Feiner Zucker vs. Südzucker: Ein umfassender Vergleich

Zucker ist ein vielseitiges Produkt, das weit mehr kann als nur süßen. Er wird zum Einkochen, Backen und zur Konservierung verwendet. Südzucker ist ein bekannter Hersteller, der eine breite Palette von Zuckerprodukten anbietet, darunter Feinzucker und verschiedene Spezialzucker für unterschiedliche Anwendungen.

Die Vielseitigkeit von Zucker

Zucker ist nicht nur eine süße Zutat, sondern ein wahres Allroundtalent mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Er erfreut sich einer großen Bandbreite von Verwendungsmöglichkeiten, die weit über das bloße Süßen von Produkten hinausgeht. Zucker mildert zum Beispiel auch die Säure des Essigs bei Essiggurken, denn Zucker kann bitteren, sauren oder salzigen Geschmack abschwächen. Bei vielen anderen Speisen sorgt ein wenig Zucker dafür, dass das Aroma erst durch den Zucker voll zur Geltung kommt. Dir ist bestimmt die „berühmte“ Prise Zucker am Tomatensalat bekannt. Auch beim Backen erfüllt Zucker verschiedene Aufgaben. Hier kommen die sogenannten „stofflichen Eigenschaften“ des Zuckers zum Wirken. So trägt Zucker zur Ausbildung des gewünschten Teiggefüges sowie zur Bildung von Bräunungs- und Aromastoffen bei. Er sorgt für stabile, elastische Teige, saftige, feinporige Krumen und rösche Krusten. Zucker unterstützt auch die Stabilisierung des Eiweißgerüstes von Schaumwaren (z. B. in Schokoküssen) und als Nahrung für die Hefe spielt er eine entsprechende Rolle bei der Teiglockerung.

Südzucker: Vielfalt für jede Anwendung

Südzucker bietet eine breite Palette von Zuckerprodukten für verschiedene Anwendungen:

  • Gelier Rüben Zucker: Ideal für die Herstellung von Marmeladen, Konfitüren und Gelees. Erhältlich in verschiedenen Varianten (1:1, 2:1, 3:1) mit unterschiedlichem Pektinanteil für verschiedene Frucht-Zucker-Verhältnisse.
  • Einmach Zucker: Geeignet für Kompott, Mus und traditionelle Orangenmarmelade. Die groben Zuckerkristalle eignen sich auch zum Bestreuen von Plätzchen.
  • Feiner Rüben Zucker: Der klassische Haushaltszucker, der aus regionalen Zuckerrüben gewonnen wird.
  • Brauner Zucker: Mit einer karamellartigen Note, ideal für dunkles, aromatisches Gebäck wie Lebkuchen und Spekulatius.
  • Kandis: Eine faszinierende Zuckersorte, die langsam wächst und sich langsam auflöst, ideal für gemütliche Teestunden.
  • Würfel Zucker und Glücks Zucker: Schöne Hingucker auf jedem Kaffeetisch, hergestellt durch Anfeuchten und Trocknen von kristallinem Zucker in einer Form.
  • Puder Rüben Zucker: Mit sehr feinen Kristallen, ideal für Zuckerglasuren und zum Bestäuben.

Feiner Rüben Zucker: Regional und natürlich

Der "Fein Zucker" von Südzucker hat einen neuen Namen und heißt jetzt "Feiner Rüben Zucker". Die Verpackung kommt ebenfalls im neuen Design, das nun die Zuckerrübe, aus der der „Feine Rüben Zucker“ hergestellt wird, in den Mittelpunkt stellt. Immer mehr Verbraucher:innen achten beim Kauf von Lebensmitteln darauf, dass diese natürlichen und regionalen Ursprungs sind. Denn regionale Produkte fördern die heimische (Land-)Wirtschaft und sind durch ihre kurzen Transportwege gut für die Umwelt. Für Konsument:innen ist es allerdings nicht immer leicht, beim Einkauf regionale Produkte in den Regalen direkt zu erkennen. Um diese Aspekte für die Konsument:innen auf den ersten Blick wahrnehmbar zu machen, hat Südzucker nun sowohl die Verpackung, als auch den Namen seines Produkts „Fein Zucker“ angepasst. Die neue Verpackung hebt die natürliche und regionale Herkunft des Zuckers hervor. Der neue Name „Feiner Rüben Zucker“ lässt direkt auf den Inhalt schließen. Zucker, insbesondere Rübenzucker, verfeinert nahezu alle Lebensmittel und Getränke. Traditionell gewinnt Südzucker den Zucker aus heimischen Zuckerrüben. Nun erhält die zuckerreichste Pflanze Europas auch einen festen Platz auf der Verpackung des „Feinen Rüben Zuckers“. Zudem werden die Verbraucher:innen über den Ursprung des regionalen Produkts informiert: „100% REGIONAL aus Süddeutschland“. Neben dem regionalen Anbau hat die Gewinnung von Zucker aus Zuckerrüben einen weiteren Vorteil: Die Rübe wird vollständig genutzt. So verbleibt das Blattwerk der Rüben als natürlicher Dünger bei der Ernte auf dem Acker.

Die Zuckerrübe im Mittelpunkt

Aus diesem Grund bekam der „Fein Zucker“ einen neuen Namen und ein frisches Gewand. Seit August letzten Jahres trägt er voller Stolz die „Rübe“ im Namen und heißt seitdem „Feiner Rüben Zucker“. Unser Feiner Rüben Zucker enthält Rübenzucker von regionalen Zuckerrüben aus Süddeutschland. Unser Rübenzucker kommt nicht aus Übersee, oder muss unverhältnismäßig lange Wege zurücklegen, um euren heimischen Genussmoment zu versüßen. Passend zur diesjährigen Fruchtsaison haben sich auch unsere Gelier Rüben Zucker Sorten in ein neues Gewand gehüllt. Auch sie tragen nun die „Rübe“ im Produktnamen, um die natürliche Herkunft unseres Zuckers zu unterstreichen.

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Gelier Rüben Zucker: Fruchtige Aufstriche leicht gemacht

Die Herstellung selbstgemachter Aufstriche mit unseren Gelier Rüben Zucker Sorten erfordert keine besonderen Vorkenntnisse, sodass sich im Handumdrehen fruchtige Genussmomente zaubern lassen. Die gewünschten Früchte werden gewaschen, geschält, (gegebenenfalls) entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit dem Gelier Rüben Zucker nach Wahl in einem Topf erhitzt und unter ständigem Rühren zum Kochen gebracht. Nach einer kurzen Kochzeit von nur 4 Minuten kann die heiße Masse schon in saubere Gläser abgefüllt werden. Diese werden verschlossen und auf den Kopf gestellt, bis sie komplett abgekühlt sind.

  • Gelier Rüben Zucker 1:1: Für die Anwendung zu gleichen Teilen Frucht und Gelier Rüben Zucker. Der Gelier Rüben Zucker 1:1 ist der Klassiker unter den Südzucker Gelierzuckersorten.
  • Gelier Rüben Zucker 2:1: Für die Anwendung von 2 Teilen Frucht auf 1 Teil Gelier Rüben Zucker. Wer es fruchtiger mag, kann zum Gelier Rüben Zucker 2:1 greifen.
  • Gelier Rüben Zucker 3:1: Für die Anwendung von 3 Teilen Frucht auf 1 Teil Gelier Rüben Zucker. Besonders fruchtige Aufstriche mit geringerem Zuckeranteil lassen sich ganz einfach mit drei Teilen Frucht und einem Teil Gelier Rüben Zucker 3:1 einkochen.

Rübenzucker im Vergleich zu anderen Zuckerarten

Es gibt viele verschiedene Zuckerarten, die sich in ihrer Herkunft, Zusammensetzung und Süßkraft unterscheiden:

  • Rübenzucker: Wird aus Zuckerrüben gewonnen und besteht zu 100% aus Saccharose.
  • Rohrzucker: Wird aus Zuckerrohr gewonnen und besteht ebenfalls zu 100% aus Saccharose.
  • Traubenzucker (Glukose): Ein Einfachzucker, der in vielen Früchten vorkommt und ein wichtiger Energieträger für den Körper ist.
  • Fruchtzucker (Fruktose): Ein Einfachzucker, der besonders in Früchten und Honig vorkommt.
  • Rohzucker: Wird sowohl aus Zuckerrüben als auch aus Zuckerrohr gewonnen und ist weniger stark raffiniert als der übliche Haushaltszucker.
  • Vollzucker: Wird direkt aus dem frischen Pflanzensaft der Zuckerrübe oder des Zuckerrohrs gewonnen und nicht raffiniert.

Chemische Zusammensetzung und Gewinnung

In der chemischen Zusammensetzung gibt es zwischen Rübenzucker und Rohrzucker keinen großen Unterschied. Beide bestehen zu 100% aus Saccharose. Auch wird der Zucker aus der Rübe und aus dem Zuckerrohr auf sehr ähnliche Weise gewonnen. Vielleicht hast du bisher angenommen, dass brauner Zucker immer aus Zuckerrohr stammt und weißer Zucker immer aus Zuckerrüben. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Die Farbe des Zuckers sagt nicht unbedingt etwas über den Ursprung aus. Beispielsweise kann weißer Zucker auch später durch die Zugabe von braunen Sirupen zu braunem Zucker werden. Zugleich gibt es auch Zucker aus Zuckerrohr, der weiß ist, z. B. Südzucker Weisser Rohrzucker.

Weitere Zuckerarten und ihre Eigenschaften

  • Traubenzucker (Glukose): Wie du vielleicht schon geahnt hast, wurde Traubenzucker erstmals in Trauben entdeckt. Er ist ein Monosaccharid (Einfachzucker) und zählt zu den wichtigsten Zuckern des Stoffwechsels. In der Fachsprache wird Traubenzucker als Glucose bezeichnet. In der Natur kommt Traubenzucker in vielen Früchten vor. Er kann aber auch aus Saccharose oder Stärke gewonnen werden. Für deinen Körper ist Glucose ein relevanter Energieträger. Du nimmst Glucose über die Nahrung auf, sie wird dann in den Zellen gespeichert. Je nach Bedarf wird die Substanz dann als Energielieferant abgegeben
  • Fruchtzucker (Fruktose): Fruchtzucker wird in der Fachsprache als Fructose bezeichnet. Er kommt in der Natur besonders in Früchten und Honig vor und kann auch aus Maisstärke gewonnen werden. Fructose gehört zu den Monosacchariden (Einfachzuckern).
  • Rohzucker: Rohzucker wird sowohl aus der Zuckerrübe als auch aus dem Zuckerrohr gewonnen. Daher sagt der Begriff Rohzucker nichts darüber aus, wo der Zucker herkommt. Rohzucker ist nicht ganz so stark raffiniert wie der hier üblicherweise im Geschäft erhältliche Zucker. Daher sind die festen Kristallkerne des Rohzuckers noch mit einer Schicht von anhaftendem Sirup aus natürlichen Bestandteilen der Zuckerrübe oder des Zuckerrohrs bedeckt.
  • Vollzucker: Vollzucker wird direkt aus dem frischen Pflanzensaft der Zuckerrübe oder des Zuckerrohrs gewonnen. Der Pflanzensaft wird eingedickt und schonend getrocknet, ohne raffiniert zu werden. Vollzucker wird unter anderem für Backwaren und zum Süßen von Heißgetränken verwendet.

Die Zuckerrübe als Zuckerfabrik

Wenn du eine „wirkliche“ Zuckerfabrik besuchen möchtest, müsstest du wie Alice im Wunderland schrumpfen und in die Zuckerrüben hineinkriechen. Denn Zuckerrüben sind die eigentlichen Zuckerfabriken. In den Zuckerrüben wird der Zucker durch Fotosynthese ganz natürlich gebildet. Wenn du am Prozess der Zuckergewinnung interessiert bist, kannst du das in allen Südzucker-Werken im Rahmen von Führungen während der sogenannten „Kampagne“ miterleben. Als „Kampagne“ wird die Zeit der Ernte und Verarbeitung der Zuckerrüben bezeichnet. Sie beginnt in der Regel im Herbst und dauert bis nach Weihnachten. Wenn du an einer solchen Betriebsbesichtigung teilnehmen möchtest, musst du mindestens 12 Jahre alt und gut zu Fuß sein. Zudem solltest du festes Schuhwerk anhaben. Außerhalb der Kampagne kannst du an keiner Führung teilnehmen, denn in diesen Monaten kannst du die Zuckergewinnung nicht sehen. Dennoch stehen die Werke nicht still. Sie werden u. a. gewartet und für die neue Kampagne instand gesetzt. Zuckerrüben sind wie kleine Fabriken, in denen der Zucker nach dem Prinzip der Fotosynthese ganz natürlich gebildet und gespeichert wird. In den Werken der Zuckerhersteller wird der in den Rüben gebildete Zucker nur mehr herauskristallisiert. Der Zuckergehalt der Rüben liegt durchschnittlich bei 17,5 %. Für 1 kg Zucker werden rund 6-7 Rüben benötigt.

Brauner Zucker und Kandis

  • Brauner Zucker: Braune Zuckersorten werden immer beliebter, gerade auch wegen ihrer karamellartigen Note. In der Herstellung wird der Zucker entweder ausschließlich aus dem Sirup des reinen Zuckerrohrs gewonnen oder aber durch Kristallisation einer Mischung aus Zuckerrohrsirup und Zuckerrübensirup. Die dritte Alternative in der Produktion ist schließlich die Kristallisation aus dem reinen Sirup der Zuckerrübe, woraus ein weißes Zuckerkristall gewonnen wird, das dann aber mit Zuckerrohrsirup ummantelt wird. Das Produkt Südzucker Brauner Zucker wird aus einer Mischung von Rohr- und Rübenzuckersirup hergestellt. Dessen leicht herbe Süße ist hervorragend für dunkleres, aromatisches Gebäck geeignet. Dementsprechend wird Südzucker Brauner Zucker für traditionelle Weihnachts-Backwaren wie Lebkuchen, Spekulatius, Printen und Gewürzplätzchen verwendet. Er verstärkt zusätzlich die Bräunung und verbessert auch die Porung der Backwaren.
  • Kandis: Der Kandis ist eine ganz besonders faszinierende Zuckersorte. Er ist der einzige Zucker, der „Zeit zum Wachsen“ braucht. Er braucht also Zeit, um seine besondere Form zu bekommen. Die unregelmäßigen Stücke der feinkörnigeren Sorten Stangen Kandis und Krümel Kandis werden dabei aus flächigen, gewachsenen Kandisplatten herausgebrochen und abgesiebt. Bei den größeren Sorten wie zum Beispiel dem Kluntje Kandis wachsen die großen Kandis-Stücke dagegen ganz langsam einzeln heran, indem sich die kleinen Zuckerkristalle in der Lösung zu größeren verbinden. Der Unterschied in der Farbe der Kristalle lässt sich leicht erklären: die fast farblose Lösung, die für die weißen Sorten Verwendung findet, wird im Fall der braunen Sorten vor der Kristallisation noch erwärmt. Durch diesen zusätzlichen Prozess des Karamellisierens wird nicht nur die Farbe beeinflusst, sondern es kommt dadurch auch zu dem bei diesen Produkten gewünschten, speziellen Geschmackserlebnis. So langsam wie Kandis gewachsen ist, so langsam löst er sich später auch wieder auf. Aus diesem Grund werden vor allem die größeren Sorten so gerne für gemütliche und besinnliche Teestunden verwendet.

Würfelzucker und Melasse

  • Würfel Zucker und Glücks Zucker: Aufgrund ihrer Form sind Südzucker Würfel Zucker und Glücks Zucker schöne Hingucker auf jedem Kaffeetisch. Ihr besonderes Aussehen bekommen diese, indem mit 2-3 % Wasser angefeuchteter kristalliner Zucker in eine entsprechende Form gefüllt wird. Das kannst du dir ähnlich wie bei der Herstellung von Eiswürfeln vorstellen. Der Unterschied liegt nur darin, dass der Zucker nicht eingefroren, sondern getrocknet wird. Gelatine oder tierische Bestandteile kommen dabei nicht zum Einsatz. Diese Bestandteile sind entsprechend auch nicht enthalten.
  • Melasse: Melasse ist ein dickflüssiger, dunkelbrauner Zuckersirup. Dieser fällt als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion sowohl aus Zuckerrohr als auch aus Zuckerrüben an. Melasse haftet nach der Kristallisation zunächst an den Zuckerkristallen und wird durch das Schleudern in Zentrifugen als einer der letzten Schritte der Zuckergewinnung gelöst. Der Sirup hat einen Zuckergehalt von 48-50 %. Aufgrund des Zucker- und Proteingehaltes ist Melasse ein nützliches Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung, das als Futtermittel für die Tierzucht verwendet wird. Es kann daher im Futtermittelhandel bezogen werden. Melasse wird auch als Kohlenstoffquelle für Fermentationszwecke eingesetzt (z.B. für die alkoholische Gärung oder Backhefe-Herstellung). Zuckerrübensirup ist vor allem im Rheinland auch als Rübenkraut bekannt. Das Rübenkraut wird aus dem naturreinen, konzentrierten Saft der erntefrischen Zuckerrübe gewonnen. Dieser Rübensaft wird aus gekochten Rübenschnitzeln abgepresst und ohne weitere Zusatzstoffe eingedickt. Zuckerrübensirup wird überwiegend als Brotaufstrich verwendet. Er kann auch beim Kochen und Backen eingesetzt werden.

Rübenzucker im Kaffee: Eine süße Harmonie

Der Einsatz von Rübenzucker von Südzucker kann den Geschmack von Kaffee erheblich beeinflussen. Viele Kaffeeliebhaber suchen nach dem perfekten Süßungsmittel, um ihre Lieblingskaffees zu verfeinern. Rübenzucker bietet eine interessante Alternative zu herkömmlichem Zucker, da er aus Zuckerrüben gewonnen wird und natürliche Aromen in den Kaffee einbringen kann. Ein weiterer Vorteil des Rübenzuckers ist seine lösliche Struktur, die es ihm ermöglicht, sich schnell im heißen Kaffee aufzulösen und somit einen gleichmäßigen süßen Geschmack zu gewährleisten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Kaffeeprodukte auf dem Markt, die mit Rübenzucker kombiniert werden können. Spezialitätenkaffees, die mit einer Prise Rübenzucker verfeinert werden, können den Kaffeegenuss intensivieren und eine neue Dimension des Geschmacks eröffnen. Die Auswahl der richtigen Kaffeemarke spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Kaffeesorten mit hoher Qualität und einem vollmundigen Aroma harmonieren oft perfekt mit der Süße des Rübenzuckers. Wenn man die besten Kaffees mit Rübenzucker kombiniert, entsteht ein Geschmacksprofil, das sowohl die Bitterkeit als auch die Süße in Einklang bringt.

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Die Wahl des richtigen Kaffees

Um den optimalen Kaffeegenuss zu erreichen, sollten Verbraucher die Herkunft und die Röstung der Kaffeebohnensorten berücksichtigen. Unterschiedliche Anbaugebiete und Rösttechniken führen zu variierenden Geschmäckern, die durch Rübenzucker zusätzlich verstärkt werden können.

Rübenzucker vs. andere Süßungsmittel im Kaffee

Rübenzucker spielt eine entscheidende Rolle in der Kaffeezubereitung und beeinflusst den Geschmack und die Aromen des Endprodukts erheblich. Er bringt eine süße Note in den Kaffee, die die Bitterkeit der Kaffeebohnen ausgleicht und die verschiedenen Geschmacksnuancen hervorhebt. Viele Kaffeetrinker bevorzugen die Verwendung von Rübenzucker, da er sich leicht im heißen Getränk löst und schnell ein gleichmäßiges Geschmackserlebnis bietet. Im Markt gibt es eine Vielzahl von Süßungsmitteln, die in Kaffee verwendet werden, darunter Rohrzucker, Stevia und verschiedene künstliche Süßstoffe. Der Vergleich zeigt, dass Rübenzucker in puncto Süßkraft und Geschmack häufig bevorzugt wird. Während Rohrzucker oft ebenfalls beliebt ist, kann er einen stärkeren Eigengeschmack haben, der den Kaffee beeinflussen kann. Stevia hingegen hat den Vorteil, kalorienfrei zu sein, jedoch kann der Nachgeschmack für viele Kaffeeliebhaber als unangenehm empfunden werden. Die Nachhaltigkeit und Herkunft von Süßungsmitteln sind für viele Verbraucher entscheidende Faktoren. Rübenzucker wird in vielen europäischen Ländern hergestellt und hat oft kürzere Transportwege, was ihn zu einer umweltfreundlicheren Wahl macht im Vergleich zu importierten Süßstoffen wie Rohrzucker aus tropischen Regionen. Viele Hersteller von Rübenzucker legen zudem Wert auf umweltbewusste Anbaumethoden und faire Produktionsbedingungen. Dies steht im Kontrast zu einigen anderen Süßungsmitteln, bei denen die Herkunft oft weniger transparent ist oder mit umstrittenen Anbaumethoden verbunden sein kann.

Rübenzucker in der Kaffeeverkostung

Rübenzucker spielt eine entscheidende Rolle in der Kaffeezubereitung und -verkostung, da er die Bitterkeit des Kaffees ausbalanciert und die Aromen hervorhebt. Durch die Zugabe von Rübenzucker können die Geschmacksnuancen besser zur Geltung kommen, was insbesondere bei der Verkostung von hochwertigen Kaffees von Bedeutung ist. Der Geschmack von Kaffees, die mit Rübenzucker gesüßt werden, unterscheidet sich erheblich von dem, der mit anderen Süßungsmitteln wie Honig oder Süßstoffen erreicht wird. Rübenzucker verleiht dem Kaffee eine deutliche Süße und kann die natürlichen Aromen des Kaffees hervorrufen, ohne sie zu überdecken. Im Gegensatz dazu bringen Honig und andere Süßstoffe oft eigene Geschmacksnuancen mit, die den Charakter des Kaffees verändern können.

Welche Kaffeesorten harmonieren besonders gut mit Rübenzucker?

Ja, es gibt spezielle Kaffeeprodukte, die besonders gut mit Rübenzucker harmonieren. Besonders milde Arabica-Bohnen und fruchtige Espressomischungen profitieren von der süßen Note des Rübenzuckers.

Fazit zum Thema Rübenzucker im Kaffee

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des richtigen Süßungsmittels, wie Rübenzucker von Südzucker, einen entscheidenden Einfluss auf das Geschmackserlebnis unseres Kaffees hat. In der umfassenden Analyse und dem Vergleich der besten Kaffees und Kaffeeprodukte haben wir festgestellt, dass die Verwendung von hochwertigem Rübenzucker das Aroma und die Fülle des Kaffees wunderbar unterstreichen kann. Während viele Kaffeeliebhaber traditionelle Zuckeralternativen bevorzugen, zeigt sich, dass Südzucker mit seinen Produkten eine interessante Option darstellt, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Qualität vereint. Letztlich hängt die Wahl des Süßungsmittels von den individuellen Vorlieben ab, jedoch sollten wir nie unterschätzen, wie wichtig die Auswahl der Zutaten für ein perfektes Kaffeegenuss-Erlebnis ist.

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Zucker im Alltag: Eine Frage der Menge

100g - Das ist die Menge an Zucker, die wir durchschnittlich täglich durch Ernährung zu uns nehmen. In Würfelzucker gesprochen wären das 33 Würfelzucker pro Tag. Doch es ist nicht der gewöhnliche Handelszucker, den wir in dieser Menge zu uns nehmen. Tatsächlich fällt nur ein geringer Teil unserer täglichen Zuckerration auf den Handelszucker zurück.

Woher kommt unser täglicher Zucker?

Durch welche weiteren Zuckerarten nehmen wir diese Tagesration also zu uns und wie viel Zucker ist eigentlich gesund?

  • Handelszucker (Saccharose): Der Handelszucker wird aus Zuckerrüben und Zuckerrohr gewonnen und ist der am meisten verwendete Haushaltszucker. Der Zweifachzucker besteht aus Glucose und Fruktose. Bei der Verarbeitung muss der Handelszucker zahlreiche Reinigungsstufen durchlaufen.
  • Fruchtzucker (Fruktose): Der Einfachzucker ist in Obst, Gemüse, Honig sowie in Getreide enthalten und hat eine höhere Süßkraft als der Traubenzucker. Nachteil des Fruchtzuckers: Gehört zu den Kohlenhydraten und fördert die Fetteinlagerung in der Leber stärker als die anderen Zuckerarten.
  • Traubenzucker (Glukose, Dextrose): Glukose ist ein Einfachzucker der über die Nahrung (Kartoffeln, Nudeln, Brot) aufgenommen wird. Die in der Nahrung enthaltene Stärke wird in Glukose umgewandelt. Der Traubenzucker besitzt eine geringere Süßkraft als der Fruchtzucker und als der Handelszucker.
  • Brauner Zucker: Im Gegensatz zum Handelszucker wird der braune Zucker nicht vollständig gereinigt. Er enthält zwar die gleiche Menge an Kalorien, dafür aber mehr Mineralstoffe und Vitamine. Der braune Zucker ist ein Zweifachzucker und besitzt einen malzigen Geschmack.
  • Milchzucker (Lactose): Beim Milchzucker handelt es sich um einen Zweifachzucker, der hauptsächlich in Milch sowie in Milchprodukten vorkommt. Bei einer Lactoseintoleranz fehlt das Enzym Laktase, um den Zweifachzucker zu spalten. Die Folge: Der Milchzucker kann nicht vom Körper verwertet werden.

Einfachzucker vs. Zweifachzucker

Worin liegt der Unterschied zwischen dem Einfach- und dem Zweifachzucker?

  • Einfachzucker: Einfachzucker, auch Monosaccharide genannt, besteht nur aus einem einzigen Zuckermolekül. Er ist wasserlöslich und leicht verdaulich.
  • Zweifachzucker: Zweifachzucker, auch Disaccharide genannt, besteht aus zwei Zuckermolekülen. Da er vom Organismus nicht verwertet werden kann, wird er bei der Verdauung in zwei Moleküle gespaltet und als Einfachzucker abgebaut.

Wie viel Zucker ist gesund?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung soll nicht mehr als 10 % unserer Energie aus Zucker erzeugt werden (Obstzucker eingeschlossen). Die Weltgesundheitsorganisation präzisiert diese Angabe und legt für Frauen den Wert von 50 Gramm Zucker pro Tag und bei Männern 60 Gramm Zucker pro Tag fest.

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