Beste Cola ohne Zucker Test Vergleich: Geschmack, Inhaltsstoffe und Testergebnisse im Überblick

Die Cola zählt zu den beliebtesten Erfrischungsgetränken auf der Welt. Dabei gibt es Cola inzwischen längst nicht nur von der Marke Coca-Cola. Zuckerfreie Cola hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zu zuckerhaltigen Getränken und wollen dabei nicht auf den spritzigen Geschmack verzichten.

Was ist Cola ohne Zucker und warum wählen Verbraucher sie?

Cola ohne Zucker wird immer beliebter. Diese zuckerfreie Variante bietet den gleichen spritzigen Geschmack wie klassische Cola, enthält jedoch keinen zugesetzten Zucker. Künstliche Süßstoffe oder natürliche Alternativen wie Stevia sorgen dafür, dass der Zuckergehalt gleich null bleibt. Cola ohne Zucker hat mehrere Vorteile. Zunächst einmal reduziert der Konsum von zuckerfreien Getränken die Kalorienaufnahme erheblich. Viele Menschen entscheiden sich daher für zuckerfreie Alternativen, um Gewichtsmanagement zu unterstützen. Zudem entstehen bei zuckerfreien Varianten keine Kariesprobleme, die oft mit zuckerhaltigen Getränken verbunden sind.

Methodik der bekannten Tests

Stiftung Warentest hat 29 Colas bewertet. Getestet wurden Sensorik (45 %), chemische Qualität (25 %), Zuckergehalt (15 %) und Deklaration (15 %). Von jeder Sorte kauften die Tester etwa 35 Flaschen mit gleichem Mindesthaltbarkeitsdatum ein. Im Test zeigten sich zudem Laborbefunde zu Schadstoffen wie 4-Methylimidazol (4‑MEI) und Chlorat.

Ergebnisse: Wer hat im großen Cola‑Test gewonnen?

Am besten schneiden die Varianten ab, die mit Süßstoffen gesüßt und zuckerfrei sind. Testsieger ist Coca‑Cola light (Gesamtnote "gut"/2,1). Es folgen Coca‑Cola Zero (Gesamtnote "gut"/2,4) und die zwei Discounterprodukte Freeway Cola Light von Lidl (Gesamtnote "gut"/2,4) und River Cola 0% Zucker von Aldi Nord (Gesamtnote "gut"/2,5). Stiftung Warentest vergibt deshalb nur für 4 von 29 getesteten Colas die Note "gut". Zwei Produkte fallen mit einem "Mangelhaft" durch, der Großteil bekommt ein "befriedigend". Fünfmal wurde ein "ausreichend" vergeben.

Testsieger Coca‑Cola Light Dose

Zucker- und Kaloriengehalt: Wie schlimm ist klassische Cola?

Bei den klassischen Colas lag der durchschnittliche Zuckergehalt im Test für einen halben Liter bei 16,5 Stücken Würfelzucker. Damit sei die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Tagesmenge an zugesetztem Zucker bereits ausgeschöpft, kritisiert Stiftung Warentest. In einem halben Liter Cola ist im Durchschnitt so viel Zucker gelöst wie in 16,5 Zuckerwürfeln steckt. Wer diese Menge an Cola trinkt, hat sein tägliches Zucker­kontingent praktisch schon ausgeschöpft - es liegt nach Empfehlung der WHO für Erwachsene bei 50 Gramm zugesetztem Zucker am Tag.

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Schadstoffe und chemische Qualität

Bemängelt wurde insgesamt, dass das typische Braun der Colas fast immer vom Farbstoff Zuckerkulör stammt. Bei der Herstellung entsteht der Schadstoff 4‑Methylimidazol (4‑MEI). Die Substanz ist im Tierversuch krebserregend. In der EU gilt ein Grenzwert für 4‑MEI im verwendeten Zuckerkulör. Wie viel davon in Lebensmitteln sein darf, ist aber nicht geregelt. Bei drei der getesteten Produkte ist dieses Limit schon mit einem halben Liter überschritten. Bei einem weiteren reichen sogar schon 0,07 Liter, um an die Grenze zu kommen. Unter den Produkten mit hoher 4‑MEI‑Belastung sind auch die beiden letztplatzierten.

Kritisch sind auch Rückstände von Chlorat in Colas zu sehen: Es kann aus Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln stammen. In einem Produkt, der Pepsi light, fand sich eine "sehr hohe Chloratbelastung". Einen klaren Gesetzesverstoß sehen die Warentester in einem zu hohen Alkoholgehalt: Die Red Bull Cola enthält laut Test 3 Gramm je Liter. In Cola enthalten ist auch Phosphorsäure. Sie gibt ihr den säuerlich‑spritzigen Geschmack. Im Test fiel die Fritz‑Cola durch einen vergleichsweise hohen Gehalt an Phosphorsäure auf, berichtet Stiftung Warentest. Er lag gerade noch im zulässigen Bereich, alle anderen Colas kämen aber mit weniger Phosphorsäure aus.

Laboranalyse: Schadstoffe in Cola (4‑MEI, Chlorat)

Sensorik: Geschmackstests und subjektive Präferenzen

Apropos Geschmack: Einige Colas haben eine leicht malzige Note, andere sind leicht karamellig. Manche schmecken sogar leicht nach Espresso, Zitronenlimonade oder Kräutern. Und der „Pepsi‑Test“? Zeigt, dass die Getränke von Coca‑Cola und Pepsi tatsächlich jeweils eine eigene typische Note haben. Die Verbraucher erfahren über die Aromenkennzeichnung aber meist nicht, durch welche konkreten Aromen der typische Cola‑geschmack entsteht. Das haben die Tester per Laboranalyse herausgefunden. Sie bestätigen, dass auch das bitter schmeckende Koffein zum Cola­geschmack beiträgt. Es muss als Aromastoff gekennzeichnet werden.

In Blindverkostungen zeigten sich große Unterschiede: Die Freeway‑Cola von Lidl belegte in einem persönlichen Verkostungsdurchgang überraschend den ersten Platz. Die klassische Coca‑Cola belegte den zweiten Platz. Die Bronze‑Medaille ging an die Premium‑Marke Fritz Cola. Bei einem kleinen Selbsttest empfand der Tester die Rewe‑Eigenmarke „Ja!“ mit null Prozent Zucker als geschmacklich enttäuschend: Beim Probieren fehlte jegliche Kohlensäure, der Geschmack war fade und nahezu geschmacklos.

Blindverkostung: mehrere Cola‑Gläser im Test

Marktübersicht: Gewinner im Vergleich

Viele Vergleichstabellen und Tests listen als Topprodukte für Cola ohne Zucker unter anderem: Afri Cola ohne Zucker, Coca‑Cola Zero Sugar, Green Cola ohne Zucker, Schwip Schwap Zero, Pepsi Zero Sugar Cherry und Kofola Cola ohne Zucker. Diese Produkte kommen mit unterschiedlichen Süßstoffen (Aspartam, Acesulfam‑K, Stevia) und variieren in Geschmack, Preis und Gebinde.

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Produkt Eigenschaft Preis pro Liter (ca.) Kalorien / Zucker
Afri Cola ohne Zucker Zuckerlos, erfrischend 2,58 €/l (24 x 330 ml) 0 kcal / 0 g Zucker
Coca‑Cola Zero Sugar klassisch, nah am Original 2,02 €/l (24 x 330 ml) 0 kcal / 0 g Zucker
Green Cola ohne Zucker zuckerfrei, alternative Süßung 3,03 €/l (6 x 500 ml) 0-0,6 kcal / 0 g Zucker

Praktische Hinweise für Verbraucher

  • Colas mit einem Mix aus Zucker und Stevia sind in Bezug auf den Zuckerverbrauch günstiger: sie lassen noch Spielraum für Zucker aus anderen Lebensmitteln wie Süßigkeiten und Kuchen.
  • Die Colas im Test, die laut Zutatenverzeichnis nur Süßstoffe enthalten, sind tatsächlich zuckerfrei.
  • Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gelten Süßstoffe in moderaten Mengen als unbedenklich.
  • Wer auf Schadstoffe wie 4‑MEI oder Chlorat achten möchte, sollte auf Testergebnisse zurückgreifen und Produkte bevorzugen, die in Laboruntersuchungen unauffällig waren.

Tipps zur Auswahl und Verbrauch

Wählen Sie jetzt Ihre Cola für den perfekten Feierabenddrink oder eine koffein‑ und zuckerfreie Cola im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Ich empfehle, verschiedene Marken und Geschmackssorten auszuprobieren, um die persönliche Lieblingsvariante zu entdecken. Zuckerfreie Cola ist in den meisten Supermärkten, Discountern und Online‑Shops erhältlich. Die Preisspanne variiert je nach Marke und Vertriebskanal. Wer beim Kauf sparen möchte, kann auf Eigenmarken von Discountern achten: Discounterprodukte wie Freeway Cola Light (Lidl) und River Cola 0% Zucker (Aldi Nord) erreichten in Tests gute Noten.

Erklärvideo: Wie werden Cola‑Schadstoffe im Labor nachgewiesen?

Mixen mit Cola ohne Zucker

Cola ohne Zucker eignet sich gut für Mixgetränke und Cocktails, wenn Kalorien gespart werden sollen. Beispiele: Cuba Libre mit Coca‑Cola Zero, Long Island Iced Tea mit Pepsi Zero Sugar oder Whiskey Cola mit zuckerfreier Cola.

Wichtige Testergebnisse kurz zusammengefasst

  • Stiftung Warentest: Nur 4 von 29 getesteten Colas bekamen die Note "gut".
  • Testsieger (zuckerfrei/süßstoffbasiert): Coca‑Cola light (gut/2,1), Coca‑Cola Zero (gut/2,4), Freeway Cola Light (Lidl) (gut/2,4), River Cola 0% Zucker (Aldi Nord) (gut/2,5).
  • Sämtliche klassische Colas: hohes Zuckeraufkommen - im Schnitt 16,5 Zuckerwürfel pro 0,5 l.
  • Schadstoffe: Probleme mit 4‑MEI, Chlorat und in einzelnen Fällen zu hohem Alkohol‑ oder Phosphorsäuregehalt.

Wer auf Geschmack und Gesundheit gleichermaßen achten möchte, findet in zuckerfreien Varianten oft einen guten Kompromiss: kalorienarm, zahnschonender und in Tests häufig sensorisch gut bewertet. Dennoch lohnt vor dem Kauf ein Blick auf unabhängige Testergebnisse, Inhaltsstoffe und persönliche Vorlieben.

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