Apfelmus-Waffeln Rezept für Babys ohne Zucker
Einfach, schnell und ohne schlechtes Gewissen. Meine Waffeln mit Apfelmus kommen ganz ohne zusätzlichen Zucker aus und sind nur durch Apfelmus gesüsst.
Warum dieses Rezept?
Das finde nicht nur ich großartig, sondern auch den Kindern schmeckt. Ich finde die Apfelmus-Waffeln jedenfalls besonders toll noch lauwarm! Und auch einige Spielkameraden meines Kindes haben die Waffeln schon getestet - nicht, dass einer behauptet, sie würden nur meinem Kind schmecken ;-). Es war nix übrig! So kleine Kinder sind nämlich die perfekte Jury für solche Rezepttests.
Für wen geeignet
Diese Apfel-Zimt-Waffeln für Babys und Kleinkinder sind perfekt für den Beikoststart - schön weich und ohne Zucker. Die Waffeln sind schön weich und daher ab Beikostreife geeignet. Dein Baby kann sie auch ohne Zähne essen. Die Apfelwaffeln hier sind wirklich sehr weich und super einfach zu essen, deshalb empfehle ich sie gerne direkt ab Beikoststart.
Zutaten (für ca. 6-8 Waffeln)
- Apfelmark / Apfelmus (100 % ohne Zucker)
- 1 reife Banane (je reifer die Bananen, desto süßer die Waffeln)
- 150 g Dinkelmehl (Type 630) oder nach Wunsch Dinkelvollkorn
- 100 g gemahlene Mandeln (optional)
- 1,5 TL Weinstein-Backpulver
- 1/2 TL Ceylon-Zimt (cumarinarm!)
- 2 Eier
- Milch oder Pflanzenmilch (Menge nach Konsistenz)
- Butter oder Öl zum Einfetten des Waffeleisens
Tipps zu Zutaten
Apfelmark: Verwende Apfelmark statt Apfelmus, denn dieses enthält 100 % Äpfel und keinen zugesetzten Zucker. Ceylon-Zimt: Bitte verwende daher nur den etwas teureren Ceylon-Zimt, dieser ist cumarinarm. Es muss übrigens explizit auf der Verpackung vermerkt sein, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt.
Vorbereitung
Die Mengenangaben im Rezept reichen für ca. 6-8 Waffeln. In einer zweiten Schüssel die geschälte Banane mit einer Gabel gründlich zerdrücken. Die Butter sowie die Eier einrühren.
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Zubereitungsschritte
- Alle Zulasten in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut vermengen.
- Die trockene Mischung (Mehl, Backpulver, Mandeln, Zimt) mischen. Mehl mit Backpulver mischen.
- In einer separaten Schüssel die Eier aufschlagen und leicht verquirlen.
- Die feuchten Zutaten langsam zu den trockenen Zutaten (Mehl und Backpulver) geben und alles mit einem Handrührgerät oder Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.
- Die trockene Mischung nun zu dieser feuchten Mischung in die Schüssel geben und zügig unterheben.
- Den Teig etwa 5-10 Minuten stehen lassen, währenddessen das Waffeleisen aufheizen, je nach Gerät dieses noch einfetten und die Waffeln portionsweise ausbacken.
- Waffeleisen vorheizen und befetten, Waffeln darin backen. Je 3-4 EL Teig in die Mitte des Waffeleisens geben, leicht verstreichen, sodass das Waffeleisen halb mit Teig bedeckt ist.
- Das Waffeleisen schliessen und goldbraune Waffeln backen. Die Waffeln schmecken warm und kalt.
Wenn der Teig zu fest ist, könnt ihr noch etwas Pflanzenmilch und Apfelmus hinzufügen. Falls ihr kein Apfelbrei habt, kann den schnell noch im Thermomix (oder Topf) vorbereiten und dann alle Zutaten zugeben, so wie man Waffeln zubereitet.
Variationen und Hinweise
- Wer möchte streut noch Puderzucker über die fertigen Waffeln.
- In diesen Waffeln kommt die Süße zusätzlich durch Datteln. Und ja, auch das ist Fruchtzucker.
- Du kannst die Zutaten einfach nacheinander zugeben: Erst die Bananen pürieren, dann den Apfel zugeben und zerkleinern und zuletzt die Teigzutaten unterrühren. Der Teig sollte nicht zu lange vermengt werden.
- Wer keinen Apfel da hatte, hat stattdessen schon Apfel-Mango-Mark oder geriebene Möhre verwendet - funktioniert gut.
- Für eine vegane oder milchfreie Variante pflanzliche Milch verwenden; das Rezept funktioniert auch ohne Ei (mit Obstmus, Öl, pflanzlicher Milch und Vollkornmehl als Ersatz).
Aufbewahrung und Mitnehmen
Der Teig ergibt etwa 8 Herzwaffeln - die lassen sich im Kühlschrank in einer Tupperdose zwei Tage sehr gut aufheben. Tipp: Wer nicht sofort alle Waffeln vernaschen möchte, kann diese auch toll einfrieren nach dem Auskühlen. Die Waffeln lassen sich sehr gut einfrieren und im Toaster auftauen. Einfach bei Zimmertemperatur oder im Toaster.
Serviervorschläge
Zum Frühstück reiche ich gerne Obst zu den Waffeln - dabei müsst ihr einfach selbst testen was eurem Kind schmeckt. Ich serviere die Waffeln gerne auch für Freunde und z. B. auch mal mit geschlagener Zimtsahne oder Vanilleeis. Das ist dann ein richtiges Festessen oder ein perfektes Sonntagssüß. Die fertigen Waffeln lassen sich auch prima in der Brotdose verstauen, um sie später bei einem kleinen Ausflug mitzunehmen.
Sicherheit und Altersangaben
Eine genaue Altersempfehlung kann ich dir nur schwer geben, denn jedes Kind isst anderes. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, die Waffeln mit Banane ab dem 8. Monat zum Knabbern anzubieten. Bei uns sind sie regelmäßig Teil des Kaffeetisches :-) Diese Waffeln sind für Babys ab Beikostreife geeignet, sie schmecken aber auch Kleinkindern und selbst Erwachsenen noch sehr gut.
Praktische Tipps aus dem Alltag
- Waffeln sind eine tolle Form, um Kindern Essen schmackhaft zu machen. Egal ob süß oder pikant, Waffeln haben irgendwie von Beginn an schon eine magische Wirkung auf Kinder.
- Wenn eure Kinder noch keine Zähne haben, dann würde ich die Waffel in ganz kleine Stücke schneiden. Für Franziska - die bereits 2 Zähne hat - war es absolut mühelos sich auch mal ein Stück abzubeißen.
- Die Zutaten sind bestimmt bei allen zuhause im Vorratsregal da. Passt zu jeder Gelegenheit.
- Ein Waffeleisen zählt zu den sinnvollsten Anschaffungen für das Leben mit Kindern.
FAQ
Kann ich die Apfel-Zimt-Waffeln für mein Baby einfrieren? Antwort: Ja, die Waffeln lassen sich hervorragend einfrieren. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter oder einem Gefrierbeutel auf und taue sie bei Bedarf stückweise auf. Zum Aufwärmen kannst du sie auch einfach kurz im Toaster oder Waffeleisen erwärmen.
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Darf mein Baby schon Zimt essen? Kann ich die Waffeln auch ohne Zimt zubereiten? Ja, dein Baby darf Zimt essen. Achte beim Kauf aber auf den echten Ceylon-Zimt, der cumarinarm ist. Du kannst den Zimt alternativ auch weglassen oder durch andere babyfreundliche Gewürze wie eine Prise Vanille ersetzen.
Was du noch wissen solltest
Ich versuche weitestgehend auf Industriezucker zu verzichten, wenn ich für meinen Sohn backe und koche. Je weniger Zucker man benutzt, umso mehr kann man sich auf den Geschmack der ursprünglichen Zutaten konzetrieren. In so vielen Fertig-Breien (zum Anrühren oder aus dem Gläschen) ist Zucker enthalten, was ich absolut nicht nachvollziehen kann.
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