Veganer Apfel-Dinkel-Kuchen Rezept – saftig, einfach und gelingsicher
Dieser vegane Apfel-Dinkel-Kuchen ist ein saftiger, einfacher Rührkuchen, der bei Gästen immer sehr gut ankommt. Genau diese zwei wichtigsten Eigenschaften - saftig und geschmackvoll - findet ihr definitiv in diesem Kuchen und noch dazu ist er richtig einfach, weil Rührkuchen. Denn Rührkuchen heißt: Alle Zutaten in eine Schüssel und rühren.
Warum dieses Rezept funktioniert
Ich möchte dir genau so ein sehr einfaches Rezept präsentieren. Denn es werden einfach nur alle Zutaten gemischt und dann wird gebacken. Angenehm finde ich - und wahrscheinlich „Backmuffel“ und Anfänger auch -, dass man keinen Ei-Ersatz im wörtlichen Sinne benötigt. Dass der Kuchen locker wird, schaffen Backpulver und auch das pflanzliche Joghurt. Die bindende Funktion von Ei muss nicht ersetzt werden, da die Bindekraft des im Mehl enthaltenen Gluten ausreicht.
Zutaten (für eine Springform 26 cm)
- 300 g Mehl (Dinkelmehl oder Dinkelvollkornmehl möglich)
- 150 g Zucker (oder alternative Süßmittel wie Kokosblütenzucker)
- 1 Tüte Vanillezucker
- 1 Tüte Backpulver
- ¼ TL Salz (ca. 2 g)
- evtl. 1 TL Zimt (ca. 3 g)
- 150 g Sojamilch (150 ml) oder andere Pflanzenmilch
- 92 g neutrales Öl (ca. 100 ml), z.B. Rapsöl mit Buttergeschmack
- 100 g Mineralwasser mit Kohlensäure (100 ml)
- 400 g Apfelwürfel (säuerliche Äpfel schmecken am besten)
- Optional: 1-2 TL geriebene Zitronenschale oder Backaroma (z.B. Butter-Vanille oder Bitter-Mandel)
- Optional: einige fein gehackte Walnüsse oder Haselnüsse (ca. 30-50 g)
Weitere Varianten und Ergänzungen
Für die Zubereitung des Kuchens haben wir Weizen-Vollkornmehl genommen, aber ich bin mir sicher, dass auch Dinkelmehl oder Dinkel-Vollkornmehl funktionieren sollte. Du kannst sicherlich auf Äpfel mit Birnen ersetzen und an Stelle des Apfelmus eine zermatschte Banane verwenden. Auch lecker: veganes Rapsöl mit Buttergeschmack verwenden. Wer Streusel mag, kann zusätzlich Haferflocken-Streusel oder klassische Streusel aus Mehl, Margarine und Zucker ergänzen.
Zubereitung - Schritt für Schritt
- Ofen vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze.
- Eine Springform (26 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen und würfeln. Du brauchst 400 g Apfelwürfel. Säuerliche Äpfel schmecken am besten.
- Trockene Zutaten in einer Schüssel mischen: 300 g Mehl, 150 g Zucker, 1 Tüte Vanillezucker, 1 Tüte Backpulver, ¼ TL Salz und evtl. 1 TL Zimt. Alles gut vermischen.
- Feuchte Zutaten zufügen: 150 g Sojamilch, 92 g neutrales Öl, 100 g Mineralwasser mit Kohlensäure. Die Zutaten kurz gut verrühren (mit einem Rührlöffel). Nicht lange rühren.
- Teig in die Springform füllen. Apfelwürfel darauf verteilen.
- Optional: einige fein gehackte Nüsse unter den Teig mischen oder Backaroma/Zitronenschale hinzufügen.
- Kuchen für ca. 45-50 Minuten backen (je nach Form: flache Form ~40-45 Min., Kastenform 45-50 Min.). Stäbchenprobe machen - bei diesem Apfelkuchen ist die Füllung weich, daher ist der Teigboden maßgeblich.
- Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen bevor du anschneidest.
Tipps für perfekten Geschmack und Saftigkeit
- Durch die Verwendung von Mineralwasser mit Kohlensäure wird der Teig etwas luftiger.
- Apfelmus im Teig kann die Menge an zusätzlichem Fett reduzieren und macht den Kuchen saftiger.
- Wenn der Kuchen im Ofen zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken.
- Die Äpfel kannst du mit oder ohne Schale zubereiten; Schale bleibt und gibt zusätzliche Textur und Farbe.
- Wer Zucker reduzieren will: Apfelmus und reife Früchte bringen Süße; alternativ Ahornsirup oder Dattelpaste verwenden.
- Für ein nussiges Aroma 30-50 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse unter den Teig heben.
- Zum Servieren passt vegane Schlagsahne, z. B. Hafersahne oder pflanzliche Schlagcreme aus dem Handel.
Variantenrezept: Apfelkuchen vom Blech (für 30x40 cm)
Für ein Blech-Rezept kann man die Mengen anpassen und denselben Rührteig mit 450 ml Pflanzenmilch (mit 1 TL Zitronenzesten), 450 g Dinkelmehl, 50 g Speisestärke, 200 g Zucker, 17 g Backpulver und 200 ml Rapsöl mit Buttergeschmack verwenden. Apfelspalten (ca. 600 g) fächerartig auf dem Teig verteilen und bei 180 °C für 45-50 Minuten backen.
Streusel-Tipp
Falls du Streusel möchtest: Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt und Erythrit mischen. In einer weiteren Schüssel Öl, Apfelmark und Mandeldrink mischen. Zur Mehlmischung geben und kurz und stark unterrühren. Teig in der vorbereiteten Form verteilen und mit den Streuseln bedecken. Im heißen Ofen rund 50-60 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
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Besondere Hinweise
- Für Anfänger: Dieses Rezept ist prima geeignet, weil es kaum empfindliche Arbeitsschritte gibt - alles wird in einer Schüssel vermengt.
- Wer Weizen meiden möchte, kann auf Dinkel oder Dinkelvollkorn umstellen; für glutenfreie Varianten einfach eine glutenfreie Mehlmischung verwenden.
- Wenn du sehr fein arbeiten willst: Zitrone (Zesten) und Vanilleextrakt geben zusätzlichen Geschmack.
- Der Kuchen ist ideal für Brunch, Geburtstage oder als Alltagskuchen - er schmeckt lauwarm wie auch kalt.
Häufige Fragen
Kann ich Eier ersetzen? - Ja, hier nicht nötig: Backpulver und pflanzliches Joghurt bzw. Mineralwasser sorgen für Lockerheit. Kann ich Zucker reduzieren? - Ja: Apfelmus, reife Früchte oder alternative Süßungsmittel (Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Dattelpaste) funktionieren gut.
Serviervorschlag
Serviere den Kuchen mit veganer Schlagsahne oder einem Klecks Apfelmus. Auch etwas Quittengelee auf der Oberfläche oder Aprikosenmarmelade glasiert passt gut, besonders bei versunkenem Apfelkuchen-Varianten.
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl (Dinkel) | 300 g |
| Zucker | 150 g |
| Pflanzenmilch (Soja) | 150 ml |
| Öl | 92 g (≈100 ml) |
| Mineralwasser | 100 ml |
| Äpfel | 400 g |
Wenn du dieses Rezept ausprobiert hast, freue ich mich über dein Feedback in Form einer Sterne-Bewertung und einem Kommentar. Wer braucht schon Eier, Milch und Butter, wenn ein veganer Apfelkuchen so schnell und einfach gebacken ist? Die Kombination aus fruchtigen Äpfeln, süßem Teig und Zimt ist einfach unschlagbar und passt für jeden Anlass und jede Jahreszeit.
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