Apfelkuchen mit Soufflécreme: Französischer Apfelkuchen trifft luftig-leichte Soufflé-Schicht
Seit vielen Jahren mein liebstes Apfelkuchen-Rezept für den Herbst! Das kann ja gar nicht sein, dass ich noch nie das Rezept für meinen Lieblings-Apfelkuchen verbloggt habe: Französischer Apfelkuchen! Ich habe diesen Kuchen schon zig mal gebacken, da er schnell gemacht ist, zu jedem Anlass passt und einfach irre lecker ist. Ein absoluter Lieblingskuchen, den ich sehr empfehlen kann.
Französischer Apfelkuchen - das Rezept: Einfacher Rührkuchen mit frischen Äpfeln und einem Topping aus Crème fraîche, Mandeln und Puderzucker. Gerade zur Apfelsaison, wenn es verschiedenste Apfelsorten zum Ausprobieren gibt, kann man sich zu seiner Lieblings-Apfelsorte durchbacken. Der Apfel sollte eine gewisse Säure mitbringen und nicht zu süß sein und ich würde immer auf leckere heimische Sorten zurückgreifen.
Zutaten und Varianten für 12 Stücke
Französischer Apfelkuchen - das Rezept Für 12 Stücke Zutaten:
- Für den Boden: 125 g weiche Butter 125 g Zucker Mark aus 1 Vanilleschote (alternativ Vanillezucker oder Vanilleextrakt) 3 Eier (Größe M oder L) 200 g Weizenmehl (Type 405) 2 TL Weinsteinbackpulver 50 ml Milch
- Für den Guss: 1 Ei (Größe M oder L) 50 g Zucker 1/2 Pk. Vanillepuddingpulver 200 g Crème fraîche
- Außerdem: 1 kg säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn oder Rubinette) Saft von 1 Zitrone 50 g gehackte Mandeln (oder Mandelblättchen oder auch Pinienkerne) Puderzucker zum Bestreuen etwas weiche Butter für die Form
Bei mir sind das vor allem Braeburn, Elstar, Cox Orange oder auch Rubinette. All diese Apfelsorten machen sich hervorragend im Kuchen. Durch die im buttrigen Rührteig eingebackenen Apfelviertel wird der Kuchen wunderbar saftig. Nach dem Anbacken kommt dann noch eine leckere Schicht aus Crème fraîche und knackigen Mandeln oben drüber. Serviert wird der Kuchen mit einer Schicht aus Puderzucker und weiteren, knusprig gerösteten Mandeln.
Schritt-für-Schritt: Rührteig-Boden und Crème-fraîche-Guss
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark sehr cremig aufschlagen, dann die Eier einzeln gründlich und einige Minuten lang gut unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch nur noch kurz unter die Masse rühren. Das geht am besten mit einem einfachen Handrührgerät oder in der Küchenmaschine.
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Den Teig in die vorbereitete Springform streichen. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel auf der Rückenseite mehrfach mit einem Messer einritzen. Die Apfelstücke mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Apfelstücke auf den Teig legen und leicht andrücken. Mit etwa 2 EL der gehackten Mandeln bestreuen und für 15 Minuten im vorgeheizten Backofen vorbacken.
In der Zwischenzeit den Guss zubereiten: Ei und Zucker cremig aufschlagen, dann das Vanillepuddingpulver unterrühren, bis es keine Klümpchen mehr gibt. Zuletzt die Crème fraîche unterrühren. Den Guss nach Ablauf der 15 Minuten über die Äpfel gießen und den Kuchen weitere 40-45 Minuten backen, bis er hellbraun ist. Danach in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Restliche gehackte Mandeln in einem Topf ohne Fett hellbraun rösten. Ausgekühlten Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und reichlich Puderzucker darüber sieben. Mit den gehackten Mandeln bestreuen und servieren. Der französische Apfelkuchen schmeckt sowohl warm als auch abgekühlt und hält sich im Kühlschrank einige Tage frisch und saftig.
Soufflécreme: Luftige Ergänzung und Backtechnik
Für die Soufflés den Backofen auf 200° vorheizen. Milch, Zucker und Mehl mit einem Schneebesen in einem kleinen Topf verrühren. Das Ganze unter Rühren aufkochen bis es bindet. Damit das Soufflé nicht gleich zusammenfällt, dann n.B. 1TL Speisestärke dazugeben.
Die Masse in eine Schüssel geben, Calvados und Eigelbe unterrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Souffléförmchen ausbuttern und mit Zucker ausstreuen. Die Förmchen zu drei Viertel mit der Masse befüllen.
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Eine Große Auflaufform mit heißen Wasser aufgießen und die Soufflés im Wasserbad im Ofen (Mitte) 20 Minuten backen. Die Soufflés auf die Teller stellen und mit Puderzucker bestäuben. Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken!
Knuspriges Apfel-Topping: Karamell- und Backäpfel
Für die Äpfel in einer Pfanne 3EL Zucker in der Butter karamellisieren lassen. Die Äpfel schälen und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen. 1 Apfel in Achtel schneiden. Den zweiten Apfel in Ringe schneiden. Reichlich Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Apfelringe darin schwimmend ausbacken.
Mehl, das verquirlte Ei und Panko-Mehl auf drei Tellern geben. Die Apfelringe erst im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zum Schluss in Panko-Mehl wälzen. 1,5EL Zucker mit dem Zimt vermengen und beiseite stellen. Die Karamellapfelstücke auf fünf Dessertteller verteilen.
Servieren: Apfelkuchen trifft Soufflécreme
Einfacher Rührkuchen mit frischen Äpfeln und einem Topping aus Crème fraîche, Mandeln und Puderzucker. Die Soufflés auf die Teller stellen und mit Puderzucker bestäuben. Die Karamellapfelstücke auf fünf Dessertteller verteilen. Serviert wird der Kuchen mit einer Schicht aus Puderzucker und weiteren, knusprig gerösteten Mandeln.
Alternative Teige und Abwandlungen
Der Boden ist ein schnell gerührter Rührteig. Ich nehme bewusst einen Rührteig, direkt aus der Schüssel in die Form. Der Boden wird weicher und saftiger, und dir bleibt das Kneten, Kühlen und Ausrollen erspart. Die meisten Rezepte für Apfelkuchen mit Schmand arbeiten mit Mürbeteig: kneten, mindestens eine halbe Stunde kühlen, mit Rand in die Form drücken. Das ergibt einen knusprigen Boden, und wer das mag, ist damit gut bedient.
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Rezeptautor:in Zutaten Für den Teig: 220 g Mehl 50 g Haselnüsse gemahlen 100 g Zucker sehr fein oder Puderzucker 1 TL Zitrone(n) die Schale, abgerieben 100 g Butter 1 Prise(n) Salz 2 EL Milch. Für den Belag: 1 kg Äpfel geschält, geviertelt 1 EL Zitronensaft. Für den Guss: 4 Ei(er) getrennt 50 g Zucker sehr fein oder Puderzucker 1 Prise(n) Salz 250 ml Schmand 1 Pck. Vanillezucker 1 Msp. Zimt gemahlen.
Mehl mit Salz, Nüssen, Zucker, Zitronenschale, Fett und Milch zum Teig kneten und diesen in einem Tiefkühlbeutel 1 Std. kühlen. Den Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, eine runde Obstkuchenform mit 36 cm Durchmesser damit auskleiden und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Die Äpfel mit der Wölbung nach oben hineinsetzen und auf der Mittelschiene bei 175°C 15 Min. backen. Die Schmand/Eiercreme über die Äpfel gießen und den Kuchen weitere 25 Min.
Schmand, Sauerrahm oder Crème fraîche?
Was ist der Unterschied zwischen Schmand, Sauerrahm und Crème fraîche? Alle drei sind gesäuerte Milchprodukte, sie unterscheiden sich im Fettgehalt. Sauerrahm hat etwa 10 Prozent Fett, Schmand liegt bei 20 bis 24 Prozent, Crème fraîche bei rund 30 Prozent. Für den Guss ist Schmand die gute Mitte: Er hat genug Fett, um beim Backen cremig zu bleiben und nicht zu gerinnen, ist aber nicht so schwer wie Crème fraîche.
Der Schmand-Guss mit Puddingpulver: Der Guss besteht aus Schmand, Eiern, Zucker, Vanillezucker und einem Päckchen Vanillepuddingpulver. Das Puddingpulver ist im Wesentlichen Stärke, und die bindet beim Backen die Flüssigkeit aus Schmand und Eiern. Ohne Bindung läuft der Schmand-Guss beim Anschneiden seitlich heraus, der Kuchen wirkt matschig und lässt sich nicht sauber portionieren.
Backpraxis: Zeitplan, Temperatur, Stück-für-Stück
Die genauen Mengen findest du in der Rezeptkarte. Hier gehe ich den Ablauf einmal mit dir durch, mit den Punkten, an denen sich das Gelingen entscheidet. Zuerst kommen die Äpfel dran, denn sie brauchen danach Zeit zum Abkühlen. Ich schäle sie, viertle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in Spalten. Mit einem Spritzer Zitronensaft kommen sie in einen Topf und dünsten etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze, bis sie weich sind, aber noch Biss haben.
Während die Äpfel abkühlen, rührst du in Ruhe den Teig. Für den Boden schlägst du die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig auf und rührst die Eier einzeln unter. Mehl, Backpulver und Salz kommen zusammen mit der Milch dazu, und dann gilt: nur so lange rühren, bis der Teig gerade glatt ist. Der Teig kommt dann in die gefettete Springform und wird glatt gestrichen, er sollte den Boden gleichmäßig bedecken, sonst backt er ungleichmäßig durch.
Erst jetzt rührst du den Guss an, und dieser Zeitpunkt ist kein Zufall: Steht der angerührte Guss zu lange, beginnt die Stärke im Puddingpulver vorzeitig zu quellen. Also Schmand, Eier, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver glatt verrühren und direkt über die Äpfel gießen. Beim Backen ist die Temperatur wichtig: 180 Grad Ober- und Unterhitze, nicht mehr. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, deck sie nach etwa 30 bis 40 Minuten mit Alufolie ab.
Und dann kommt der Teil, an dem die meisten ungeduldig werden: Lass den Kuchen vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest. Der Guss festigt sich beim Abkühlen weiter. Gut durchgekühlt wird der Schmand-Guss dann fest, cremig und angenehm kühl, was ihn im Sommer richtig erfrischend macht.
Soufflécreme und Apfelkuchen kombinieren
Die Soufflés auf die Teller stellen und mit Puderzucker bestäuben. Die Karamellapfelstücke auf fünf Dessertteller verteilen. Serviert wird der Kuchen mit einer Schicht aus Puderzucker und weiteren, knusprig gerösteten Mandeln. Ich kann den Kuchen wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen, für uns ist französicher Apfelkuchen ein absolutes Lieblingsrezept!
Optionale Eiskomponente mit Nuss-Sahne
Die Walnusskerne leicht zerstoßen. Kondensmilch mit den Nüssen vermengen. Die Sahne sehr steif schlagen und mit der Kondensmilch und den Nüssen vermengen. Die Masse in eine gefrierfeste Box geben und für ein paar Stunden in den Tiefkühler stellen.
Alternative schnelle Blätterteig-Variante
Backofen (E-Herd: 225°C/ Umluft: 200°C) vorheizen. Äpfel waschen, schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Zitrone auspressen und auf die Apfelscheiben träufeln. Springform mit Backpapier auslegen. Backformring auf die Form setzen und spannen. Überschüssiges Backpapier entfernen.
Blätterteig in die Form legen und leicht andrücken. Teig mit Apfelscheiben belegen und anschließend mit der Milchmischung übergießen. Kuchen ca. 45 Minuten Ofen backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Aprikosenmarmelade in einem Topf leicht erhitzen und den Kuchen damit bestreichen.
Problemlösung und Tipps
- Der Guss stockt zuverlässig. Ich gebe deshalb ein Päckchen Vanillepuddingpulver in den Guss. Die Stärke darin bindet die Flüssigkeit, der Guss wird schnittfest und bleibt trotzdem cremig.
- Die Äpfel werden vorher gedünstet. Sie geben ihren Saft schon im Topf ab und sind gleichmäßig weich.
- Der Boden ist ein schnell gerührter Rührteig. Der Boden wird weicher und saftiger, und dir bleibt das Kneten, Kühlen und Ausrollen erspart.
- Wenn die Oberfläche zu schnell dunkel wird, deck sie ab, statt die Temperatur zu senken.
- Schneide den Kuchen nicht an, solange er noch warm ist. Der Schmand-Guss braucht das vollständige Auskühlen, um fest zu werden.
Empfohlene Apfelsorten
Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn behalten beim Backen Struktur und setzen einen Gegenpol zum süßen Guss. Mehlige oder überreife Äpfel zerfallen und geben zu viel Saft ab.
Kompakte Rezeptansicht
| Schritt | Anweisung |
|---|---|
| Form & Ofen | Eine Springform mit 26 cm Durchmesser gut mit weicher Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. |
| Teig | Butter, Zucker und Vanillemark sehr cremig aufschlagen, Eier einzeln unterrühren, Mehl mit Backpulver und Milch kurz unterrühren. |
| Äpfel | Äpfel schälen, vierteln, einritzen, mit Zitrone beträufeln, auflegen, 15 Min. vorbacken. |
| Guss | Ei und Zucker cremig, Puddingpulver und Crème fraîche einrühren, aufgießen, 40-45 Min. backen. |
| Soufflé | Milch, Zucker, Mehl verrühren, binden, Calvados und Eigelb einarbeiten, Eischnee unterheben, 20 Min. im Wasserbad backen. |
| Servieren | Puderzucker, geröstete Mandeln, Soufflécreme und Karamelläpfel ergänzen. |
Mein absolutes Standardrezept für Apfel-Kuchen, bei dem ich nicht mehr ins Rezept gucken muss, sondern ihn blind nachbacken kann. Ich freu mich über eure Bewertung.
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