Rezept: Apfelkuchen mit Buttermilch und Quark

Diesen Apfel-Quark-Kuchen backe ich immer dann, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem etwas Besonderes auf dem Tisch stehen soll. Er ist wunderbar saftig, unkompliziert und schmeckt nach Kindheit - er erinnert mich jedes Mal an den Apfelkuchen mit Quark meiner Oma. Ein Rezept, das wirklich immer geht.

Welche Äpfel und welcher Quark? So wählst du die besten Zutaten aus

Säuerlich oder süß? Diese Äpfel passen am besten: Für diesen Kuchen eignen sich vor allem leicht säuerliche Apfelsorten wie Elstar, Braeburn oder Jonagold. Sie bringen eine angenehme Frische mit, behalten beim Backen etwas Biss und sind der perfekte Kontrast zur cremigen Quarkmasse. Sehr süße Äpfel wie Golden Delicious funktionieren auch gut - aber dann reduziere ich den Zucker in der Füllung um 20-30 g. Beträufle die Apfelstücke nach dem Schneiden unbedingt mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.

Magerquark oder Sahnequark - was funktioniert besser? Ich backe den Apfel-Quark-Kuchen am liebsten mit Magerquark. So wird die Füllung leichter und bekommt eine angenehme Frische. Wenn du es cremiger magst, kannst du aber auch prima Sahnequark verwenden oder beides kombinieren. Wichtig ist nur: Der Quark sollte nicht zu nass sein (ggf. kurz abtropfen) - sonst wird der Kuchen schnell matschig.

Tipps, damit der Kuchen saftig bleibt

  • Die richtigen Äpfel wählen - wie oben beschrieben, sorgen die richtigen Apfelsorten zusammen mit der cremigen Quarkmasse für Saftigkeit.
  • Äpfel nicht zu dünn schneiden - so bleiben sie beim Backen schön saftig und verschwinden nicht komplett in der Masse.
  • Nicht zu lange backen - jeder Ofen ist anders, also besser gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Der Kuchen darf ruhig noch leicht „wackeln“.
  • Etwas Puddingpulver oder Stärke in der Quarkmasse - das bindet überschüssige Flüssigkeit, ohne den Kuchen trocken zu machen.
  • Nach dem Backen gut auskühlen lassen - so kann sich die Quarkmasse setzen und bleibt schön saftig.

Varianten und besondere Ideen

Wenn du deinen Apfelkuchen besonders cremig und reichhaltig magst, probiere unbedingt auch meinen Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln vom Blech aus - der ist mega saftig und reicht auch für eine große Kaffeetafel! Etwas Besonderes ist bei uns auch immer Omas gedeckte Apfeltorte, mega saftig und ein echter Klassiker!

Manchmal hebe ich unter die Quarkmasse noch zusätzlich ein paar Rosinen, die ich vorher in Rum, Amaretto oder Apfelsaft eingeweicht habe, das sorgt für eine schöne fruchtige Note. Mein Tipp: Du kannst das Quark-Apfel-Kuchenrezept übrigens auch mit einer Mischung aus Birnen und Äpfeln backen. Der Kuchen lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag noch aromatischer - perfekt für Gäste oder den Sonntagskaffee.

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Apfel-Quark-Kuchen aufgeschnitten auf Teller, Nahaufnahme

Apfel-Quark-Kuchen: Zutaten (Springform 26 cm, ca. 12 Stücke)

  • Für den Boden: 125 g Butter, 100 g Zucker, 1 TL Vanillepaste oder 1 Pck. Vanillezucker, 1 Ei (Größe M), 250 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630, ½ Pck. Backpulver (8 g Päckchen), 1 Prise Salz
  • Für die Quark-Apfel-Füllung: 3-4 säuerliche Äpfel (z. B. Elstar, Braeburn oder Jonagold), 1-2 EL Zitronensaft, 500 g Magerquark, 100 g Zucker, 1 TL Zimt (optional), 1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen) oder 40 g Speisestärke, 2 Eier (Größe M), 50 ml Milch, ½ Bio-Zitrone (Schalenabrieb)
  • Außerdem: etwas Fett für die Backform, etwa Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung Schritt für Schritt

Vorbereitung

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Heißluft) vorheizen. Eine Springform (26 cm) einfetten oder den Boden mit Backpapier auslegen.

Boden

Butter, Zucker und Vanille cremig aufschlagen. Das Ei unterrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen, zum Teig geben und zügig verkneten. Den Teig in die Form geben, gleichmäßig andrücken und einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Kalt stellen, während du die Füllung vorbereitest.

Füllung zubereiten

Die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in Scheibchen schneiden. Mit Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun werden und beiseite stellen. In einer Schüssel Quark, Zucker, Vanille, Zimt, Zitronenabrieb, Puddingpulver, Milch und Eier glatt rühren. Die Apfelstücke unterheben.

Backen

Die Quark-Apfel-Füllung auf dem vorbereiteten Boden verteilen und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 50-60 Minuten backen. Falls der Kuchen zu stark bräunt, gegen Ende mit Alufolie abdecken.

Abkühlen & servieren

Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben. Der Kuchen darf ruhig noch leicht „wackeln“, das bedeutet, dass die Quarkmasse schön saftig bleibt.

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Kuchen in Springform während des Abkühlens

Nährwerte und Portionierung

Portion Kcal (ca.) Kohlenhydrate Eiweiß Fett
1 Stück (bei 12 Stücken) 287,5 kcal 42 g 8,2 g 10,1 g

Vorbereiten, Lagern und Einfrieren

Der Apfel-Quark-Kuchen lässt sich wunderbar am Vortag backen. Am besten kühl lagern, im Kühlschrank hält er sich 2 bis 3 Tage. Ich lasse ihn nach dem Backen immer komplett auskühlen und decke ihn dann gut ab. So bleibt er schön saftig und trocknet nicht aus.

Kann ich den Apfel-Quark-Kuchen einfrieren? Ja. Der Kuchen lässt sich gebacken gut einfrieren, die Quarkmasse macht dabei keine Probleme. Ich lasse ihn komplett auskühlen, schneide ihn in Stücke und friere sie einzeln ein. Am besten taust du sie langsam im Kühlschrank auf, dann bleibt die Krume saftig.

Anleitung: Apfel-Quark-Kuchen Schritt für Schritt

Häufige Fragen

  1. Welche Äpfel eignen sich für den Apfel-Quark-Kuchen? Am liebsten nehme ich leicht säuerliche, feste Sorten wie Elstar, Braeburn oder Boskoop. Sie behalten beim Backen Biss, und ihre Säure balanciert die milde Quarkmasse. Sehr süße Äpfel gehen auch, dann nimm etwas weniger Zucker.
  2. Warum kommt Puddingpulver in die Füllung? Das Puddingpulver hilft dabei, die Quarkmasse zu binden, ohne sie schwer oder trocken zu machen. So bleibt der Kuchen schön schnittfest, aber trotzdem cremig. Du kannst alternativ auch Speisestärke und etwas Vanille verwenden.
  3. Kann ich den Kuchen auch mit weniger Zucker backen? Ja, du kannst den Zuckergehalt nach Geschmack reduzieren. Vor allem, wenn du sehr süße Äpfel verwendest, kannst du in der Quarkmasse gut 20-30 g weniger Zucker nehmen. Nach Belieben kannst du auch ein Drittel bis zur Hälfte des Zuckers durch Birkenzucker ersetzen.
  4. Wie lange ist der Kuchen haltbar? Gut abgedeckt hält sich der Kuchen 2-3 Tage im Kühlschrank. Er schmeckt sogar am zweiten Tag noch besser, weil er gut durchgezogen ist.
  5. Was ist der Unterschied zum Apfel-Käsekuchen ohne Boden? Beide arbeiten mit Quark, unterscheiden sich aber im Aufbau. Dieser Apfel-Quark-Kuchen wird mit Boden gebacken und ist der klassische, saftige Kuchen für den Alltag. Der Apfel-Käsekuchen ohne Boden kommt ganz ohne Teigboden aus und geht eher in Richtung Käsekuchen.

Weitere Rezeptideen mit Äpfeln und Buttermilch

Für Gäste ist auch mein Apfelkuchen mit Hefeteig und Streusel vom Blech super geeignet, der reicht auch für eine große Kuchenrunde! Ein weiterer Klassiker ist der Buttermilchkuchen mit Äpfeln auf dem Blech, bestreut mit Mandeln und wer mag mit einem Sahne-Butter-Topping. Du findest außerdem Rezepte wie Apfel-Streuselkuchen mit Puddingfüllung oder Buttermilch-Apfel-Gugelhupf - alle wunderbar saftig und perfekt für die Apfelzeit.

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren! Hast du eine Frage oder möchtest mir dein Feedback schicken?

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