Rezept: Apfeltarte mit Pudding

Diese Apfeltarte verbindet buttrigen Teig, cremigen Vanillepudding und saftige Äpfel zu einem herrlichen Herbstkuchen. Sie ist super einfach gemacht, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt einfach nach purer Apfelglückseligkeit.

Warum diese Tarte passt

Für mich gehören zum Herbst unbedingt Backrezepte mit Äpfeln. Diese Tarte ist mein neuer Liebling für gemütliche Nachmittage: Apfeltarte mit Pudding - und das Beste daran? Sie ist super einfach gemacht, braucht nur wenige Zutaten und schmeckt einfach nach purer Apfelglückseligkeit.

Die Kombination aus knusprigem Teig, cremigem Pudding und süß-säuerlichen Äpfeln ist einfach unschlagbar. Mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Schlagsahne wird die Tarte noch unwiderstehlicher.

Zutaten (für eine Tarteform ca. 26-30 cm Ø)

  • 225-300 g Mehl (je nach Rezeptvariante)
  • 50-150 g gemahlene Mandeln oder 150 g gemahlene Mandeln (je nach Variante)
  • 70 g Zucker (oder 50 g Puderzucker + 20 g Zucker in Varianten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125-180 g kalte Butter oder 100 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (oder Puddingcreme)
  • 350-400 ml Milch (je nach Rezept)
  • 100-125 g Apfelgelee oder Aprikosenkonfitüre
  • 2-5 Äpfel (z. B. Elstar, Boskoop, Braeburn, Granny Smith oder Royal Gala)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 0.5-1 TL Zimtpulver
  • 2 EL Amarettini oder 2 EL Mandelblättchen (zum Bestreuen/als Dekor)
  • Mehl zum Ausrollen

Vorbereitung des Teigs

Die Butter mit Mehl, Zucker und Salz zu einem Teig verkneten und etwa eine Stunde kaltstellen. Mehl, Mandeln, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei und Butter in Stückchen zufügen. Erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für eine andere Variante: Für den Teig zunächst die Butter mit 50 g Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl und die Milch hinzugeben und mit den Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Teig ruhen lassen.

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Apfelfüllung und Pudding

Puddingpulver mit 50 ml Milch und den restlichen 20 g Zucker anrühren. Restliche Milch aufkochen lassen, vom Herd nehmen und angerührtes Puddingpulver sowie den Joghurt hinzugeben. Zu einem glatten Pudding verarbeiten und etwas abkühlen lassen. Den Pudding kochen: Puddingpulver mit Zucker und etwas Milch glatt rühren. Restliche Milch aufkochen, Pulver einrühren und kurz aufkochen lassen. Leicht abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren.

Milch in eine Schüssel geben, Cremepulver zufügen und mit einem Schneebesen ca. 1 Minute verrühren. Creme esslöffelweise auf den Boden verteilen und vorsichtig verstreichen.

Äpfel vorbereiten

Äpfel waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Äpfel in Spalten schneiden und in Zitronensaft wenden. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, entkernen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Wer möchte kann die Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft aus der frisch gepressten Zitrone beträufeln. Für die Würzung: den Zitronensaft auspressen und mit dem Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Äpfel schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Äpfel sofort in der Zitronen-Zimt-Mischung wälzen und einige Minuten ziehen lassen.

Apfelspalten in Zitronen-Zimt-Mischung

Form auslegen und Schichten

Eine Tarteform mit Lift-off-Boden (26 cm Ø) fetten und mit Mehl leicht ausstäuben. Mürbeteig auf einem großen leicht bemehlten Bogen Backpapier zu einem Kreis (ca. 30 cm Ø) ausrollen. Teig in die Form stürzen und das Backpapier abziehen. Rand leicht andrücken und eventuell überstehenden Teig abschneiden. Teigboden mehrmals mit Gabel einstechen und mit den Amarettinibröseln bestreuen.

In der Zwischenzeit den Teig in eine Tarteform auslegen und einen Rand formen. Pudding auf dem Teig verteilen und die Apfelspalten darauf setzen. Den noch warmen Pudding gleichmäßig auf dem Teig verteilen - etwa 3 cm Rand frei lassen.

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Backen

Im vorgeheizten Backofen, untere Schiene (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 45-50 Minuten backen. Die Tarte auf mittlerer Stufe ca. 40 Minuten lang backen. Dabei immer mal wieder ein Auge darauf halten, damit die Äpfel nicht zu braun werden oder gar verbrennen. Bei einer schnelleren Blätterteig-Variante: Für ca. 20 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und die Äpfel leicht gebräunt sind.

Fertigbackzeit variieren: Tarteform auf den niedrigen Rost stellen und auf 160 Grad 15 Min. backen; dann auf 160 Grad ca. 35 Min. backen. Eventuell mit Alufolie abdecken.

Glasieren und Dekorieren

Gelee leicht erwärmen. Nach 20-25 Minuten Apfelspalten mit dem Gelee bestreichen und fertig backen. Zwei Teelöffel von der Zitronen-Zimt-Mischung mit der Aprikosenmarmelade verquirlen und vorsichtig auf die Apfelspalten streichen. Zuletzt mit den gehobelten Mandeln verzieren. Aprikosen-Konfitüre erwärmen und den Kuchen bestreichen.

Apfeltarte mit glänzender Gelee-Glasur

Abkühlen und Servieren

Tarte 20-30 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auskühlen lassen. Vor dem Anschneiden unbedingt etwas abkühlen lassen, damit der Pudding schön fest wird. Lasst den Kuchen gut auskühlen. Danach je nach Geschmack: warm servieren oder nach einer Nacht im Kühlschrank genießen.

Mit Vanilleeis oder Schlagsahne serviert, ist die Tarte ein Traum. Sahne steif schlagen und mit den Kuchen servieren.

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Tipps, Varianten und Lagerung

  • Ich habe die Apfelspalten einfach in Zitronensaft mit Zimt gewendet - das gibt Farbe und Aroma.
  • Die Vanillecreme macht die Tarte wunderbar lecker und leicht durch den darin enthaltenen Joghurt.
  • Blätterteig-Variante: Blätterteig, Vanillepudding und fruchtige Äpfel - mehr braucht es gar nicht.
  • Für eine nussige Note: Pekannüsse karamellisieren und über die Tarte streuen.
  • Lagertipp für Äpfel: Die beste Zeit für regionale Äpfel ist Mitte September. Eure Äpfel fühlen sich im kühlen und dunklen Keller am wohlsten; sie behalten ihre Frische und bleiben knackig. Ihr habt keinen Keller? Dann nehmt Ihr einfach einen Plastikbeutel, stecht Löcher rein und verpackt die Äpfel darin.
  • Achtet auf Ethylen: Reifegas Ethylen lässt anderes Obst und Blumen schneller reifen - Obst und Schnittblumen sollten nicht in der Nähe frischer Äpfel gelagert werden.
  • Apfelsorten: Für meine Tarte habe ich die Sorte ELSTAR genommen. ELSTAR ist die beliebteste Apfelsorte in Deutschland. Alternativ passen Boskoop, Braeburn, Granny Smith oder Royal Gala.
  • Fertigteig nutzen: Dank der tollen Teige von Tante Fanny im Handumdrehen gemacht. Was ich besonders an den Teigen liebe? Sie sind so wahnsinnig unkompliziert.
Kurzanleitung: Apfeltarte mit Pudding (Zubereitungsschritte)

Kurze Rezeptübersicht (Komprimiert)

SchrittKurzbeschreibung
TeigMehl, Mandeln, Zucker, Salz, Ei, Butter verkneten, 30-60 Min. kühlen
PuddingPuddingpulver mit Milch und Zucker kochen, Joghurt einrühren, abkühlen
Äpfelschälen, entkernen, in Spalten schneiden, in Zitronen-Zimt wenden
SchichtenTeig auslegen, Pudding verteilen, Äpfel fächerförmig legen
Backen45-50 Min. (200 °C) bzw. ca. 20-35 Min. je nach Variante; mittendrin mit Gelee bestreichen
Servierenabkühlen lassen, mit Gelee glänzen, nach Wunsch mit Vanilleeis servieren

Sonntag ist bei uns Kuchentag - bei Euch auch? Dann habe ich heute ein leckeres und fixes Rezept für den nächsten Sonntag für Euch. Probiert es mal aus - diese Tarte kann sich definitiv in jeder Apfelkuchen-Sammlung einreihen.

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