Honigproduktion und Landleben in der Provence
Bienvenue. Wir von Provencehonig.de lieben sowohl Honig, das köstlichste aller Bienenprodukte, als auch die Provence. Seit vielen, vielen Jahren zieht uns diese Region in ihren Bann. Atemberaubende Landschaften, alte Dörfer, eine eigenständige Kultur mit reicher, langer Tradition und nicht zuletzt die Provenzalen selbst machen den Abschied von Mal zu Mal schwerer. Wir trösten uns dann mit Honig, Lavendelessenz und Seife bis zum nächsten Mal...
Imkerpersönlichkeiten und ihre Philosophie
Fanny Ronné, ein Kind des Landes, hat sich natürlich auf ihrem Geburtsland niedergelassen, um dort ihre Bienen zu züchten. Als Züchterin, Produzentin und Erntehelferin gründete sie ihren Imkereibetrieb mit menschlicher und familiärer Dimension, wobei sie eher auf qualitative als auf quantitative Produktion setzt. Sie betreibt eine Wanderimkerei, um feine, kräftige, süße, aromatische oder weniger süße Honige, helle und dunkle Honige anzubieten.
Imker Francois Laponche aus dem Var ist einer der erfahrensten seines Standes. Der überregional bekannte Imker Francois Laponche aus dem Var ist einer der erfahrensten seines Standes. Seit dem Jahr 2000 widmet sich der Berufsimker Olivier Payan mit allergrößtem Respekt auf dem Plateau de Valensole (80 km nördlich von Aix-en-Provence) ausschließlich seinen Bienenvölkern. Dadurch ist nicht nur der intensive und typische Geschmack der Honige gewährleistet, die Wanderschaft der Bienen wirkt sich aufgrund der unterschiedlichen natürlichen Ressourcen positiv auf ihre Gesundheit und Vitalität aus.
Als leidenschaftliche Imker haben Olivier und Xavier Valette „Le Petit Caiolais“ und „L’Abeille Savonneuse“ in La Colle-sur-loup gegründet und freuen sich darauf, Ihnen die faszinierende Welt der Bienen näher zu bringen. Nach diesem Besuch werden der Honig und die verschiedenen Bienenprodukte kein Geheimnis mehr für Sie sein!
Vielfalt der Bienenprodukte
Sie finden hier Honig, Blütenpollen, Propolis, Gelée Royale und Bienenwachs. Zu seinen Schätzen gehören auch einige Nuggets für Kosmetika, Süßwaren, handwerkliche Backwaren, Honigessig... Alle werden mit dem Honig aus seiner Produktion hergestellt. Die Honige von "Les Ruchers du Soleil" sind naturbelassen, nicht erhitzt oder verarbeitet und werden bei der Abfüllung mechanisch gerührt, um eine feine und cremige Konsistenz zu erhalten.
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Honig - da denken die meisten vielleicht zunächst einmal an ein leckeres Honigbrötchen am Morgen oder einen süßen Snack zwischendurch. Doch Honig und die Honigbiene haben für den Menschen eine viel weitreichendere Bedeutung. Diese Schleckerei ist in der Lage, die Welt ein Stück weit besser zu machen.
Regionale Spezialitäten und Verkostungsorte
In Sainte-Croix-du-Verdon, einem kleinen Lavendelparadies, das im Sommer vom Gesang der Zikaden eingelullt wird, bietet der zertifizierte Bauernhof Le Rucher de Para Lou einen prächtigen Ausblick auf den bläulichen See von Sainte-Croix. Hier können Sie köstlichen nährstoffreichen Lavendelhonig probieren, der an seiner charakteristischen weißen Farbe zu erkennen ist, sowie weitere Honigleckereien wie Mandel-Honig-Nougat, weißes Nougat und Pralinen. Besondere Erwähnung verdient auch der exquisite Brotaufstrich!
In der Miellerie de L’Oratoire in Le Castellet lernen Sie die Bienen, die den zur Verkostung angebotenen Honig erzeugen, näher kennen. Beim Besuch der Imkerei beobachten Sie ein Bienenvolk durch einen gläsernen Bienenkasten und wohnen der Honiggewinnung bei (im Juni, Juli und August). Zu guter Letzt schwelgen Sie dann in den hauseigenen Produkten: Garriga-Honig, Tannenhonig (eine Rarität!), Berghonig, Kastanien- und Heidehonig.
Honigsorten der Provence und Côte d’Azur
Der bekannteste ist der Lavendelhonig, hell und mit einem säuerlichen Geschmack. Er ist in der gesamten Provence und an der Côte d’Azur verbreitet und wird von Ende Juni bis Anfang August geerntet. Der sehr typische und cremige Heidehonig wird im Hochgebirge geerntet und hat aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften den Spitznamen Zauberhonig. Rosmarinhonig schließlich wird an der Côte d’Azur weniger häufig geerntet. Sein Honig ist dunkel und hat einen starken Geruch.
Der Erdbeerbaum wiederum nistet sich hoch oben in der Macchia ein. Die Bienen lieben ihn, aber seine Produktion ist gering und der Honig daher rar, sehr zum Leidwesen von Kennern, die seinen ausgeprägten Geschmack schätzen. Die Calluna schließlich wächst unterhalb der Macchia, verträgt aber keine Hitze.
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Wanderimkerei, Stände und nachhaltige Verpackungen
Mein Biotop ermöglicht es mir, momentan auf das Umsetzen der Bienenstöcke zu verzichten, auch wenn dadurch der Ertrag und die Vielfalt des Honigs geringer sind. Die Bienen sind weniger gestresst und der CO2-Fußabdruck ist sehr gering. Mein Hauptbienenstand befindet sich in Thèze, Alpes-de-Haute-Provence, wo ich Lavendelhonig und Wildblütenhonig ernte. Ich habe zwei weitere Bienenstände in Thuoux, Hautes-Alpes und in Laborel, Drôme, wo ich Berghonig und edlen Lavendel ernten kann.
Vor kurzem hat sich eine Alternative zu Glasgefäßen mit Blumentöpfen ergeben, für die ich mich aufgrund ihrer Umweltqualität entschieden habe: 100 % aus biologischem Anbau. Sie sind wiederverwendbar und bei weniger als 45° waschbar, am Ende ihrer Lebensdauer biologisch abbaubar und kompostierbar und aufgrund ihrer Leichtigkeit für den Postversand geeignet.
Imkern erleben: Werden Sie für einen Tag Imker an der Côte d’Azur
WIE WÄRE ES, WENN SIE FÜR EINEN TAG AN DER CÔTE D’AZUR ZUM IMKER WERDEN WÜRDEN? Fahren Sie nach La-Colle-sur-Loup, um die Geheimnisse des Bienengoldes zu entdecken! Nach diesem Besuch werden der Honig und die verschiedenen Bienenprodukte kein Geheimnis mehr für Sie sein!
Honig, Gesundheit und Ökologie
Die Honigbiene ist für uns Menschen extrem wichtig, und zwar weit über ihre Bedeutung als Produzentin eines wunderbaren Lebensmittels hinaus. Denn die Biene nimmt im Ökosystem eine entscheidende Rolle ein. Die Honigbiene braucht die Natur und wird von ihr im gleichen Maß gebraucht, denn ohne die Bestäubungstätigkeit der Biene würde es viele Lebensmittel gar nicht geben.
Bei der Bestäubung spielen Honigbienen die wichtigste Rolle unter allen Insekten, die Nektar sammeln. Die Honigbiene ist nämlich blütenstet. Das heißt sie fliegt von Blüte zu Blüte derselben Art und für die Bestäubung ist das von besonderer Bedeutung. Die Wildbiene tut das übrigens nicht. Allein schon durch die Größe einzelner Kolonien von Wildbienen kann die Bestäubungsleistung aller von uns benötigten Nahrungsmittel unmöglich von Wildbienen geleistet werden.
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Ohne Bienen gäbe es wohl nur noch 30% unserer jetzigen Nahrung. Diese für uns so wichtigen und faszinierenden Tiere brauchen die Chance, ihre Arbeit in einer intakten Umgebung ohne Giftspritze tun zu können. Natürlich wird es andere Wege geben, Nahrung für uns Menschen zu produzieren, durch Gentechnik oder sonstige Veränderungen. Doch wir können nicht einmal ansatzweise abschätzen, wie unser Organismus darauf reagiert und was mögliche Langzeitfolgen derartig veränderter Nahrung anrichten.
Natürliche Lebensmittel wie Honig versorgen uns nicht nur mit wichtigen Nahrungsstoffen, sondern haben darüber hinaus viele gesundheitsfördernde und heilende Eigenschaften, die in dieser Art künstlich nicht reproduzierbar sind. Es gibt eine alte Bauerweisheit, die sagt: ‚Ein Bienenvolk kann 10 Ärzte brotlos machen‘ und darin steckt viel Weisheit. Honig beispielsweise wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, kann die Abwehrkräfte stärken und kann sogar für die Wundheilung eingesetzt werden. Von sonstigen im Bienenstock wichtigen Produkten wie Propolis, Pollen, Gelee Royal ganz zu schweigen.
Unterstützen: Bienenpatenschaft und Gemeinschaft
Jetzt ist die Zeit gekommen, da wir alle mithelfen müssen, damit das Gleichgewicht zwischen uns, den Bienen und der Natur gewahrt bleibt. Wir müssen alles dafür tun, dass die Honigbiene optimal überleben kann. Und dies kann nur über die Unterstützung der Imker geschehen, die vor Ort mit großem Einsatz dafür sorgen, dass die Bienen dieser Erde nicht verschwinden.
Aus der Leidenschaft für den Lavendelhonig und dem Wunsch, die Welt ein Stück besser zu machen, ist eine wunderbare Gemeinschaft entstanden: Die Gemeinschaft der Bienenpaten. Und du bist herzlich dazu eingeladen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Deine Bienenpatenschaft wartet schon auf dich. Als Patin eines Provence-Bienenappartements leistest du Hilfe genau dort, wo sie wirklich gebraucht wird: Du unterstützt einen Imker, der seine Arbeit und seine Bienen liebt. Und du sorgst dafür, dass er seine wichtige Arbeit weiterhin zu unser aller Wohl leisten kann. Gleichzeitig unterstützt du ein Bienenvolk dabei, die natürliche Nahrung für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten und wirst obendrein für deinen Einsatz mit einem der besten Honige der Welt belohnt.
Wir wollen zusammen „Die Welt ein Stück weit besser machen“. Du übernimmst als Patin / Pate eine Bienenpatenschaft für ein Bienen-Appartement in der Provence. Damien betreibt nicht-transhumante Bienenhaltung in den Alpes-de-Haute-Provence. Es wird hochwertiger handwerklicher Honig produziert, der derzeit auf Bio umgestellt wird. Eichen-, Lavendel-, Wildblumen- oder Berghonig, schmecken Sie den Unterschied!
Das Landleben drumherum: Obstgärten, Käse und traditionelle Höfe
Sonnenverwöhnte Früchte der Obstgärten: Seit drei Generationen umhegt Familie Orso ihren 15 Hektar großen Landwirtschaftsbetrieb mit der Zertifizierung „Bienvenue à la ferme“ (Willkommen auf dem Bauernhof). In ihrem herrlichen Garten wachsen Pfirsiche, Erdbeeren, Saubohnen, Spargel, Salate, Mangold und Zucchini. Hühner, Truthähne, Enten und Esel spazieren auf dem Hof umher. Probieren Sie eine Frucht und lernen Sie dabei die Philosophie der Gärtnerei kennen: um bewusst zu konsumieren und unsere Gesundheit und die Umwelt zu schützen, werden keine chemischen Produkte verwendet. Auf dem Hof werden auch Gemüse, Fleisch, Käse und Honig anderer Erzeuger des Tals verkauft.
Im Verger Saint-Joseph, einem Familienobstgarten in den Bergen des Nationalparks Mercantour, erwarten uns rote Beeren, Birnen, Äpfel, Kirschen, Pfirsiche, Feigen, Blumen und Kräuter sowie Zitronen und Bitterorangen im Winter. Ein echtes Fest für die Sinne! Das Obst ist unbehandelt und wird in kleinen Mengen produziert. Konfitüren, Sirup und Fruchtpasten offenbaren die ganze Vielfalt und Bodenständigkeit der Natur der Seealpen.
In der Pastorale du Regagnas können Sie sich den aus ihrer leckeren Milch hergestellten frischen oder gereiften Ziegenkäse schmecken lassen (wie zum Beispiel den berühmten Brousse du Rove!). Ein Besuch dieses traditionellen Zuchtbetriebs mit der Zertifizierung „Bienvenue à la Ferme“ bietet uns Gelegenheit, mehr über diese sympathischen Tiere, ihr Verhalten, ihre Ernährung und Lebensweise, das Melken und die Käseverarbeitung zu erfahren und einen kleinen selbständigen Rundgang auf den markierten Wegen des pädagogischen Bauernhofs zu unternehmen, auf dem auch Esel, Pferde und Hühner leben.
Regionale Spezialprodukte und Verkostungen
Auf dem auf über 600 m Höhe an den Ufern der Durance eingebetteten Landgut ist es tagsüber sehr warm und nachts frisch, wodurch der Wein seinen ganz besonderen Charakter erhält. Im Weinkeller des zertifizierten Weinguts erwartet Sie eine Weinprobe mit Rot-, Weiß- und Roséweinen aus verschiedenen Rebsorten: Viognier, Chardonnay und Gelber Muskateller für die Weißweine und Syrah, Cinsault, Merlot und Cabernet Sauvignon für die Rosé- und Rotweine. Bei der Verkostung dieser edlen Weine tauchen wir in die Geschichte von Weinbauern mit Leidenschaft ein: „Wenn Sie ein Glas Wein trinken, können Sie sich nicht vorstellen, welche Arbeit dahintersteckt und wie viele Möglichkeiten diese Produkt bietet“, erläutert Winzer Olivier Ricard.
Nougatcreme, Schachteln, erhältlich in den Tourismusbüros von Sisteron und Laragne. Nougatcreme zum Verkauf im Fremdenverkehrsamt Orpierre.
Praktische Informationen für Besucher
- Besuche in Miellerien wie der Miellerie de L’Oratoire finden zur Honiggewinnung meist im Juni, Juli und August statt.
- Viele Höfe und Betriebe tragen das Label „Bienvenue à la ferme“ und bieten direkte Vermarktung von Honig, Obst, Käse und weiteren Spezialitäten an.
- Wer Imkerluft schnuppern möchte, kann Tageserlebnisse oder Workshops in Orten wie La Colle-sur-Loup buchen.
Tabelle: Auswahl regionaler Honigsorten und typische Merkmale
| Honigsorte | Typische Merkmale | Erntezeit / Herkunft |
|---|---|---|
| Lavendelhonig | Hell, säuerlicher Geschmack, aromatisch | Ende Juni bis Anfang August, Provence |
| Heidehonig | Cremig, therapeutische Eigenschaften | Hochgebirge |
| Rosmarinhonig | Dunkel, starker Geruch | Côte d’Azur |
| Erdbeerbaum-Honig | Rar, ausgeprägter Geschmack | Macchia, geringe Produktion |
Die Honigbiene braucht die Natur und wird von ihr im gleichen Maß gebraucht, denn ohne die Bestäubungstätigkeit der Biene würde es viele Lebensmittel gar nicht geben. Dieses Wechselspiel zwischen Bienen und Natur ist der Grund, warum der Mensch auf beides achten sollte: Auf eine möglichst intakte Natur und darauf, dass es genug Bienen gibt, um die Bestäubung zu gewährleisten.
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