Franz Tausch Lebkuchen: Geschichte und Herstellung
Die Geschichte des Ischler Lebkuchen begann, als ein Nürnberger Lebzelter und Wachsziehermeister die Lebzelterei in Bad Ischl im 19. Jahrhundert gegründet hatte. Die Lebzelterei wurde von einem Nürnberger Lebzelter in Bad Ischl im 19. Jahrhundert gegründet, von den Familien Tausch und Kieneswenger weitergeführt und im Jahr 2006 von Josef Zeppetzauer übernommen. Im Herbst 2006 war überraschend Schluss, die Kieneswenger’s sperrten die Lebkuchen-Werkstatt zu. Der Bauunternehmer Josef Zeppetzauer kaufte das alte Lebzelterhaus am Stelzhamer-Kai, um es als sein privates Wohnhaus zu nutzen. Er übernahm damit auch die Lebzelter-Werkstatt. Die Idee, diese weiterzuführen und das Unternehmen zu einer neuen Blüte zu führen, kam dem dynamischen Unternehmer erst, nachdem er feststellte, wie geschmackvoll und ursprünglich der Ischler Lebkuchen eigentlich ist.
Den Ischler Lebkuchen gibt es schon seit rund 170 Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen heute über 40 verschiedene Lebkuchen-Spezialitäten in Handarbeit her. Gebacken wird nach alten, aber verfeinerten Rezepten mit überwiegend aus Österreich kommenden Rohstoffen von höchster Qualität. Qualität die man schmeckt! Über unseren Online-Shop verkaufen wir den traditionellen Ischler Lebkuchen in Österreich und in Deutschland. Der traditionelle Ischler Lebkuchen wird auch in modernen Geschenkverpackungen angeboten.
Traditionelle Rezepte, Rohstoffe und Handarbeit
In der Ischler Backstube am Franz-Stelzhamer-Kai wird heute noch nach den alten, überlieferten Rezepten gebacken, die auf das Jahr 1848 zurückgehen, über 40 verschiedene Lebkuchen-Spezialitäten entstehen hier in Handarbeit aus Mehl aus der Region, hochwertigem Honig und jeder Menge anderer guter, natürlicher Zutaten wie Nüsse, Früchte und Gewürze sowie eine sehr hochwertige Schokolade. Mit viel Geduld wird Marmelade dressiert, Elisenmasse händisch auf Oblaten gestrichen oder dressiert, usw. Unsere Lebkuchenherzerl und Figuren werden händisch beschriftet und verziert, das macht sie unverwechselbar schön und jedes Stück ist ein Unikat. Da wir unseren Lebkuchen von Hand verarbeiten und verzieren, sind auch individuelle Wünsche möglich. Das Besondere an unseren Lebkuchenherzen und -figuren ist, dass wir den traditionellen Ischler-Lebkuchen-Teig verwenden, also hochwertige Zutaten.
Nach der Übernahme vom Vorbesitzer im Jahr 2006 verfeinerten wir so manches Rezept. Neue Kreationen wurden entwickelt, wie zum Beispiel unsere Lebkuchenpralinen, die Nougatschnitten und köstlich gefüllte Kuppeln. Auch edle Lebkuchenschokolade, feine Lebkuchentorte mit Nougat und Kirschfülle gibt es hier zu entdecken - ein wahres Paradies für Lebkuchenfreunde! Den Ischler Lebkuchen gibt es auch aus Dinkelmehl und selbstverständlich in vielen verschiedenen Geschenksverpackungen. Die Produktpalette reicht von klassischen Lebkuchen wie dem Elisen-Lebkuchen, Alpenbrot, Fünfmandler und Herrenkuchen, über Frucht- und Mandelbusserln und mit Marmelade gefüllten saftigen Stangerln oder Herzerln, Kokos-, Elisen-Mandel-Kaffee-Kuppeln, bis zu Lebkuchenpralinen. Zu Weihnachten und zu Ostern gibt es ein erweitertes Sortiment.
Herstellung: Verfahren und Besonderheiten
Der Ischler Lebkuchen wird auch heute noch in Handarbeit hergestellt. Gebacken wird nach alten, aber verfeinerten Rezepten mit überwiegend aus Österreich kommenden Rohstoffen von höchster Qualität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen heute über 40 verschiedene Lebkuchen-Spezialitäten in Handarbeit her. Ein Teil der fertigen Lebkuchen bekommt dann einen Überzug aus Schokolade, andere werden mit Zuckerguss glasiert. Und wieder andere kommen so, wie sie sind, in die Tüte - wo sie meist nicht lange bleiben.
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Bei den Rohstoffen vertrauen wir auf das Bewährte. Honig, Nüsse, Früchte und Gewürze bilden die charakteristischen Lebkuchen-Zutaten. Viele der Gewürze, die wir für unseren Lebkuchen verwenden, sind, wie wissenschaftlich erwiesen, für die Gesundheit sehr wichtig. Lebkuchen ist lange haltbar und eignet sich demnach gut zum Versand. Die Verpackungen sind schön und praktisch, dass sie - wenn der Lebkuchen verspeist ist - vielfach weiterverwendet werden.
Handwerkliche Techniken und Sorten
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich aus dem ursprünglichen Pfefferkuchen zwei grundverschiedene Lebkuchen-Familien entwickelt. Der braune Lebkuchen hat einen vergleichsweise hohen Mehlanteil. Anders als der braune Lebkuchen wird der Oblatenlebkuchen aus einer weichen, fast cremigen Masse hergestellt, die mit einer Spritztüte auf eine dünne Backoblate aufgetragen wird. Eine besondere Rolle spielt der braune Lebkuchen bei den weihnachtlichen Figuren. Die wohl bekannteste Form ist das Lebkuchenhaus - je nach Region auch Pfefferkuchenhaus, Knusperhaus oder Hexenhaus genannt. Berühmt wurde es vor allem durch das Märchen „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm.
Lebkuchen sind beliebt und enthalten als Hauptbestandteil gesunde Haselnüsse. Bei den "Nürnberger Elisenlebkuchen" beträgt der Nussanteil bis zu 40 Prozent. Dafür kommen sie ohne Mehl aus. Gebacken werden die Lebkuchen nur kurz, dafür bei hohen Temperaturen um 220 Grad. Dadurch bleiben sie innen feucht und halten sich lange. Auf jedem Volksfest und Weihnachtsmarkt zu finden: das verzierte Lebkuchenherz mit Zuckerguss-Botschaft. Es gehört zur Familie der braunen Lebkuchen und wird traditionell verschenkt - ob auf der Kirmes, am Oktoberfest oder zu Weihnachten. Wie alle braunen Lebkuchen reagiert es empfindlich auf Luftfeuchtigkeit, weshalb die richtige Lagerung besonders wichtig ist.
Typische Arbeitsschritte (Kurzüberblick)
- Auswahl und Mischung hochwertiger Rohstoffe: Honig, Nüsse, Mehl, Gewürze und Schokolade.
- Herstellung der Teige: Oblatenmasse wird auf Oblaten dressiert, braune Teige werden geknetet und geformt.
- Backen bei auf den Typ abgestimmten Temperaturen.
- Handverzierung: Schriftzüge, Glasuren, Schokoladenüberzüge und Füllungen.
- Verpackung in dekorativen, oft wiederverwendbaren Geschenkboxen.
Historischer Kontext des Lebkuchens
Die Geschichte des Lebkuchen beginnt um 1.500 v. Chr. im alten Ägypten mit Honigkuchen-Funden in ägyptischen Königsgräbern und schriftlichen Zeugnissen von kleinen gewürzten Honigfladen. Bereits um 350 v. Chr. ist überliefert, dass die Römer ihre Kuchen vor dem Backen mit Honig bestrichen. Honiggesüßtes Gebäck reicht erstaunlich weit zurück. In der Mythologie der Ägypter, Griechen, Römer und Germanen war der Honig eine Gabe der Götter. Zunächst war Pfefferkuchen - so der historische Sammelname für alle gewürzhaltigen Kuchen, denn „Pfeffer“ bezeichnete im Mittelalter alle exotischen Gewürze - nur in Klöstern bekannt. Dort wurde er das ganze Jahr über gebacken, da er aufgrund seines hohen Zuckeranteils sehr lange haltbar ist.
Die eigentliche Entwicklung des Lebkuchens, wie wir ihn heute kennen, begann im mittelalterlichen Europa: Der eigentliche Vorläufer des heutigen Lebkuchens entstand im 13. Jahrhundert in der belgischen Stadt Dinant. Die Nonnen stellten das Gebäck als Nachtisch in den Klöstern her. Rund um Nürnberg ist der Lebkuchen als Pfefferkuchen seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wurde dort vor allem in Männerklöstern gebacken. Die Bezeichnung Pfefferkuchen geht auf die damals übliche Bezeichnung aller fremdländischen Gewürze als Pfeffer zurück. In schriftlicher Form taucht das Wort „Lebkuchen“ in fränkischer Handschrift 1409 zum ersten Mal auf. Ob der Begriff „Lebkuchen“ auf die Vorsilbe „Laib“ zurückgeht oder auf den „Labekuchen“, darüber sind sich die Historiker nicht einig.
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Regionale Vielfalt und Brauchtum
Nebst den Nürnberger Lebkuchen haben sich in Deutschland zahlreiche regionale Spezialitäten entwickelt. Die Aachener Printe ist eine Variation des braunen Lebkuchens und existiert seit dem 15. Jahrhundert. Aus dem sächsischen Pulsnitz stammen diese seit dem 16. Jahrhundert bekannten Pfefferkuchen. Ihr Markenzeichen: die Verwendung von Roggenmehl und ein besonderes Herstellungsverfahren, bei dem unterschiedlich lang gelagerte Teigportionen miteinander vermischt werden. Bekannte regionale Varianten sind die Mecklenburger Pfeffernüsse und die Offenbacher Pfeffernüsse - letztere sollen sogar Goethe begeistert haben. Auch das Neisser Konfekt aus Schlesien und die Coburger Schmätzchen haben einen festen Platz in der deutschen Lebkuchenkultur.
Lebkuchen als Kulturprodukt und Markt
Anfang an war Lebkuchen eine Rummelplatz- und Volksfest-Delikatesse. Rummelplätze erlangten Berühmtheit als „Lebkuchen-Feste“. Aufkommen des Backpulvers Ende des 19. Einfluss auf die Entwicklung des Lebkuchens. Teig in die Höhe treiben. Vergangenheit. und den vier Wochen davor: Advent. nicht wirklich ein Weihnachtsgebäck. Fastenzeit besser zu überstehen. Der Lebkuchen gehört zu den traditionsreichsten Gebäcken Mitteleuropas. Doch seine Geschichte beginnt nicht erst im Nürnberg des Mittelalters - sie reicht weit zurück in die Antike. So selbstverständlich der Begriff heute klingt - seine Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Sprachforscher diskutieren mehrere mögliche Ursprünge. Eine Theorie führt das Wort auf das lateinische libum zurück, was „Fladen“ oder „Opferkuchen“ bedeutet. Eine andere sieht das germanische Laib als Ursprung - also schlicht ein Laib Brot.
Lebkuchen ist lange haltbar und eignet sich demnach gut zum Versand. Da wir unseren Lebkuchen von Hand verarbeiten und verzieren, sind auch individuelle Wünsche möglich. Bestellmöglichkeiten im Webshop oder mittels Bestellformular - in pdf oder excel. Dem Genuss dieser Köstlichkeiten steht nichts im Wege, denn es gibt sie nicht nur im Geschäft im Zentrum von Bad Bad Ischl (Schulgasse 1), sondern derzeit auch in Wien beim Weihnachtsmarkt am Hof und im Web-Shop.
Kosmetik und weitere Produkte auf Honigbasis
Ebenfalls hier zu finden: Kosmetik auf Honigbasis wie Honigseife, Honigschaumbad, Honigshampoo von Haslinger. Diese Produktpalette ergänzt das Angebot und betont die Wertschätzung des Honigs als zentrales Naturprodukt.
Besonderheiten der Ischler Lebzelter-Tradition
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen heute über 40 verschiedene Lebkuchen-Spezialitäten in Handarbeit her. Gebacken wird nach alten, aber verfeinerten Rezepten mit überwiegend aus Österreich kommenden Rohstoffen von höchster Qualität. Den Ischler Lebkuchen gibt es auch aus Dinkelmehl und selbstverständlich in vielen verschiedenen Geschenksverpackungen. Unsere Lebkuchenherzerl und Figuren werden händisch beschriftet und verziert, das macht sie unverwechselbar schön und jedes Stück ist ein Unikat.
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| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Gründung | 19. Jahrhundert durch Nürnberger Lebzelter in Bad Ischl |
| Übernahme | 2006 Josef Zeppetzauer, Verfeinerung der Rezepte |
| Produkte | Über 40 Lebkuchen-Spezialitäten, Pralinen, Torten, Kosmetik |
| Rohstoffe | Honig, Nüsse, regionale Mehle, hochwertige Schokolade |
| Verkauf | Geschäft in Bad Ischl, Weihnachtsmarkt Wien, Webshop |
Wer einmal selbst aktiv werden möchte, kann mit diesem klassischen Rezept für braune Lebkuchen den Anfang machen. Der Teig eignet sich besonders gut zum Ausstechen verschiedener Figuren - ideal für kreative Backnachmittage mit Kindern. Auf der Suche nach einem Rezept für Elisenlebkuchen? Tipp: Frisch gebacken sind braune Lebkuchen oft noch etwas hart. Sie möchten noch tiefer ins Thema einsteigen?
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