Blut und Schokolade von Annette Curtis Klause: Zusammenfassung und tiefgehende Analyse
Schöne Bilder entwirft die Autorin zweifellos, doch "unschuldig" ist dieses Buch nicht, im Gegenteil. Kurz und gut: Es handelt sich nicht um eine typische Fantasy Romance für Jugendliche. Die Sprache ist einfach, aber sinnlich und setzt einem Bilder in den Kopf.
Vor Jahren habe ich den Film gesehen, der auf ihm basiert, und hatte eine nette, "unschuldige" Jugendromanze mit schönen Bildern erwartet. Innerhalb von zwei Abenden habe ich diesen Roman durchgelesen, der mich positiv überrascht hat, weil er so ganz anders war, als ich erwartet hatte.
Inhaltliche Zusammenfassung: Handlung und Figurenkonstellation
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Vivian - Sie ist eine Werwölfin. Sie versucht trotz ihrer Herkunft ein normales Leben zu führen und wünscht sich eigentlich nur Freunde, die nicht zu ihrem Rudel gehören. So lernt sie auch Aiden kennen und verliebt sich in ihn. Und er auch in sie. Aber was passiert wenn er hinter ihr Geheimnis kommt? Vivians Welt besteht aus einem Jonglieren zwischen ihrem Rudelleben, welches auch von Gewalt dominiert werden kann und dem "normalen" Alltagsleben als Schülerin einer High School.
Die Autorin legt viel Wert auf die Darstellung der rudelinternen Machtkämpfe, so dass ich als Leserin einen guten Eindruck von dem Rudel und seinen Mitgliedern bekommen habe. Die Werwölfe hier sind unglaublich "authentisch", sofern man das von einem Fantasyroman sagen kann.
Vivien ist eine Schönheit, sie weiß, dass sie schön ist, und sie bildet sich eine Menge darauf ein. Sympathisch ist etwas anderes. Doch dadurch wirkt ihre zeitweilig immer wieder zu Tage tretende Verletzlichkeit umso eindringlicher. Der "süße, unschuldige" in diesem Roman ist Aiden, der Mensch. Vivien ist es nicht, und damit stellt dieses Buch das gängige Jugendromanzenmuster auf den Kopf.
Lesen Sie auch: Blutzuckerwerte verstehen
Erwartungen vs. Lektüre-Erfahrung
Was auf den ersten Blick wie eine typische Main-Stream-Paranormal-Lovestory klingt, entwickelt sich zu einem mitreißenden und packenden Roman, der einen nicht mehr loslässt wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt. Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne.
Die Sprache ist einfach, aber sinnlich und setzt einem Bilder in den Kopf. Teils wunderschöne, teils schreckliche Bilder. Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen, denn Vivien ist sexuell erfahren, und das ganze Buch ist von teils unterschwelliger, teils offener Erotik und Sexualität bestimmt.
Themen und Motive: Identität, Körperlichkeit, Macht
Ich finde das Buch hebt sich von anderen Paranormal-Lovestorys, welche für Jugendliche und junge Erwachsene geschrieben werden, dadurch ab, dass Vivians Werwolf-Seite nicht in rosa Watte gepackt wurde und man nur die positiven Seiten erfährt, sondern man auch die dunkle Seite kennenlernt, die durch Intrigen und Gewalt geprägt ist. Die Autorin legt viel Wert auf die Darstellung der rudelinternen Machtkämpfe, so dass ich als Leserin einen guten Eindruck von dem Rudel und seinen Mitgliedern bekommen habe.
Vivians Welt besteht aus einem Jonglieren zwischen ihrem Rudelleben, welches auch von Gewalt dominiert werden kann und dem "normalen" Alltagsleben als Schülerin einer High School. Teils wunderschöne, teils schreckliche Bilder. Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne.
Figurenanalyse: Vivian und Aiden
- Vivien ist eine Schönheit, sie weiß, dass sie schön ist, und sie bildet sich eine Menge darauf ein.
- Sympathisch ist etwas anderes.
- Doch dadurch wirkt ihre zeitweilig immer wieder zu Tage tretende Verletzlichkeit umso eindringlicher.
- Der "süße, unschuldige" in diesem Roman ist Aiden, der Mensch.
- Vivien ist es nicht, und damit stellt dieses Buch das gängige Jugendromanzenmuster auf den Kopf.
Erzählweise und Ton: Sinnlichkeit und Düsternis
Die Sprache ist einfach, aber sinnlich und setzt einem Bilder in den Kopf. Teils wunderschöne, teils schreckliche Bilder. Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt.
Lesen Sie auch: „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“ und „The World's End“
Schöne Bilder entwirft die Autorin zweifellos, doch "unschuldig" ist dieses Buch nicht, im Gegenteil. Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne.
Genre-Einordnung und Zielgruppe
Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen, denn Vivien ist sexuell erfahren, und das ganze Buch ist von teils unterschwelliger, teils offener Erotik und Sexualität bestimmt. Kurz und gut: Es handelt sich nicht um eine typische Fantasy Romance für Jugendliche.
Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt. Was auf den ersten Blick wie eine typische Main-Stream-Paranormal-Lovestory klingt, entwickelt sich zu einem mitreißenden und packenden Roman, der einen nicht mehr loslässt wenn man einmal angefangen hat zu lesen.
Leserreaktion und Wirkung
Das Buch hat mich richtig mitgerissen. Innerhalb von zwei Abenden habe ich diesen Roman durchgelesen, der mich positiv überrascht hat, weil er so ganz anders war, als ich erwartet hatte.
Vergleichsperspektive: Erwartungen durch die Verfilmung
Vor Jahren habe ich den Film gesehen, der auf ihm basiert, und hatte eine nette, "unschuldige" Jugendromanze mit schönen Bildern erwartet. Schöne Bilder entwirft die Autorin zweifellos, doch "unschuldig" ist dieses Buch nicht, im Gegenteil.
Lesen Sie auch: Nuss-Nougat-Creme und Blut
Strukturelle Stärken: Rudelpolitik und Konfliktdynamik
Die Autorin legt viel Wert auf die Darstellung der rudelinternen Machtkämpfe, so dass ich als Leserin einen guten Eindruck von dem Rudel und seinen Mitgliedern bekommen habe. Die Werwölfe hier sind unglaublich "authentisch", sofern man das von einem Fantasyroman sagen kann. Vivians Welt besteht aus einem Jonglieren zwischen ihrem Rudelleben, welches auch von Gewalt dominiert werden kann und dem "normalen" Alltagsleben als Schülerin einer High School.
Warum „Blut und Schokolade“ kein 08/15-Paranormal-Roman ist
Ich finde das Buch hebt sich von anderen Paranormal-Lovestorys, welche für Jugendliche und junge Erwachsene geschrieben werden dadurch ab, dass Vivians Werwolf-Seite nicht in rosa Watte gepackt wurde und man nur die positiven Seiten erfährt, sondern man auch die dunkle Seite kennenlernt, die durch Intrigen und Gewalt geprägt ist. Ein wirklich klasse Buch, das nicht 08/15 ist. Lesen lohnt sich.
Empfehlung: Altersfreigabe und Lesehinweise
- Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt.
- Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen.
- Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne.
Kernzitate und Stilwirkung
Die Sprache ist einfach, aber sinnlich und setzt einem Bilder in den Kopf. Teils wunderschöne, teils schreckliche Bilder. Schöne Bilder entwirft die Autorin zweifellos, doch "unschuldig" ist dieses Buch nicht, im Gegenteil.
Stärken in Kürze
- Die Werwölfe hier sind unglaublich "authentisch", sofern man das von einem Fantasyroman sagen kann.
- Die Autorin legt viel Wert auf die Darstellung der rudelinternen Machtkämpfe.
- Ein wirklich klasse Buch, das nicht 08/15 ist.
Zusammenfassung: Worum es in „Blut und Schokolade“ geht
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Vivian - Sie ist eine Werwölfin. Sie versucht trotz ihrer Herkunft ein normales Leben zu führen und wünscht sich eigentlich nur Freunde, die nicht zu ihrem Rudel gehören. So lernt sie auch Aiden kennen und verliebt sich in ihn. Und er auch in sie. Aber was passiert wenn er hinter ihr Geheimnis kommt?
Vivien ist eine Schönheit, sie weiß, dass sie schön ist, und sie bildet sich eine Menge darauf ein. Sympathisch ist etwas anderes. Doch dadurch wirkt ihre zeitweilig immer wieder zu Tage tretende Verletzlichkeit umso eindringlicher. Der "süße, unschuldige" in diesem Roman ist Aiden, der Mensch.
Analytische Einordnung: Rollenbilder und Subversion
Vivien ist es nicht, und damit stellt dieses Buch das gängige Jugendromanzenmuster auf den Kopf. Kurz und gut: Es handelt sich nicht um eine typische Fantasy Romance für Jugendliche. Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen.
Erwartungshaltung und Rezeption
Innerhalb von zwei Abenden habe ich diesen Roman durchgelesen, der mich positiv überrascht hat, weil er so ganz anders war, als ich erwartet hatte. Das Buch hat mich richtig mitgerissen.
Tabellarische Übersicht: Kernelemente des Romans
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Erzählperspektive | Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Vivian - Sie ist eine Werwölfin. |
| Konflikt | Vivians Welt besteht aus einem Jonglieren zwischen Rudelgewalt und High-School-Alltag. |
| Themen | Rudelinternen Machtkämpfe, Identität, Sexualität, Gewalt. |
| Ton | Zugleich hat es einen eher düsteren Tenor und endet nicht mit einem Happy End im eigentlichen Sinne. |
| Zielgruppe | Diesen Roman würde ich eher dem Young Adult-Genre als dem Jugendroman im eigentlichen Sinne zuordnen. |
| Warnhinweis | Ab 12 würde ich dieses Buch auf keinen Fall empfehlen, dazu ist es zu gewalt-, blut- und sexgetränkt. |
Was auf den ersten Blick wie eine typische Main-Stream-Paranormal-Lovestory klingt, entwickelt sich zu einem mitreißenden und packenden Roman, der einen nicht mehr loslässt wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Ein wirklich klasse Buch, das nicht 08/15 ist. Lesen lohnt sich.
tags: #Blut #und #Schokolade #Annette #Curtis #Klause


