Buttermilch-Quark-Kuchen ohne Boden: Familienrezept, Technik, Varianten und Tipps
Der Quarkkuchen ohne Boden weckt Erinnerungen an früher. Mich erinnert Käsekuchen ohne Boden an meine Kindheit. Denn schon meine Oma hat ihn so gebacken. Sie weiß eben, was gut ist. Das Rezept aus meiner Familie wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Und wir sind uns einig: Er hat den Titel „Weltbester” verdient.
Diese Käsekuchen-Variante kommt ganz ohne Boden aus und hat damit eine kurze Zutatenliste. Er ist ein All-Jahres-Kuchen, der immer gut ankommt. Da nicht noch extra ein Boden gemacht werden muss, brauchst du nur 20 Minuten Zeit für die Zubereitung. Zudem sparst du dir die Zeit für das Zubereiten des Bodens und kannst den Kuchen nach nur 10 Minuten in den Ofen schieben. Er ist ein Meal Prep Kuchen, den du problemlos schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren kannst.
Warum Buttermilch im Quarkkuchen ohne Boden?
Die Quarkmasse besteht v.a. aus Magerquark, Eiern, Butter und (Weichweizen-) Grieß; zum Stabilisieren wird der Käsekuchen ohne Boden mit Vanillepuddingpulver gemacht. Für den Quarkkuchen ohne Boden empfehle ich Magerquark, weil dieser trockener ist und so für eine festere Struktur sorgt. Schließlich wollen wir den Kuchen nach dem Backen auch gut schneiden können. Alles kann, nichts muss. Ich persönlich gebe gerne den Saft einer kleinen unbehandelten Zitrone hinzu. Das verleiht dem Käsekuchen ohne Boden eine frische Note. Außerdem hebt die Säure der Zitrone die Süße noch mehr hervor.
Die Eier lassen die Quarkmasse zwar stocken, geben aber nicht genug Halt. Stärke bringt die richtige Bindung. Aber Omas Rezept für den Käsekuchen ohne Boden wird mit Puddingpulver zubereitet! Magerquark: Er ist die Basis für die Teigmasse und macht den Kuchen schön cremig und saftig. Der Kuchen ist trotz der Süße sogar vergleichsweise low carb. Mit den passenden Toppings kannst du ihn immer an die aktuelle Saison anpassen.
Zutaten: Buttermilch-Quark-Kuchen ohne Boden
Du brauchst nur wenige, klassische Zutaten. Im Folgenden die Variante mit Buttermilch, die sich aus der Familienbasis mit Puddingpulver und Magerquark ableitet:
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- 150 g Butter
- 180 g Zucker
- 2 Ei(er)
- 500 g Quark
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- 500 ml Buttermilch
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Zitrone(n) - etwas geriebene Schale davon
- Salz
Für den Quarkkuchen ohne Boden empfehle ich Magerquark, weil dieser trockener ist und so für eine festere Struktur sorgt. Alles kann, nichts muss. Ich persönlich gebe gerne den Saft einer kleinen unbehandelten Zitrone hinzu.
Form und Vorbereitung
DU BENÖTIGST EINE SPRINGFORM MIT 26 CM DURCHMESSER. Bevor du die cremige Quarkmasse in eine Backform gibst, solltest du diese mit neutralem Speiseöl oder etwas flüssiger Butter einfetten. Am Boden der Form kannst du auch ein Backpapier verwenden.
Schritt-für-Schritt: So gelingt der Buttermilch-Quark-Kuchen ohne Boden
1) Backofen und Form
Den Backofen heizt du rechtzeitig auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Den Boden der Springform belegst du mit einem Bogen Backpapier, diesen befestigst du durch Aufsetzen des Rands und schneidest ihn zurecht. Den Rand fettest du leicht ein.
2) Butter-Zucker-Basis
Die 125 g sehr weiche Butter und 200 g Zucker verrührst du in einer großen Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine bei hoher Geschwindigkeit 2 bis 3 Minuten hell und cremig. Die 5 Eier gibst du einzeln, nacheinander dazu und rührst sie jeweils 30 Sekunden unter.
Für die Quarkmasse die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine / Handrührer einige Minuten schön schaumig schlagen. Die Eier einzeln gut unterrühren.
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3) Quark, Puddingpulver, Zitrone und Buttermilch
Grieß, Vanillepuddingpulver, Backpulver, Salz und Zitronenschale mischen. Zur Eiermasse geben. Zusammen mit dem Quark ebenfalls unterrühren (aber nicht zu lange), bis eine homogene Creme entstanden ist. Für die Quarkmasse Butter, Eier, Zucker, Quark, Puddingpulver, Vanillezucker und ein wenig geriebene Zitronenschale miteinander verrühren. Zum Schluss 1/2 Liter Buttermilch unterrühren. Alles in die Springform gießen.
4) Einfüllen und Backen
Den Teig füllst du in die Springform und streichst ihn mit einem Teigschaber glatt. Den Kuchen auf der mittleren Schiene (Rost) etwa 60 Minuten backen. Sollte sich die Oberfläche zu dunkel färben, deckst du die Form mit Alufolie oder Backpapier locker ab.
Backe den Kuchen auf der untersten Schiene und bei niedriger Temperatur. Sonst kann es sein, dass er die Oberfläche zu schnell dunkel wird, er aber innen noch flüssig ist. Käsemasse in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und ca. 50-60 Minuten backen. Sollte der Kuchen gegen Ende der Backzeit dunkel werden, evtl. mit Backpapier oder Alufolie abdecken.
5) Richtig abkühlen lassen
Den Käsekuchen lässt du im ausgeschalteten Ofen mit geöffneter Tür 30 Minuten ausdampfen, nimmst ihn dann aus dem Ofen und lässt ihn in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Erst dann löst du den Kuchen aus der Form. Wenn du genügend Zeit hast, sollte der Käsekuchen ohne Boden am besten im Ofen auskühlen.
Perfekte Konsistenz: Temperatur, Risse vermeiden und Gargrad erkennen
Manchmal passiert es, dass die Feuchtigkeit aus der Quarkmasse zu schnell entweicht und die Oberfläche beim Backen einreißt. Um das zu verhindern, kannst du den Kuchen nach 15 bis 30 Minuten ringsherum ca. 1 cm einschneiden. Ich backe den Kuchen langsam und bei besonders niedriger Temperatur.
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Du fragst dich vielleicht, woran du erkennst, dass der Käsekuchen fertig ist. Ich verrate es dir: Beim Käsekuchen ist eine Stäbchenprobe nicht möglich, da immer etwas daran hängenbleiben würde. Stattdessen sollte die Quarkmasse am Rand goldgelb und in der Mitte hell und matt sein. Wenn du leicht an der Form rüttelst, sollte der Rand sich außen kaum mitbewegen. Vergiss jedoch nicht: Risse tun dem Geschmack keinen Abbruch und sorgen meist sogar für Ecken und Kanten mit Charme. Mit etwas Puderzucker oder Früchten dekoriert kannst du Risse außerdem gut verstecken, wenn sie dich stören.
Servieren, Aufbewahren, Meal Prep
Er muss unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort hält er sich gut abgedeckt 3 bis 4 Tage. Am besten bewahrst du ihn unter einer Kuchenhaube oder in einer luftdichten Box auf, damit er keine Fremdgerüche annimmt. Im Sommer oder bei hohen Temperaturen solltest du unbedingt darauf achten, dass er nicht zu lange ungekühlt herumsteht.
Mein Tipp zum Servieren: Nimm ihn etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder schön cremig wird. Den ausgekühlten Kuchen bestäubst du nach Belieben mit 2-3 EL Puderzucker.
Varianten: Früchte, Mini-Gläser und Low-Carb-Twist
Früchte in der Quarkmasse sind ein echter Klassiker, die fruchtige Frische sorgt für Abwechslung. Mandarinenfilets aus der Dose passen natürlich prima, aber auch Sauerkirschen oder frische Beeren wie bei meinem Beeren-Käsekuchen sind ein Traum. Neben fruchtigen Komponenten kannst du auch etwas Schokosoße über den samtigen Käsekuchen gießen. Wenn du den Käsekuchen ohne Boden gerne beim Picknick oder auf einem süßen Buffet servieren möchtest, kannst du ihn auch direkt in kleinen feuerfesten Weckgläschen backen.
Wer mag, gibt Rosinen unter die Masse. Ansonsten schmeckt der Käsekuchen ohne Boden mit Mandarinen oder Kirschen gut. Durch den fehlenden Boden sparen wir uns schon einiges an Kalorien. Damit der Kuchen so richtig low carb ist kannst Du den Zucker natürlich auch gegen Deine Lieblingssüße austauschen.
Doppelte Sicherheit: Alternative Zubereitungen im Überblick
Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit etwas Butter einfetten und Grieß ausstreuen. Für die Quarkmasse die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker mit der Küchenmaschine / Handrührer einige Minuten schön schaumig schlagen. Die Eier einzeln gut unterrühren. Grieß, Vanillepuddingpulver, Backpulver, Salz und Zitronenschale mischen. Zur Eiermasse geben. Zusammen mit dem Quark ebenfalls unterrühren (aber nicht zu lange), bis eine homogene Creme entstanden ist.
In der Variante 1 werden die Eier getrennt und das Eiweiß separat steif geschlagen. Das Eigelb schlägst Du ebenfalls schaumig und die restlichen Zutaten kommen dann nacheinander dazu. Die Masse wird weitergerührt und als letztes wird der Eischnee vorsichtig untergehoben. Variante 1 wird fluffiger und deshalb habe ich die Zubereitung auch ins Rezept aufgenommen. Bei der Variante 2 hingegen ist die Masse etwas fester und erinnert mich eher an eine Käsekuchenschnitte. Ich persönlich mag diese Variante lieber. Vor allem ist mir hier der Kuchen nicht gerissen.
Backzeit und Formen
Dieses Rezept lässt sich ganz einfach verdoppeln und dann auch in einer normalen 26iger Springform backen, während ich hier eine kleine Backform mit 20 cm Durchmesser genommen habe. Man muss mit der Backzeit ein wenig aufpassen. Käsekuchen im geschlossenen, warmen Ofen abkühlen lassen; die Tür dabei nicht öffnen.
Praxisnahe Tipps aus der Küche
- Die einzelnen Zutaten lassen sich am besten verrühren, wenn sie Zimmertemperatur haben.
- Wenn es schneller gehen muss, kannst du die Eier auch im Ganzen in den Kuchen geben. Er wird dann etwas weniger fluffig und ist mehr eine Käsekuchenschnitte.
- Wenn du genügend Zeit hast, sollte der Käsekuchen ohne Boden am besten im Ofen auskühlen.
- Wenn du den Käsekuchen ohne Boden gerne beim Picknick oder auf einem süßen Buffet servieren möchtest, kannst du ihn auch direkt in kleinen feuerfesten Weckgläschen backen.
Auf den Boden verzichtest du beim Käsekuchen sowieso am liebsten? Dann ist mein Rezept perfekt für dich! Mein Rezept für den Käsekuchen ohne Boden ist cremig, süß und besteht aus wenigen Zutaten wie Quark, Sahne und Vanillepuddingpulver. Geschmacklich ist der saftige Käsekuchen ohne Boden eine Wucht! In hippen Cafes findet man so häufig den berühmten San Sebastian Cheesecake serviert.
Buttermilch-Variante: Kompakte Rezeptkarte
| Zutat | Menge | Hinweis |
|---|---|---|
| Butter | 150 g | sehr weich |
| Zucker | 180 g | mit Vanillezucker kombinieren |
| Eier | 2 Stück | zimmerwarm |
| Magerquark | 500 g | für feste Struktur |
| Buttermilch | 500 ml | zum Schluss unterrühren |
| Vanillepuddingpulver | 1 Pck. | Bindung und Aroma |
| Zitrone | 1 Stück | Schale, optional Saft |
| Salz | Prise | für Geschmack |
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. HINWEIS: Wenn der Kuchen beim Backen oder Hinterher auf der Oberfläche reißt, mach dir keinen Kopf. Es hat geschmacklich überhaupt keine Auswirkungen und ist nur eine optische Sache.
Häufige Fragen und kleine Stolpersteine
Du fragst dich vielleicht, woran du erkennst, dass der Käsekuchen fertig ist. Stattdessen sollte die Quarkmasse am Rand goldgelb und in der Mitte hell und matt sein. Wenn du leicht an der Form rüttelst, sollte der Rand sich außen kaum mitbewegen. Theoretisch ja, denn du brauchst etwas, das die Bindung in der Quarkfüllung erhöht. Die Eier lassen die Quarkmasse zwar stocken, geben aber nicht genug Halt. Stärke bringt die richtige Bindung. Aber Omas Rezept für den Käsekuchen ohne Boden wird mit Puddingpulver zubereitet!
Ich hoffe, dass euch mein schnelles, einfaches Rezept für saftigen Käsekuchen ohne Boden gefällt - und immer dran denken: Schönheit ist Geschmackssache. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Backen und Genießen!
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