American Cookies ohne Zucker backen — Veganes, glutenfreies Chocolate Chip Cookie Rezept
Auf euch wartet ein Rezept für die besten Chocolate Chip Cookies, die vegan, glutenfrei und ohne industriellen Zucker sind. Oh ja, das geht! Kaum zu glauben, dass die Kekse aus lauter natürlichen Zutaten bestehen. Ich bin mir sicher, dass die Kekse auch vielen schmecken, die sonst eher „normale“ Kekse essen, die Weißmehl, Eier und Industriezucker enthalten, weil sie einfach so gut sind. Geschmacklich kommen sie wirklich sehr nahe an klassische Kekse heran. Daran sieht man, dass man bei einer gesunden Ernährung auf nichts verzichte muss.
Warum dieses Rezept funktioniert
Die gemahlenen Mandeln dienen hier als Mehl. Sie sorgen dafür, dass die Kekse nicht zu trocken werden, was beim glutenfreien Backen schnell mal passieren kann. Statt weißen Zucker verwende ich beim Backen von den Keksen Dattelzucker. Das sind gemahlene und getrocknete Datteln. Man kann ihn im Bioladen oder auch online kaufen. Je nach Geschmack kannst du die Menge von dem Zucker individuell anpassen.
Zutaten (für ca. 12 Cookies, Menge anpassbar)
- Gemahlene Mandeln (als Mehlbasis)
- Dattelzucker (gemahlene, getrocknete Datteln) oder alternativ Kokosblütenzucker
- Kokosöl (geschmolzen)
- Optional: Leinsamenei oder anderes Bindemittel bei Bedarf (für zusätzliche Stabilität)
- Schokoladen-Chips mit Kokosblütenzucker oder gehackte Zartbitterschokolade / Kakaonibs
- Prise Salz
- Backpulver (Weinstein-Backpulver empfohlen)
- Optional: Nüsse für Crunch
Vorbereitung und Backtechnik
Heize den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Belege ein Backblech mit Backpapier. Schmelze das Kokosöl und gib dann alle Zutaten, bis auf die Schokolade, in eine Schüssel und verknete sie zu einem Teig. Forme aus dem Teig Kekse und lege sie auf das Backblech. Verteile dann ein paar Schokostücke darauf und drücke sie leicht in die Kekse.
Backzeit und Hinweis zum Festwerden
Backe die Kekse für 12 Minuten im Ofen und lass sie dann abkühlen. Wenn du die Kekse nach 10 Minuten aus dem Ofen nimmst, dann sind sie zu Beginn noch weich. Wenn du sie abkühlen lässt, dann werden sie härter. Nach 2-3 Stunden können sie sogar richtig knusprig werden. Erst dann werden sie richtig fest. In einer Dose halten sie sich für ca. 7 Tage.
Varianten beim Topping und Textur
Zum Toppen habe ich hier Schokoladen Chips mit Kokosblütenzucker aus dem Bioladen verwendet. Du kannst aber auch einfach klein gehackte Zartbitterschokolade oder Kakaonibs verwenden. Auch mit Nüssen kannst du die Kekse verzieren. Sie sorgen dann nochmal für einen tollen Crunch. Wenn du weiche Kekse möchtest, forme die Teigportionen dicker; wenn du knusprige Kekse willst, forme sie flacher.
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Tipps aus anderen bekannten Cookie-Techniken, die du übernehmen kannst
- Die Butter- / Fett-Temperatur ist entscheidend: Zu warme oder geschmolzene Butter verändert die Textur, zu kalte Butter lässt sich schlecht einarbeiten. Für dieses vegane Rezept nutze geschmolzenes Kokosöl, aber bei Rezepten mit Butter gilt: etwa 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
- Das Kühlen des Teigs ist bei manchen großen American Cookies elementar: kühle geformte Kugeln 30 Minuten im Gefrierfach oder 3 Stunden im Kühlschrank. Das hilft, dass die Cookies dicker bleiben und nicht zu stark verlaufen.
- Cookie-Balls einfrieren ist ein toller Trick: Du kannst die geformten Teigkugeln einfrieren und später einzeln, ohne Auftauen, backen oder im Airfryer/Heißluftfritteuse aufbacken.
Aufbacken aus dem Gefrierfach - mein Airfryer-Trick
Mein Trick: Cookie-Balls einfrieren und jederzeit frisch backen. Dafür lege ich sie zunächst auf Bleche und friere sie ein, damit sie nicht zusammenkleben. Anschließend packe ich die Bällchen luftdicht verpackt in Plastiktüten oder gefriergeeignete Boxen. Das Aufbacken und Genießen geht dann ganz easy auf einem Stück Backpapier:
- In der Heißluftfritteuse: 160 °C, ca. 18 Minuten (kein Vorheizen nötig!).
- Im Backofen: 160 °C Umluft/Heißluft, ca. 16 Minuten auf einem Blech (hier besser vorheizen).
Lasst die Cookies danach 10 Minuten abkühlen und genießt sie warm mit innen zart schmelzender Schokolade!
Aufbewahrung und Haltbarkeit
In einer Dose halten sich die Kekse für ca. 7 Tage. Die Kekse kannst du luftdicht verpackt mindestens 1 Woche aufbewahren. Falls du sie mehrere Monate lagern möchtest, kannst du sie auch bis zu 3 Monate einfrieren.
Alternative Süßungsmittel und Low-Carb-Optionen
Wenn du komplett auf Dattelzucker verzichten möchtest, sind Alternativen möglich: Kokosblütenzucker, Erythrit oder Pudererythrit (als Puderzucker-Ersatz) funktionieren ebenfalls. Erythrit ist eine kalorienfreie Zuckeralternative aus natürlichen Rohstoffen und zeichnet sich durch einen besonders zuckerähnlichen Geschmack aus. Beachte: Die Süßkraft kann variieren (z. B. Pudererythrit entspricht etwa 70 % Süßkraft von Zucker), passe die Mengen an.
Glutenfrei, vegan und trotzdem lecker - warum es klappt
Die gemahlenen Mandeln sorgen für Feuchtigkeit und zarte Struktur, die normalerweise Gluten mitbringt. Leinsameneier oder ähnliche Bindemittel helfen bei Bedarf, die Struktur zu stabilisieren. Mit Schokoladenstücken aus dem Bioladen oder zuckerfreien Drops erhältst du trotzdem den klassischen Schoko-Kick. Gesunde Kekse ohne Zucker, die schmecken! Diese Kekse sind vegan (ohne Milch, ohne Ei), kohlenhydratarm oder glutenfrei möglich, frei von raffiniertem Zucker, weich und saftig.
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Praktische Schritt-für-Schritt-Zubereitung
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Kokosöl schmelzen. Alle Zutaten außer Schokolade in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten.
- Teigportionen formen und auf das Backblech legen. Schokolade darauf verteilen und leicht andrücken.
- 12 Minuten backen (je nach gewünschter Konsistenz 10-14 Min.). Herausnehmen und komplett abkühlen lassen - erst dann werden sie fest.
- Alternativ: Teigkugeln einfrieren und später wie oben beschrieben aufbacken.
Variationen und persönliche Empfehlungen
- Für extra Crunch: gehackte Nüsse auf die Teiglinge drücken.
- Wer Salz mag: grobes Meersalz als Finish verstärkt das Aroma.
- Für intensiveren Schokoladengeschmack: größere Schokostücke oder Kakaonibs verwenden.
- Wer Weichheit bevorzugt: dickere Teigportionen formen; für knuspriger: flacher drücken.
Hinweis zu Backtriebmitteln und Geschmack
Ich empfehle Weinstein-Backpulver, weil es milder wirkt und keinen metallischen Nachgeschmack hinterlässt. Falls du keines hast, funktioniert normales Backpulver ebenfalls.
Weitere Inspirationen
Auf meinem Blog findet ihr viele weitere leckere Keksrezepte, die alle vegan, glutenfrei und ohne industriellen Zucker sind. Probiert sie unbedingt mal aus!
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