Zahlen Backform Silikon: Anwendung und Pflege im Detail
Silikon-Backformen sind heutzutage fester Bestandteil jeder Küche und bieten zahlreiche Vorteile bei der Zubereitung unterschiedlichster Backwaren. Ob Kuchen, Muffins, Tortenböden, Brot, Kekse, Pralinen oder sogar Eis und Desserts - die Verwendungsmöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. Dank ihrer Flexibilität und Langlebigkeit sind sie sowohl beim Backen als auch beim Einfrieren unverzichtbare Küchenhelfer.
Vielfältige Einsatzbereiche von Silikon-Backformen
Back- oder Kuchenformen aus Silikon sind aus der heutigen Küche nicht mehr weg zu denken. Besonders groß ist die Auswahl im Backbereich, doch auch für Pralinen, Pudding, Desserts, Eis oder andere gefrorene Speisen werden sie gerne verwendet. Silikonformen sind vielseitige und praktische Küchenhelfer, die dir im Alltag viele Vorteile bieten.
- Kuchen, Muffins, Kekse, Brot und Tortenböden
- Süßspeisen wie Eis, Pudding und Sülze
- Herstellung von Pralinen und Schokolade
- Verwendung im Gefrierschrank und in der Mikrowelle
Die Zeiten, in denen Backformen ausschließlich aus Metall oder Keramik bestanden, sind längst vorbei. In vielen Küchen gehören Silikonformen heute zur Grundausstattung.
Temperaturbeständigkeit und Flexibilität
Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Temperaturbeständigkeit: Silikonformen halten Temperaturen von etwa -60 °C bis +230 °C stand. Du kannst sie daher sowohl zum Backen als auch zum Einfrieren nutzen. Außerdem enthält Lebensmittel, die mit Silikonbackformen gebacken werden, weniger Fett, da Sie kein Fett oder Öl benötigen, um eine Antihaftbeschichtung zu erzeugen.
Der größte Vorteil: Antihaftwirkung
Ihr größter Vorteil: Kuchen, Muffins und andere Backwaren lassen sich auch ohne Einfetten oder Backpapier mühelos aus der Form lösen. Das spart Zeit, Material und macht das Backen deutlich entspannter. Die Antihaftwirkung lässt nichts mehr anbacken.
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Muss eine Silikonbackform eingefettet werden?
Dass man Silikonbackformen nicht einfetten muss, ist ein großer Vorteil. Tatsächlich ist es wegen der Beschaffenheit von Backformen aus Silikon nicht nötig, zu Fett zu greifen. Vor jedem Gebrauch sollte die Form sauber sein und leicht eingefettet werden, z. B. mit weicher Butter oder Margarine. Allerdings ist es wichtig, sie richtig zu handhaben.
Allerdings empfehlen einige Experten, bei der allerersten Nutzung die Form einmalig einzufetten (z. B. mit Butter). Sollten Gebäcke trotzdem kleben, z .B. am Schornstein von Gugelhupfformen, dann muss man die Silikonform fetten und mehlen.
Tempern der Form vor Erstgebrauch
Eine neue Silikonbackform sollte auf jeden Fall getempert werden. Wie geht das? Dieser Vorgang, der auch als „Ausbrennen“ bekannt ist, findet im Backofen statt. Dafür gibt man die Backform ganz einfach für vier Stunden bei über 200 °C hinein. Dieser Schritt ist essenziell, damit der erste darin gebackene Kuchen nicht nach Silikon schmeckt.
Anwendung von Silikon-Backformen
Vorbereitung der Form
- Vor dem ersten Gebrauch immer ausspülen und gründlich reinigen.
- Nach dem Tempern ein einmaliges Einfetten vor dem ersten Backen wird empfohlen.
- Die Form sollte vor dem Befüllen bereits auf den Backofenrost gestellt werden, um beim Transport Stabilität zu gewährleisten.
Befüllung und Backen
Besonders praktisch an Silikonbackformen ist, dass man sie flexibel lagern kann. Immerhin können sie geklappt, gebogen oder zusammengeschoben werden. Die Formgebung verändert sich dadurch nicht.
Es kann jeder Teig in einer Silikonform verwendet werden. Der Einschub und die Backtemperatur bleiben wie im Rezept angegeben.
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Silikonformen werden wie Metall-Backformen verwendet, d. h. die Backzeit oder Backtemperatur verringert sich nicht. Achtung: Silikonbackformen werden genauso heiß wie Metallbackformen, daher nach dem Backen nur geschützt, z. B. mit Ofenhandschuhen, anfassen.
Backen und Abkühlen
Nach dem Befüllen wird die Form mit dem Rost in den Backofen geschoben. So können Mürbeteige beim Transport in den Backofen nicht reißen und flüssige Teige nicht über den Rand laufen. Ebenso muss am Ende der Backzeit die Form zusammen mit dem Backofenrost aus dem Backofen genommen und zum Abkühlen (etwa 10 Min.) auf einen Kuchenrost gesetzt werden. So gewinnt das heiße Gebäck an Stabiität und reißt nicht.
Der Kuchen sollte dann auf einem Kuchenrost einige Minuten auskühlen. Hier ist es wichtig, dass der Kuchen nach dem Backen ca. 10 Minuten auf dem Rost steht. Danach das Gebäck - je nach Gebäckart - aus der Form stürzen oder durch Auseinanderziehen und Biegen aus der Form lösen und herausheben.
Lösen des Gebäcks
Nur so löst es sich gut und vollständig vom Silikon. Zum Lösen des Gebäcks keine scharfen Gegenstände benutzen, damit die Form nicht beschädigt wird.
Das Stürzen klappt am besten, wenn ihr einen Teller, ein Kuchenrost, oder ein Cake Board auf den Kuchen legt und dann Kuchen und Platte zusammen schnell umdreht. Kuchen sollte sich dann von alleine lösen.
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Pflege und Reinigung von Silikonformen
Regelmäßige Reinigung
- Nach jedem Gebrauch von Hand mit warmem Seifenwasser waschen oder in den oberen Korb Ihrer Spülmaschine geben.
- Flach oder gerollt lagern, niemals falten.
- Silikonbackformen sind spülmaschinengeeignet.
- Sanfte Reinigung mit Spültuch oder Schwamm. Bitte keine Scheuermittel oder spitze Gegenstände verwenden.
Eine neue Backform wird zunächst mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt und mit heißem Wasser nachgespült. Es empfiehlt sich, die Silikonform nicht abzutrocknen, sondern auf einem Geschirrtuch auszuklopfen. Damit vermeidet man Fusseln auf dem Silikon.
Natürliche und gründliche Reinigung
Reinigen Sie Ihr Silikon-Backgeschirr mit einer Paste aus weißem Essig und Natron. 10 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen. Gründliche Reinigung: Streuen Sie eine dünne Schicht Backpulver auf die Backmatte. Nehmen Sie eine halbe Zitrone und reiben Sie über die Backmatte. Dadurch entsteht eine Paste. Paste 10 Minuten einwirken lassen und mit warmem Wasser abspülen.
Lagerung und Pflegehinweise
Lag eine bereits benutzte Silikonform mehrere Wochen im Schrank, sollte sie vor der Benutzung mit heißem Wasser ausgespült und auf einem Geschirrtuch ausgeklopft werden. Silikonbackformen am besten an der Luft trocknen lassen - so gelangen keine Fussel vom Küchentuch in die Form.
Flach oder gerollt lagern. NIEMALS falten.
Häufig auftretende Probleme und deren Lösung
Fettfilm und weißer Film auf der Form
Wer Silikon-Backformen besitzt, kennt das: Trotz Spülens bleibt ein öliger Film auf der Form. Bei längerem Liegen einer mehrfach benutzten Silikonform bildet sich auf der Oberfläche ein Fettfilm und die Form fühlt sich klebrig an. Je nach Farbe der Silikonform sieht dieser Oberflächenfilm auch weiß aus. Zudem können sich vom Klarspüler der Spülmaschine auf der Oberfläche einer Silikonform nach längerem Liegen weiße Punkte bilden.
Alles kein Grund zur Sorge, diese Vorkommnisse machen die Form nicht unbrauchbar! Durch natürliche Reinigung mit Essig-Natron-Paste oder Zitronen-Backpulver-Paste lässt sich die Oberfläche wieder auf Vordermann bringen.
Kuchen und Gebäck klebt an der Form?
Kuchen und Muffins lösen sich nicht? Dieser Effekt kann daraus resultieren, dass die Form nicht passend vorbereitet wurde. Aber auch eine beschädigte Oberfläche kann die Ursache sein. Wird die Silikonform falsch gereinigt oder mit scharfen Gegenständen bearbeitet, kann die Antihaftbeschichtung beschädigt werden.
Zum Lösen von Gebäck immer vorsichtig vorgehen und die Form nur mit sanften Hilfsmitteln bearbeiten.
Sicherheit und Qualität bei Silikonformen
Ein Test des Schweizer Verbrauchermagazins K-Tipp von 2019 ergab, dass alle getesteten Backformen Silikonspuren ans Backgut abgaben - und nur die besten blieben dabei unter dem Grenzwert. Das war zum Beispiel eine Guglhupfform von Dr. Oetker.
2022 schickte die Zeitschrift "Ökotest" Muffinförmchen aus Silikon ins Labor. Von den 20 getesteten Formen gaben sieben davon mehr flüchtige organische Bestandteile ab als das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als Richtwert festgesetzt hat.
"Eine Überschreitung des Richtwertes in den BfR-Empfehlungen stellt im Umkehrschluss nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko dar. Zum Beispiel ist der Richtwert für die flüchtigen bzw. extrahierbaren Bestandteile in erster Linie ein Parameter, der anzeigt, ob die Vorgaben der guten Herstellungspraxis eingehalten wurden." (BfR auf Anfrage von BAYERN 1).
| Kriterium | Empfehlung |
|---|---|
| Vor Erstgebrauch | Tempern, gründlich reinigen, ggf. einmalig einfetten |
| Alltagspflege | Waschen mit warmem Wasser, kein Abtrocknen, Lufttrocknen |
| Reinigung | Spülmaschine oder sanft von Hand, keine scharfen Gegenstände |
| Lösen von Gebäck | Kuchen vollständig abkühlen lassen, vorsichtig stürzen |
| Probleme wie Fettfilm | Natürliche Reinigung mit Essig/Natron oder Backpulver/Zitrone |
Zusätzliche Tipps zur Handhabung
- Nie auf offenes Feuer, heiße Herdplatte oder direkt auf den Backofenboden stellen.
- Kleine Formen (wie Muffinförmchen) besser von Hand spülen, da sie in der Spülmaschine umfallen können.
- Silikonformen sind nicht schnittfest - zum Schneiden das Gebäck entnehmen.
Checkliste für den Umgang mit Silikon-Backformen
- Vor dem Erstgebrauch tempern und reinigen
- Einmalig einfetten, danach meist unnötig
- Backform vor dem Befüllen auf Ofenrost stellen
- Kuchen auf Kuchenrost abkühlen lassen
- Zum Lösen keine scharfen Gegenstände, besser ein Cake Board nutzen
- Natürlich reinigen bei Fettfilm oder weißen Stellen
- Nicht falten, Lufttrocknung bevorzugen
Die Vorteile von Silikonformen - ob zum Backen, Einfrieren oder für die Mikrowelle - liegen auf der Hand: unkomplizierte Anwendung, einfache Reinigung, flexible Lagerung und robuste Langlebigkeit machen sie zum unverzichtbaren Küchenwerkzeug.
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