Biskuitform richtig einfetten: Die besten Tipps und Tricks für perfektes Backen

Beim Backen eines Biskuitbodens ist die richtige Vorbereitung der Backform entscheidend für ein optimales Ergebnis. Viele Hobbybäcker machen hier Fehler, die zu unschönen Backergebnissen führen. Im Folgenden erklären wir dir ausführlich, wie du deine Biskuitform richtig einfettest, welche Methoden es gibt und wann es sinnvoll ist, ganz auf Fett zu verzichten. Zudem erhältst du praktische Hinweise, wie du verschiedene Backformen optimal vorbereitest.

Braucht man eine gefettete Form für Biskuitteig?

Für einen Biskuitboden braucht die Springform nicht gefettet, sondern nur der Boden mit Backpapier belegt zu werden. Nur der Boden wird mit Backpapier ausgelegt, besonders bei Nicht-Silikon-Backformen. Der Rand der Springform sollte bei einem Biskuitboden nicht gefettet werden, damit der Teig am Rand hochklettern und Volumen entfalten kann. Durch das Fett am Rand hat der Teig keinen Halt, rutscht ab und es bildet sich eine Kuppel.Deshalb wird oft empfohlen, beim Backen von Biskuitteig auf das Einfetten des Randes zu verzichten. Ich habe den Rand noch nie eingefettet. Auf den Boden kommt Backpapier und das wars. Nach dem Backen gehe ich mit einem Messer um den Rand, stürze dann den Boden auf ein Kuchengitter und ziehe das Backpapier ab.Es kommt allerdings auch darauf an, was man macht: Holt man ihn raus, zieht er sich zusammen, kühlt er in der Form aus, bleibt er in der gleichen Größe.

Backpapier in der Springform

Vorteile des Verzichts auf das Einfetten

  • Biskuit kann so besser am Rand „hochklettern“ und wird schön luftig.
  • Der Teig bleibt in Form und bildet keine Kuppel.
  • Das Herauslösen klappt problemlos, wenn das Backpapier auf dem Boden liegt.
  • Das Backpapier kann direkt oder erst nach dem Abkühlen abgezogen werden.

Backform für Biskuitteig: So wird sie richtig vorbereitet

Backe zunächst den Boden der Backform (z. B. einer Springform) mit einem etwas größeren Stück Backpapier aus. Lege dafür einfach einen Bogen Backpapier auf den Springformboden, drücke den Springformrand darauf und verschließe die Form, so wird das Backpapier eingespannt. Überstehendes Backpapier kannst du etwas abschneiden.[tagimg]Springform korrekt mit Backpapier ausgelegt[/tagimg]Bei Backformen mit Hebeboden wird das Backpapier in der entsprechenden Größe ausgeschnitten und nur der Boden der Backform gefettet, damit das Backpapier nach dem Auflegen nicht verrutscht.

Backpapier korrekt auslegen

  1. Ein Stück Backpapier, etwa 5 cm größer als die Form, auf den Boden legen.
  2. Die Form verschließen, damit das Backpapier eingespannt wird.
  3. Überstehendes Papier abschneiden.

Kastenform mit Backpapier auslegen

Auf einem ausreichend großen Bogen Backpapier die Kastenform stellen und die Konturen des Bodens nachzeichnen. Dann die Backform nacheinander auf alle vier Seiten kippen und jeweils die Ränder nachzeichnen. Das Backpapier an den äußeren Linien abschneiden. Das Backpapier an den geraden Kanten falten, wieder aufklappen und die Kastenform damit auslegen. Die Backform kann auch etwas gefettet werden, bevor sie mit dem Backpapier ausgelegt wird. Dann verrutscht das Backpapier nicht, wenn der Teig eingefüllt wird.

Kastenform mit passendem Backpapier auslegen

Wie fette ich eine Backform richtig ein?

Das Einfetten ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt beim Backen von Kuchen oder Muffins. Es sorgt dafür, dass am Schluss nichts am Boden oder Rand der Backform hängenbleibt und plötzlich ein großes Stück vom Kuchen fehlt.Einfetten solltest du vor allem die Backformen für Kuchen und Muffins, aber auch für Aufläufe mit wenig Flüssigkeit. Das Fett verhindert, dass sich die Zutaten während des Backens an der Form festsetzen und beim Stürzen beziehungsweise Herausheben an ihr kleben bleiben.

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Möglichkeiten zum Einfetten

  • Butter oder Margarine: Verwende weiche oder geschmolzene Butter, die sich gut mit einem Backpinsel verteilen lässt. Alternativ funktioniert auch ein Stück Küchenpapier oder sogar deine Finger.
  • Backtrennspray: Es ermöglicht ein schnelles und gleichmäßiges Einfetten der Form. Durch das Sprühen verteilt sich das Spray optimal - ganz ohne Pinsel.
  • Öl: Geschmacksneutrales Pflanzenöl erreicht aufgrund seiner flüssigen Konsistenz selbst die kleinsten Winkel einer Backform. Es lässt sich gut mit einem Pinsel oder Küchenpapier verteilen.

Sparsamkeit ist beim Präparieren der Back- oder Auflaufform generell keine gute Idee. Rand und Boden müssen gut mit Fett bedeckt sein, damit nichts haften bleibt.Am besten verwendest du dafür einen Backpinsel - gern auch mit leicht zu reinigenden Silikonborsten, denn dieser ist flexibel genug, um alle Ausbuchtungen und Kanten zu erreichen.

Nach dem Einfetten ausbröseln

Ganz auf Nummer sicher gehst du, wenn du die Backform nach dem Einfetten noch „ausbröselst“. Dafür kommen einige Esslöffel Paniermehl, Mehl oder Grieß in die Form und werden durch schwenkende Bewegungen auf der gesamten Innenfläche verteilt.Alternativ kann die Form auch mit Semmelbröseln, gemahlenen oder gehobelten Nusskernen ausgestreut werden. Dies wird auch als Ausbröseln bezeichnet. Zu viele Brösel können auf einem Bogen Backpapier ausgeklopft werden.

Backform mit Butter und Mehl richtig präparieren

Besonderheiten bei unterschiedlichen Backformen

Gugelhupf & Motivformen

Grundsätzlich gilt: Je mehr Ecken und Wölbungen die Backform hat, desto sorgfältiger müssen Sie diese einfetten. Das gilt besonders für Formen für Gugelhupf, Tartes oder dekoratives Oster- und Weihnachtsgebäck.Viele Hobbybäcker besitzen eine Backform von Nordic Ware. Gerade wegen der vielen feinen Strukturen ist es besonders wichtig, die Form sorgfältig einzufetten - am besten mit Butter oder Backtrennspray, verteilt mit einem Pinsel.

Silikonformen

Silikonbackformen haben von Natur aus eine Antihaftbeschichtung, wodurch sich Kuchen und anderes Gebäck leicht lösen lassen. Dennoch empfehlen wir, sie leicht mit Backtrennspray oder etwas Öl einzufetten. Viele Hersteller von Silikonformen preisen zwar die Antihaft-Qualitäten ihrer Produkte, sicherheitshalber sollten Sie aber auch hier einfetten, damit nichts anklebt.

5 Tipps für das Lösen aus einer Gugelhupf-Form

  1. Gugelhupf-Form gründlich mit Butter, Margarine oder Backspray (Öl) einfetten.
  2. Nach dem Einfetten etwas Mehl in der Gugelhupf-Form verteilen.
  3. Nach dem Backen den Gugelhupf für etwa 15 Minuten in der Form stehen lassen.
  4. Den Rand des Gugelhupfs vorsichtig mit einem Holzstäbchen lösen (kein Messer verwenden!).
  5. Hilft alles nichts, die Form für ein paar Minuten in ein heißes Wasserbad stellen, dann nochmal stürzen.
Biskuit aus Gugelhupf-Form lösen

Wie wird der fertige Biskuit aus der Form gelöst?

Nach dem Backen wird der Biskuitboden mit einem Kuchenlöser oder vorsichtig mit einem glatten Tafelmesser vom Backformrand gelöst. Am schonendsten für Backformen ist die Verwendung eines Kunststoff-Kuchenlösers.Der Rand wird abgenommen und der Tortenboden auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost gestürzt. So bleibt der Teig nicht am Kuchenrost hängen und eine leichte Kuppel wird flacher.

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Backform reinigen und pflegen

In der Backform haften gebliebene Gebäckbrösel lassen sich am besten zeitnah entfernen. Die Backform direkt in etwas warmen Spülwasser einweichen, dann löst sich alles leicht und kann mit einem Tuch abgespült werden. Da Antihaft-Beschichtungen kratzempfindlich sind, sollten scharfe Gegenstände, Reinigungsschwämme und Scheuermilch nicht verwendet werden.Backformen, die verstellbar sind oder aus mehreren Teilen bestehen, wie z. B. Springformen, sollten zum Abspülen so weit wie möglich geöffnet werden. Alle Teile gut trocknen lassen, bevor die Backform wieder zusammengebaut wird.

Welches Fett eignet sich zum Einfetten am besten?

Methode Vorteile Nachteile
Butter Lässt sich gut verteilen, Geschmack Kann in heißen Formen schmelzen und verlaufen
Margarine Gut streichfähig, neutral Weniger Aroma als Butter
Öl Erreicht kleinste Winkel, geschmacksneutral Bildet manchmal Pfützen
Backtrennspray Schnell, sauber, kein Pinsel nötig Kostenintensiver als Butter/Margarine

Tipps aus der Praxis: Erfahrungsberichte von Bäckern

  • Ich fette den Rand nie! Boden mit Backpapier auslegen und backen, der Teig soll ja „hochklettern“ und Volumen entfalten können, das kann er, wenn gefettet ist, nicht mehr.
  • Ich halte mich daran und es klappt immer. Nur der Boden wird mit Backpapier ausgelegt bei Nicht-Silikon Backformen.
  • Der Rand noch nie eingefettet und bisher hat immer alles geklappt.
  • Zum Einfetten des Randes: Biskuit geht herrlich auf.
Praktische Tipps von Hobbybäckern

Häufige Fehler beim Einfetten und ihre Folgen

  • Springformen werden häufig komplett eingefettet, was zu Kuppelbildung beim Biskuitboden führt.
  • Zu wenig oder ungleichmäßiges Fett führt dazu, dass der Kuchen nach dem Backen an der Form kleben bleibt und beim Lösen zerreißt.
  • Zuviel Fett am Rand bewirkt, dass der Biskuit nicht hochklettern kann und nicht locker aufgeht.

Merke: Die richtige Methode richtet sich nach Teig und Rezept.

Während für Biskuitböden auf das Einfetten des Randes verzichtet werden sollte, ist bei anderen Kuchenteigen ein gründliches Einfetten samt Bemehlen (Ausbröseln) der gesamte Form sinnvoll. Sorgfalt ist hier das A und O!

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