Donauwelle Rezept: Ein Klassiker mit weißer Schokolade
Die Donauwelle, auch bekannt als Schneewittchenkuchen, ist ein beliebter Klassiker der deutschen Backkunst. Dieser Artikel erklärt die Zubereitung dieses köstlichen Kuchens, einschließlich einer Variante mit weißer Schokolade.
Was ist eine Donauwelle?
Die Donauwelle ist ein Kuchen, der für seine charakteristischen Wellenmuster bekannt ist. Diese entstehen durch das Zusammenspiel von hellem und dunklem Teig, der an die Wellen der Donau erinnern soll. Die Kombination aus saftigem Rührteig, fruchtigen Sauerkirschen, einer cremigen Vanille-Schicht und einer knackigen Schokoladenglasur macht diesen Kuchen unwiderstehlich.
Zutaten für eine Donauwelle
Die Zutaten für eine Donauwelle lassen sich in verschiedene Bereiche einteilen:
Für den Teig:* 5 Eier
- 200 g Zucker
- 250 g weiche Butter oder Margarine
- 375 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 20 g Kakao
- 350 g Sauerkirschen (Abtropfgewicht)
Für die Creme:* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 500 ml Milch
- 40 g Zucker
- 300 g Schlagsahne (oder alternativ 200 g weiche Butter)
- 2 Päckchen Sahnesteif
Für die Glasur:* Weiße Kuvertüre oder Schokoguss
- Etwas Kokosfett (optional)
Zubereitung der Donauwelle
Die Zubereitung der Donauwelle erfordert ein paar Schritte, ist aber mit der richtigen Anleitung gut zu meistern.
Teig zubereiten
- Vorbereitung: Zuerst die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Backofen auf 175-180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech oder eine rechteckige Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Eier und Zucker schlagen: Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Es ist wichtig, die Eier nacheinander für mindestens eine Minute einzurühren, damit sich das Volumen vergrößert und sie sich besser mit der Teigmasse verbinden.
- Butter hinzufügen: Die weiche Butter (oder Margarine) hinzufügen und unter die Eier-Zucker-Masse rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
- Mehl und Backpulver mischen: Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig heben.
- Teig teilen und färben: Den Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte in die vorbereitete Form oder auf das Backblech streichen. Unter die andere Hälfte des Teiges den Kakao rühren. Bei Bedarf etwas Milch hinzufügen, um die Konsistenz anzupassen.
- Schichten: Den dunklen Teig in Klecksen auf den hellen Teig geben und vorsichtig verstreichen, um ein Marmormuster zu erzeugen.
- Kirschen verteilen: Die abgetropften Kirschen gleichmäßig auf dem dunklen Teig verteilen und leicht andrücken.
- Backen: Den Teig im vorgeheizten Ofen etwa 20-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, um sicherzustellen, dass der Kuchen durchgebacken ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Creme zubereiten
- Pudding kochen: Vanillepudding mit Milch und Zucker nach Packungsanleitung zubereiten.
- Abkühlen: Den Pudding in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Oberfläche legen, um Hautbildung zu vermeiden) und abkühlen lassen.
- Sahne schlagen: Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
- Pudding und Sahne vermengen: Den abgekühlten Pudding mit einem Schneebesen glatt rühren und die steif geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Alternativ kann man statt Sahne auch weiche Butter verwenden. Dazu die Butter schaumig schlagen und den abgekühlten Pudding löffelweise unterrühren.
- Verteilen: Die Creme gleichmäßig auf dem abgekühlten Kuchenboden verteilen und glattstreichen. Anschließend den Kuchen für etwa 30 Minuten kaltstellen.
Glasur zubereiten
- Schokolade schmelzen: Die weiße Kuvertüre (oder den Schokoguss) zusammen mit etwas Kokosfett (optional) in einem Wasserbad bei niedriger Temperatur schmelzen.
- Verteilen: Die geschmolzene Schokolade auf der Creme verteilen.
- Wellenmuster erzeugen: Mit einer Gabel oder einem Tortenkamm wellenartige Streifen in die noch weiche Schokolade ziehen.
- Kaltstellen: Den Kuchen erneut kaltstellen, bis die Schokolade fest geworden ist.
Tipps und Variationen
- Himbeeren: Anstelle von Sauerkirschen können auch Himbeeren verwendet werden, um eine fruchtige Note zu verleihen.
- Donauwelle im Glas: Für eine moderne Variante kann die Donauwelle auch im Glas zubereitet werden. Die einzelnen Schichten (Teig, Creme, Schokolade) werden dabei in Gläser gefüllt und ergeben so ein ansprechendes Dessert.
- Weniger Buttercreme: Wer es nicht so cremig mag, kann die Menge der Buttercreme reduzieren oder eine dünnere Schicht auftragen.
- Saftiger Boden: Um einen besonders saftigen Boden zu erhalten, sollten die Eier nacheinander und gründlich in den Teig eingerührt werden.
- Kaffee-Note: Für Kaffeeliebhaber können Kaffee Plätzchen als Beilage serviert werden.
Herkunft des Namens
Die Herkunft des Namens "Donauwelle" ist nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass die helle und dunkle Teigschichtung sowie das Wellenmuster in der Schokolade an den Wellengang der Donau erinnern sollen.
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