Saftiger Apfelkuchen aus der eckigen Springform: Ein Rezept für jeden Anlass

Ein Apfelkuchen ist ein Klassiker, der in keiner Rezeptsammlung fehlen darf. Ob zum Kaffeeklatsch mit Freunden, als Dessert nach einem gemütlichen Abendessen oder einfach nur so für zwischendurch - ein saftiger Apfelkuchen ist immer eine gute Wahl. Dieses Rezept ist speziell für eine eckige Springform (35 x 24 cm) ausgelegt und garantiert einen fruchtigen und köstlichen Kuchen, der der ganzen Familie schmeckt.

Zutaten für den Apfelkuchen

Dieses Rezept ergibt einen saftigen Apfelkuchen mit einer leckeren Marzipannote. Hier ist eine Liste der Zutaten, die Sie benötigen:

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 225 g Zucker
  • 300 g Butter
  • 6 Eier
  • 225 g Mehl
  • 120 g Speisestärke
  • ¾ Päckchen Backpulver
  • 6 große Äpfel (säuerliche Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn eignen sich besonders gut)
  • 6 Tropfen Bittermandelaroma
  • Fett für die Form
  • Puderzucker (optional)
  • Aprikosenkonfitüre (optional)

Zubereitung des Apfelkuchens

Die Zubereitung dieses Apfelkuchens ist denkbar einfach und gelingt auch Backanfängern problemlos. Mit einer Zubereitungszeit von etwa 15 Minuten und einer Backzeit von einer Stunde steht der Kuchen im Nu auf dem Tisch.

  1. Vorbereitung: Heizen Sie den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (oder 150 °C Umluft) vor. Fetten Sie die eckige Springform (35 x 24 cm) gründlich ein.
  2. Marzipan vorbereiten: Schneiden oder raspeln Sie die Marzipanrohmasse in sehr kleine Stücke. Je kleiner die Stücke, desto besser lässt sich das Marzipan später mit den anderen Zutaten vermengen.
  3. Teig zubereiten: Schmelzen Sie die Butter. Dies gelingt gut in der Mikrowelle bei mittlerer Stufe oder in einem Topf auf dem Herd. Verrühren Sie die geschmolzene Butter mit der Marzipanrohmasse und dem Zucker, bis eine homogene Masse entsteht. Geben Sie die Eier nacheinander hinzu und rühren Sie jedes Ei gut unter, bevor Sie das nächste hinzufügen. Fügen Sie das Bittermandelaroma hinzu und verrühren Sie alles, bis eine einheitliche Masse entstanden ist.
  4. Mehlmischung hinzufügen: Vermischen Sie das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver in einer separaten Schüssel. Geben Sie die Mehlmischung in zwei Portionen zur Marzipan-Butter-Zucker-Masse und rühren Sie alles gut unter, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  5. Äpfel vorbereiten und unterheben: Schälen Sie drei der Äpfel, schneiden Sie sie in kleine Stücke und heben Sie sie sofort unter den Teig. Die Zugabe von Zitronensaft ist nicht notwendig, da die Äpfel sofort in den Teig gegeben werden und somit nicht braun werden können. Wenn Sie die Äpfel vorbereiten möchten, beträufeln Sie sie mit etwas Zitronensaft, um eine Braunfärbung zu verhindern.
  6. Teig in die Form geben: Geben Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn glatt.
  7. Äpfel belegen: Schälen Sie die restlichen Äpfel, schneiden Sie sie in Spalten oder Achtel und verteilen Sie sie gleichmäßig auf dem Teig. Drücken Sie die Apfelstücke vorsichtig in den Teig.
  8. Backen: Backen Sie den Kuchen im vorgeheizten Backofen für etwa eine Stunde. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, decken Sie ihn gegebenenfalls mit Alufolie ab.
  9. Verzieren (optional): Nach dem Auskühlen können Sie den Kuchen mit Aprikosenkonfitüre bestreichen oder mit Puderzucker bestreuen. Beides ist optional und dient lediglich der Dekoration.

Tipps und Variationen für den perfekten Apfelkuchen

  • Apfelsorten: Verwenden Sie am besten säuerliche Apfelsorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Diese Sorten behalten beim Backen ihre Form und sorgen für eine angenehme Säure im Kuchen.
  • Marzipan: Wenn Sie kein Marzipan mögen, können Sie es auch weglassen oder durch eine andere Zutat ersetzen, z.B. gemahlene Mandeln oder Haselnüsse.
  • Gewürze: Verfeinern Sie den Teig mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Muskatnuss. Dies verleiht dem Kuchen eine weihnachtliche Note.
  • Nüsse: Fügen Sie dem Teig gehackte Nüsse wie Walnüsse oder Haselnüsse hinzu. Dies sorgt für einen zusätzlichen Crunch.
  • Streusel: Für einen Apfelkuchen mit Streuseln vermischen Sie Mehl, Butter, Zucker und Zimt zu Streuseln und verteilen diese vor dem Backen auf dem Kuchen.
  • Apfelmus: Ersetzen Sie einen Teil der frischen Äpfel durch Apfelmus. Dies macht den Kuchen besonders saftig.
  • Zitronensaft: Beträufeln Sie die Apfelspalten vor dem Belegen mit Zitronensaft. Dies verhindert, dass sie braun werden und verleiht dem Kuchen eine frische Note.
  • Glasur: Bestreichen Sie den Kuchen nach dem Backen mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft.
  • Sahne oder Eis: Servieren Sie den Apfelkuchen mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis.

Der versunkene Apfelkuchen: Eine Variante des Klassikers

Eine besonders beliebte Variante des Apfelkuchens ist der versunkene Apfelkuchen. Bei diesem Kuchen werden die Apfelstücke auf den Teig gelegt und sinken während des Backens leicht in den Teig ein. Dadurch entsteht ein besonders saftiger und fruchtiger Kuchen.

Tipps für den versunkenen Apfelkuchen

  • Apfelstücke einschneiden: Schneiden Sie die Apfelstücke vor dem Belegen mehrmals ein. Dadurch sinken sie leichter in den Teig ein.
  • Teig nicht zu flüssig: Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, da die Apfelstücke sonst zu tief einsinken und der Kuchen matschig werden kann.
  • Apfelstücke andrücken: Drücken Sie die Apfelstücke leicht in den Teig, bevor Sie den Kuchen backen.

Apfelkuchen vom Blech: Für große Gruppen

Wenn Sie eine große Gruppe von Gästen erwarten, ist ein Apfelkuchen vom Blech die ideale Wahl. Dieser Kuchen ist einfach zuzubereiten und reicht für viele Personen.

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Tipps für den Apfelkuchen vom Blech

  • Blechgröße: Verwenden Sie ein Backblech mit den Maßen ca. 42 x 37 cm.
  • Teigmenge: Verdoppeln Sie die Teigmenge im Vergleich zum Rezept für die Springform.
  • Backzeit: Verlängern Sie die Backzeit um etwa 10-15 Minuten.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Der Apfelkuchen hält sich bei Raumtemperatur unter einer Kuchenhaube oder in einer luftdichten Dose etwa 2 Tage frisch. Im Kühlschrank aufbewahrt, bleibt er etwa 3-4 Tage haltbar. Sie können den Apfelkuchen auch einfrieren. Lassen Sie ihn dazu vollständig auskühlen, schneiden Sie ihn in Stücke und verpacken Sie ihn luftdicht. So können Sie ihn für bis zu 3 Monate einfrieren.

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