Traditionelle deutsche Weihnachtskekse: Die besten Rezepte, Tipps und Klassiker
Wenn der Duft von Weihnachtsplätzchen in der Luft liegt, ist es um mich geschehen. Dann bin ich sofort und zuverlässig in Weihnachtsstimmung. Weihnachten ohne klassische Plätzchen? Das ist unvorstellbar! Schließlich sind es die traditionellen Rezepte, die den Zauber der Adventszeit direkt in unsere Küche bringen - Omas Klassiker, fruchtige Marmeladen-Plätzchen, zarte Vanillekipferl oder feines Spritzgebäck.
Diese Weihnachtsplätzchen sind die besten! Ihre alten Rezepte machen den Weihnachtszauber erst aus. In der heimischen Weihnachtsbäckerei warten auf dich meine liebsten Rezepte - von klassischen Sorten bis hin zu neuen Varianten. Mit 45 besten Weihnachtsplätzchen ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei: Ob Schokolade, Marmelade, Nüsse oder Trockenfrüchte, Vanille, Zimt oder Tonkabohne - du wirst bestimmt fündig!
Der Klassiker: Vanillekipferl
Für alle Vanillefans sind diese Kekse das perfekte Weihnachtsgebäck. Es handelt sich bei Vanillekipferl um ein traditionelles deutsch-österreichisch-böhmisches Weihnachtsgebäck in der typischen Halbmondform. Ihre helle Optik bekommen sie, indem die noch warmen Kekse nach dem Backen in Staubzucker oder Zucker gewendet werden. Die Kipferl müssen auf der Zunge zergehen, zart und mürbe schmecken. Mein Rezept braucht nur wenige Zutaten wie Mehl, Mandeln, Butter und Zucker - besonders lecker mit frisch ausgekratztem Mark der Vanilleschote.
Omas Klassiker: Butterplätzchen und Spitzbuben
Omas Butterplätzchen sind zart, fein und müssen butterig sanft schmecken. Der Teig ist im Nu gemacht und unkompliziert in Herstellung und Verarbeitung. Mit verschiedenen Ausstechformen sind sie ein Highlight auf jedem Plätzchenteller. Die bunten Spitzbuben, auch bekannt als Linzer Augen oder Hildabrötchen, sind die beliebten Marmeladen-Plätzchen, die in keiner weihnachtlichen Keksdose fehlen dürfen. Zwei zarte Mürbeteigkekse, gefüllt mit fruchtiger Marmelade und mit Puderzucker bestäubt, sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich ein Hit.
| Klassiker | Typische Hauptzutaten | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Vanillekipferl | Mehl, Mandeln, Butter, Vanille | Halbmondform, Staubzucker |
| Spitzbuben | Mehl, Butter, Marmelade | Mürbeteig, Fruchtfüllung |
| Butterplätzchen | Mehl, Butter, Eier | Ausstechformen, zart-mürb |
Kokosmakronen und Spritzgebäck
Kokosmakronen liefern zu Weihnachten einen Hauch Exotik. Hauptbestandteile sind aufgeschlagenes Eiweiß und Zucker und natürlich Kokosraspel. Das feine Spritzgebäck gehört ebenfalls zu den beliebtesten Traditionen: Ob du es am Ende in Schokolade tauchst oder nicht, es schmeckt immer buttrig zart und darf auf dem Plätzchenteller nicht fehlen. Saftige Kokosmakronen sind ein Klassiker und gehören zu Weihnachten wie Tannenbaum und Stollen.
Lesen Sie auch: Weihnachtliche Mini Pudding Tradition
Weitere Weihnachtsklassiker: Ausstechplätzchen, Lebkuchen, Spekulatius
Der absolute Weihnachtsklassiker sind Ausstechplätzchen wie süßer Baumschmuck. Ganz egal welche Form oder Verzierung, der Teig erinnert immer an Kindheit und gemütliche Stunden. Wer liebt sie nicht, die Kekse in Mühlenform? Spekulatius erhält durch Kardamom, Gewürznelken und Zimt seinen typischen Geschmack. Lebkuchen dürfen zum Fest und in der Zeit davor nicht fehlen. Die würzigen Lebkuchen mit Schokoguss erfüllen das ganze Haus mit einem herrlich würzigen Duft, wenn sie im Ofen aufgehen. Elisenlebkuchen sind eine Nürnberger Spezialität; der weiße Guss lässt sie so aussehen, als hätten Engel sie gebacken. Im Teig sind ganz viele Mandeln und kein bisschen Mehl.
Zimtsterne und Mandelgebäck
Zimtsterne zählen zu den absoluten Favoriten. Zimt ist schließlich das Weihnachtsgewürz schlechthin und gibt den Plätzchen ihre einzigartige Note. Mandelsplitter stehen bei Erwachsenen besonders hoch im Kurs. Mandelmonde sind echte Advents-Klassiker und schnelle Plätzchen zugleich: Nach nur 50 Minuten sind sie fertig. Diese hier sind nach alter Schule mit feinem Quittengelee gemacht - das ist unglaublich gut!
Moderne und ausgefallene Plätzchenvarianten
Neben bewährten Weihnachtsplätzchen kommen dieses Jahr auch neue Sorten mit auf den Weihnachtsteller. Das macht die Mischung einfach noch besser. Ob Rumkugeln, Schoko Crossies oder Chia-Vanillekipferl - auch vegane Weihnachtsplätzchen sind beliebt und gelingen mit wenigen Zutaten. Die neuesten Trends wie Pekanuss-Brownies oder Marzipanherzen bringen frischen Wind auf den Plätzchenteller.
Tipps für das perfekte Backerlebnis
- Teig kaltstellen: Viele Mürbeteige profitieren von mindestens 30 Minuten im Kühlschrank. Dadurch lassen sie sich leichter ausrollen und behalten beim Backen ihre Form.
- Immer kleine Teigstücke ausrollen: Das Ausrollen ist dadurch leichter und der Teig bleibt saftig.
- Welchen Zucker du nehmen solltest: Kristallzucker für knusprige Plätzchen, Puderzucker für zarte Plätzchen.
- Backblech-Know-how: Das Blech sollte kalt sein, damit die Plätzchen nicht schon beim Drauflegen zerlaufen.
- Backzeit beachten: Die Ränder sollten nur ganz leicht Farbe bekommen - so bleiben die Plätzchen schön zart.
- Dekoration: Zuckerperlen und Zuckerdeko sollten auf die Plätzchen gestreut werden, solange der Zuckerguss feucht ist.
Backen mit Kindern
In der Weihnachtsbäckerei wollen auch die Kleinsten tatkräftig unterstützen. Teig kneten, ausstechen und später bunt verzieren - daran haben Kinder total viel Spaß. Butterplätzchen und Ausstechplätzchen eignen sich besonders gut für Kleinkinder und Schulkinder, weil man für die Zubereitung in der Regel nur wenige Zutaten benötigt.
Tipps zur richtigen Lagerung und Haltbarkeit
Viele traditionelle Weihnachtsplätzchen wie Vanillekipferl und Spitzbuben schmecken nach ein paar Tagen Lagerung sogar noch besser. Die meisten Weihnachtsplätzchen zählen zum sogenannten Dauergebäck. Das bedeutet, dass sie lange haltbar sind. Im Schnitt lassen sie sich 2-4 Wochen oder sogar länger aufbewahren - vorausgesetzt, sie werden richtig gelagert. Am besten eignet sich für jede Kekssorte eine eigene Blech- oder Kunststoffdose. Sind deine Plätzchen zu knusprig geworden, kannst du noch einen Schnitz Apfel mit hineinlegen. Dadurch werden zum Beispiel Zimtsterne wieder richtig schön saftig!
Lesen Sie auch: Leitfaden zum Anzünden von Weihnachtspudding
| Plätzchensorte | Haltbarkeit unter idealer Lagerung |
|---|---|
| Vanillekipferl | 4-6 Wochen |
| Butterplätzchen | 2-4 Wochen |
| Lebkuchen | 6-8 Wochen |
| Kokosmakronen | 2-4 Wochen |
Dekoration und Gewürze in der Weihnachtsbäckerei
Die richtige Teigkonsistenz, Deko-Kniffe und mehr: Verwende bunte Streusel, Perlen, Zuckerfiguren und Co. am besten, wenn der Guss noch leicht feucht ist. Farbenfroher Zuckerguss gelingt mit Puderzucker und ganz wenig Flüssigkeit - Pasten- und Gelfarben eignen sich gut für kräftige Farben. In der Weihnachtsbäckerei spielen Gewürze wie Zimt, Nelken und echte Vanille eine wichtige Rolle. Hochwertige Gewürze sorgen für das volle Aroma klassischer Plätzchen.
Meal Prep und Aufbewahrung
Meal Prepping klappt auch beim Backen richtig gut. Denn Plätzchenteig einfrieren ist kein Problem. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, bereite ich gerne Teig vor und friere ihn ein. So habe ich immer eine Portion im Tiefkühler bereitliegen, um schnell loszubacken. Die Plätzchen immer abkühlen lassen, bevor sie verziert und gelagert werden. So lassen sich Zuckerguss, Streusel und weitere Zutaten besser auftragen.
Beliebte Rezepte aus der deutschen Weihnachtsbäckerei
- Vanillekipferl
- Butterplätzchen
- Spitzbuben/Linzer Augen
- Kokosmakronen
- Spritzgebäck
- Zimtsterne
- Spekulatius
- Lebkuchen
- Mandelmonde
Ob Kipferln, Printen, Makronen oder moderne Brownies - Hauptsache, die Mischung macht’s! Traditionelle Weihnachtskekse sind mehr als ein süßer Genuss; sie stehen für Heimat, Erinnerungen und jede Menge festliche Freude in der Adventszeit.
Lesen Sie auch: Christmas Pudding Rezept
tags: #traditionelle #deutsche #weihnachtskekse #rezepte


