Dinkel Kekse mit Nüssen Rezept

Dinkelkekse mit Vollkornmehl sind reichhaltig und lecker. Mit regionalen Zutaten kannst du das Gebäck ganz einfach selber machen und servieren - nicht nur zur Weihnachtszeit.

Zutaten (Varianten)

Diese Dinkelkekse sind ein leckeres Basisrezept. Du kannst die Kekse später vielseitig verzieren und auch nach der Weihnachtszeit noch servieren.

  • Dinkelvollkornmehl
  • Rohrzucker (oder Zucker)
  • Zimt (optional)
  • kalte Margarine oder Butter
  • 2 Eigelb (bei der Variante mit Ei)
  • Für die nussige Variante: gemahlene Haselnüsse oder gehackte Mandeln/Walnüsse (z. B. 200 g gemahlene Haselnüsse)
  • Salz, evtl. Vanille oder anderes Gewürz nach Wahl
Dinkelkekse mit Nüssen auf Backblech

Basis-Zubereitung Dinkelkekse (Schritt für Schritt)

  1. Vermenge Mehl und Zucker in einer Schüssel miteinander. Wenn du Zimt oder ein anderes Gewürz deiner Wahl verwendest, füge es ebenfalls der Trockenmischung hinzu.
  2. Hacke die Margarine oder die Butter in kleine Stücke. Gib die Stücke und die Eigelbe zu der Mehlmischung. Verknete alle Zutaten zu einem Mürbeteig.
  3. Forme den Teig zu einer Kugel und stelle ihn für eine Stunde in den Kühlschrank. Decke ihn mit einem Küchentuch oder Bienenwachstuch ab, damit er nicht austrocknet.
  4. Knete den Teig nach der Ruhezeit erneut durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche drei Millimeter dick aus. Stich die Kekse mit den Formen deiner Wahl aus und platziere sie auf einem gefetteten Backblech.
  5. Backe die Dinkelkekse für 10 Minuten bei 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze. Sie sind fertig, wenn sie leicht bräunlich sind. Lass die Kekse nach dem Backen für weitere 10 Minuten aushärten.

Nuss-Mürbteig-Variante (Haselnuss-Kekse)

Die Butter in Stücke schneiden und mit dem Zucker, Salz und Zimt mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Haselnüsse und Mehl zugeben und zu einem Nuss-Mürbteig fertig kneten.

Flachgedrückt und in Frischhaltefolie (alternativ: Gefrierbeutel) gewickelt ca. 60 Minuten kaltstellen.

Formen, Backen und Verzieren

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig in ca. walnussgroße Stücke schneiden oder brechen. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und mit Abstand auf das Blech legen.

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Mit Hilfe einer Gabel jede Kugel zu einem Taler flach drücken. Kekse im vorgeheizten Ofen ca. 13 Minuten backen und komplett erkalten lassen.

Nach Belieben kannst du auch, statt mit einer Gabel, ein anderes Muster in die Plätzchen drücken: z.B. eine geriffelte Unterseite eines Glases oder Fleischklopfers.

Gabelmuster auf Keksen

Alternative Verzierung mit Nüssen und Zuckerguss

Für ca. 80 Plätzchen: Schöne, ganze Hälften der Nüsse für die Verzierung zur Seite legen. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. Eine Mulde machen. In Stücke geschnittene Butter, Salz und das Ei hineingeben.

Alles kräftig durchkneten, in 2 Rollen mit ca. 3 cm Durchmesser formen, in Klarsichtfolie wickeln und dann 2 Stunden kühlen.

In der Zeit aus 100 g Zuckerrohrgranulat und heißem Orangensaft einen Zuckerguss rühren. Dabei nach und nach den Orangensaft dazugeben, bis er nicht zu dünn und nicht zu dick ist. Aber eher etwas dicker.

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Die Rollen mit einem scharfen Küchenmesser in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, bei Bedarf etwas nachformen. Mit Abstand auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche legen. 10 Minuten bei 175 °C backen.

Auf die noch heißen Plätzchen in die Mitte einen 1/4 Teelöffel Zuckerglasur geben und je eine schöne Walnusshälfte leicht andrücken.

Dinkelkekse mit Walnuss und Zuckerguss

Tipps zum Gelingen

  • Dinkelkekse werden mit Dinkel-Vollkornmehl gebacken. Sie schmecken deshalb besonders voll und reichhaltig.
  • Lass dich von unseren Ideen zum Plätzchenverzieren inspirieren! Du kannst die Kekse ganz schlicht halten oder vor dem Backen nach deinem Geschmack mit gehackten Mandeln oder Walnüssen bestreuen.
  • Um die Dinkelkekse vegan zuzubereiten, verwende vegane Margarine und verzichte auf die Eier.
  • Die Rollen-Variante erleichtert das gleichmäßige Schneiden von Plätzchen und spart Zeit beim Ausstechen.
  • Nach dem Backen vollständig erkalten lassen, bevor du Zuckerguss oder Schokolade aufträgst, damit die Dekoration nicht verläuft.

Variationsideen

  • Statt Haselnüssen kannst du gemahlene Mandeln oder Walnüsse verwenden.
  • Für mehr Vanillearoma: vor dem Verkneten etwas Vanille hinzufügen oder Puddingplätzchen probieren.
  • Wer es herzhaft-nussig mag, kann die Oberfläche vor dem Backen mit grob gehackten Nüssen bestreuen.
Schritt-für-Schritt: Dinkelkekse formen und verzieren

Einkauf und Nachhaltigkeit

Bei Margarine bin ich damals von der Deli Reform irgendwann auf Alsan Bio umgestiegen, weil ich dachte, dass Alsan als unraffinierte Bio-Margarine in Pergamentpapier die ökologischere Alternative sei. In Alsan Bio ist wie in fast allen Margarine-Sorten trotzdem noch Palmöl drin - Bio-Palmöl. Dass Palmöl eine ganz schöne Umweltkatastrophe ist, wusste ich. Einer Leserin machte mich dann darauf aufmerksam, dass es kein nachhaltiges Palmöl gibt (danke noch mal an dieser Stelle!!).

Einige Leute wollten mir tatsächlich daraufhin Butter schmackhaft machen! Die kommt für mich nicht nur nicht in Frage, weil es ein tierisches Produkt ist, sondern auch weil Butter - wie alle tierischen Produkte - eine schlechte CO2- und Wasserbilanz hat, sprich, eine Umweltbelastung darstellt.

Serviervorschläge

Dinkelkekse selber backen: So gelingt es dir. Backe Dinkelkese ganz einfach mit wenigen Zutaten selber. Du kannst die Kekse ganz schlicht halten oder vor dem Backen nach deinem Geschmack mit gehackten Mandeln oder Walnüssen bestreuen. Diese Dinkelkekse sind ein leckeres Basisrezept. Du kannst die Kekse später vielseitig verzieren und auch nach der Weihnachtszeit noch servieren.

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Serviervorschlag: Dinkelkekse auf Teller mit Kaffee
Zutat Beispielmenge / Hinweis
Dinkelvollkornmehl Basis für vollen Geschmack
Gemahlene Haselnüsse z. B. 200 g für nussigen Teig
Butter / Margarine kalte Stücke, Menge je nach Rezept (z. B. 170 g Butter in Variante)
Zucker / Rohrzucker 100 g oder nach Geschmack
Eigelb 2 Eigelb in klassischer Mürbeteig-Variante

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