bestrichen werden.
- Backzeit: Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Den Kuchen nach 40 Minuten kontrollieren und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken, falls er zu dunkel wird.
- Eierlikör: Für eine besondere Note kann man die Apfelfüllung mit VERPOORTEN ORIGINAL Eierlikör verfeinern.
- Hefeteig: Alternativ zum Mürbeteig kann auch ein lockerer Hefeteig verwendet werden.
- Butter: Statt Butter kann Margarine verwendet werden. In der DDR wurde oft Margarine oder Fettmischungen wie „Backaroma“ verwendet, um die Teigmasse geschmeidig zu halten.
- Zitrone: Anstelle frischer Zitronen nutzte man Zitronensäure oder Aromastoffe.
- Nüsse: Statt gehackter Nüsse kamen gelegentlich kernige Haferflocken oder in Sirup eingelegte Trockenfrüchte zum Einsatz, um Geschmack und Konsistenz der Füllung zu variieren.
Serviervorschläge
Der gedeckte Apfelkuchen schmeckt am besten leicht abgekühlt. Dazu passt ein Klecks frisch geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis. Wer es noch etwas aromatischer mag, kann den Kuchen mit etwas zusätzlichem Zimtzucker bestäuben.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank bleibt der gedeckte Apfelkuchen etwa 2-3 Tage frisch. Er kann auch eingefroren werden, sowohl fertig gebacken als auch die Teigböden.
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