Hauptzutaten für belgische Waffeln Rezept
Belgische Waffeln sind etwas ganz Besonderes: Sie werden deutlich dicker als klassische Herzwaffeln, haben tiefere Waben und schmecken außen herrlich knusprig, innen aber wunderbar fluffig. Streng genommen gibt es nicht das eine Originalrezept für belgische Waffeln, sondern zwei bekannte Varianten: Lütticher Waffeln und Brüsseler Waffeln.
Grundzutaten (Basis für Rührteig‑Belgische Waffeln)
- Mehl: Weizenmehl (Type 405) - gängige Menge in Rezepten: 250-400 g.
- Butter: weiche Butter, Menge je nach Rezept z. B. 120-140 g.
- Zucker: 70-80 g oder nach Geschmack; alternativ 75 g in manchen Varianten.
- Vanillezucker: 1 Pck. (optional) für Aroma.
- Eier: 2-4 Stück (je nach Rezept) - oft getrennt, Eigelbe in den Teig, Eiweiß zu Eischnee geschlagen.
- Backtriebmittel: 1 TL oder 1 Pck. Backpulver.
- Milch: 250-400 ml, teilweise wird Mineralwasser (z. B. 125 ml) zusätzlich oder als Ersatz verwendet.
- Salz: 1 Prise.
- Optional: Puderzucker, Früchte oder Vanilleeis zum Garnieren.
Warum diese Zutaten wichtig sind
Die Zutaten habt ihr im Normalfall eh immer daheim: Mehl, Butter, Zucker, Eier, Milch. Für belgische Waffeln benötigt ihr ein spezielles Waffeleisen mit tiefen Mulden, damit sie schön dick werden und ihr typisches Wabenmuster bekommen. Für mich sind belgische Waffeln immer etwas Besonderes: Sie sehen toll aus, schmecken wunderbar goldbraun und gelingen mit diesem einfachen Teig ganz unkompliziert.
Schritt‑für‑Schritt: Teig anrühren (mit vorhandenen Sätzen)
- Die Butter vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen. Weiche Butter mit Zucker einige Minuten cremig rühren.
- Rühre die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker einige Minuten mit einem Handrührgerät cremig.
- Eier trennen, Eigelbe zugeben und unterrühren. Trenne anschließend die Eier: Die Eigelbe gibst du zur Buttermasse und rührst sie unter.
- Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in den Teig rühren. Mehl und Backpulver vermischen. Zusammen mit Zucker, Salz, Eiern und flüssiger Butter in eine große Schüssel geben.
- Die Milch unter Rühren nach und nach dazugeben und alles mit Quirlen bzw. Schneebesen-Aufsätzen zu einem glatten Teig verrühren. Es ist wichtig, dass der Teig glatt und ohne Klümpchen ist.
- Er ist deutlich flüssiger als normaler Kuchen-Rührteig und erinnert ein wenig an Pfannkuchenteig. Sollte der Teig zu dickflüssig sein können Sie noch etwas Milch unterrühren.
Eiweiß steif schlagen & Teig ruhen lassen
Schlage das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in einer Schüssel steif. Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Hebe den Eischnee dann vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Waffelteig - so bleiben möglichst viele Luftbläschen erhalten und deine belgischen Waffeln werden besonders fluffig.
Lass den Teig anschließend etwa 10 Minuten ruhen. Wer Zeit hat, kann den Teig ca. 10-30 Minuten ruhen lassen, es geht aber auch ohne.
Backen der Waffeln
Inzwischen das Waffeleisen anheizen und einfetten. Das Waffeleisen aufheizen und ganz leicht einfetten, z.B. mit etwas Backtrennspray. Fette das Waffeleisen vor jedem Backen ein. Das geht mit einem Pinsel und Sonnenblumenöl oder einfach mit Backtrennspray.
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Gib jeweils eine geeignete Menge Teig in die Mitte des vorgeheizten Waffeleisens, schließe es und backe die Waffeln goldbraun und knusprig. Je einige Esslöffel Teig in die Mulden geben (wir haben ein Eisen mit 2 Waffel-Mulden), schließen und je nach Gerät und Hitze in 3-4 Minuten goldgelb backen.
Damit belgische Waffeln knusprig und innen weich werden, sollte die Temperatur recht hoch sein. Zum Ausbacken benötigt ihr ein spezielles Waffeleisen für belgische Waffeln.
Servieren und Aufbewahren
Serviere deine frisch gebackenen belgischen Waffeln am besten sofort, solange sie noch herrlich knusprig sind. Die fertigen original belgischen Waffeln nach Belieben mit Puderzucker, frischem Obst und/oder Vanilleeis toppen und direkt servieren. Was gibt es dazu? Beeren oder Bananenscheiben zum Beispiel. Wem das Ganze zu kalorienarm ist 😉 , der serviert eine ordentliche Portion Schlagsahne, Eiscreme, Schokosoße, Butter und Sirup dazu.
Übrige Waffeln lassen sich luftdicht verpackt bis zu 2 Tage aufbewahren und im Toaster schnell wieder aufwärmen. Tipp: Du kannst Belgische Waffeln einfrieren oder du 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Varianten und Tipps
- Streng genommen gibt es zwei Varianten: Lütticher Waffeln (meist mit Hefeteig, kompakter und süßer) und Brüsseler Waffeln (bekanntere Rührteig-Variante aus diesem Rezept).
- Es klappt auch ohne Eier trennen: Du kannst die Eier auch im Ganzen unter die Butter-Zucker-Mischung rühren. Wenn du das Eiweiß allerdings extra unterhebst, werden die Waffeln besonders fluffig.
- Für eine feine, warme Note: Streue einen Hauch Zimt über die fertigen Waffeln - das gibt ihnen eine feine, warme Note, die besonders gut mit Beeren oder Apfelmus harmoniert.
- Verwende Mineralwasser (z. B. 125 ml) im Teig für noch luftigere Waffeln; in einigen Rezepten wird Mineralwasser nach dem Mehl‑Milch‑Mischen untergerührt.
- Die extra dicken Waffeln sind wie gemacht für einen gemütlichen Winternachmittag. Soulfood deluxe! Da mein einfaches Rezept für Belgische Waffeln mit Backpulver schnell gemacht ist, kann man die Süßspeise sogar Last Minute machen.
Beispiel‑Zutatenliste (häufige Mengenangaben aus den Texten)
| Zutat | Menge (Beispiel) |
|---|---|
| Weizenmehl (Type 405) | 250-400 g |
| Weiche Butter | 120-140 g |
| Zucker | 70-80 g |
| Vanillezucker | 1 Pck. (optional) |
| Eier | 2-4 Stück |
| Backpulver | 1 TL / 1 Pck. |
| Milch | 250-400 ml |
| Prise Salz | 1 Prise |
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