Alter Eco Schokolade Test: Ein umfassender Blick auf Qualität, Nachhaltigkeit und Geschmack
Schokolade ist weltweit eine der beliebtesten Süßigkeiten. Doch hinter dem Genuss verbirgt sich oft eine komplexe Realität, die von den Anbaubedingungen der Kakaobohne bis zu den sozialen Auswirkungen auf die Kakaobauern reicht. Der folgende Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte von Schokolade, insbesondere im Kontext von "Alter Eco" und ähnlichen Marken, die sich für fairen Handel und ökologischen Anbau einsetzen.
Die Kakaobohne: Ein Schatz der Natur
Die Kakaobohne, der Kernbestandteil jeder hochwertigen Schokolade, ist ein Schatz der Natur. Der Löwenanteil der Bohnen wird von der Elfenbeinküste und Ghana in die Welt exportiert, ein weiteres Zentrum der Kakaoproduktion ist Mittel- bzw. Südamerika.
Der Kakaobaum wird oft als eine Diva des Regenwaldes bezeichnet, denn er braucht besondere Bedingungen für sein Gedeihen. Als typischer Unterholzbaum benötigt er ein gleichmäßig feuchtes Klima und schattenspendende Begleitpflanzen wie etwa die Banane. Nur am Stamm und an den Ästen selbst wachsen die Früchte, die erste Ernte ist ab einem Alter ab 6 Jahren möglich. Nur fünf Prozent der Blüten entwickeln sich schließlich auch zu Früchten, die in reiner Handarbeit geerntet werden. Dass die Blüten und Früchte sich an jedem Baum das ganze Jahr über entwickeln, macht die Ernte nicht einfacher, eine „Erntesaison“ gibt es nicht.
Die Arten Criollo Edelkakao (Südamerika) und Forastero Konsumkakao (Afrika) sowie die Hybridform Trinitario bilden das Sortenspektrum. Die Früchte enthalten die begehrten Bohnen und das Fruchtfleisch.
Folgen des industriellen Anbaus
Die Bedürfnisse des Baumes und die Erntebedingungen legen einen extensiven Anbau nahe, aber die große weltweite Nachfrage nach Schokolade übt einen starken Druck auf die Erzeuger aus. So belegt Schokolade im Verbrauchs-Ranking der Süßigkeiten regelmäßig den ersten Platz. In Zahlen: 2022 betrug der pro-Kopf Durchschnitt in Deutschland fast neun Kilogramm. Neueste Untersuchungen liegen für Deutschland inzwischen bei 9,2 Kg.
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Ein Zielkonflikt Luxusgut versus Allerwelts-Ware zeichnet sich somit ab. Auf der Angebots-Seite wird versucht, den Anbau der Kakaobohne zu „industrialisieren“. Um die Kakaobohne „massentauglich“ zu machen, wird der Kakaobaum in einer Weise gepflanzt und bewirtschaftet, wie es seinen Bedürfnissen so gar nicht entspricht. Monokulturen auf oft ungeeigneten Böden, eine viel zu dichte Bepflanzung ohne die essentiellen Begleitpflanzen sowie vorzeitige Aberntung und Begrenzung der Wuchshöhe bringen nur kurzzeitigen Erfolg. Und haben die Nachteile, die jede Monokultur mit sich bringt: Bodenerosion, Rückgang der Biodiversität, Anfälligkeit für Parasiten und Pilzkrankheiten, Auslaugung von Nährstoffen. Um die Bäume auch ohne Begleitpflanzen, dicht aneinander in Reih und Glied, pflanzen zu können, sorgen zum Beispiel über die Bäume gespannte Netze in den Kakaoplantagen für kärglichen Schatten und halten „Schädlinge“ davon ab, an die Stämme und die Früchte zu gelangen. Die Kehrseite: mit den Schädlingen kommen auch die Bestäuber nicht mehr an die Bäume heran, die Fortpflanzung muss durch den Menschen erfolgen, die Pflanzungen müssen fortlaufend erweitert und erneuert werden.
Hinzu kommen in jüngster Vergangenheit Missernten aufgrund von Dürren, Starkregen und gestiegenen Temperaturen sowie Klimaphänomene wie El Niño, die die Verfügbarkeit des Rohstoffes stark einschränkten und die Preise des „schwarzen Goldes“ in die Höhe trieben. Waldrodungen und Spekulantentum tragen ihr Übriges dazu bei. So hat allein die Elfenbeinküste über die letzten drei Jahrzehnte mehr als 95 Prozent ihres Regenwaldes eingebüßt, ein Großteil davon wurde für den Kakaoanbau gerodet, ein anderer Teil für die - oft illegal betriebene - Suche nach Gold oder für den Export tropischer Hölzer. Infolge dessen wird das regionale bzw. lokale Klima immer trockener, mit düsteren Aussichten für die Zukunft - nicht nur des Kakaoanbaus.
Auch die Lage der kleinbäuerlichen Betriebe verschlechtert sich Zusehens. Die industriellen Strukturen mit nur einer Handvoll global agierender Konzerne und mächtiger Supermarktketten lassen diese außen vor und drücken den Abgabepreis für die Bohnen. Circa 5,5 Millionen Kleinbauer-Betriebe erlösen für die Schokolade einer 100 Gramm-Tafel im Durchschnitt nur acht Eurocent.
Existentielle Nöte, Kinderarbeit und schlechte Ausbildung stellen die sozialen Schattenseiten des Anbaues dar und hinterlassen bei kritischen Konsumenten einen bitteren Beigeschmack, der nichts mit der Bohne selbst zu tun hat. So „arbeiten“ allein in der Elfenbeinküste und Ghana rund 1,5 Mio. Kinder unter unwürdigen Bedingungen auf den Farmen, oft unter Zwang als moderne Sklaven. Selbst aus den Nachbarländern Mali und Burkina Faso werden junge, billige Arbeitskräfte für die Arbeit „importiert“. Diese Fakten sind allseits bekannt und es mangelt nicht an Bekenntnissen, diesen abzuhelfen. Aber die Wahrheit sieht anders aus: trotz aller Absichtserklärungen und Selbstverpflichtungen (Harkin-Engel Protokoll), die Kinderarbeit bis 2005 zu beenden bzw. zu humanisieren, lebt diese zwanzig Jahre später nicht nur unvermindert fort, sondern verschlimmert sich nach wie vor. Die Bauernfamilien leben zumeist unter der Armutsgrenze.
Wahrnehmung sozialer Verantwortung durch fair gehandelte Schokolade
Fair gehandelte Schokolade, die den Bauern ein tragfähiges Einkommen sichert, Kinderausbeutung vermeidet und die Umweltauswirkungen minimiert, ist das Alternativmodell. Damit dieses auch umgesetzt werden kann, bedarf es viel Engagements verschiedener Akteure. Von staatlichen Stellen, die bestehende Umweltschutzgesetze konsequent umsetzen, von den Ländern der nördlichen Hemisphäre, die sie dabei unterstützen müssen. Von den industriellen Strukturen, den Lebensmittelkonzernen, den international agierenden Groß- und Zwischenhändlern, den Supermarktketten. Leider steht man aber hinsichtlich der Umsetzung der hehren Ziele noch ziemlich am Anfang. Ein Fortschritt ist fair gehandelte Schokolade, hier gibt es etwa ein halbes Dutzend von zertifizierenden Stellen/Organisationen, die unterschiedlich streng bei der Erteilung der Siegel wie bei der Kontrolle verfahren. Armut und Kinderausbeutung werden durch festgelegte Preise und garantierte Abnahmequoten sichtlich vermindert, aber Luft nach oben bleibt bestehen. Ähnlich steht es um das Fairchain-Siegel, das weitergehend ist und die gesamte Lieferkette in den Blick nimmt, hier verbleibt von der Wertschöpfung von der Ernte bis zum Verkauf der Schokoladen nicht nur ein größerer Anteil bei den Bauern, auch die Weiterverarbeitung der Produkte geschieht hier regional, was zudem Berufs- und Bildungschancen für die Bevölkerung bedeutet.
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Ein weiterer wichtiger Baustein für eine gerechtere Produktion ist die Agroforst-Wirtschaft, sie bildet sozusagen das genaue Gegenmodell zur Monokultur. Durch die Verbindung verschiedener Pflanzungen (plus Tierhaltung) auf einer Fläche in verschiedenen „Etagen“ wird die Biodiversität gestärkt, der Boden mit Nährstoffen angereichert und die Einkommensgrundlage der Betriebe/Familien auf eine breitere Basis gestellt.
Kleine Firmen mit einer großen Rolle
Sie sind die Vorreiter, Bio-Schokoladen Erzeuger, Schoko-Manufakturen, Schokoladen von Bio-Spezialisten. Sie agieren auf Augenhöhe mit den Kakaobauern, garantieren gute Preise und fixe Abnahmemengen, setzen sich in einer Vielzahl von Projekten für die Förderung des Umweltschutzes und der Menschenrechte ein. Seitens der Verbraucher engagieren sich diese Vorreiter damit, den Verzehr von Schokolade als bewusstes Genusserlebnis zu propagieren. Nicht immer mehr von x-beliebig, sondern die überlegte Entscheidung zu höherpreisiger, aber qualitativ hochwertiger Ware, ist der neue Weg. Das ist das Mehr im Weniger, das insbesondere den eigentlichen Produzenten zugutekommt. Wir beziehen ausschließlich Rohstoffe, die zu 100 % nachhaltig zertifiziert sind. Aus sicheren Quellen - von Menschen, die wir kennen. Durch die enge Zusammenarbeit sind wir nah dran, kennen die Leute im Ursprung und können gewährleisten, dass Schattenseiten der Schokoladenindustrie - wie ausbeuterische Kinderarbeit, finanzielle Ausbeutung der Kakaoproduzent*innen, Raubbau und umweltschädigende Methoden - ausgeschlossen sind. Wir arbeiten dran, den direkten Bezug immer weiter auszubauen und den Kakaoanbau in den Ursprüngen unseres Kakaos gemeinsam mit den Menschen vor Ort zukunftsfähig zu machen. Im Sinne einer gesunden Umwelt und für eine bessere Wertschöpfung in der Region, wodurch wir auch zukünftige Generationen vom regenerativen Kakaoanbau begeistern möchten. Ihr Kakaoprojekt in der Dominikanischen Republik, was sind die Erfolge bzw. Um die oben genannten Ziele zu erreichen, haben wir gleich mehrere Ökolandbau- und Sozialprojekte ins Leben gerufen - zunächst in der Dominikanischen Republik, dem wichtigsten Anbauland des VIVANI-Kakaos. Mit dem „Sustainable Organic Cocoa Project“ versuchen wir, die teilnehmenden Bauern vom Sinn des Ökolandbaus zu überzeugen, geben Workshops und wertvolle Tipps zur ökologischen Bewirtschaftung der Ländereien. Denn: Wo die Pflanzen mit Bedacht gepflegt werden, gedeihen am Ende mehr Früchte. Unter dem Strich ein besseres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern. Ein weiteres Projekt sind drei Kakaofincas, auf denen Kakao nach Demeter-Standards angebaut wird. Diese höchstentwickelte Form der ökologischen Landwirtschaft ist extrem profitabel und zahlt in eine gesunde Permakultur ein. Ein neues Projekt ist „Farmer-To-Bar“, mit welchem wir den Weg des Kakaos - und die Menschen, die ihn geerntet haben - für unsere Kunden sichtbar machen. Per QR-Code kann man detaillierte Einblicke in die Lieferkette nehmen. Schokolade sollte generell als ein hochwertiges Genussmittel wahrgenommen werden. Ein Produkt, mit einem aufwändigen Fertigungsprozess - gemacht aus Rohstoffen, die sorgsam eingesetzt werden sollten, da sie endlich sind. Leider wurde durch manch einen Konzern das ursprünglich hochwertige Image von Schokolade durch aggressive Preiskämpfe und Überzuckerung zugunsten einer Massentauglichkeit über Jahrzehnte zunichte gemacht. Heute - wo Kakao immer knapper wird und die Schokoladenpreise steigen - merken wir, was man anrichten kann, wenn man - in einem Wohlstandsland wie Deutschland - alles immer billiger haben möchte. Diese Spirale gehen wir mit VIVANI nicht mit. Für uns stehen die hohe Qualität und die nachhaltige Verantwortung unserer Produkte grundsätzlich an erster Stelle. Leidenschaft, die keine Leiden schafft. Gerrit Wiezoreck, der Geschäftsführer der EcoFinia GmbH auf einer Demeter-Finca.
Das Beispiel, und viele weitere, etwa der Agroforst-Kakaoanbau der Bio-Landwirtschafts- und Tourismusorganisation HBD Príncipe auf dem westafrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe, machen Mut, dass endlich die Entwicklung in eine wirklich nachhaltige Richtung geht und der Zug noch nicht abgefahren ist.
Je dunkler, desto gesünder? Die gesundheitlichen Aspekte von Schokolade
Schokolade mit hohem Kakaoanteil werden zahlreiche positive Effekte zugesprochen: auf das Gehirn, den Blutzucker, das Herz-Kreislauf- und Immunsystem. Doch welche Wirkungen sind wissenschaftlich belegt? Dunkler Schokolade werden verschiedenste wertvolle Eigenschaften nachgesagt. Diverse Studien konnten diese teils auch belegen. Bereits 2018 haben Wissenschaftler der kalifornischen Loma Linda University untersucht, wie genau die Inhaltsstoffe dunkler Schokolade im Körper wirken. Ab einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent soll der Genuss von Bitterschokolade Entzündungen lindern, die Stimmung heben und sich positiv auf das Gedächtnis und das Abwehrsystem auswirken.
Im Rahmen ihrer Forschung wurde Probanden dunkle Schokolade in Portionen von 48 Gramm verabreicht, das entspricht etwa einer halben Tafel und 240 Kalorien. Zunächst nach einer halben Stunde und noch einmal nach 120 Minuten wurden Veränderungen der Hirnfrequenz gemessen. Dabei zeigte sich, dass sich die Hirnleistung durch den Verzehr von Schokolade deutlich verbesserte. Je mehr Zucker, desto glücklicher macht dunkle Schokolade - das habe man bislang gedacht. Auch ein italienisches Forschungsteam der Universität L’Aquila hat den Einfluss von dunkler Schokolade auf das Gehirn untersucht. Hierbei stellte man eine Verbesserung der Arbeitsgedächtnisleistung sowie der Verarbeitung visueller Informationen durch den Verzehr von dunkler Schokolade fest. Besonders stark war dies bei älteren Personen zu beobachten, die regelmäßig ein bisschen dunkle Schokolade aßen. Auch auf die Sehkraft könnte dunkle Schokolade einen Einfluss haben.
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Dazu hatten 30 gesunde Probanden jeweils in zwei getrennten Sitzungen einen Riegel Bitterschokolade mit einem Kakao-Gehalt von 72 Prozent (47 Gramm) und einen Riegel Vollmilchschokolade (40 Gramm) gegessen. Zwei Stunden nach dem Verzehr untersuchte man ihre Sehleistung in verschiedenen, standardisierten Tests mit Sehtafeln. Der Fokus lag dabei auf der Hochkontrastsehschärfe, Kleinbuchstabensensitivität sowie Großbuchstabensensitivität. Anhand dessen stellte man fest, dass sich alle drei Formen der Sehleistung durch die Bitterschokolade signifikant verbessert hatten. Besonders auffällig war die Verbesserung der Kontrastempfindlichkeit bei Kleinbuchstaben. Eine Metastudie, welche im „European Journal of Preventive Cardiology“ erschien, analysierte sechs Studien zum Thema Schokolade und Herzgesundheit, wobei diese insgesamt über 336.000 Probanden umfassten. Das Forschungsteam kam zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Schokolade mehr als einmal pro Woche mit einem um acht Prozent geringeren Risiko einer koronaren Herzkrankheit verbunden ist - im Vergleich zu einem Verzehr, der seltener als einmal die Woche stattfindet.
Eine weitere Metastudie betrachtete die Auswirkung von Schokoladenkonsum auf das Diabetes- und Schlaganfallrisiko. Die Analyse umfasste die Daten von 508.705 Teilnehmern. Es zeigte sich, dass der Konsum von Schokolade in Maßen (maximal sechs Portionen pro Woche) zur Vorbeugung dieser Erkrankungen optimal seien. Eine Portion wurde als 30 Gramm Schokolade definiert. Bei Diabetes zeigte sich die höchste Risikosenkung von 25 Prozent bei zwei Portionen Schokolade in der Woche. Die Risikoreduzierung einer koronaren Herzerkrankung lag bei zehn Prozent, wenn man den höchsten mit dem niedrigsten Schokoladenkonsum verglich.
Achtung! Schokolade kann mit Schwermetall belastet sein!
So erfreulich die Studienergebnisse auch klingen, die süßen Fakten haben leider einen Haken - aus Schwermetall. Denn kakaohaltige Produkte können mit Cadmium belastet sein. Die Verbraucherzentrale klärt auf, dass dieses giftige Schwermetall bereits in geringen Mengen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Weiterhin verdrängt es im Körper andere Mineralstoffe, so wird Cadmium anstelle von Zink verstoffwechselt. Durch diesen Eingriff in verschiedene Stoffwechselwege können chronische Entzündungen, Bluthochdruck, Nierenschäden, oxidativer Stress oder Störungen des Fettstoffwechsels eintreten. Verantwortlich für die gesundheitlichen Wirkungen dunkler Schokolade soll primär ihr hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen sein. Natürlich sollte man sich nun trotz vielversprechender gesundheitlicher Wirkungen nicht ausschließlich von dunkler Schokolade ernähren. Denn nicht außer Acht lassen darf man den hohen Kaloriengehalt der Süßigkeit. 100 Gramm enthalten etwa 530 Kalorien, das ist bereits rund ein Viertel des täglichen Energiebedarfs von etwa 2000 Kilokalorien (Durchschnittswert für einen Erwachsenen bei geringer körperlicher Aktivität). Würde man sich täglich eine Tafel Schokolade gönnen, könnte das schnell zu einer Gewichtszunahme führen.
Die Rolle der Flavonole
Schokolade ist eine der beliebtesten Süßigkeiten der Welt. Verschiedene Studien zeigen, dass bestimmte Sorten reich an hochwertigen Kakaoflavanolen sind, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile mitbringen. Darüber hinaus kombinieren neue Produkte auf dem Markt das schokoladige Geschmackserlebnis mit intelligenten Zuckern, darunter Tagatose und Galactose, funktionellen Ballaststoffen, Tocotrienolen und weiteren interessanten Zutaten. Die sekundären Pflanzenstoffe, auch Flavonoide genannt, sind in unterschiedlichen Mengen auch in Schokolade enthalten. Sie sind in der Pflanzenwelt weit verbreitet und zeichnen sich durch ihre hohe Strukturvielfalt aus. Flavanole, eine Untergruppe der Flavonoide, kommen in vielen verschiedenen Früchten wie Weintrauben, Äpfeln und Aprikosen sowie in Tee und Schokolade vor. Schätzungen zufolge nehmen wir durchschnittlich etwa 18-50 mg Flavanole pro Tag zu uns. Wenn Sie Schokolade mögen, wird es Sie sicher freuen zu lesen, dass Schokolade auch gesund sein kann. Aber: Nicht alle Schokoladen sind gleich. Entscheidend dabei ist zunächst der Gehalt an Flavanolen, einer Gruppe von Antioxidantien, die mit einer Reihe von gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein können, die je nach Verarbeitungsprozess stark variieren.
Schokolade aus leicht fermentierten Kakaobohnen wurde in Untersuchungen als die beste Quelle von Flavanolen identifiziert, gefolgt von Kakaomasse aus stark fermentierten Bohnen, dunkler Schokolade und schließlich Milchschokolade mit den geringsten Werten. Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil und "schlechten" Zuckern enthält bis zu 200 mg / 100 g Epicatechin, eine wertvolle Art von Flavanolen.
Die Bioverfügbarkeit von Flavanolen, d. h. die Menge der aufgenommenen Substanzen, die dem Körper tatsächlich zur Verfügung stehen, kann auch durch die Zubereitungsart und den gleichzeitigen Konsum von hemmenden Lebensmittelbestandteilen wie beispielsweise Milch beeinflusst werden. Obwohl Schokolade eine potenzielle Quelle von Flavanolen darstellt, greifen die meisten Verbraucher aus geschmacklichen Gründen auf Schokolade mit geringerem Kakaoanteil und höherem Zucker- und Fettgehalt zurück. Diese Schokoladen enthalten weniger Flavanole und sind für eine gesundheitsbewusste Ernährung eher ungeeignet. Verschiedene Forschungen haben gezeigt, dass Flavanole eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System des menschlichen Körpers besitzen und kardiovaskulären Erkrankungen entgegenwirken. Jüngste Studien verstärken diese Erkenntnisse sogar noch und zeigen auch weitere gesundheitliche Effekte, die wir Ihnen in einem Überblick zusammengefasst haben.
Flavanole erhöhen die Freisetzung von Stickstoffmonoxid in den Gewebezellen unserer Blutgefäße. Dies hat zur Folge, dass die Blutgefäße erweitert werden und somit ein besserer Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Organen stattfindet. Das macht nicht nur die Blutgefäße elastischer, sondern senkt auch den Blutdruck. Eine aktuelle Langzeitstudie mit Kakaoflavanolen in Kapselform belegt, dass die Rate kardiovaskulärer Todesfälle in der Gruppe, die den Wirkstoff erhielt, um 27 % reduziert war. Zudem konnte das Risiko für kardiovaskuläre Vorfälle, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, um 10 % gesenkt werden. Darüber hinaus wirken Flavanole entzündungshemmend, indem sie die Bildung von Botenstoffen reduzieren, die Entzündungen in den Blutgefäßen auslösen oder aufrechterhalten. Gleichzeitig aktivieren sie Gene für Botenstoffe, die wiederum antioxidative Enzymsysteme stimulieren und somit eine verbesserte Entgiftung von Fremdstoffen ermöglichen. Flavanole tragen dazu bei, den Cholesterin- und Triglyceridstoffwechsel stabil zu halten, wodurch der Entwicklung von Atherosklerose (Erkrankung aufgrund von Ablagerungen in Arterien) entgegengewirkt wird. Organische Verbindungen wie Xanthin kommen in koffeinhaltigen Produkten wie Kaffee und Tee sowie in Schokolade vor. Forscher verdeutlichen, dass Xanthin eine Rolle bei der Entwicklung von bestimmten Zellen im Darm spielt, die die Bekämpfung von Infektionen unterstützen. Durch die Untersuchung der Rolle von Xanthin bei der Entwicklung dieser Zellen erhoffen die Forscher sich ein besseres Verständnis für die Gesundheit des Darms zu bekommen und neue Wege zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu finden. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse einer großen prospektiven Kohortenstudie darauf hin, dass der Schokoladenkonsum im Allgemeinen mit einem geringfügig niedrigeren Sterblichkeitsrisiko bei Frauen im Alter zwischen 50-79 verbunden war, insbesondere bei einem moderaten Schokoladenkonsum von rund 3 Portionen in der Woche.
D-Tagatose und D-Galactose sind zwei Zuckervarianten mit niedrigem glykämischen Index, die den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt, dass Tagatose im Vergleich zu anderen zuckerhaltigen Lebensmitteln einen geringeren Blutzuckeranstieg verursacht und auch eine positive Wirkung auf die Zahnmineralisierung hat. Interessant dabei ist, dass unser Darm Tagatose nur langsam verarbeitet. Passend dazu ist Galactose eine gute Ergänzung als Energielieferant. Die Kombination beider Zuckervarianten ermöglicht eine intelligente Energiezufuhr, die die Leistungsfähigkeit von Gehirn, Nerven und Muskulatur unterstützt. Spezielle Ballaststoffe, z.B. Nutriose aus resistentem Mais-Dextrin, die als funktionelle Ballaststoffe bezeichnet werden, können eine natürliche Verdauung fördern und ein langanhaltendes Sättigungsgefühl unterstützen. Zusätzlich dienen sie unseren Darmbakterien als Nahrung.Das Vitamin E besteht aus verschiedenen Tocopherolen und Tocotrienolen wie alpha-, beta-, gamma- und delta-Tocotrienolen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Diese Mischung deckt das gesamte Vitamin-E-Spektrum ab und schützt unsere Zellen vor oxidativem Stress, unterstützt die Funktion unserer Mitochondrien und reduziert Entzündungen. Schokolade kann heute mehr, als nur geschmacklich überzeugen. Produkte wie TaGa Schokoriegel - Minze oder TaGa Schokoriegel - Kokosnuss bieten ein großartiges Genusserlebnis und enthalten einen hohen Anteil an Edelkakao Flavonoiden. Darüber hinaus überzeugen Sie mit der Funktionalität aus Tagatose-Galaktose, resistentem Dextrin als Ballaststoffen, Tocotrienolen und weiteren interessanten Inhaltsstoffen in den Rezepturen, die eine Reihe an gesundheitlichen Vorteilen bieten. Demnach können Genießer u. a.
Bio-Trinkschokolade: Eine gesunde Alternative?
Bio-Trinkschokolade ist eine Art von heißer Schokolade, die mit biologisch angebauten Zutaten hergestellt wird. Sie ist nicht nur lecker, sondern auch eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Trinkschokoladen. Bio-Trinkschokolade kann mit Milch, Wasser oder sogar im Mixer zubereitet werden. Darüber hinaus ist sie eine gesunde Ergänzung zu vielen Desserts.
Der erste Schritt beim Vergleich verschiedener Bio-Trinkschokoladen ist die Prüfung der Inhaltsstoffe. Einige Bio-Trinkschokoladen enthalten möglicherweise Zutaten wie Zucker, Kakaobutter, Emulgatoren, Sojalecithin und Aromen, während andere möglicherweise keine Zusatzstoffe enthalten. Der nächste Schritt beim Vergleich von Bio-Trinkschokoladen besteht darin, die Qualität des Produktes zu überprüfen. Es ist wichtig, eine Marke zu wählen, die ein hochwertiges und frisches Produkt liefert. Bio-Trinkschokolade sollte auch eine schokoladige Note haben und wird am besten bei Raumtemperatur gelagert. Schließlich ist es wichtig zu wissen, wie viel man für eine bestimmte Marke von Bio-Trinkschokolade zahlen muss. Es gibt viele Marken, die unterschiedliche Preise haben. Es ist wichtig zu wissen, wie viel man bereit ist, für ein bestimmtes Produkt auszugeben. Insgesamt kann ein Vergleich verschiedener Bio-Trinkschokoladen helfen, ein Produkt zu finden, das eine gute Qualität hat und auch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Beispiele für Bio-Trinkschokoladen
Einige Beispiele für hochwertige Bio-Trinkschokoladen sind Rapunzel Trinkschokolade, Alter Eco Trinkschokolade und Plamil Trinkschokolade.
- Rapunzel Trinkschokolade: Eine Marke, die Bio-Kakao und andere Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet. Sie enthält keine Zusatzstoffe oder künstliche Aromen, sondern nur natürliche Zutaten wie Glukosesirup, Bio-Kakao und Bio-Vollmilchpulver.
- Alter Eco Trinkschokolade: Eine Marke, die eine hochwertige und natürliche Zutatenliste bietet. Sie verwendet nur zertifizierten Bio-Kakao und nur natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft und Glukosesirup.
- Plamil Trinkschokolade: Eine Marke, die nicht nur Bio-Kakao, sondern auch vegane Zutaten verwendet. Sie enthält eine Vielzahl natürlicher Zutaten, darunter Glukosesirup, Bio-Kakao, Bio-Vollmilch und Sojapulver.
Fair Trade: Mehr als nur Handel
Kakao wird sehr arbeitsintensiv vorwiegend in Ländern der Dritten Welt produziert. „Fair Trade“ geht über Freihandel hinaus und versucht einseitig, den schwächsten Marktteilnehmern bevorzugte Handelsbedingungen einzuräumen und vor Ort - beispielsweise durch erhöhte Garantiepreise und Projektarbeit - bessere, nachhaltigere Lebensbedingungen zu schaffen. Mit „Fairtrade“ etikettieren wir nicht nur Schokoladen, die mit der geschützten „Fairtrade“-Zertifizierung ausgezeichnet sind, sondern auch vergleichbaren Kriterien genügen und vollständig oder annähernd vollständig aus fair gehandelten Zutaten hergestellt werden. Die Schokoladen im Alter Eco-Sortiment werden u.a. Von der „französischen GEPA“, der Organisation Alter Eco, stammt diese von der Schweizer Chocolats Halba („Swiss Confisa“) gefertigte Bitterschokolade mit 75% Kakaoanteil peruanischen Ursprungs. Die Schokolade wird aktuell sowohl in Frankreich als auch Nordamerika vertrieben. Auch in den USA werden die Bio- und Fairtrade-Schokoladen des großen französischen Öko-Labels Alter Eco vertrieben, die von der Schweizer Halba AG („Swiss Confisa“) hergestellt werden.
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