Selbstgemachter Vanillepudding: Ein cremiger Genuss, der auf der Zunge zergeht

Vanillepudding selbst zu machen ist einfacher als gedacht und schmeckt um Welten besser als das Fertigprodukt aus der Tüte. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie einen köstlichen Vanillepudding im Wasserbad zubereiten können, der Ihre Geschmacksknospen verwöhnt.

Warum selbstgemachter Pudding?

Industriell gefertigter Pudding enthält oft künstliche Aromen, Farbstoffe und unnötige Zusatzstoffe. Wenn Sie Ihren Vanillepudding selbst zubereiten, haben Sie die volle Kontrolle über die Zutaten und können sicherstellen, dass nur hochwertige und natürliche Produkte verwendet werden. Zudem können Sie die Konsistenz und den Geschmack nach Ihren eigenen Vorlieben anpassen.

Die Zutaten machen den Unterschied

Für einen authentischen Vanillepudding benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Milch
  • Sahne
  • Eigelb
  • Zucker
  • Speisestärke
  • Vanille (als Schote und/oder Extrakt)

Die Qualität der Vanille ist entscheidend für den Geschmack. Verwenden Sie am besten eine hochwertige Vanilleschote und/oder einen natürlichen Vanilleextrakt.

Zubereitung im Wasserbad: Ein Garant für Cremigkeit

Das Kochen im Wasserbad ist eine schonende Methode, um eine besonders cremige Konsistenz zu erzielen. Dabei wird die Puddingform in einen Topf mit heißem Wasser gestellt und im Ofen oder auf dem Herd gegart. Die sanfte Hitze sorgt dafür, dass das Ei nicht gerinnt und der Pudding gleichmäßig stockt.

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Das Grundrezept für Vanillepudding (ohne Tüte)

Dieses Rezept ist die Basis für viele Variationen und lässt sich leicht anpassen.

Zutaten:

  • 400 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Speisestärke
  • 4 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote (oder Vanilleextrakt)

Zubereitung:

  1. Speisestärke und Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen.
  2. Eigelb und Sahne zugeben und mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  3. Die Milch in einen Topf gießen.
  4. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Vanillemark mit dem Messerrücken herauskratzen. Vanillemark und die ausgekratzte Schote zur Milch geben.
  5. Die Milch unter Rühren aufkochen lassen.
  6. Die Eiermischung in die kochende Milch einrühren.
  7. Nochmals aufkochen lassen und unter Rühren 1-2 Minuten einköcheln lassen, je nachdem wie dickflüssig der Pudding gewünscht ist.
  8. Eine Probe auf ein kleines Tellerchen oder einen Löffelrücken geben. Kurz abkühlen lassen und die Konsistenz prüfen.
  9. Die Vanilleschote entfernen und den Pudding in Schälchen füllen.
  10. Abkühlen lassen und genießen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Vanillepudding im Wasserbad

Dieses Rezept beschreibt die Zubereitung im Wasserbad für eine besonders cremige Textur.

Zutaten:

  • 500 ml Milch und Sahne (Mischungsverhältnis 1:1)
  • 2 Eigelb
  • 15 EL Milch-Sahne-Mischung
  • Speisestärke
  • Zucker
  • Vanilleschote
  • Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Die Speisestärke mit dem Zucker in einer Schüssel vermischen.
  2. Milch und Sahne in einer Kasserolle mischen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark auskratzen und zusammen mit der Schote in die Milch-Sahne-Mischung geben. Vanilleextrakt hinzufügen.
  3. 15 EL von der Milch-Sahne-Mischung abnehmen und zum Zucker-Stärke-Gemisch geben. Mit einem kleinen Schneebesen verrühren, bis eine klumpenfreie Mischung entsteht.
  4. Zwei Eier trennen und nur das Eigelb in die Stärke-Zucker-Flüssigkeitsmischung geben. Gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  5. Die Milch-Sahne-Mischung unter Rühren zum Kochen bringen. Kurz bevor die Flüssigkeit kocht, die aufgeschlitzte Vanilleschote entfernen.
  6. Wenn die Milch-Sahne-Mischung kocht, vom Herd nehmen und die Zucker-Ei-Stärke-Mischung mit einem Schneebesen einrühren. Kräftig rühren, damit sich eine homogene Masse bildet.
  7. Die Mischung darf nicht mehr kochen, da sie Eier enthält. In der Regel dickt die Mischung sofort ab. Falls nicht, kurz erhitzen, bis sie anfängt, dicklich zu werden, dabei kräftig rühren.
  8. Die Puddingmasse mit einer Schöpfkelle oder einem Saucenlöffel in Schälchen oder eine Glasschüssel füllen.
  9. Den Vanillepudding erst bei Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor er in den Kühlschrank gestellt wird.

Variationen und Rezeptideen

Vanillepudding ist vielseitig und kann auf verschiedene Arten verfeinert werden:

  • Schokoladenpudding: Kakao oder geschmolzene Schokolade zur Grundmasse hinzufügen.
  • Kaffee-Pudding: Starken Kaffee oder Kaffeeextrakt hinzufügen.
  • Fruchtpudding: Frische oder gefrorene Früchte unter den fertigen Pudding mischen oder als Topping verwenden.
  • Nuss-Pudding: Gehackte Nüsse (z.B. Mandeln, Haselnüsse) hinzufügen.
  • Karamellpudding: Karamellsoße über den Pudding geben.
  • Puddingtaler: Verwenden Sie Vanillepudding als Füllung für Hefeteigtaler, ergänzt durch Beeren und Butterstreusel.
  • Kaffee Plätzchen: Servieren Sie den Vanillepudding als Beilage zu Kaffee Plätzchen mit Zartbitterschokolade und Mokka.

Tipps und Tricks für den perfekten Pudding

  • Klumpen vermeiden: Achten Sie darauf, die Speisestärke gut mit dem Zucker zu vermischen, bevor Sie sie in die Milch geben. Rühren Sie die Mischung während des Kochens ständig um, um Klumpenbildung zu vermeiden.
  • Die richtige Temperatur: Die Puddingmasse sollte nicht kochen, nachdem die Eier hinzugefügt wurden, da sie sonst gerinnen können.
  • Vanilleextrakt: Wenn Sie Vanilleextrakt verwenden, geben Sie ihn erst am Ende des Kochvorgangs hinzu, um das Aroma zu erhalten.
  • Konsistenz: Die Konsistenz des Puddings kann durch die Menge der verwendeten Speisestärke variiert werden. Verwenden Sie mehr Stärke für einen dickeren Pudding und weniger für einen dünneren.
  • Abkühlen: Lassen Sie den Pudding vor dem Servieren vollständig abkühlen, damit er fest wird.

Vanillepudding: Mehr als nur ein Dessert

Vanillepudding ist nicht nur ein köstliches Dessert, sondern auch vielseitig einsetzbar:

  • Als Füllung für Kuchen und Torten: Vanillepudding eignet sich hervorragend als Füllung für Kuchen, Torten und Gebäck.
  • Als Grundlage für Cremes: Vanillepudding kann als Basis für verschiedene Cremes und Mousses verwendet werden.
  • Als Beilage zu Früchten: Vanillepudding passt hervorragend zu frischen Früchten wie Beeren, Pfirsichen oder Mangos.
  • Als Komponente von Buffets: Vanillepudding ist eine beliebte Ergänzung auf kalten und warmen Buffets.

Die Geschichte des Puddings: Von der Wurst zur Süßspeise

Der Begriff "Pudding" hat eine interessante Geschichte. Ursprünglich bezeichnete er herzhafte Teigklöße oder Serviettenklöße, die im Wasserbad gegart wurden. Erst später entwickelten sich süße Varianten, die sich schließlich als Dessert etablierten.

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Die Herkunft des Wortes "Pudding" lässt sich auf das französische Wort "Boudin" zurückführen, was so viel wie "Wurst" bedeutet. Im Mittelalter wurden in England herzhafte Puddinge mit Fleisch, Fisch, Gewürzen und anderen Zutaten zubereitet. Ab dem 18. Jahrhundert kamen dann auch süße Varianten auf, die mit Früchten, Zucker und Gewürzen verfeinert wurden.

Im 19. Jahrhundert wurden erstmals spezielle Puddingformen aus Metall oder Keramik verwendet, um den Puddingen eine gleichmäßige und ansprechende Form zu geben. Diese Formen sind heute noch auf Flohmärkten und Dachböden zu finden und können in der Küche wieder verwendet werden.

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