Biskuit Gugelhupf mit Rosinen Rezept: Varianten, Techniken und Gelingsicherheit

Unser Gugelhupf mit Rosinen ist dank seines einfachen Rührteiges kinderleicht zubereitet. Sowohl geschmacklich als auch optisch holt er uns auf ganzer Linie ab und darf auf der Kaffeetafel deshalb keinesfalls fehlen. Ein echter Klassiker, der schon zum Frühstück schmeckt.

Rezept entwickelt und gebacken von Susann. Mit Liebe verfasst von Nadine. Aktualisiert am 22.

Gugelhupf mit Rosinen auf Kaffeetafel, Anschnitt, Zutaten

Arbeits- und Backzeiten

Gesamtzeit: 1 Std. Arbeitszeit: 30 Min. Backzeit: 1 Std.

Grundrezept: Biskuit-/Rührteig Gugelhupf mit Rosinen

Zuerst die Gugelhupfform gut mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Auch wenn es schnell gehen soll und du es nicht erwarten kannst, den Gugelhupf endlich in den Ofen zu verfrachten, solltest du die Form unbedingt vor dem Einfüllen des Teiges einfetten! Verteilen lässt sich das Ganze dann mit Küchenpapier oder einem Pinsel. Am einfachsten lassen sich schwierige Formen mit einem Backtrennspray einfetten. Einfach sprühen - fertig.

In einer Schüssel die zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Salz hell cremig aufschlagen. Zum Schluss die Rosinen einrühren und den Teig in die Gugelhupfform füllen. Den Gugelhupf mit Rosinen ca. 50 bis 60 Minuten im Ofen backen. Mit einem Spieß, auf dem kein feuchter Teig mehr klebt, kontrollieren, ob der Kuchen fertig ist.

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Zutaten (Basis)

  • Fett für die Form, Mehl für die Form
  • 7 m.-große Ei(er)
  • 60 g Puderzucker
  • 80 g Zucker
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • 1 Zitrone(n) Schale und etwas Saft
  • 30 g Margarine
  • 140 g Mehl
  • 0.5 Flasche Rumaroma
  • evtl. Rosinen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung (Basis)

  1. Eier trennen. Dotter, Staubzucker, Zitronenschale, Saft und Rumaroma sehr gut schaumig rühren.
  2. Eiklar zu festem Schnee schlagen, nach und nach Kristallzucker und Vanillezucker einschlagen.
  3. Schnee und Mehl abwechselnd unter die Dottermasse heben, warme Margarine und wer mag Rosinen vorsichtig untermengen.
  4. Die Masse in eine gefettete, bemehlte Gugelhupfform füllen, bei 150-180 Grad ca. 45 min backen.
  5. Aus der Form auf ein Gitter stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
  6. Man kann den Kuchen auch mit Marmelade oder Creme füllen.
Schritt-für-Schritt-Video: Gugelhupfform einfetten, Teig rühren, Stäbchenprobe, Stürzen

Variante: Joghurt-Gugelhupf mit Rumrosinen

Die Rosinen für 1 - 2 Stunden mit 3 EL Rum marinieren. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Die Dotter mit dem Zucker cremig rühren, dann kommen das Joghurt, 2 EL Rum, Vanillezucker und Zitronenschale dazu, gut verrühren und langsam das Öl einfließen lassen, das eine cremige Masse entsteht. Dann das mit dem Backpulver vermengte Mehl und die Rosinen unterrühren und zum Schluss vorsichtig das geschlagene Eiweiß unter die Masse heben.

Die Masse in eine bebuttere und mit Mehl bestaubte Gugelhupfform füllen. Im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad Unter-/Oberhitze 60 Minuten backen. Den fertig gebackenen Kuchen noch heiß auf eine Platte stürzen. Ausgekühlt mit Staubzucker bestreuen. Tipp Statt Rosinen kannst du auch kleine Schokostücke in die Masse geben. Oder gehackte Aranzini mit Rosinen gemischt.

Zutaten (Joghurt-Variante, 22 cm Form)

  • 3 Eier, 250 g Becher Joghurt, 1 Becher Zucker
  • 2 Becher Mehl glatt, 1 Packerl Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz, 1/8 l Sonnenblumen- oder Maiskeimöl
  • 1 TL Vanillezucker, Abrieb von 1 Bio-Zitrone (2 TL)
  • 4 EL Rosinen, 5 EL Rum
  • Butter und Mehl für die Form
Infografik: Joghurt-Gugelhupf Zutaten und Reihenfolge

Variante: Rosinen- und Korinthen-Gugelhupf (Sandmasse)

Für die Masse Butter mit Zucker, Vanillin Zucker, Aroma und Salz mit dem Handmixer (Rührstäbe) cremig rühren. Die Eier einzeln einrühren. Mehl mit Backpulver vermischen, darübersieben und mit Milch mit dem Kochlöffel unterrühren. Rosinen und Korinthen in Mehl wälzen und unterheben.

Zutaten (Sandteig)

  • 250 g weiche Butter, 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin Zucker, 6 Tropfen Natürliches Zitronen Aroma
  • etwas Salz, 4 Eier (Größe M)
  • 500 g glattes Mehl, 1 Pck. Backpulver
  • ⅛ l Milch, 100 g Rosinen, 100 g Korinthen
  • Zum Bestreuen etwas gesiebter Staubzucker

Hefeteig-Inspiration: Kouglof mit marinierten Rosinen

Die Geschichte zu diesem Kouglof trug sich folgendermaßen zu: Ziemlich genau vor einem Jahr schlenderte ich durch die spätsommerlichen Straßen von Paris und kam dabei in den Genuss von ein paar kulinarischen Kunstwerken des momentanen Shootingstars unter den Pâtissiers: Cedric Grolet. Neben den bekannten Desserts, die den Früchten, denen sie geschmacklich gewidmet sind, auch äußerlich täuschend ähnlich sehen, gibt es im Meurice aber auch eine ganze Reihe anderer Köstlichkeiten des Meisters zu kaufen. Zum Beispiel seinen Kouglof - ein saftiger Gugelhupf aus Hefeteig, überzogen mit einer knusprigen Schicht aus karamellisierten Mandeln.

Am Vortag die Rosinen vorbereiten. Dafür das Wasser mit dem Zucker aufkochen und köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Rosinen in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben, mit dem Sirup übergießen, gut vermischen und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

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Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen und das Hefewasser zusammen mit dem Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Knethaken 5 Minuten bei Stufe 1 verkneten. Die Schüssel abdecken, den Teig eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen und dann ebenfalls für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Hefe für den Teig in der Milch auflösen. Dann den Vorteig mit dem Mehl, der Hefemilch, dem Malzextrakt, dem Zucker und den Eigelben wiederum für 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten. Anschließend die Butter und das Salz hinzugeben und weiter kneten. Wenn ein glatter Teig entstanden ist, die Geschwindigkeit auf Stufe 2 erhöhen und 15-20 weiter kneten, bis ein sehr elastischer Teig entstanden ist, der nicht reißt, wenn man ihn in die Länge zieht. Zuletzt die Rosinen abgießen (falls nötig) und zusammen mit dem Lemon Curd unter den Teig kneten.

Während der Teig geht, die Gugelhupfform vorbereiten: Die Form mit der weichen Butter einstreichen, gleichmäßig mit dem Zucker ausstreuen und die Mandelblättchen am Formrand verteilen. Den Teig vorsichtig in die Gugelhupfform legen, abdecken und nochmals 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen 35-45 Minuten backen (sollte er oben zu dunkel werden, mit einer Lage Alufolie abdecken). Den Kouglof aus dem Ofen nehmen, vorsichtig aus der Form stürzen und mit der flüssigen Butter bestreichen.

Kouglof-Hefeteig: Vorteig, Kneten, Formen, Mandeln in der Form

Elsässer Tradition: Gugelhupf mit Rosinen und Kirschwasser

Schon lange habe ich im Visier den Elsässer Gugelhupf mit Rosinen zu verbloggen. Der Guglhupf ist ein solches Kindheitserinnerungs-Rezept. Die Rosinen werden am Vortag mit Kirschwasser in einer Schüssel eingeweichen. So werden die Rosinen richtig betrunken und mit dem Schnaps weich gemacht.

Am nächsten Tag wird der Teig vorbereitet. Die Milch mit der zerbröckelten Hefe gut verrühren, dass keine Krümel mehr da sind. Dann 100 g Mehl dazurühren, dass ist der Vorteig. Auf diesen Vorteig wird das restliche Mehl vorsichtig geschüttet, so kriegt der Vorteig keine Haut. Den Teig mit eine Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur solange gehen lassen, bis der Teig vulkanartig aufgeht.

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Puderzucker, Salz und Eier dazugeben und den Teig gut miteinander vermengen und schlagen. Den Teigballen in der Mitte teilen und die Butter unterkneten. Solange bis, wenn du ein Stück Teig in die Hand nimmst und du ihn etwas dehnst, er nicht mehr reißt. Am Schluss kommen die eingeweichten Rosinen dazu, so dass die gleichmäßig im Teig verteilt sind. Der Teig geht nun bei ca. 26° für 120 min. Den gegangen Teig nochmals falten und nochmals 90 min gehen lassen. Der Teig wird dadurch richtig locker. Die Guglhupfform buttern und die ganzen Mandeln in der Form schön verteilen.

Fehlerfrei stürzen und perfekt lösen

Zugegeben: Es ist gar nicht so einfach, den leckeren Gugelhupf aus der Form zu stürzen, ohne dass die Hälfte am Rand kleben bleibt. Ist der Kuchen endlich aus dem Ofen, heißt es auch an dieser Stelle noch einmal: Geduld bewahren! Ist der Kuchen abgekühlt, klopfe die Form ein paar Mal vorsichtig auf die Arbeitsplatte. Für gewöhnlich sollte sich der Gugelhupf mit Rosinen dann vom Rand gelöst haben. Eine Backform aus Silikon erleichtert das Lösen des Teiges ungemein. Durch eine intakte Beschichtung ist das Ankleben kaum möglich.

Schema: Gugelhupf richtig stürzen und lösen

Glasur- und Topping-Ideen

Um den leckeren Gugelhupf mit Rosinen zu toppen, eignet sich ein süßer Guss am besten. Ein süßer Guss mit Zitrone passt hervorragend zum Aroma der Rumrosinen. Egal für welchen Guss du dich entscheidest - du solltest direkt nach dem Anrühren mit dem Auftragen beginnen. Denn das süße Topping wird schnell fest und lässt sich dann kaum noch verteilen. Keine Lust auf Zuckerguss-Experimente? Dann kannst du auch einfach beim Altbewährten bleiben.

Der Vorrat an Puderzucker ist aufgebraucht? Kein Problem, es geht auch ohne. Den Staubzucker ersetzt du ganz einfach durch normalen Haushaltszucker.

Aufbewahrung und Portionierung

Bleibt vom leckeren Kuchen etwas übrig, kannst du ihn noch für ca. 2 Tage an einem kühlen Ort oder direkt im Kühlschrank aufbewahren. Danach verliert er an Aroma und wird pappig. Entweder deckst du ihn dazu mit etwas Frischhaltefolie ab und portionierst ihn in luftdichte Dosen.

Alternative Basisrezepte: Mandeln, Milch und Varianten

Butter schaumig schlagen. Nacheinander und portionsweise Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier und Milch dazurühren. Mehl, Backpulver und Rosinen mischen und zu einem Teig verrühren. Ofen auf 180° C vorheizen. Gugelhupfform mit Butter auspinseln und mit Mandeln und Mehl bestäuben. Teig in die Form füllen. In der unteren Ofenhälfte ca. 50-60 Minuten backen. Anschließend prüfen, ob der Kuchen schon durch ist. Den Gugelhupf in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Anstatt von Rosinen kann man auch anderes Trockenobst wie z.B.

Leichter Biskuit-Gugelhupf mit Rosinen

Backrohr auf 170 °C vorheizen. Eine Gugelhupfform (Inhalt 21/2 l) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Rosinen heiß abspülen und gut trocken tupfen. Eier in Dotter und Klar trennen. Dotter mit Salz, Vanillezucker, abgeriebener Zitronenschale und 2 EL vom Kristallzucker gut cremig rühren. Eiklar mit restlichem Kristallzucker zu Schnee schlagen. Ein Drittel vom Schnee zügig mit der Dottermasse verrühren. Mehl und restlichen Schnee mit einem Kochlöffel unterheben. Rosinen und zerlassene Butter vorsichtig unterheben. Masse in die Form füllen, glatt verstreichen und im vorgeheizten Rohr (unterste Schiene / Gitterrost) 35-40 Minuten backen.

Weitere Hinweise zur Rosinenbehandlung

Die Rosinen waschen und gut abtropfen lassen. Noch nass mit 1 El Mehl vermengen und übeschüssiges Mehl abklopfen. Das Mehl verhindert, dass die schweren Rosinen in der Form zu Boden sinken.

Vergleich der Rezept-Varianten

Variante Teigart Backzeit/Temp. Besonderheiten
Biskuit-/Rührteig Basis Leichte Eischnee-Hebetechnik 45-60 Min, 150-180 °C Zitrone, Vanille, Rumaroma
Joghurt mit Rumrosinen Öl-Rührteig 60 Min, 170 °C Saftig durch Joghurt, Rum-Marinade
Sandmasse Rosinen/Korinthen Schwere Buttermasse - Rosinen in Mehl wälzen
Kouglof (Hefe) Hefeteig mit Vorteig 35-45 Min, 180 °C Sirup-mar. Rosinen, Mandelschicht
Elsässer Hefegugelhupf Hefeteig, lange Gare - Rosinen in Kirschwasser

Tipp: Du kannst die Rosinen auch in 3 bis 4 EL Rum einlegen und über Nacht ziehen lassen. Für gewöhnlich sollte sich der Gugelhupf mit Rosinen dann vom Rand gelöst haben.

Serviervorschlag: Gugelhupf mit Zitronenguss, Staubzucker, Kaffee

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