Breitsamer Honig: Stiftung Warentest Bewertung und Einordnung
Honig im Glas ist besonders beliebt, wenn es darum geht Tee, Milch oder Speisen zu süßen und zu verfeinern. Im Idealfall ist ein solcher Honig sehr aromatisch und verfügt über eine leicht dosierbare Konsistenz. Breitsamer-Honig ist in diesem Fall eine gute Wahl für Honigliebhaber.
Breitsamer im Vergleich: Platzierung und Produkte
Auf den ersten Platz im Ranking schafft es der Honig „Frühlingssummen“ der Traditionsmarke Breitsamer. Der Honig liegt mit rund 6,49 Euro pro 500 Gramm preislich im Mittelfeld. Der Honig des Testsiegers der Marke Breitsamer kommt aus Deutschland und Dänemark und wurde mit 1,8 bewertet. Testsieger wurde der Breitsamer Honig aus Deutschland und Dänemark mit 1,8 namens „Frühlingssummen“.
Wir waren im Juli 2026 insbesondere von den Charakteristika des Modells Bayerischer Honig dunkel von Breitsamer* überzeugt. Wählen Sie jetzt aus unserer Vergleichstabelle einen flüssigen Honig von Breitsamer, damit Sie ihn auch einfach in Ihren Getränken dosieren können.
Top Breitsamer-Produkte im Überblick
| Platz | Produktmodell | Preis ca. | Konsistenz | Positiv |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | Bayerischer Honig dunkel von Breitsamer | ca. 11 € | flüssig | Problemloses Verschließen des Honigbehälters |
| Platz 2 | Honigtopf Wald von Breitsamer | ca. 21 € | flüssig | Umfangreicher Bestand an Honig |
| Platz 3 | Tasmanischer Leatherwood Honig von Breitsamer | ca. 15 € | cremig | Weiche Textur |
| Platz 4 | Weißtanne Honigtauhonig von Breitsamer | ca. 9 € | flüssig | Problemloses Verschließen des Honigbehälters |
| Platz 5 | Kastanienhonig von Breitsamer | ca. 8 € | flüssig | Problemloses Verschließen des Honigbehälters |
Wie Stiftung Warentest geprüft hat
Stiftung Warentest hat die Produkte insgesamt in fünf verschiedenen Disziplinen geprüft, die jeweils unterschiedlich gewichtet wurden. Am wichtigsten war logischerweise das Sensorische Urteil (30 %). Dieses wurde anhand des Aussehens, Geruchs, Geschmacks, Mundgefühls und der Konsistenz des Honigs getroffen. Und auch die Authentizität (30 %) machte einen großen Teil des Gesamturteils aus. Hier wurden insbesondere das Pollenspektrum, die physikalisch-chemische Beschaffenheit sowie Hinweise auf Verfälschungen begutachtet.
Weiterhin wurde der Honig auf potenzielle Schadstoffe (20 %) untersucht. Für die Authentizitätsanalyse kamen spezielle Methoden zum Einsatz, die nur für Honig entwickelt wurden und viel Fachkenntnis und Erfahrung erfordern. Bei den Laboruntersuchungen zu Honigverfälschungen fand Stiftung Warentest keine Hinweise auf gepanschten Honig. Zum Einsatz kamen hierbei die branchenüblichen Testmethoden wie NMR, IRMS und LC-HRMS.
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Testergebnisse kurz gefasst
Stiftung Warentest hat im April 2025 Blütenhonig von insgesamt 24 Herstellern ganz genau unter die Lupe genommen. Mit durchwachsenem Ergebnis: 14 Produkte konnten ein gutes Ergebnis absahnen. Drei erreichten immerhin ein "Befriedigend". Sechs schafften es leider nur zu einem "Ausreichend" und ein Bio-Produkt fiel sogar komplett durch den Test.
Die Stiftung Warentest konnte am Ende keinem Produkt die Note „sehr gut“ geben. 14 von 24 Blütenhonigen im Test sind gut, sechs sind nur ausreichend, einer ist mangelhaft. 20 der 24 getesteten Produkte erhielten die Note "gut" und schmeckten "etwa aromatisch, pflanzlich oder würzig".
Warum Breitsamer punktet
Der Honig ist ein Gemeinschaftswerk dänischer und deutscher Bienen und stammt aus konventioneller Herstellung. Er hat eine beige Farbe und wird im Geschmack als aromatisch, leicht kohlartig und langanhaltend beschrieben. Gesamtnote: 1,9. Der Honig des Testsiegers der Marke Breitsamer kommt aus Deutschland und Dänemark und wurde mit 1,8 bewertet.
Der Testsieger „Frühlingssummen“ schneidet im Honig-Test am besten ab. Der Geschmack: aromatisch und pflanzlich oder würzig. Geschmacklich konnte der Großteil des Honigs überzeugen: 20 der 24 getesteten Produkte erhielten die Note "gut".
Kritik und Reaktionen aus der Imkerschaft
Stiftung Warentest erntet Kritik von deutschen Imkerverbänden. Gar nicht einverstanden mit dem Test ist der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB). In einer Stellungnahme wirft der Verband der Stiftung Warentest vor, den Handelskonzernen und Honigabfüllern einen ordentlichen Gefallen getan zu haben.
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Die Honigauswahl in unseren Supermärkten ist riesig. Die weitverbreitete Honigpanscherei mit Zuckersirup, die deutsche und europäische Berufsimker im letzten Jahr aufgedeckt haben, sei bei den Verbrauchern angekommen. Das habe vielerorts zu einem deutlich veränderten Verbraucherverhalten hin zu hochwertigen, authentischen Imkerhonigen geführt, so der DBIB weiter.
Die D.I.B. kritisierte die Einordnung von Honigen im Test, denn bei staatlichen Lebensmittelkontrollen sei der Etikettaufdruck „Spitzenqualität“ bisher nie mit „Premium“ gleichgesetzt gewesen. Trotzdem hat der Imkerbund bereits letztes Jahr auf ähnliche Beanstandungen reagiert und bietet seitdem auch Etiketten ohne den strittigen Aufdruck an.
Praktische Hinweise: Auf was muss ich bei Honig achten?
- Lieber lokale Produkte kaufen: Von der schlechten Ökobilanz abgesehen, handelt es sich bei Importware aus China und Co. oft um "gefälschten Honig", der eigentlich eine Mischung aus Reis und Sirup ist.
- Verpackungsmaterial: Plastikgefäße sind umweltschädlicher und können die Qualität des Honigs durch toxische Substanzen beeinträchtigen.
- Lieber trüb als klar: Authentische Naturprodukte sind oft trüb, da sie z.B. Pollen, Wachs und manchmal sogar Holzpartikel enthalten.
- Festere Konsistenz: Natürlicher Honig kristallisiert in der Regel nach einer Weile und wird dadurch fester.
- Bio-Qualität: Bio-Honig unterliegt strengen Standards, die sich unter anderen auf das Haltungsgebiet, die Fütterung und die allgemeinen Haltungsrichtlinien beziehen.
Gesundheitliche Aspekte und Warnhinweise
Auf dem Papier sieht es erst mal ganz gut aus: Honig besteht hauptsächlich aus den Einfachzuckern Fructose und Glucose und enthält auch Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien wie Flavonoide. Die Betonung liegt allerdings auf enthalten, nicht auf relevant für die Versorgung. Denn die Mengen sind so gering, dass sie kaum gesundheitlich ins Gewicht fallen.
Was hingegen sehr wohl ins Gewicht fällt: die Kalorien. Mit rund 300 kcal pro 100 g liefert Honig fast so viel Energie wie klassischer Haushaltszucker. Auch in Sachen Blutzuckerspiegel oder Kariesgefahr steht er seinem weißen Kollegen in nichts nach.
Was viele nicht wissen (oder im Alltagsstress einfach vergessen): Für Kinder unter 12 Monaten ist Honig absolut tabu. Er kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Diese sind für Erwachsene harmlos, aber die unreife Darmflora von Säuglingen kann sie nicht abwehren - im schlimmsten Fall droht eine gefährliche Lebensmittelvergiftung mit Muskellähmung.
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Einige positive Eigenschaften hat Honig aber natürlich doch. So wird ihm beispielsweise eine antibakterielle Wirkung nachgesagt, und auch bei Schmerzen und Entzündungen soll das flüssige Gold lindernd wirken. Außerdem macht sich Honig gut in Gesichtsmasken, denn er spendet Feuchtigkeit und sorgt für weiche Haut.
Fazit für Käufer: Wie einordnen?
Weder Preis noch Herkunft verraten etwas über die Qualität, offenbart unser Test von 24 Blütenhonigen. Viele teure Produkte aus Deutschland enttäuschen. Allerdings gab es auch fünf Honige mit der Note „ausreichend“. Sie sind laut den Testern knapp am Durchfallen vorbeigeschrammt. Sie überzeugten vor allem nicht beim Punkt Authentizität.
Die gute Nachricht: In allen Honigproben fanden die Tester keine Hinweise auf Verunreinigungen. Viel Geschmack und wenig Schadstoffe auch zu kleinen Preisen, so lautet das Fazit der Stiftung Warentest zu ihrem aktuellen Honig-Test. Gute Eigenmarken von Supermärkten und Discountern kosten lediglich die Hälfte, wurden aber dennoch mit gut bewertet.
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