Vegane Buchweizenkekse Rezept – Knusprig, glutenfrei und lecker genießen
Knusprige Kekse, die vegan und glutenfrei sind, erfreuen sich nicht nur in der Weihnachtszeit großer Beliebtheit - sie lassen sich eigentlich jederzeit genießen. Dieses Rezept für vegane Buchweizenkekse ist nicht nur lecker, sondern auch schnell zubereitet und bietet eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Keksen. Besonders für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder für alle, die bewusst auf hochwertige Zutaten achten, eignet sich dieses vielseitige Rezept.
Zutaten und gesundheitliche Vorteile von Buchweizen
Oft wird gefragt, ob Buchweizen wirklich glutenfrei ist, da im Wort "Weizen" enthalten ist. Tatsächlich handelt es sich bei Buchweizen um ein glutenfreies Pseudogetreide, das mit herkömmlichem Weizen nichts zu tun hat. Somit ist Buchweizenmehl perfekt für alle, die auf Gluten verzichten müssen oder wollen.
Buchweizen ist nicht nur glutenfrei, sondern auch reich an hochwertigen Nährstoffen und Vitalstoffen. Er eignet sich hervorragend für eine ausgewogene Ernährung und kann außerdem gekeimt werden, wodurch sich der Gehalt an Enzymen, Mineralien und Proteinen erhöht. Besonderheit von Buchweizen sind das Fehlen von Gluten und Weizenlektinen, welche das Blut dickflüssig machen können und so zu Durchblutungsstörungen sowie ernsthaften Erkrankungen wie Thrombosen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können.
Gesündere Süßungsmittel: Dattelzucker und Kokosblütenzucker
Für dieses Rezept werden alternative Süßungsmittel verwendet, die gesünder als raffinierter Zucker sind. Zum Beispiel besteht Dattelzucker ausschließlich aus gemahlenen Datteln und ist ballaststoffreich sowie mit wertvollen Nährstoffen angereichert. Ebenso lässt sich Kokosblütenzucker als Zuckeralternative einsetzen; er besitzt einen sehr niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt, länger sättigt und Heißhungerattacken vorbeugt.
Kokosblütenzucker kann 1:1 wie brauner Zucker verwendet werden, was die Umstellung in der Küche besonders einfach macht. Die Kombination von Dattelzucker und Kokosflocken verleiht den Keksen zudem einen besonderen Geschmackskick.
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Zubereitung des Teigs
Die vegane Zubereitung der Buchweizenkekse ist unkompliziert und geht schnell:
- Heize den Ofen auf 180 °C vor.
- Erwärme zuerst das Kokosöl in einem Topf, bis es flüssig ist.
- Vermenge in einer Schüssel Buchweizenmehl, Dattelzucker (oder Kokosblütenzucker), Kokosflocken, etwas Meersalz und weitere Zutaten nach Wahl.
- Füge das flüssige Kokosöl hinzu und vermenge alles gut zu einem braunen Teig.
- Falls der Teig zu fest ist, kann 1 Esslöffel Wasser oder Mandelmilch hinzugegeben werden.
- Forme aus dem Teig kleine Portionen und drücke sie zu flachen Keksen.
- Lege die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe sie für ca. 15 Minuten, bis sie etwas dunkler werden.
Vegane Buchweizen-Haselnuss-Kekse mit Schokofüllung
Ein besonders beliebtes Rezept sind die Buchweizen-Haselnuss-Kekse mit einer intensiven veganen Schokofüllung. Diese Kekse sind sowohl vegan, laktosefrei als auch glutenfrei. Das nussige Aroma gepaart mit der leicht herben Note macht sie zu einem echten Geschmackserlebnis.
Hier die grundlegende Zubereitung:
- Mix Buchweizenmehl, geriebene Haselnüsse, Meersalz, Ahornsirup und Pflanzenöl mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig.
- Forme kleine Kugeln, lege sie auf ein Backblech und drücke sie mit einem Glas flach.
- Backe die Kekse bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) für 16-20 Minuten.
- Lass die Kekse abkühlen.
- Für die Füllung schmilzt du vegane Schokolade und rührst Mandelmus sowie Ahornsirup ein.
- Verteile die Füllung großzügig auf der Hälfte der Kekse und setze die restlichen als Deckel darauf.
- Bewahre die fertigen Kekse kühl auf.
Vegane und glutenfreie Schokoladenkekse mit Buchweizenmehl
Für alle, die nach einer köstlichen Variation suchen, sind die veganen und glutenfreien Schokoladenkekse mit Buchweizenmehl ideal. Diese Kekse sind nicht nur sehr schokoladig, sondern auch knusprig und lassen sich leicht herstellen.
Benötigte Zutaten:
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- 90 g Buchweizenmehl
- 90 g Hafermehl
- 40 g Mandelmehl
- 110 g Rohrohrzucker
- 50 g Kokosblütenzucker
- 2 TL Backpulver
- ½ TL Bourbon Vanille
- ¼ TL Meersalz
- 120 g vegane Margarine
- 40 g Apfelmark (Apfelmus)
- 90 g vegane dunkle Schokoladendrops
Zubereitung:
- Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier oder Dauerbackmatte auslegen.
- Buchweizenmehl, Hafermehl, Mandelmehl, Zuckerarten, Backpulver, Vanille und Salz in eine Schüssel geben.
- Vegane Margarine und Apfelmark hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten oder mixen.
- Zum Schluss die Schokoladendrops vorsichtig unterheben.
- Teig in 12 Portionen teilen, zu Kugeln rollen und auf das Blech legen.
- Mit der flachen Hand platt drücken, dabei genügend Abstand lassen.
- 12 Minuten backen für weichere Kekse, bis zu 15 Minuten für knusprige Kekse.
- Abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren (bis zu 4 Tage haltbar).
Gesundheitliche Vorteile und Tipps zur Lagerung
Diese veganen Buchweizenkekse sind nicht nur schmackhaft, sondern auch nährstoffreich. Buchweizen bringt wertvolle Spurenelemente wie Eisen und Zink mit. Durch die Verwendung von Kokosblüten- oder Dattelzucker wird der glykämische Index der Kekse zusätzlich gesenkt, was Heißhungerattacken vorbeugt und für eine nachhaltige Energieversorgung sorgt. Zudem sind die Kekse frei von raffiniertem Industriezucker und tierischen Produkten, was sie besonders verträglich macht.
Lagert man die Kekse in einem luftdichten Behälter, bleiben sie etwa 4 Tage frisch und knusprig. So sind sie perfekt als Snack zwischendurch oder als Geschenk in der Weihnachtszeit geeignet.
Vervielfältigungsmöglichkeiten und Inspiration
Die Basisrezepte können leicht variiert werden: Wer mag, kann Hafermehl durch Dinkelmehl ersetzen oder Nüsse nach Wahl ergänzen. Auch Gewürze wie Zimt, das als wärmend gilt und besonders in der winterlichen Küche geschätzt wird, passen hervorragend in den Teig. Zusätzlich machen sich Kokosflocken und Dattelzucker sehr gut im Geschmack.
Ich lade dich herzlich ein, diese Rezepte auszuprobieren und gerne deine Erfahrungen in den sozialen Medien mit dem Hashtag #vildundfrei zu teilen.
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