Apfel-Zimt-Waffeln ohne Zucker – Rezept und Tipps für saftige, gesunde Waffeln
Dieses Rezept für zuckerfreie Waffeln vereint gesunden Genuss mit natürlicher Süße aus Äpfeln und Zimt. Einfach und lecker. Waffeln gehören zu den beliebtesten Leckereien - ob zum Frühstück, als Nachmittags-Snack oder zum Verwöhnen von Gästen. Doch oft sind sie wahre Kalorienbomben, vor allem durch den enthaltenen Zucker. Mit diesem Rezept kannst du Waffeln genießen, die nicht nur gesünder sind, sondern auch perfekt zu einer bewussten Ernährung passen. Sie sind einfach zuzubereiten und bieten eine tolle Basis für viele kreative Toppings, von frischen Früchten bis hin zu ungesüßtem Joghurt.
Worauf dieses Rezept setzt
Das Geheimnis dieser zuckerfreien Waffeln liegt in den Äpfeln, die ihnen eine natürliche Süße verleihen. Kombiniert mit Zimt entsteht eine herrlich aromatische Note, die an warme Herbsttage erinnert. Der Teig ist schnell angerührt und lässt sich unkompliziert im Waffeleisen ausbacken. Mit wenigen Zutaten und wenig Aufwand zauberst du fluffige Waffeln, die sowohl gesund als auch köstlich sind.
Zutaten - Basisvarianten
Für mein Apfelwaffeln Rezept brauchst du nur wenige Zutaten, die alle gut erhältlich sind und sich bestimmt schon in deinem Vorratsschrank befinden. Du kannst sie aber noch nach Belieben abwandeln und variieren.
- Mehl (Weizen oder Dinkel; Dinkelmehl ist bei mir absolute erste Wahl)
- Apfelmark oder Apfelmus (Apfelmark: 100 % Äpfel, keinen zugesetzten Zucker)
- geriebener Apfel (frisch)
- Eier (bei babyfreundlicher Variante ohne Ei möglich)
- Backpulver (z.B. Weinstein-Backpulver)
- Weichweizengrieß oder Grießanteil optional
- Ceylon-Zimt (cumarinarm; besonders wichtig bei Babys und Kleinkindern)
- optional: gemahlene Mandeln, Öl oder Butter, pflanzliche Milch
Beispiel-Mengen (für ca. 6-8 Waffeln)
| Zutat | Menge / Hinweis |
|---|---|
| Dinkel- oder Weizenmehl | z. B. 150 g Dinkelmehl Type 630 |
| Apfelmark / Apfelmus | als Süßstoff-Ersatz, 100 % Apfel |
| geriebener Apfel | 1 mittelgroßer Apfel (waschen, vierteln, entkernen, grob reiben) |
| Backtriebmittel | 1,5 TL Weinstein-Backpulver |
| Ceylon-Zimt | 1/2 TL (cumarinarm) |
| Optional | 100 g gemahlene Mandeln, etwas Öl, pflanzliche Milch |
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Alle Zutaten vermischen. Mehl mit Backpulver mischen. Die pflanzliche Milch mit dem Obstmus (sollte recht dick sein) sowie Öl verquirlen. Trockene zu feuchten Zutaten geben und gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht.
- Den Apfel waschen, vierteln, entkernen und grob reiben. Ich verwende Bio-Äpfel und schäle den Apfel daher nicht extra, du kannst ihn, wenn du magst, aber auch schälen.
- Alle Zulasten in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut vermengen. Schüssel mit einem Tuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig etwa 5 Minuten stehen lassen, währenddessen das Waffeleisen aufheizen.
- Das Waffeleisen aufheizen und gut einfetten. Jeweils rund ein Viertel bis ein Sechstel der Teigmenge in die Mitte geben, schließen und ausbacken. Je nach Gerät dieses noch einfetten und die Waffeln portionsweise ausbacken.
- Die Waffeln schmecken warm und kalt. Im Waffeleisen werden sie ganz genauso gebacken wie normale Waffeln auch.
Varianten für Babys, Kleinkinder und Veganer
Diese Apfel-Zimt-Waffeln für Babys und Kleinkinder sind perfekt für den Beikoststart - schön weich und ohne Zucker. Durch das Apfelmark und den geriebenen Apfel schmecken sie natürlich süß und sind ideal als Fingerfood, zum Frühstück oder als Snacks für unterwegs. Außerdem kommt das Rezept für die babytauglichen Waffeln komplett ohne Ei aus und kann wahlweise mit pflanzlicher Milch (für eine komplett vegane Version) oder auch mit normaler Vollmilch zubereitet werden.
Die Waffeln sind schön weich und daher ab Beikostreife geeignet. Dein Baby kann sie auch ohne Zähne essen. Die gelegentliche, normale Verzehrmenge von Ceylon-Zimt ist auch für Babys und Kleinkinder unbedenklich. Der herkömmliche Cassia-Zimt hingegen enthält mehr Cumarin und ist daher nicht empfehlenswert.
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Toppings, Servierideen und Lagerung
Serviere die Waffeln mit frischen Beeren, Joghurt oder einem Klecks ungesüßter Apfelmus, so wird jede Portion noch fruchtiger und abwechslungsreicher. Wenn du die Waffeln noch gesünder machen möchtest, kannst du das Mehl durch Dinkelmehl oder Buchweizenmehl ersetzen. Für einen intensiveren Geschmack gib etwas Vanille oder geriebene Zitronenschale in den Teig. Ich serviere die Waffeln gerne auch für Freunde und z. B. auch mal mit geschlagener Zimtsahne oder Vanilleeis. Das ist dann ein richtiges Festessen oder ein perfektes Sonntagssüß.
- Baby/Kleinkind: pur, in kleine Stücke geschnitten oder als Sticks mit Apfelmus zum Dippen
- Familie: mit frischen Beeren, Joghurt, ungesüßtem Apfelmus, Zimtsahne oder Vanilleeis
- Naschkatzen: leicht mit Puderzucker bestäuben
Im Kühlschrank: Lass die Waffeln vollständig auskühlen und bewahre sie in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. Einfrieren: Apfelwaffeln lassen sich problemlos einfrieren. Lass sie vollständig auskühlen, trenne sie mit Backpapier und lege sie in einen gefriergeeigneten Behälter. Die Waffeln lassen sich hervorragend einfrieren. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter oder einem Gefrierbeutel auf und taue sie bei Bedarf stückweise auf. Zum Aufwärmen kannst du sie auch einfach kurz im Toaster oder Waffeleisen erwärmen.
Tipps, Anmerkungen und Zutatenwahl
Volles Korn: Beim Mehl für die Apfelwaffeln kannst du sowohl Weizen- als auch Dinkelmehl verwenden. Fruchtige Abwandlung: Verwende Birnen statt Äpfel oder mische kleine Rosinen in den Teig. Wenn du keinen Apfelbrei hast, kannst du ihn schnell noch im Thermomix (oder Topf) vorbereiten und dann alle Zutaten zugeben. Wer keinen Thermomix hat, kann jede andere Küchenmaschine benutzen oder sogar mit einem ganz einfachen Schneebesen arbeiten.
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Super geeignet zum Backen sind z.B. die Apfelsorten Braeburn, Golden Delicious oder Royal Gala. Sie überzeugen durch einen süß-aromatischen Geschmack und sind schön saftig. Nicht alle Apfelsorten eignen sich gleich gut zum Backen. Während die einen im Ofen schön mürbe werden, bleiben die anderen fast unverändert. Für meine Apfelwaffeln spielt es im Prinzip keine große Rolle, ob ihr einen Tafel- oder Backapfel verwendet.
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Weniger Zucker, mehr Geschmack
Seit ich mit Annina zusammen an diesem Blog arbeite, versuche ich ganz viel ohne Zucker zu backen. Je weniger Zucker man benutzt, umso mehr kann man sich auf den Geschmack der ursprünglichen Zutaten konzentrieren. In diesen Waffeln kommt die Süße zusätzlich durch Datteln oder Apfelmus. Und ja, auch das ist Fruchtzucker, das ist mir klar. Trotzdem ist ein Griff dazu für mich und auch für Babys sehr viel gesünder und nachhaltiger.
Häufige Fragen (FAQ)
- Kann ich die Apfel-Zimt-Waffeln für mein Baby einfrieren? Antwort: Ja, die Waffeln lassen sich hervorragend einfrieren.
- Ab welchem Alter sind diese Waffeln für mein Baby geeignet? Diese Waffeln sind für Babys ab Beikostreife geeignet, sie schmecken aber auch Kleinkindern und selbst Erwachsenen noch sehr gut.
- Darf mein Baby schon Zimt essen? Ja, dein Baby darf Zimt essen. Achte beim Kauf aber auf den echten Ceylon-Zimt, der cumarinarm ist. Du kannst den Zimt alternativ auch weglassen oder durch andere babyfreundliche Gewürze wie eine Prise Vanille ersetzen.
- Kann ich die Waffeln auch ohne Zimt zubereiten? Ja, das ist problemlos möglich.
Für wen eignet sich dieses Rezept
Diese gesunden Waffeln sind ein echtes Highlight für alle, die sich bewusst ernähren. Es handelt sich nämlich um eine Art eierlegende Wollmilchsau: Gesunde vegane Waffeln ohne Zucker, Eier und Butter sind möglich. Klar kann man Konsistenz und Geschmack nicht 1:1 mit dem Klassiker vergleichen. Sie sind meiner Meinung nach perfekte gesunde Waffeln für Kleinkinder. Ohne Ei, Milch und Butter, auf die ja doch manche Babys allergisch reagieren. Von Natur aus zuckerfrei und ohne jeden Zuckerersatz - was die Kleinen null stört! Und zusätzlich eben noch aus Vollkornmehl. Passt also perfekt ins Clean-Eating-Konzept.
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