Bratapfelmarmelade: Ein Rezept für winterlichen Genuss ohne Marzipan
Bratapfelmarmelade ist mehr als nur ein Brotaufstrich; sie ist ein Stück Weihnachten und Winter für dein Zuhause. Schon beim Kochen erfüllt der Duft von Mandeln, Zimt und Vanille die Wohnung und weckt Erinnerungen an gemütliche Frühstücksmomente. Die Apfelsaison im Herbst ist die perfekte Zeit, um diese Marmelade zuzubereiten, die sich auch hervorragend als Geschenk aus der Küche eignet.
Warum Bratapfelmarmelade?
Die Bratapfelmarmelade ist eine köstliche Möglichkeit, die Fülle der Apfelernte im Herbst zu verarbeiten. Auch wenn es noch warm ist, kann man sich schon jetzt auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und die schmackhafte Marmelade im Vorratskeller bereitstehen haben. Sie ist nicht nur ein Genuss auf Brot, sondern passt auch hervorragend zu Pfannkuchen, Waffeln oder Croissants und ist eine leckere Einlage für Naturjoghurt. Der Duft von karamellisierten Äpfeln, Zimt und Kardamom beim Kochen weckt die Vorfreude auf gemütliche Abende zu Hause.
Das Rezept für Bratapfelmarmelade
Dieses Rezept ergibt etwa 4 Gläser à 250 ml.
Vorbereitungszeit: 30 MinutenZubereitungszeit: 15 MinutenGesamtzeit: 45 Minuten
Zutaten:
- ca. 1200 g Äpfel (ergibt 1000 g Apfelwürfel)
- 3 EL weißer Zucker
- 50 g Mandelblättchen
- 400 g Gelierzucker 3:1
- Saft einer halben Zitrone
- ½ TL Zimt
- ½ TL Vanilleextrakt
- ½ TL Kardamom
- 1 EL Rum (optional)
Zubereitung:
- Äpfel vorbereiten: Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden, so dass am Ende 1000 g Apfelwürfel übrig bleiben.
- Karamellisieren: Den weißen Zucker in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze langsam goldbraun karamellisieren.
- Äpfel anrösten: Die Apfelwürfel und Mandelblättchen in die Pfanne geben. Das Karamell wird zunächst fest, löst sich aber während des Köchelns wieder auf und verleiht den Äpfeln ein leckeres Röstaroma.
- Köcheln: Alles etwa 10 Minuten köcheln lassen und dabei regelmäßig umrühren.
- Würzen: Die Äpfel in einen großen Topf geben. Gelierzucker, Zitronensaft, Zimt, Vanilleextrakt, Kardamom und Rum (falls verwendet) hinzufügen und gut vermischen.
- Kochen: Unter Rühren zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
- Abfüllen: Die Marmelade sofort in saubere, heiß ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen, fest verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Tipps und Variationen:
- Für eine feinere Konsistenz: Die Marmelade nach dem Kochen mit einem Pürierstab pürieren.
- Alternative Gewürze: Anstelle von Kardamom Nelkenpulver verwenden.
- Weitere Zutaten: Rosinen oder Cranberries hinzufügen.
- Marzipan: Wer mag, kann etwas Marzipanrohmasse in kleinen Stücken unter die kochende Marmelade rühren.
- Nussvariationen: Anstelle von Mandeln gehackte Haselnüsse oder Walnüsse verwenden.
- Rumrosinen: Rosinen über Nacht in Rum einlegen und dann zur Marmelade geben.
- Apfelsorte: Am besten säuerliche Apfelsorten wie Elstar, Braeburn oder Jonagold verwenden.
- Weniger süß: Bei sehr süßen Äpfeln den Zucker reduzieren und etwas mehr Zitronensaft verwenden.
- Vegane Variante: Gelierzucker durch Apfelpektin ersetzen.
Haltbarkeit:
Die Marmelade ist etwa 1 Jahr haltbar.
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Marias Tipp:
Bei Verwendung von Bügelverschlussgläsern diese nicht auf den Kopf stellen, da dies unschön auf dem Glasdeckel aussieht. Stattdessen nach dem Einfüllen der Marmelade ein paar Tropfen reinen Alkohol (aus der Apotheke) in den Deckel träufeln und anzünden. Sofort verschließen. Die Flamme verbraucht den Sauerstoff im Glas und wenn sie erlischt, ist das Glas luftdicht verschlossen.
Bratapfelmarmelade haltbar machen
Um die Bratapfelmarmelade haltbar zu machen, füllst du die heiße Marmelade direkt nach dem Kochen in sterilisierte Gläser, verschließt sie sofort und drehst die Gläser für einige Minuten auf den Kopf. Dadurch wird der Luftdruck im Glas verringert und das Vakuum entsteht. Um den Abkühlprozess zusätzlich zu beschleunigen, kannst du die Gläser auch in ein kaltes, feuchtes Tuch wickeln oder sie vorsichtig in kaltes Wasser stellen. Dies sorgt dafür, dass die Gläser rasch abkühlen und das Vakuum effektiv entsteht, was die Haltbarkeit der Marmelade verlängert.
Servierideen:
- Als Brotaufstrich zum Frühstück
- Als Topping auf Pfannkuchen oder Waffeln
- Als Füllung für Apfeltaschen oder Muffins
- Als Beigabe zu Vanilleeis
- Als Geschenk aus der Küche
Fazit
Die Bratapfelmarmelade ist ein vielseitiger Genuss, der nicht nur in der Weihnachtszeit Freude bereitet. Mit diesem einfachen Rezept lässt sich im Handumdrehen ein Stück winterliche Gemütlichkeit ins Glas zaubern. Ob pur, mit Mandeln, Rosinen oder anderen raffinierten Zutaten - die Bratapfelmarmelade ist immer eine Köstlichkeit.
Leserstimmen und Erfahrungen
Viele Leser haben das Rezept bereits ausprobiert und sind begeistert. Einige haben die Marmelade nach ihren eigenen Vorlieben angepasst, z.B. mit weniger Gelierzucker, echter Vanille oder Amaretto statt Rum. Auch die Idee, Rumrosinen hinzuzufügen, wurde positiv aufgenommen. Ein Leser hat die Marmelade sogar mit Marzipan verfeinert.
Einige Leser hatten Schwierigkeiten mit der Konsistenz der Marmelade. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, mehr Apfelsaft hinzuzufügen oder eine andere Apfelsorte zu verwenden.
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Insgesamt ist die Bratapfelmarmelade ein beliebtes Rezept, das sich leicht an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.
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